Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

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I love TitS
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von I love TitS »

Heruwath hat geschrieben: Deswegen verstehe ich nicht warum überhaupt 60 euro erwähnt werden, das verfälscht die aktuelle Lage. Wer so nachläßig mit Zahlen umgeht dem glaube ich kein Wort, wenn er mir etwas von Finanzieller Lage der Entwickler erzählt.
Weil die 60$ nun mal eine magische Zahl für die Amis sind und sie damit etwas anfangen können. Jeder in der Branche weiß, was es bedeutet, wenn man von einem 60$ Spiel redet und wie viel wirklich beim Publisher landet. Daher ja das Zahlenspiel: 20 Mio verkaufte Einheiten zu 60$ und ups, da kommt man nicht auf den Break-even, bei Produktionskosten von 200Mio!
Er sagt ja nicht, dass 20 * 60 = 200 sind ;)
lenymo hat geschrieben:Was ist daran bitte traurig? Die Entwicklungsfortrschritt der Videospiele ging seit jeher immer mit einer Steigerung des optischen Erlebnisses einher, es ist das was wir Spieler schlicht und ergreifend von Next-Gen erwarten.Und es macht auch einen Teil der Faszination dieses Mediums aus zu sehen wie es sich in nur wenigen Jahrzehnten technisch weiterentwickelt hat und wohin es sich noch entwickeln wird. Ich wüsste nicht warum wir jetzt plötzlich anfangen sollten auf der Stelle zu treten.
Es ist traurig, weil diese Mehrkosten und der Mehraufwandt für diese ach so tolle Grafik zu erstellen, der Kreativität, Vielfallt und Risikobereitschaft noch weiter Kopf und Kragen kosten wird.
Grafik bringt einem eigentlich kaum etwas. Wozu Fotorealismus? Bringt das mehr Spaß? Vielleicht anfangs... bekomm ich dadurch mehr Gameplay, Story oder sonstiges geboten? Wohl kaum.

Also gibt es zwei Möglichkeiten: Man brauch mehr Manpower für Grafik und kürzt an der Story, dem Gameplay, dem Content oder
man stellt zusätzlich Leute ein, die sich auch um den Rest kümmern, was wieder die Kosten in die Höhe treibt.

Floppt ein Spiel, sterben weiter die Entwickler und man kehrt Konsolen & PC immer mehr den Rücken zu.

Limbo, Braid, Fez, Disgea, TitS, Minecraft oder nehmen wir von mir aus auch Day-Z: Haben alle keine beeindruckende Grafik, sind aber geniale Spiele und bei denen stimmt einfach 100% der Rest.
Wozu Fotorealismus bei diesen Spielen? Geht auch ohne! Muss mal arbeiten, kann jetzt leider nicht alles perfekt argumentieren xD
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Enthroned
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Enthroned »

Ich persönlich sehe das Problem in veralteten Konsolen wie der PS3 oder Xbox360 vorallem darin, dass PC Spieler darunter zu leiden haben. Nur ganz wenige Entwickler trauen sich heute 2 seperate Spiele rauszubringen. Eine Variante für Konsole und eine für den PC und das merkt man meistens an Menüführung und Steuerung. Wenn man PC spieler dazu zwing 5 Tasten zu nutzen, dann fühlt sich das an einer Tastatur nicht richtig an. Nicht umsonst kaufen viele früher oder später einen XBox360 Controller für den PC. Die meisten Spiele sind halt darauf ausgelegt.

Über Grafik kann man sich streiten. Klar kann der PC Dinge darstellen, die es in 3 Generationen der Konsolen nicht geben wird, aber man muss einfach sagen das sich die Grafik so entwickelt hat, dass zumindest alles gut aussieht und wir eben lange nicht mehr auf PS1 oder PS2 Niveau sind. So kann man manchen PC Umsetzungen zwar technichen Rückstand vorwerfen, aber es sieht deshalb nicht zwingend schlecht aus.

