Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

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Sir Richfield
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Sir Richfield »

Hardtarget hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: ....aber die Sauger sind keine Kunden! ....
richtig ! trotzdem bekommen sie das selbe wie du (eher sogar was besseres) für lau und lachen sich kaputt !
Und genau dagegen sollte man was tun. Dagegen, dass Lizenzerschleicher das bessere Produkt bekommen.
Und es hört ja bei einem offline Modus nicht auf, das ist das Schlimme.
Day One DLC? Im Release.
Preorder Bonus? Im Release.
Verkäufer Exklusive Items? ALLE im Release.
Während die Retailer alle durch irgendwelche Deals mit dem Publisher versuchen, den Kunden zu locken, lachen sich die Nicht Kunden kaputt.
Und der Kunde? Mault, weil er denkt, die Kopierer hätten schuld, unterstützt den Publisher aber in seiner Denke, der Kunde wolle den Ubilauncher und Origin.*
In meinem Falle: Ich hatte das Geld für D3 schon in der Hand und BF3 hätte eine Menge Leute in meinem Freundeskreis interessiert.
Aber leider sahen wir uns ausserstande Geld auszugeben.

Aber gut. Ich freue mich ein wenig darauf, dass alle jetzt denken, Blizzard hätte recht mit seinerm Daueronline DRM. Denn dann fallen Kopierer als Ausrede weg, dann müssen die Spiele (und der "Service") alleine durch Qualität punkten.

*Gilt auch für die Ausrede "Gebrauchtmarkt". Alleine daran kann man gut sehen, wie pervers das Ganze ist.
Es geht nur darum, dass der Publisher viele Unique Lizenzen verkaufen will.
Ob das Sinn hat, weil das Geld, das der Gebrauchtverkäufer für Spiel X bekommen hat, für Spiel Y reinkommt, sonst vielleicht nicht, das steht nicht zur Debatte.

Vielleicht bin ich Oldskool, aber ich vermisse die Zeit, wo eine Lizenz noch an den Datenträger gekoppelt war und ich die Kontrolle über die Nutzung hatte.
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Deuterium
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Deuterium »

Sir Richfield hat geschrieben:
Hardtarget hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: ....aber die Sauger sind keine Kunden! ....
richtig ! trotzdem bekommen sie das selbe wie du (eher sogar was besseres) für lau und lachen sich kaputt !
Und genau dagegen sollte man was tun. Dagegen, dass Lizenzerschleicher das bessere Produkt bekommen.
Ich frage mich nur, wie das aussehen könnte. Ich meine, der Meinung bin ich ja auch. Aber digitale Inhalte kann man ja schlecht als Zugabe nehmen, weil die ja in null komma nichts ebenfalls im Netz sind. Wieder schöne Handbücher mitgeben? Landkarten? Es muss ja alles was handfestes sein, oder bin ich da nicht kreativ genug?
Ich meine, man kann auf CD Project rumhacken wie man will, von wegen mit dieses Aasgeiern von Abmahnunternehmen und so, aber die Retailversion vom Witcher 2 fand ich einfach genial. Ich hatte richtig Spaß das Ding auseinanderzunehmen. Lösungsbuch, Handbuch, Zeugs zum Basteln, ne billige Münze und das alles für 50 Euro. Natürlich auch den OST, aber den kann man ja auch wieder kopieren. Mein Spiel wird zwar von dem Kram nicht besser, aber ich hab doch mehr in der Hand als der gewöhnliche Sauger, auch wenn das Ganze ja nur auf irgendwelchen billigen Dreingaben beruht und primitive Sammlerinstinkte befriedigt werden.
Geht da noch mehr?
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crewmate
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von crewmate »

Oder der Kopierschutzwürfel für löls bei The Whispered World. War ein Retrogimmick, der Kopierschutz war Staffage.
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mr archer
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von mr archer »

Och nö. Ich will gerade nicht. Andere reden hier bereits in meinem Sinne. Aber doch bemerkenswert, wie da zwischen den Zeilen scheints etwas von den Konsumentenprotesten und Diskussionen um DRM der letzten Zeit hängen geblieben ist.

Na ja. Andererseits, was interessiert mich Crytech. Gute Nacht, allerseits.
roman2
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von roman2 »

crewmate hat geschrieben: Ahh, das "perfekte Welt" Argument. Killt jede Diskussion. Never fails.
Du lieferst gerade all die Argumente mit denen sich die Welle an Militärshootern entschuldigt, roman.
Hätte mir jemand vor 5 Jahren Portal vorgestellt, hätte ich anerkennend genickt und gesagt,
das sei extrem geil, aber spielen würde das wohl kaum einer.
Weil Valve aber nicht nur Steam im Rücken (wie EA nun Origin und CDProject gog) hat, sondern auch das unternehmerische Hirn, wurde es ein Welterfolg, roman. Der Clou bei Portal selbst war, das es der Orange Box neben den Half Life Episoden und Team Fortress 2 beilag, roman. Deiner Rechnung fehlen solche Variablen, roman.

