BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

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The Incredible Hojo
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von The Incredible Hojo »

BattleIsle hat geschrieben:
Stimmt. Nirgendwo sonst lassen sich die Kunden freiwillig so entrechten, abzocken, gängeln und knebeln wie im Spielesektor.
Ach bitte, jetzt kein Selbstmitleid. Man könnte ja meinen, Spieler würden die Grundrechte entzogen...
Wie schrieb schon mal einer beim Thema Borderlands? "Ein bisschen kleiner geht's nicht?"
Kunde König ist sowieso ein schwachsinniger Begriff...
BaS1881
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von BaS1881 »

Naja ich kann das sogar Nachvollziehen. Es gibt heute leider zuviele Spieler die einfach nur nörgeln wollen und sobald EA irgendwo draufsteht nur noch destruktiv argumentieren. Bei aller Kritik an den letzten BioWare Projekten fehlte mir da auch der nötige Respekt für all die Leute die an ihnen beteiligt waren und viel Zeit investiert haben um die Spiele zu entwickeln. Es wurde doch nur noch draufgehaun. Aber wodrüber hat man sich bei ME3 aufgeregt? Das Ende! Die letzte halbe Stunde. Aber die 20 bis 30 Stunden davor hat niemand mehr beachtet. Ist das fair? Ich sag da mal nein. Und wenn man eben nur noch vorgepredigt bekommt wie schlecht man das doch alles gemacht hat, hätte ich wohl auch keine Lust mehr darauf und würd mir einfach was anderes suchen. Viele Spieler sollten sich einfach mal hinterfragen ob sie wirklich gerecht bei ihrer Kritik waren. Kritik brauchen die Entwickler aber bitte konstruktiv und nicht nur einfach niedermachen.
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the curie-ous
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von the curie-ous »

Bei Mass Effect 3 wird deshalb schlecht über das Ende geredet, weil das Ende schlecht ist. Wäre das Spiel schlecht, hiese es Mass Effect 3 ist schlecht.
Und über das ENDE sind die Stimmen am lautesten. Über den positiven Rest des Spieles sind sich eigentlich viele Spieler einig. Ich fand schon das diese Dualität (gutes Spiel / schlechtes Ende) bei vielen Kommentaren herauszulesen war.
Und genau dieser Umstand hat mich dazu bewogen Mass Effect 3 zu kaufen, obwohl ich die Vorgänger kaum kannte.
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Zero7
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Zero7 »

Bei ME3 war aber nicht nur das Ende schlecht, nicht nur die letzten 30 min. Auch ansonsten war das Spiel kein Vergleich zu seinen genialen Vorgängern. Alleine dafür das die Entscheidungsfreiheit im Spiel zum absoluten Minimum kastriert hat war schlimm, aber da gibt es noch ganz andere Sachen. ME3 ist mit riesigem Abstand der schlechteste Teil, ganz unabhängig vom miesen Ende.
PixelMurder
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von PixelMurder »

Es ging ja nicht nur um das Ende, sondern dass es in ganz Teil 3 über praktisch egal war, was man in den Vorgängern gemacht hat, während es am Ende auch egal war, was man in Teil 3 gemacht hat.
Und das Ende stiess besonders sauer auf, nachdem die Typen vollmundig darüber gelogen hatten, dass das Ende nicht nur aus A, B oder C besteht.
Ansonsten war es ein netter bunter Shooter, ich selbst finde sogar, dass das Skill-System besser war, als im ersten Teil, wo man haufenweise Balken hatte, man aber praktisch mit allem gegen alles schmeissen konnte.
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Kajetan
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Kajetan »

The Incredible Hojo hat geschrieben:Kunde König ist sowieso ein schwachsinniger Begriff...
Wie schon gesagt wurde: "Nirgendwo sonst lassen sich die Kunden freiwillig so entrechten, abzocken, gängeln und knebeln wie im Spielesektor."

