Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Umstellung

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Boesor
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Boesor »

f1f2f3 hat geschrieben: Und die Hersteller freuen sich über die Tatsache, dass diese Werke auch noch kostengünstiger und schneller herzustellen sind als qualitativ hochwertigere.
Wenn das so wäre würden sich die hersteller wohl wirklich freuen.
leider (?) sind aber die bösen inhaltsarmen, oberflächlichen, vermeintlich coolen Filme und Spiele oftmals die teuersten.
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Wigggenz
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Wigggenz »

Erynhir hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben: [...]
Es ist nur so, dass ich es langsam leid bin, aus allen Ecken zu hören "So viele feiern das, also muss es gut sein." Klar spielt Geschmack auch eine Rolle, aber nicht ausschließlich. Das ist der Grund, weshalb niemand Ernstzunehmendes Justin Bieber als guten Musiker bezeichnet und Kristen Stewart keine Oscars kriegt.
Ich möchte dir gar nichts sagen was an Call of Duty positiv oder negativ sein soll, ich möchte das Spiel ja nicht bewerten. Mir geht es nicht mal unbedingt um das Spiel sondern generell darum dass manche, so wie du, sich gerne eine Art Meinungshoheit aneignen und anderen Menschen erzählen möchten dass das was sie hören, sehen, spielen nicht gut sein soll.
Das kannst du auch gerne tun, freie Meinungsäußerung und so, aber du solltest es im Gegenzug hinnehmen wenn man dir widerspricht.
Und solche Überheblichkeit wie du sie leider gerade zu Tage legst ist auch keine schöne Charaktereigenschaft ("niemand Ernstzunehmendes").
CoD ist nunmal in Sachen Kampagnenumfang, Abwechslungsreichtum im Gameplay und KI-Schläue nicht gut. Das ist genau so einfach zu bemessen wie die Qualität der Grafik.
Ich verstehe nicht, wo du da eine Meinungshoheit sehen willst.

Wenn du mir allerdings Überheblichkeit unterstellst, wenn ich sage, dass ich Justin-Bieber-Fans was ihr Musikverständnis angeht nicht ernst nehme, dann bin ich wohl überheblich.

Bin ich auch überheblich wenn ich sage, dass Kristen Stewart zurecht für keine Oscars nominiert wird und stattdessen für die goldene Himbeere?
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Boesor
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Boesor »

Wigggenz hat geschrieben:
Wenn du mir allerdings Überheblichkeit unterstellst, wenn ich sage, dass ich Justin-Bieber-Fans was ihr Musikverständnis angeht nicht ernst nehme, dann bin ich wohl überheblich.
+1...was das Gefühl der Überheblichkeit angeht. Jeder Musikgeschmack ist zu akzeptieren.
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Wigggenz
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Wigggenz »

Es gibt einen Unterschied zwischen einen Geschmack "akzeptieren" und jemanden "in Sachen Musikverständnis" ernst nehmen.

Oder würdest du jemandes Worte ernst nehmen, der Justin-Bieber-Fan ist und anfängt zu erzählen, dass der niveauvolle und anspruchsvolle Songs abliefert?
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Boesor
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Boesor »

Wigggenz hat geschrieben:Es gibt einen Unterschied zwischen einen Geschmack "akzeptieren" und jemanden "in Sachen Musikverständnis" ernst nehmen.

Oder würdest du jemandes Worte ernst nehmen, der Justin-Bieber-Fan ist und anfängt zu erzählen, dass der niveauvolle und anspruchsvolle Songs abliefert?
Ich müsste mir erstmal seine Songs anhören.
Inwiefern ist das aber ein kriterium?
ich höre beispielsweise (gerade im Sommer) gerne beach boys. zweifellos eine anerkannte band, deren Songs allerdings kaum als "niveauvoll oder anspruchsvoll" bezeichnet werden.

Wo fängt Niveau an und was kennzeichnet einen anspruchsvollen Song?

Die Beach Boy haben zahllose Auszeichnungen und enormen Einfluss. inhaltlich singen sie aber trotzdem ständig über Sommer Sonne Strand Autos und Surfen...
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Wigggenz
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Wigggenz »

Boesor hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Es gibt einen Unterschied zwischen einen Geschmack "akzeptieren" und jemanden "in Sachen Musikverständnis" ernst nehmen.

