Genau das. Und wenn ich dann im Artikel wieder dieses unmögliche Schlagwort 'Generation Call of Duty' lese muss ich auch langsam an 4players zweifeln, ganz ehrlich, was soll das?D_Radical hat geschrieben:Ich bin immer wieder verblüfft, wie ich mit dem Kauf von CoD wohl signalisiert habe:"Ich will das nur das! Kann nichts anderes und will nichts anderes!"
Zumindest scheinen es Capcom und die ganzen anderen Spezialisten so interpretiert zu haben.
Leider reicht mir diese Fehlinterpretation nicht, um das ganze mit einem Nichtkauf zu strafen. Ich hatte viel Spaß mit Res5, mag Action und Koop und Res6 scheint numal ein Action-Blockbuster mit Koop zu werden. Unter 20€ werd ich dann sicher nicht nein sagen.
Ich bin 33 Jahre alt, habe mit dem NES und einem 386er angefangen und spiele schon seit über 20 Jahren Video- und Computerspiele. Aber, ich habe auch Call of Duty gespielt (zumindest den ersten Teil, und hatte Spass dabei). Ich habe letztens erst Max Payne 3 gespielt und hatte auch dort Spass dabei, spiele gerade Frozen Synapse und habe davor Journey auf der PS3 und Kingdom Rush auf dem iPad gespielt. Macht mich das jetzt auch zur Generation Call of Duty? Hier wird wieder in ein allzu bekanntes Muster verfallen: wir, die ältere Generation haben noch die guten, richtigen Spiele gespielt, die neue Generation ist total verblödet, steht nur auf Poibt&Click Shooter und kauft nur total simpelen Mist. Genau wie meine Eltern mir damals vorgeworfen haben das Computerspiele verblöden und Horrorfilme das größte Übel aller Zeiten sind, so fangen wir an und kommen mit Generation Call of Duty um die Ecke - ja, ja, die verblödete Jugend von heute, alles wird immer schlimmer. Merkt ihr eigentlich nicht in was für eine mentale Falle ihr da selber reinlauft?
Natürlich spielen die jungen Leute von heute eben nicht 24/7 nur Call of Duty, und kaufen nicht nur diese Art von Spielen. Natürlich werden auch andere Spiele gespielt, natürlich kann man eine Person und eine Generation nicht eindimensional auf ein Spiel beschränken - da macht ihr es euch zu einfach. Ihr benutzt da ein stumpfes Klischee um einer gewissen Leserschicht zu gefallen, das diese sich als die alte, elitäre Schicht fühlen lassen kann, die über den Dreck von heute erhaben ist. Und das kotzt mich an, weil es genau das Muster ist was mir früher als Jugendlicher widerfahren ist, als ich mich für meine Video- und Computerspiele rechtfertigen musste.
Ihr gebt Call of Duty selber Noten über 80 Prozent, die Spiele sind gut, machen Spass, verkaufen sich sehr sehr gut. Aber muss man deshalb eine ganze Generation auf diesen kleinsten Nenner reduzieren?
Schreibt doch bitte einfach das nächste mal:
Fertig. Aber lasst den Scheiß mit dieser ominösen Generation Call of Duty, bitte."Doch dann kehrt Chris aus der Versenkung zurück - und mit ihm die Action, die leider völlig austauschbar wirkt und sich hier mit dem fummeligen Deckungssystem sowie schießenden Mutanten in eine Richtung entwickelt, die sich offensichtlich voll am Call of Duty-Gameplay orientiert."