Deine Aussage ist das beste Beispiel für diese Geisteshaltung.
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Knarfe1000
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Knarfe1000 »

BaS1881 hat geschrieben:Naja ich kann das sogar Nachvollziehen. Es gibt heute leider zuviele Spieler die einfach nur nörgeln wollen und sobald EA irgendwo draufsteht nur noch destruktiv argumentieren. Bei aller Kritik an den letzten BioWare Projekten fehlte mir da auch der nötige Respekt für all die Leute die an ihnen beteiligt waren und viel Zeit investiert haben um die Spiele zu entwickeln. Es wurde doch nur noch draufgehaun. Aber wodrüber hat man sich bei ME3 aufgeregt? Das Ende! Die letzte halbe Stunde. Aber die 20 bis 30 Stunden davor hat niemand mehr beachtet. Ist das fair? Ich sag da mal nein. Und wenn man eben nur noch vorgepredigt bekommt wie schlecht man das doch alles gemacht hat, hätte ich wohl auch keine Lust mehr darauf und würd mir einfach was anderes suchen. Viele Spieler sollten sich einfach mal hinterfragen ob sie wirklich gerecht bei ihrer Kritik waren. Kritik brauchen die Entwickler aber bitte konstruktiv und nicht nur einfach niedermachen.
Auch in den 20 - 30 Stunden vor dem Ende war keineswegs alles in Butter.
Ganz nett, aber mehr auch nicht.
Zuletzt geändert von Knarfe1000 am 02.10.2012 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Knarfe1000
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Knarfe1000 »

Kajetan hat geschrieben:
The Incredible Hojo hat geschrieben:Kunde König ist sowieso ein schwachsinniger Begriff...
Wie schon gesagt wurde: "Nirgendwo sonst lassen sich die Kunden freiwillig so entrechten, abzocken, gängeln und knebeln wie im Spielesektor."

Deine Aussage ist das beste Beispiel für diese Geisteshaltung.
Was soll man zu Hojo noch sagen... :lol:
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mr archer
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Re: Kommentar

Beitrag von mr archer »

The Incredible Hojo hat geschrieben:
Wäre auch mal interessant. Ich will nicht direkt wieder das Klischee vom arbeitslosen Gamer bedienen, jedoch wäre das mal für eine Sozialstudie interessant, wie das Verfassen von Shitstorm mit dem sozialen Stand zusammenhängt.
Da erwarte ich mir keine allzu aussagekräftige Korrelation. Gegenthese meinerseits: Shitstorms haben weniger mit der Größe des Geldbeutels zu tun, als vielmehr mit dem Alter des Besitzers.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

mr archer hat geschrieben:Da erwarte ich mir keine allzu aussagekräftige Korrelation. Gegenthese meinerseits: Shitstorms haben weniger mit der Größe des Geldbeutels zu tun, als vielmehr mit dem Alter des Besitzers.
Nein. Auch hier sind keine Verallgemeinerungen möglich. Ich bin mir sicher, dass Du bei den Leuten, die das ME3-Ende kritisiert haben oder bei den Leuten, die sich jetzt über den geringen Grad der Gewaltdarstellung in Borderlands 2 beschweren, einen breiten Querschnitt nicht nur altersmäßig, sondern auch bezüglich der sozialen Herkunft bekommst. Bedenke immer, dass Videogaming kein Privileg der Jugend mehr ist, dass das Durchschnittsalter des handelsüblichen Zockers um die 30 beträgt.

Ich kann nur von mir ausgehen ... Mass Effect geht mir persönlich zwar am Arsch vorbei, aber was ich mittlerweile vom ME3-Ende in Bezug zu den Storyverläufen der ersten beiden Teile mitbekommen habe, ich wäre als ME-Fan ebenfalls mächtig stinkig gewesen. Vielleicht hätte ich mich auch an einer Petition für ein neues Ende beteiligt.

Das schöne an Spielen ist ja, dass man solche Dinge nachträglich ändern kann. So würde ich gerne von Ridley Scott einen Patch für "Prometheus" verlangen, nur um die gröbsten Patzer, Plotholes und Logiklöcher zu beseitigen. Vielleicht können die ca. 20 min Material, die Scott für die Kinofassung rausgeschnitten hat, da ein wenig helfen, aber bei Filmen muss man mit dem Ergebnis leben. Bei Spielen hingegen sind solche Fehler korrigierbar.
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Hypn0s
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Hypn0s »

Ich z.B. wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn sie das Ende geändert hätten...der Extended Cut wäre mMn auch nicht nötig gewesen. Aber scheint mir fast so, dass viele Gamer sich für was besseres halten, sie denken sie "verdienen" ein Ende nach ihrem persönlichen Wunsch. Schwachsinn! Wenn BW selbst zugegeben hätte, dass Ihnen das Ende nicht gefällt ok (siehe bei der Filmbranche: da gibt es nen Directors Cut wenn Zeit o.ä. gefehlt hätte) aber so ist es einfach lächerlich und würde in der Filmbranche oder jeder anderen Branche in der es um Kunst geht nicht vorkommen. Aber Gamer sind ja was besseres, sie wurden ja gezwungen, das schlechte Produkt zu kaufen....und haben dann natürlich das Recht die "Künstler" dazu zu zwingen ihre Kreation zu verändern.