Das Unternehmerische Risiko besteht bei allen Produktionen, roman. Homefront hatte ich einen Erfolg zugetraut. Ausgerichtet auf rechts-konservative amerikanische Fragboys, kontroverser Trailer, mächtig Rummel durch die Spielepresse. Wurd es aber irgendwie nicht. Es hat THQ noch näher an den Abgrund geführt.
Aeh, mal abgesehen davon, dass ich etwas seltsam finde, dass du meinen Namen staendig wiederholst, versteh ich deinen Punkt nicht so ganz. Was hat das damit zu tun, dass man wenn man sich vom Publisher lossagt ein erhebliches Risiko eingeht? Und gerade bei Portal ist Valve doch quasi kein Risiko eingegangen. Es hatte ein niedriges Produktionsbudget, und wurde quasi als kleiner Bonus zur Orange Box veroeffentlicht. Das sich daraus ein derartiges Erfolgsphaenomen entwickeln wuerde, wusste Valve damals auch nicht.... (siehe diverse Interviews, google hilft)
Sir Richfield hat geschrieben:Kann morgen passieren, dass Activision Blizzard keine Lust mehr auf Treyarch hat. Und dann?
Aeh, ja. Das ist doch genau mein Punkt. Als AAA-Entwickler ist man nunmal auf Publisher angewiesen, sonst sieht's eben meist schlecht aus. Ausser man hat sowas wie Steam Ruecken. CDProject ist eine der wenigen Ausnahmen, die sich ohne Publisher halten koennen. Wieviel GoG dazu beitraegt kA, aber ich bezweifle mal das es eine Verkaufspleite von Witcher 2 haette abfangen koennen.
johndoe828741
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von johndoe828741 »

ich bin etwas spät dran, aber was will der mann, der mit crysis2 schrott abgeliefert hat jetzt groß über kopierschutz reden....was ich von den videos von crysis3 gesehen hab, ist es nichts anderes als der 2. Teil. Wer keine Qualität abliefert, der muss sich nicht wundern das nichts gekauft wird. Beim 2. Teil konnte ich nichtmal Details einstellen das es auf meinem Pc anständig lief (ok, nach dem patch ging es dann)...
[Shadow_Man]
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von [Shadow_Man] »

Ich weiß gar nicht, warum der Kerl überhaupt rummeckert. Teil 1 hat sich über 3 Mio. mal verkauft und Teil 2 auch über 3 Mio. mal. Das ist doch für so ein Spiel gar nicht schlecht :roll:
johndoe755007
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von johndoe755007 »

[Shadow_Man] hat geschrieben:Ich weiß gar nicht, warum der Kerl überhaupt rummeckert. Teil 1 hat sich über 3 Mio. mal verkauft und Teil 2 auch über 3 Mio. mal. Das ist doch für so ein Spiel gar nicht schlecht :roll:
Mein Reden, aber offensichtlich sind Cryteks Spiele in der Entwicklung zu teuer und zu aufwendig, alsdass solche Zahlen einen nennenswerten Gewinn einfahren. War ja bei LA Noire auch so. 3 Millionen verkaufte Einheiten und Verluste eingefahren, weil die Kosten zu hoch waren.

Und das wird mit der nächsten Konsolengeneration noch schlimmer, wenn die Modelle, Texturen und Animationen nochmal ein ganzes Stück teurer werden.
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Hademe
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Hademe »

Der soll seine Arbeit lieber gescheit machen bevor er so dumme aussagen macht.
Bambi0815
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Bambi0815 »

[Shadow_Man] hat geschrieben:Ich weiß gar nicht, warum der Kerl überhaupt rummeckert. Teil 1 hat sich über 3 Mio. mal verkauft und Teil 2 auch über 3 Mio. mal. Das ist doch für so ein Spiel gar nicht schlecht :roll:

Da geht mehr. melk melk
Fiddlejam
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Fiddlejam »

Toll, wohin die eigentlich sinnige Diskussion wieder verlaufen ist...
"Hey, Crysis war voll scheiße, der soll mal die Klappe halten, das kann man ruhig saugen. Und verkauft hat es sich doch auch, also bitte."

Nein, darum geht es nicht. Wenn jemand ein Produkt entwickelt, hat er doch wohl das gottverdammte Recht, zu bestimmen, wer es bekommt und was er damit macht.
Es ist schlecht? Dann kauft es nicht, dann saugt es nicht.
Euch gefällt der Kopierschutz nicht? Dann kauft es nicht, dann saugt es nicht.
Und vor allem: Macht dafür nicht die Entwickler/Publisher verantwortlich.

