Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von JunkieXXL »

the curie-ous hat geschrieben:

Sci-Fi - Science Fiction = Wissenschaft mit fiktionalen Spekulationen.

Wobei Sci-Fi-Elemente meist nur aus Fantasie und Technobabble bestehen
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ShinmenTakezo
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von ShinmenTakezo »

Ich bin auch einer der wenigen, die das Ende gut fanden, von dem her hab ich kein Problem damit.

Mich würde nur interessieren wie man den extended cut zu sehen bekommt, letzte Mission laden, neues Speil beginnen etc?

Gruß
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Oldholo
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Re: Kommentar

Beitrag von Oldholo »

Ramireza hat geschrieben:Das Ende ist super so wie es ist, gut das sie es nicht mehr ändern und nur besser erklären.
Meinst Du das ernst?
Ich hab' das Ganze ja auch erst lachend hingenommen, bevor ich es mal selbst gespielt habe, aber jetzt bin ich doch der Überzeugung, dass das Ende quasi das grauenvollst-mögliche Ende ist, das Bioware sich hätte ausdenken können.
Ich will das jetzt nicht wieder komplett von vorne lostreten, aber um es mal kurz zu erklären:
Spoiler
Show
(Achtung: Offensichtliche Spoiler vom ME3-Ende voraus!)

- Eine Deus Ex Machina-Lösung ist immer eine doofe Idee und ein guter Beweis dafür, dass man sich über den Ausgang der Handlung bis zum Ende keine ausreichenden Gedanken gemacht hat
- Der "Katalysator" wurde in keinster Weise erklärt. Ist er ein Reaper, ein Protheaner, ein "Being of Light", wie es einige behaupten? Auf jeden Fall gab es keinen logischen Grund für dessen auftauchen, und es gab erst recht keinen Grund dafür, dass Shepard ihm trauen sollte..und tat es trotzdem - man konnte nur aus dem auswählen, was er einem anbot.
- Überhaupt gab es 0 Erklärungen für irgendwas, wodurch überhaupt erst die Indoktrinationstheorie entstand (für die, die sie nicht kennen: Klick. Man kann eine Geschichte so offen beenden, aber dann sollte es einen Grund dafür geben. Meistens wäre das, dass es in der Geschichte nicht um eine Person, sondern um ein Ereignis oder einen Ort o.ä. handelt, nicht um eine Person. Aber Mass Effect ist vorrangig die Geschichte Shepards, und diese Geschichte muss beendet werden.
- Es ist schrecklich unbefriedigend, am Ende eines langen "Epos" darauf beschränkt zu sein, in einem kleinen Gebiet zwischen 3 verschieden-farbigen Strahlen zu wählen, die zu einem 99,9%ig identischen (und in keinem Falle wirklich "guten") Ende führen, wenn man in jeder Situation davor in kleinster Kleinlichkeit über alle Handlungen selbst bestimmen konnte.
- Logikfehler! Teilweise sogar ziemlich große. Die würde die Indoktrinationstheorie zwar erklären, aber als das Thema beim PAX East (Klick) zur Sprache kam, wirkte das für mich eher so, als würde sie die Theorie viel zu sehr amüsieren, um wahr zu sein.
- Hab' ich schon erwähnt, dass wirklich nichts erklärt wurde? Es ist ja noch nicht einmal klar, was der Tiegel gemacht hat. Und wer die Reaper sind. Und wieso es plötzlich doch möglich ist, sie zu kontrollieren, nachdem man 2,9 Spiele lang das genaue Gegenteil gelernt hat.
- Die Erklärung des Katalysators für die Intentionen der Reaper sind lächerlich..Maschinen vernichten quasi alle organischen Spezies, damit andere Maschinen es nicht tun. Macht total Sinn. Der ursprüngliche Plan, das mit der dunklen Energie, die die Galaxie verschlingt, war da wenigstens ein bisschen besser..

Ich könnte ewig so weitermachen.
Das bisherige Ende fühlte sich jedenfalls an wie ein Cliffhanger einer etwas aus dem Ruder geratenen TV-Serien-Staffel, aber nicht wie das Ende eines 3-teiligen Bioware-RPGs.
Insofern bin ich mal gespannt auf den Extended Cut..ich hoffe, der löst zumindest ein paar ungeklärte Fragen auf.

P.S.: Im Übrigen hoffe ich, es gibt eine gebührende Beerdigungsszene für Marauder Shields. :lol:
Zuletzt geändert von Oldholo am 23.06.2012 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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the curie-ous
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von the curie-ous »

oldholo :Daumenrechts:
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ShinmenTakezo
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von ShinmenTakezo »

Ganz kurz zu deinem letzten Punkt Oldholo,
Spoiler
Show
ich hab das eher so verstanden, dass die Reaper eben die Organics vor sich selbst bzw. ihrer eigenen Schöpfung (Maschinen) retten müssen, damit nicht alle Organics letztendlich ausgelöscht werden.