Hätte ich sicher auch keinen Bock mehr drauf, wenn man etwas mit großer Leidenschaft (und das kann man bei ME nicht bestreiten) entwickelt und dann nur aufm Deckel bekommt und keine Anerkennung. Denn die ist vollkommen untergangen....
Armin
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Armin »

Das scheint Dir nur so?? Wir sind doch auf jeden Fall besser als die ganzen Filmejunkies und Fernsehgucker, die mit weniger Hirnaktivitaet als beim Schlafen vor der Glotze dahinvegetieren! Ich geb zu, dass die ass effect und Call of Doody Massen unsern Schnitt herunterziehen, aber nicht so weit wie auf Filmeguckerniveau.
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Kajetan
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von Kajetan »

Hypn0s hat geschrieben:Aber scheint mir fast so, dass viele Gamer sich für was besseres halten, sie denken sie "verdienen" ein Ende nach ihrem persönlichen Wunsch. Schwachsinn!
Ich sehe hier nur eine Person, die meint sich für etwas besseres zu halten ...
placeholder
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von placeholder »

Was soll einem da irgendwo leidtun? Die sind doch alle Millionäre und müssen nie wieder im Leben einen Schlag arbeiten, um sehr gut über die Runden zu kommen.

Was einem höchstens leidtun kann, ist das kapitalgeile und eigeninteressierte Geramsche im Nicht-Indie-Bereich, das letztlich nur die Spieler trifft.
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The Incredible Hojo
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Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer

Beitrag von The Incredible Hojo »

Kajetan hat geschrieben:
The Incredible Hojo hat geschrieben:Kunde König ist sowieso ein schwachsinniger Begriff...
Wie schon gesagt wurde: "Nirgendwo sonst lassen sich die Kunden freiwillig so entrechten, abzocken, gängeln und knebeln wie im Spielesektor."

Deine Aussage ist das beste Beispiel für diese Geisteshaltung.
Also gut. Der Kunde wäre gerne König. Könige sind entweder Relikte aus alten Zeiten ohne Einfluss auf die wirklich wichtigen Entscheidungen und sind quasi nur als Aushängeschild zu gebrauchen - oder um Nachkommen untereinander zu verheiraten. Oder als altes Bild herrschsüchtige Despoten, die durch ihre Regentschaft die einfachen Bewohner ihres Staates knechten. Keins davon halte ich als erstrebenswert.
Also entweder ich bin als König Kunde nur eine Show-Figur oder ich kann mir alles erlauben, was allein das Gesetz schon einschränkt. Wenn ich aber mit der Einstellung in einen Markt renne, dass ich mir eben alles erlauben darf - weil ja König - dann ist das Geschrei wieder groß, wenn man nicht weiter kommt mit seiner Beschwerde oder seinem Vorhaben.
Geschäftspartner Kunde - das wäre mir eine günstigere Betitelung als König. Und wenn ich das Gefühl habe, mein Gegenüber - also der Geschäftspartner Händler oder Softwarefirma - gängelt mich oder zockt mich ab, dann mache ich mit ihm halt keine Geschäfte mehr. Das muss ich aber nicht mit großen Aufschrei zelebrieren sondern gebe mein Geld eben da aus, wo ich mich angemessen behandelt fühle. Nicht als König, sondern als Geschäftspartner.

Wenn ich aber Entwickler bin und shitstorms und Petitionen über mich einbrechen, weil ein Teil eines Spiels nicht so umgesetzt wurde wie erwartet, dann würde ich mir auch Gedanken darüber machen, ob ich mir das alles antun soll. Und wie jeder, der im Handel angepflaumt wird, das Recht hat, sich einen anderen Job zu suchen, kann auch ein Entwickler sagen "Hab die Schnauze voll von den aggressiven Anfeindungen der Gamer, wenn den was nicht passt, mache jetzt erstmal Pause auf Borabora und dann schaun mer mal!"