Edit:
Um auf den Artikel einzugehen - Ich halte die Aussage für falsch. Der Grund warum ich keine XBox 360 und keine PS3 besitze ist, dass sich Spieler seit der PS1 nicht verändert haben. Die PS2 habe ich noch mitgemacht, aber es war nichts neues dabei. PS3 und XBox sind veraltete Ideen im neuen Gewand. Daher war die Wii meine einzige Konsole in dieser Generation und m.M.n. auch die Beste, da einfach neue Ideen in Spiele wie Zelda oder Mario kamen. Von Spielvielfalt möchte ich jetzt aber bitte nicht anfangen, denn da liegt Nintendo leider weit abgeschlagen.
Zuletzt geändert von Enthroned am 24.07.2012 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Kajetan »

Heruwath hat geschrieben:Deswegen verstehe ich nicht warum überhaupt 60 euro erwähnt werden, das verfälscht die aktuelle Lage.
Das stimmt. Das verfälscht total. Deswegen redet ja auch niemand in diesem Artikel von 60 Euro, sondern von 60 Dollar :)

Zudem, von den 60 Dollar landet nur ein Teil beim Publisher. Konsolenumsätze finden heute fast immer noch im Retail statt und hier knöpfen die Ketten und Großhändler einen nicht unbeträchtlichen Teil von den 60 Euro ab. In der Regel die Hälfte. Ganz große Händler wie Amazon lassen sich zT. noch größere Rabatte einräumen. Dazu kommen noch Regalgebühren, die der Publisher dem Händler zahlen muss, damit dieser Spiel A für Zeitraum X Wochen prominent platziert oder überhaupt ins Regel stellt.

Deswegen sind diese Rechungen von verkaufte Einheiten x Vollpeis = fettes Geld für den Publisher in der Regel Milchmädchenrechnungen, weil sie den Zwischenhandel nicht berücksichtigen. Rechnet man auf diese Weise, merkt man schnell, dass 3 Mio. verkaufte Einheiten bei idealerweise 60 Dollar pro Spiel bei einem Budget von 100 Mio. Dollar (idealerweise inklusive Marketing, sonst siehst noch übler aus) ... ein Flopp sind.

Zum Vergleich: Vor etwas mehr als 12 Jahren hatte Blizzard stolz verkündet, dass SC1 sich weltweit ca. 1.5 millionenmal verkauft habe. 1.5 Mio. Einheiten weltweit waren ein kommerzieller Megaerfolg! Heute wird das Entwicklerstudio geschlossen.
Heruwath
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Heruwath »

sphinx2k hat geschrieben:
I love TitS hat geschrieben:Sofern es nicht schon einer geschrieben hat, aber ich würde euch folgenden Artikel wärmstens Empfehlen, da er gut zur Thematik passt und nochmal mehr zeigt, wie bescheuert die Aussagen des CEOs sind:
http://www.krawall.de/web/Spielemarkt/special/id,62591/
Entspricht ja in etwa dem was ich hier auch schon angedeutet hatte und ich halte den Artikel für eine sehr realistische Einschätzung. Wie man an den Kickstarter Projekten sieht kann man auch kleinere Brötchen backen..auf die ergebnisse muss man allerdings noch etwas warten bis man es abschließend bewerten kann.
Vor allem ist ja interessant das man für eine kleine Verbesserung der Grafik mittlerweile erheblich mehr Aufwand betreiben muss. Und wenn das Spiel packend ist wird er während dem Spiel ohnehin nicht mehr drauf achten.

Aktuell Spiele ich "Dwarf Fortress", ultimativ Minimaleistisch von der Grafik weil die zwei Entwickler sich lieber auf den Code als die Grafik konzentrieren wollten. Die Features die es jetzt schon hat gepaart mit den noch geplanten sind einfach unfassbar genial. Ich sehe zwar auch die Grafik als größte Einstiegshürde bei dem Spiel, aber wenn man erst mal drin ist nimmt man das kaum noch war.