Oder würdest du jemandes Worte ernst nehmen, der Justin-Bieber-Fan ist und anfängt zu erzählen, dass der niveauvolle und anspruchsvolle Songs abliefert?
Ich müsste mir erstmal seine Songs anhören.
Inwiefern ist das aber ein kriterium?
ich höre beispielsweise (gerade im Sommer) gerne beach boys. zweifellos eine anerkannte band, deren Songs allerdings kaum als "niveauvoll oder anspruchsvoll" bezeichnet werden.

Wo fängt Niveau an und was kennzeichnet einen anspruchsvollen Song?
Viele Aspekte können einen niveauvollen Song ergeben, das ist in der Tat sehr subjektiv, da muss ich wieder einmal zurückrudern. Auch wenn du glaube ich niemanden finden wirst, der JB-Songs als niveauvoll bezeichnen wird.

Mit Anspruch ist das etwas einfacher, unter Anspruch verstehe ich ausgefeilte Songstrukturen (nicht das simple Intro-Strophe-Bridge-Refrain x3), möglichst virtuose Bedienung von Instrumenten, komplexe Rhytmen/Melodien, etc. lässt sich auch objektiv bewerten finde ich. Man kann Anspruch natürlich für sich persönlich als gut oder als lästig empfinden, aber wenn jemand bei anspruchsloser Musik das Gegenteil behauptet, regt mich das auf.

Dann kommt dazu natürlich noch die Botschaft. Die kann auch gut oder total flach sein. Das ist es auch, was ansonsten anspruchslose Punk-Bands für mich von Interpreten wie JB unterscheidet.
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Kajetan
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Kajetan »

Boesor hat geschrieben:ich höre beispielsweise (gerade im Sommer) gerne beach boys. zweifellos eine anerkannte band, deren Songs allerdings kaum als "niveauvoll oder anspruchsvoll" bezeichnet werden.
"Pet Sounds" ist eines DER wegweisenden und einflußreichsten Alben der Pop-Geschichte. Davor gab es von den Beach Boys aber wirklich nur harmloses Geplätscher :)
Randall Flagg
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Randall Flagg »

Der Wayne hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:
just_Edu hat geschrieben: Spaß ist kein Kriterium, nach dem man ein Spiel spielen sollte.
Meine Meinung. Spaß ist lediglich Einbildung und basiert allzu häufig auf subjektiven, kaum nachvollziehbaren Empfindungen, die beim Spielen nichts zu suchen haben.

Ich werde jetzt gleich Splinter Cell: Conviction (ein technisch sauber umgesetztes Spiel) starten, um ein wenig zu leiden, denn nur das ist wahres Gaming.
SC:C ist aber eines dieser Spiele, welche so oder so schlecht sind. Es macht zwar keinen Spaß (und selbst wenn, ist es irrelevant), aber es ist Designtechnisch eine Katastrophe. Es gibt genügend Spiele, die man nennen kann, wenn es um gute Spiele geht, ohne das Argument "Spaß" zu bringen. Super Mario Bros zum Beispiel. Das Spiel muss sich halt flüssig und wie aus einem Guss anfühlen, dann ist es ein gutes Spiel.
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Der Wayne
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Der Wayne »

Wigggenz hat geschrieben:Mit Anspruch ist das etwas einfacher, unter Anspruch verstehe ich ausgefeilte Songstrukturen (nicht das simple Intro-Strophe-Bridge-Refrain x3), möglichst virtuose Bedienung von Instrumenten, komplexe Rhytmen/Melodien, etc. lässt sich auch objektiv bewerten finde ich. Man kann Anspruch natürlich für sich persönlich als gut oder als lästig empfinden, aber wenn jemand bei anspruchsloser Musik das Gegenteil behauptet, regt mich das auf.
Ich halte das für eine sehr einseitige Definition von Anspruch, den du hier ja schlicht in technischer Komplexität siehst. Es kann ebenfalls sehr anspruchsvoll sein, eine gute – möglicherweise sehr simpel wirkende – Melodie für einen Popsong zu schreiben.
Wenn gewisse Musiker/Komponisten sich überhaupt nicht weiterentwickeln, sondern bloß bekannte Strukturen wiederholen, kann man ja sagen, dass das anspruchslose Werke sind, aber wer "einfacher" Musik ihre Qualität per se abspricht (was du vielleicht ja gar nicht getan hast ;)), muss sich schon etwas elitäres Gehabe vorwerfen lassen.