Die Reaper vernichten darüber hinaus nicht die organischen Spezies sondern assimilieren sie sozusagen in anderer Form sie werden so erhalten, zwar in abgeänderter Form aber nicht ausgerottet.

Natürlich ist das nicht die optimale Lösung ABER genau ist doch der Punkt die Reaper (Maschinen) sehen das als einzig logische Möglichkeit das weiterbestehen der Spezies zu sichern, Shepard hingegen der ein Mensch ist sieht aber genau hier das Problem er meint ja sinngemäß sie würden lieber in eigenen Form überleben, der Katalyst meint aber dies sei nicht möglich, aus oben genannten Gründen.

Es ist also die kalte logische Vorstellung einer Maschine im Kontrast zu der emotionalen Entscheidung eines Menschen. Das Verhalten der Reaper ist auch für mich sozusagen logisch (Erhalt der Spezies, koste es was es wolle) aber aus der Sicht eines Menschen oder lebenden Organismus inakzeptabel.
Gruß
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Skey
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Skey »

Das konsequenteste wäre, wenn sie einfach die Indoctrination-Theorie bestätigen würden. Dann wären die meisten Fans zufrieden und das Spiel hätte etwas richtig besonderes. Etwas, dass kein anderes Spiel bisher geschafft hätte: Den Spieler quasi während des Spiels so beeinflussen, dass er von eben dieser Beeinflussung nichts mitbekommt.
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Oldholo
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Oldholo »

@ShinmenTakezo:
Oh my, Spoiler-Diskussion. :D
Spoiler
Show
Assimilation im Sinne der Reaper ist selbst aus kühler Computer-Sicht nicht wirklich die Erhaltung einer Spezies, eben weil sie bestenfalls zu kurzlebigen Husks und schlimmerenfalls zu..Maschinenteilen verarbeitet werden, wodurch maximal deren Wissen und DNA in irgendeiner Weise konserviert wird. Aber wofür? Man müsste den Reaper entweder Altruismus oder Eigennutz unterstellen. Altruismus (und Empathie), indem sie eine Spezies vor dem Aufstand der Synthetischen retten, aber das macht auch logisch keinen Sinn, da die Spezies als Solche am Ende ja sowieso nicht mehr existiert und damit gar nicht erst gerettet ist. Profitieren tun davon am Ende nur die Reaper. Egoismus streitet der Katalysator aber ab. Bleibt also nur..die grottige Programmierung der Reaper? Das kaufe ich so intelligenten Feinden nicht ab. Sovereign sagte in Teil 1 doch sogar mal, dass die Motive der Reaper zu hoch seien, als dass Shepard sie verstehen könne. Wenn eine synthetische "Rasse" seit Äonen DNA, Wissen und Technologie aller Spezies der Galaxie oder gar des Universums aberntet und in sich integriert, und diese Rasse dann unsinnigere Berechnungen tätigt als der Bordcomputer der Normandy, ist das mehr als lückenhaft. Es ist einfach bestenfalls..schwach. Edit: Übrigens: Wenn es ihnen nur um die Erhaltung der DNA geht, würde doch ein handvoll Exemplare reichen. Wieso dann gleich die ganze Galaxie auslöschen?
Zuletzt geändert von Oldholo am 23.06.2012 12:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Spunior
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Spunior »

ShinmenTakezo hat geschrieben:Mich würde nur interessieren wie man den extended cut zu sehen bekommt, letzte Mission laden, neues Speil beginnen etc?Gruß
Ersteres reicht.
johndoe824834
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von johndoe824834 »

JunkieXXL hat geschrieben:In der heutigen Zeit muss halt immer alles vorgekaut werden 0o
Genau so sieht es aus^^
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Iconoclast
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Iconoclast »

Ich finde es immer noch lächerlich. Als Entwickler würde ich mir da gar nichts von den "Fans" vorweinen lassen, wie es denn hätte sein sollen. Wem's nicht gefällt, der hat Pech gehabt. Bei Filmen gibt es auch oft genug "schlechte" Enden, da wird auch nichts nachgedreht oder gleich der ganze Film nochmal umgeworfen.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Dan Chox »

Iconoclast hat geschrieben:Bei Filmen gibt es auch oft genug "schlechte" Enden, da wird auch nichts nachgedreht oder gleich der ganze Film nochmal umgeworfen.
Da gab's doch so einen Nuhr-Spruch für solche Aussagen...
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Oldholo
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Oldholo »