Einfach mal wieder etwas zurück rudern den aktuellen Grafikstand halten und alles mehr in das Gameplay investieren. Physik und Ki. zum Beispiel. Mehr Features schaden in meinen Augen auch nicht (richtig Präsentiert und Stück für Stück eingeführt das man nicht erschlagen wird). Ich hatte schon so einige Spiele wo ich dachte jetzt ist das Spiel gleich zu ende ich hab ja alles gesehen. Und auf einmal erweitert sich das Spiel um eine viel zahl von Funktionen und geht weiter.
Es ist gut, dass viele Leute so denken. Es ist gut, dass es Kickstarter gibt. Die meisten Leute wollen allerdings Grafik sehen, das behaupten sie zumindest. Ich bin da der Meinung, dass es auch andere Möglichkeiten gibt Leute zu begeistern und als gamedesigner ist es sogar mein Job den Leuten zu zeigen, was ihnen gefällt. Denn leider wissen das die meisten gar nicht.
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lenymo
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von lenymo »

I love TitS hat geschrieben:
Es ist traurig, weil diese Mehrkosten und der Mehraufwandt für diese ach so tolle Grafik zu erstellen, der Kreativität, Vielfallt und Risikobereitschaft noch weiter Kopf und Kragen kosten wird.
Grafik bringt einem eigentlich kaum etwas. Wozu Fotorealismus? Bringt das mehr Spaß? Vielleicht anfangs... bekomm ich dadurch mehr Gameplay, Story oder sonstiges geboten? Wohl kaum.
Wenn technischer Stillstand ein Motor für Gamplay Innovationen sein soll, dann frage ich mich wo die vielen super innovativen Wii-Spiele mit tollem Stoytelling waren. Mal abgesehen von Nintendo-Titlen und wenigen Thirdparty Spielen wurde die Plattform scheinbar als Videospiel-Müllhalde für diverse Publisher benutzt, nach dem Motto:"Wer damit spielt hat eh keine allzu hohen Ansprüche." Kann mir vorstellen das die Geschichte mit der technisch veralteten WiiU genau so endet.
Zuletzt geändert von lenymo am 24.07.2012 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
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The Incredible Hojo
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von The Incredible Hojo »

Kajetan hat geschrieben:
Heruwath hat geschrieben:Deswegen verstehe ich nicht warum überhaupt 60 euro erwähnt werden, das verfälscht die aktuelle Lage.
Das stimmt. Das verfälscht total. Deswegen redet ja auch niemand in diesem Artikel von 60 Euro, sondern von 60 Dollar :)

Zudem, von den 60 Dollar landet nur ein Teil beim Publisher. Konsolenumsätze finden heute fast immer noch im Retail statt und hier knöpfen die Ketten und Großhändler einen nicht unbeträchtlichen Teil von den 60 Euro ab. In der Regel die Hälfte. Ganz große Händler wie Amazon lassen sich zT. noch größere Rabatte einräumen. Dazu kommen noch Regalgebühren, die der Publisher dem Händler zahlen muss, damit dieser Spiel A für Zeitraum X Wochen prominent platziert oder überhaupt ins Regel stellt.
Inhaltlich richtig, Zahlen falsch
MJD36
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von MJD36 »