@ Randall: Eigentlich ist die einzige Forderung, die ich an ein Spiel stelle, dass es Spaß macht. Dieses Erlebnis kann verschiedenste Ursachen haben, seien es tolle Gameplay-Mechanismen, eine hervorragende Spielwelt, gut geschriebene Handlung mit faszinierenden Charakteren oder ein schöner Soundtrack, aber am Ende steht immer ein komplett subjektiver Gesamteindruck.
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Wigggenz
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Wigggenz »

Der Wayne hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Mit Anspruch ist das etwas einfacher, unter Anspruch verstehe ich ausgefeilte Songstrukturen (nicht das simple Intro-Strophe-Bridge-Refrain x3), möglichst virtuose Bedienung von Instrumenten, komplexe Rhytmen/Melodien, etc. lässt sich auch objektiv bewerten finde ich. Man kann Anspruch natürlich für sich persönlich als gut oder als lästig empfinden, aber wenn jemand bei anspruchsloser Musik das Gegenteil behauptet, regt mich das auf.
Ich halte das für eine sehr einseitige Definition von Anspruch, den du hier ja schlicht in technischer Komplexität siehst. Es kann ebenfalls sehr anspruchsvoll sein, eine gute – möglicherweise sehr simpel wirkende – Melodie für einen Popsong zu schreiben.
Ich meinte das auch hauptsächlich aufs Technische bezogen, da sich dort "Anspruch" am einfachsten definieren lässt.

Zu den Popsongs:
Das ist für mich dann eine andere Form von Anspruch... der an Analysten und Produzenten gestellt wird, die bei Pop-Musikern oft entscheidender als die Interpreten selbst sind. Dann ist es nicht anspruchsvoll, das Werk zu schaffen, sondern die Jugendkultur zu analysieren und das Konzept für den Hit vorzulegen. Ich hoffe ich habe nicht missverstanden, worauf du hinauswolltest.

Ich vergleiche das gerne mit der Bildzeitung. Vom Schreibstil her eher niveaulos, reißerisch. Auch schlechte, unvollständige und manchmal verfälschte Berichterstattung. Aber grade das Reißerische wird perfektioniert und feiert Riesenerfolge. Da ist viel mehr eine analytische Tätigkeit im Hintergrund das Bewundernswerte, denn die Redakteure schaffen es immer den gierigen Menge die richtigen Happen zu liefern.
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Boesor
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Boesor »

Randall Flagg hat geschrieben:
SC:C ist aber eines dieser Spiele, welche so oder so schlecht sind. Es macht zwar keinen Spaß (und selbst wenn, ist es irrelevant), aber es ist Designtechnisch eine Katastrophe. Es gibt genügend Spiele, die man nennen kann, wenn es um gute Spiele geht, ohne das Argument "Spaß" zu bringen. Super Mario Bros zum Beispiel. Das Spiel muss sich halt flüssig und wie aus einem Guss anfühlen, dann ist es ein gutes Spiel.
Es kann sich doch eigentlich nur um einen Definitionsirrtum handeln.
daher die Frage: Ist nicht das Endergebnis deines Beispiels Super Mario Bros., dass es aufgrund des flüssigen wie aus einem guss wirkenden Spielgefühls Spaß macht?
Wie kann es irrelevant sein wenn ein spiel Spaß macht? versuchst du in dem falle krampfhaft keinen Spaß zu haben weil das Spiel trotzdem Designschwächen hat?
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Knarfe1000 »

Kajetan hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:ich höre beispielsweise (gerade im Sommer) gerne beach boys. zweifellos eine anerkannte band, deren Songs allerdings kaum als "niveauvoll oder anspruchsvoll" bezeichnet werden.
"Pet Sounds" ist eines DER wegweisenden und einflußreichsten Alben der Pop-Geschichte. Davor gab es von den Beach Boys aber wirklich nur harmloses Geplätscher :)
Bist Du Proggie ?
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Kajetan »

Knarfe1000 hat geschrieben:Bist Du Proggie ?
Was bin ich?
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Knarfe1000 »

Kajetan hat geschrieben:
Knarfe1000 hat geschrieben:Bist Du Proggie ?
Was bin ich?
Dann wohl nicht.

Proggie = Fan von Progressivem Rock.
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Wigggenz
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Re: Star Wars: The Old Republic: Bioware zur Free-to-play-Um

Beitrag von Wigggenz »

Knarfe1000 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Knarfe1000 hat geschrieben:Bist Du Proggie ?
Was bin ich?
Dann wohl nicht.

Proggie = Fan von Progressivem Rock.
Und/oder Prog. Metal.