JunkieXXL hat geschrieben:In der heutigen Zeit muss halt immer alles vorgekaut werden 0o
Ach ja, dazu wollte ich ja auch noch was sagen;
Es ist eine Sache, ein so offenes Ende zu haben, wie manch anderes Werk es hat. Eine Andere ist es aber, wenn es als Ausrede benutzt wird, woran-auch-immer zu sparen oder kein ausreichend episches Ende zu finden. Auch ein offenes Ende will erklärt werden. Da geht es gar nicht so sehr darum, zu erfahren, was nun bspw. mit Liara, Tali, EDI und co passiert oder was die galaktische Zivilisation unter den neuen Bedingungen tut, sondern es geht darum, Gründe zu liefern, die dazu geführt haben.
Spoiler
Show
Der Katalysator ist in etwa das, was die Q in der Star Trek-Welt sind; irgendein pseudo-göttliches Wesen, das aus dem Nichts kommt und über eine Macht unbekannten Ausmaßes verfügt, um damit eine wie-auch-immer-geartete Ordnung zu erhalten. Nur..stell Dir vor, Deep Space Nine hätte damit geendet (DS9-Spoiler voraus!), dass Q kommt, irgendwelches semiphilosophisches Zeugs faselt und das Dominion ohne weitere Erklärungen und ohne Nachfrage mit einem Schlag vernichtet. Siskos Rolle als Abgesandter? Spielt keine Rolle. Die Schicksale der Bewohner des Quadranten? Nicht weiter erwähnt. Alle Vorbereitungen, die Deep Space Nine getroffen hat, Auswirkungen von Odos Verbundenheit zu den Wechselbälgern, der Handlungsstrang rund um den Marquis? Ohne Einfluss und Erwähnung.
Das ist in etwa der Status Quo bei ME3. Du kannst das drehen und wenden, wie Du willst; gutes Storytelling geht anders.

Edit:
Spoiler
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Oder stell Dir vor, TNG hätte ein ähnliches Ende gefunden; Q vernichtet die Borg, weil ist so, nachdem er Dir erklärt, dass die eigentlich nur die Galaxie vor sich selbst retten wollen, und nachdem er Dir anbot, sie entweder alle zu zerstören, mit ihnen zu verschmelzen oder sie zu kontrollieren, wobei Letztere auch noch als präferierte Lösung dargestellt werden. Das ergibt keinen Sinn, und kommt aus so unglaublich heiterem Himmel, dass Picard sicher nicht einfach mal ohne Weiteres Tür A, B oder C geöffnet hätte.
@Iconoclast:
Klar können sie das Ganze auch einfach ignorieren. Wenn ich aber einen schlechten Film sehe, gucke ich mir den nächsten ganz bestimmt nicht mehr an. Bioware musste sowieso schon einiges an Imageschäden hinnehmen, seitdem sie ein EA-Brand sind, da tut ihnen der Extended Cut sicher mal ganz gut.
Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass irgendwer bei Bioware tatsächlich der Meinung sein kann, dass das ein wirklich gelungenes Ende ist. Nicht, wenn man dort noch einigermaßen kritikfähig ist und über ein Mindestmaß an Selbstreflexion verfügt.
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BurritoWeapon
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von BurritoWeapon »

Ich habe zwar kein Extended Cut gebraucht, ich freue mich aber trotzdem das einer kommt. Ich fand auch das Mass Effect 3 einer der geilsten Spiele war die ich je gespielt habe (Mass Effect ist allgemein meine Lieblings-Franchise obwohl ich ME 1 nicht so mag)
Spunior hat geschrieben:
ShinmenTakezo hat geschrieben:Mich würde nur interessieren wie man den extended cut zu sehen bekommt, letzte Mission laden, neues Speil beginnen etc?Gruß
Ersteres reicht.
Nicht ganz, man soll einen Save vor
Spoiler
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Dem Angriff auf das Cerberus-Hauptquatier haben
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WarWolf_1
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von WarWolf_1 »

Ich bin immernoch ein persönlicher verfächter hiervon, was alle fragen zufridestellend beantwortet Klick mich
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Zero7
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Zero7 »

WarWolf_1 hat geschrieben:Ich bin immernoch ein persönlicher verfächter hiervon, was alle fragen zufridestellend beantwortet Klick mich
Nein. Tut es nicht. Selbst die Indoktrinationstheorie hat ihre Logiklöcher, dennoch sind diese natürlich nicht annäherend von der Größe der Logiklöcher wenn man das Ende ohne Indoktrination anschaut. Außerdem besagt die Indoktrinationstheorie, dass die Reaper noch nicht besiegt sind.

Aber was beschwer ich mich eigentlich... ME3 war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Soviele Dinge wurden zum Schlechteren geändert, eine alles rettende Supermaschine wurde plötzlich ins Leben gerufen... da passt es fast sogar rein, dass die Autoren so krank waren und uns dann das gegebene Ende lieferten. Das alles ist einem Umstand geschuldet: Den Weggang Drew Karpyshyns. Schade BioWare & EA! Mit weniger Faulheit hättet ihr hier einen zeitlosen Klassiker schaffen können!