Heruwath hat geschrieben: Es ist gut, dass viele Leute so denken. Es ist gut, dass es Kickstarter gibt. Die meisten Leute wollen allerdings Grafik sehen, das behaupten sie zumindest. Ich bin da der Meinung, dass es auch andere Möglichkeiten gibt Leute zu begeistern und als gamedesigner ist es sogar mein Job den Leuten zu zeigen, was ihnen gefällt. Denn leider wissen das die meisten gar nicht.
Sehr richtig, allerdings gehen auch viele Leute nur noch in's Kino um Explosionen und Spezial-Effekte zu sehen.
Um so größer die grafischen Möglichkeiten, um so billiger kann man nämlich auch die Kunden abspeisen: nämlich mit grafischen Blendern, die kaum Inhalt haben - so wie im Kino halt.
Den Trend würden viele Hersteller natürlich auch gerne auf dem Computer-Spiele-Markt umsetzen, denn dann braucht man ebend nicht mehr so kreativ sein, sondern vor allen Dingen einfach Bombast-Grafik bieten.
Zuletzt geändert von MJD36 am 24.07.2012 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Worrelix
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Worrelix »

The Incredible Hojo hat geschrieben:Der Vergleich auf der Karte ist amüsant, aber nicht aussagekräftig genug. Streiche die ganze Architektur links und male die Wege wie Abbildung rechts und du hast vielleicht zwei Abzweigungen, die aber nicht spielentscheidend sind. Monster hinter der Tür, Monster im Lüftungsschacht. Triffst du das eine, triffst du das andere nicht. Das sollen Wahlmöglichkeiten sein? In welchem Spiel haben wir denn wirklich Entscheidungsfreiheiten? Thief? Irgendwo gibt es ein Ziel, ein Opfer, ein Auftrag zu dem ich geleitet werden muss. Und auch da konnte ich nur dort verschiedene Vorgehensweisen wählen, die der Designer mit vorgegeben hat.
Sicher, eine objektive Gegenüberstellung hätte das etwas differenzierter gestalten müssen.

Solche Karten haben typischerweise so funktioniert, daß es beispielsweise 2 Schalter gibt, die eine Tür öffnen, hinter der sich ein Generatoreinschalter befindet, der eine Brücke aktiviert, so daß man zum Level Exit kommt. Dadurch, daß es eben kein Schlauchlevel ist (und auch keine Pfeile am Bildschirmrand die Richtung weisen), muss man selber suchen, wo denn die Schalter überhaupt sind und wo die Tür ist, die damit geöffnet wird. Es geht also gar nicht um "Wahlmöglichkeiten" & Co. Man lernt beim Suchen den ganzen Level kennen und das Ganze fühlt sich wie eine echte Architektur an.
In einem Schlauchlevel sind an den Seiten dauernd Begrenzer, die mal mehr und mal deutlich weniger natürlich wirken.
Wir spielen seit Jahren immer das Gleiche, nur anders umgesetzt und "angemalt"
Portal war neu. Und daß man sich in Blades of Time selbst per Zeitschleife klonen und so seine Angriffskraft vervielfachen kann, habe vorher auch noch nicht gesehen. (Nur mal 2 Beispiele, die mir spontan einfielen).
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Levi 
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Levi  »

Worrelix hat geschrieben:
The Incredible Hojo hat geschrieben:Der Vergleich auf der Karte ist amüsant, aber nicht aussagekräftig genug. Streiche die ganze Architektur links und male die Wege wie Abbildung rechts und du hast vielleicht zwei Abzweigungen, die aber nicht spielentscheidend sind. Monster hinter der Tür, Monster im Lüftungsschacht. Triffst du das eine, triffst du das andere nicht. Das sollen Wahlmöglichkeiten sein? In welchem Spiel haben wir denn wirklich Entscheidungsfreiheiten? Thief? Irgendwo gibt es ein Ziel, ein Opfer, ein Auftrag zu dem ich geleitet werden muss. Und auch da konnte ich nur dort verschiedene Vorgehensweisen wählen, die der Designer mit vorgegeben hat.
Sicher, eine objektive Gegenüberstellung hätte das etwas differenzierter gestalten müssen.

Solche Karten haben typischerweise so funktioniert, daß es beispielsweise 2 Schalter gibt, die eine Tür öffnen, hinter der sich ein Generatoreinschalter befindet, der eine Brücke aktiviert, so daß man zum Level Exit kommt. Dadurch, daß es eben kein Schlauchlevel ist (und auch keine Pfeile am Bildschirmrand die Richtung weisen), muss man selber suchen, wo denn die Schalter überhaupt sind und wo die Tür ist, die damit geöffnet wird. Es geht also gar nicht um "Wahlmöglichkeiten" & Co. Man lernt beim Suchen den ganzen Level kennen und das Ganze fühlt sich wie eine echte Architektur an.
In einem Schlauchlevel sind an den Seiten dauernd Begrenzer, die mal mehr und mal deutlich weniger natürlich wirken.
Wir spielen seit Jahren immer das Gleiche, nur anders umgesetzt und "angemalt"
Portal war neu. Und daß man sich in Blades of Time selbst per Zeitschleife klonen und so seine Angriffskraft vervielfachen kann, habe vorher auch noch nicht gesehen. (Nur mal 2 Beispiele, die mir spontan einfielen).

prinzipiell ja auf deiner seite, aber:

"natürlich" oder Gar realistisch, waren die damaligen Winkelmaps nun beim besten willen auch nicht.

@Zeitschleife: Braid. Echoshift. ... und afair gabs noch ein paar weitere.
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N-Dee
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von N-Dee »

Kreativität hat doch nichts mit Technik zu tun.
Ich bin überzeugt davon, dass ein Kreativer Entwickler, auch heutzutage noch, ein klasse Spiel fürs Supernintendo entwickeln könnte.

Und wenn Sony und MS die angedrohten Accountbindungen für die nächste Generation wahrmachen, hab ich mit den Konslen eh abgeschlossen.
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Triblitz
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Triblitz »

Worrelix hat geschrieben:Wieso muss denn zwangsläufig ein neues Spiel besser aussehen?
Beispiel: Orcs must die - letztes Jahr rausgekommen - sieht rein vom technischen Aussehen betrachtet nicht besonders aus: http://www.gamersglobal.de/sites/gamers ... omd_18.jpg
Ich sag ja nicht das gute Spiele toll aussehen müssen, aber die Entwickler (zumindest von AAA Spielen) versuchen eben derzeit verzweifelt immer noch ein bisschen mehr herauszukitzeln.
Worrelix hat geschrieben:Es ist nicht kreativ, wenn man die Realität jetzt um Faktor X besser darstellen kann. Dadurch wird ein x-beliebiger Shooter um kein Stück origineller. Man hat immer noch das selbe alte Standard Gameplay.
Aber er könnte origineller werden, wenn nicht andauernd Kompromisse im Level-Design eingegangen werden müssen. Wenn Leveldesigner ihre Zeit weniger darauf verbrauchen um konstante Framerates zu garantieren sondern das tun was Leveldesigner eigendlich tun sollten. Kreativ bedeutet eben nicht nur neue Ideen, neue Spielelemente. Kreativ ist auch ein stimmiger Level, ein durchgängiges Art-Design, passende Hintergrundgeräusche.
Worrelix hat geschrieben:Daher (ich versuche nur, die aufgestellte Behauptung von Ubisoft zu verstehen) nochmal die Aufforderung:
Nennt mir bitte eine kreative Idee, die man mit der aktuellen Konsolengeneration nicht darstellen kann; für die man also zwingend neue Hardware (nicht nur neues Zubehör) braucht.
Ja, auch mit neuen Konsolen wirds sicher keine Explosion an Kreativität geben, die werden die Publisher auch nicht von ihrem ewigen CoD-Mantra abbringen. (Ein mögliches Gebiet wären Simulationen wo es auf Details ankommt, zB Erkennen von Gefühlsregungen in einem Gesicht (ala LA Noire), da wäre eine höhere Auflösung hilfreich.)
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sphinx2k
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von sphinx2k »

Ich finde man sollte etwas drauf achten nicht immer "Nicht Kreativ" zu schreien. Ich vermute ganz stark das mehrheitlich noch genug kreative Schaffenskraft vorhanden ist bei den Entwicklern. Aber Kreativität ist eben teuer wenn man für ein kleines Feature was den Spielfluß aufbrechen würde dann sagen wir 150 Arbeitsstunden rechnen muss.
Das Feature muss Programmiert werden, es muss eine grafische Darstellung erhalten mit Sound untermalt,....
Viel geht vermutlich einfach aus finanziellen Gründen nicht.

Deshalb sollte man aufpassen. Es gibt sicherlich kreative Teams da draußen welche viele Freiheiten hätten und Kreative Teams denen strikte vorgaben vom Geldgeber gemacht werden was rein darf und was nicht. Über einen klamm darf man so eine große Brange nicht scheren.


Zu den Levels, da kann ich auch zwei Seiten sehen. Ich kenne es von Pen&Paper Rollenspielen. Auch dort gibt es eine viel zahl an Spielmöglichkeiten, von Sandbox bis hin zu Railroading (was dem Schlauchlevel ohne wirkliche Freiheiten entspräche). Es gibt genug Spieler die dem einen oder anderen Lager angehören und eine größe Menge die irgendwo dazwischen liegt.
Je nach Aufmachung des Spielleiters und den Mitspielern kann das eine System mehr Spaß machen als das andere.
Worauf ich hinaus möchte ist: Das gesamt Konzept muss stimmig sein. Wenn alles passt ist egal wie das Level aufgebaut ist, dann hat man einfach Spaß.
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Kajetan
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Kajetan »

N-Dee hat geschrieben:Kreativität hat doch nichts mit Technik zu tun.
Ich bin überzeugt davon, dass ein Kreativer Entwickler, auch heutzutage noch, ein klasse Spiel fürs Supernintendo entwickeln könnte.
Lone Survivor. Sword & Sworcery EP. Bit Trip Runner (das ist sogar C64-Optik).
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Iconoclast
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Iconoclast »

I love TitS hat geschrieben: Es ist traurig, weil diese Mehrkosten und der Mehraufwandt für diese ach so tolle Grafik zu erstellen, der Kreativität, Vielfallt und Risikobereitschaft noch weiter Kopf und Kragen kosten wird.
Grafik bringt einem eigentlich kaum etwas. Wozu Fotorealismus? Bringt das mehr Spaß? Vielleicht anfangs... bekomm ich dadurch mehr Gameplay, Story oder sonstiges geboten? Wohl kaum.
:lol:

Die Spiele sind doch mittlerweile dermaßen vereinfacht und monoton, da kann ruhig mal ein Grafiksprung her. Oder glaubs du allen Ernstes, dass sich in dieser Gen nochmal irgendeine große Firma an ein gigantisches neues Projekt begibt, dass vor Inovationen nur so strudelt? Eben nicht.
Die Indifirmen können schön weiterhin ihre Spiele entwickeln, welche übrigens teilweise grandios sind, und die großen Firmen bekommen mehr Power für bessere Optik. Wer will nicht ein Gran Turismo in der Grafik eines Project Cars?

Außerdem muss mehr Power nicht nur in Grafik fließen, da gibts noch die KI, die zu 99% heutzutage einfach nur Scheiße ist, Rennfahrer fahren stur ihre Linie und Gegner rennen en masse auf den Spieler zu.
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Baumschule
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Re: Ubisoft: Neue Konsolen fördern Kreativität

Beitrag von Baumschule »

wenn selbst schon die entwickler neue konsolen haben wollen sollte das an signal an die konsolen hersteller sein.
Ich mein spieleentwickler profitieren ja von einer konsole mit hohen verkauften Einheiten!!

Ich brauch nicht umbedingt bessere grafik.
Ich mein sollen die entwickler noch schlammpiger programieren und zeit sparen. Die hardware soll einfach alles flüssig darstellen können, denn das fördert die kreativität, wenn ideen leicht und schnell umgesetzt werden können!