Schwarzkopien sind nicht die Antwort auf Kopierschutz, sondern umgekehrt. Und vor allem sind sie illegal, egal wie man es dreht. Ich verstehe ernsthaft nicht, was daran strittig sein soll.
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HanFred
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von HanFred »

Fiddlejam hat geschrieben: Schwarzkopien sind nicht die Antwort auf Kopierschutz, sondern umgekehrt. Und vor allem sind sie illegal, egal wie man es dreht. Ich verstehe ernsthaft nicht, was daran strittig sein soll.
Da wo ich wohne, sind sie nicht illegal, egal wie du es drehst. Ich kaufe meine Spiele trotzdem, wobei ich damals Crysis runtergeladen habe, weil ist es so einen Tag früher spielen konnte. Am Folgetag wurde das Spiel brav gekauft.
Ja, der Kopierschutz ist die Antwort auf Schwarzkopien... eine völlig untaugliche Antwort.
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crewmate
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von crewmate »

Es ist etwas eng in dieser Schublade, in die du uns alle steckst, Fiddlejam.
Hier haben sich die wenigsten FÜR Raubkopien ausgesprochen. Es geht um die Behinderungen, die Kunden haben. Leute die das Spiel kaufen, you know. Der Käufer des Spiels hat keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem Raubkopierer. Er muss sich eher noch mit Kopierschutz und Onlineaktivierungsservern rumschlagen. Von durch DLC weggesperrte wichtige Spielinhalte.

Das sollen keine Argumente FÜR Raubkopien sein. Es sind allein Argumente gegen den Kauf eines Spiels. Stattdessen kann ich mein hart verdientes Geld in gute Spiele ohne DRM und Day-One DLC stecken. Der Auswahl an Spielen ist groß genug.

roman2 hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben: Ahh, das "perfekte Welt" Argument. Killt jede Diskussion. Never fails.
Du lieferst gerade all die Argumente mit denen sich die Welle an Militärshootern entschuldigt, roman.
Hätte mir jemand vor 5 Jahren Portal vorgestellt, hätte ich anerkennend genickt und gesagt,
das sei extrem geil, aber spielen würde das wohl kaum einer.
Weil Valve aber nicht nur Steam im Rücken (wie EA nun Origin und CDProject gog) hat, sondern auch das unternehmerische Hirn, wurde es ein Welterfolg, roman. Der Clou bei Portal selbst war, das es der Orange Box neben den Half Life Episoden und Team Fortress 2 beilag, roman. Deiner Rechnung fehlen solche Variablen, roman.

Das Unternehmerische Risiko besteht bei allen Produktionen, roman. Homefront hatte ich einen Erfolg zugetraut. Ausgerichtet auf rechts-konservative amerikanische Fragboys, kontroverser Trailer, mächtig Rummel durch die Spielepresse. Wurd es aber irgendwie nicht. Es hat THQ noch näher an den Abgrund geführt.
Aeh, mal abgesehen davon, dass ich etwas seltsam finde, dass du meinen Namen staendig wiederholst, versteh ich deinen Punkt nicht so ganz. Was hat das damit zu tun, dass man wenn man sich vom Publisher lossagt ein erhebliches Risiko eingeht? Und gerade bei Portal ist Valve doch quasi kein Risiko eingegangen. Es hatte ein niedriges Produktionsbudget, und wurde quasi als kleiner Bonus zur Orange Box veroeffentlicht. Das sich daraus ein derartiges Erfolgsphaenomen entwickeln wuerde, wusste Valve damals auch nicht.... (siehe diverse Interviews, google hilft)
Sir Richfield hat geschrieben:Kann morgen passieren, dass Activision Blizzard keine Lust mehr auf Treyarch hat. Und dann?
Aeh, ja. Das ist doch genau mein Punkt. Als AAA-Entwickler ist man nunmal auf Publisher angewiesen, sonst sieht's eben meist schlecht aus. Ausser man hat sowas wie Steam Ruecken. CDProject ist eine der wenigen Ausnahmen, die sich ohne Publisher halten koennen. Wieviel GoG dazu beitraegt kA, aber ich bezweifle mal das es eine Verkaufspleite von Witcher 2 haette abfangen koennen.
:roll:
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Amnesia entstand ohne Publisher. Vom Munde abgespart, dieses Meisterwerk
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Ab wie viel Beispielen werden aus ein paar Ausnahmen eigentlich der bruch der Regel?

Die einzigen Projekte die in Gefahr sind, und über die du die ganze Zeit sprichst, ohne es auszusprechen, sind AAA MultiMillionenDollar Spiele. Portal sieht man sein Budget nicht an. Höchstens an der Länge des Spiels.

Ich werde trotzdem keine Spiele mit Kopierschutz kaufen. Ich werde auch keine Spiele mit Kopierschutz illegal downloaden. Ich kaufe einfach weiterhin gute Spiele, die zu den Konditionen veröffentlicht werden, mit denen ich einverstanden bin.
spliffb
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von spliffb »

@ Fiddlejam

Na dann hoffen wir einfach mal, daß der Diablo 3 Kopierschutz Schule macht und von anderen Entwicklern aufgegriffen wird. Dann sind endlich diese gemeinen Raubkopierer passé und der Publisher bekommt auch wirklich genau das, was er verdient.
Ich sehe jetzt schon die goldenen Zeiten einkehren...
Fiddlejam
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Re: Crysis 3: Yerli über Raubkopien und Kopierschutz

Beitrag von Fiddlejam »

Es ist etwas eng in dieser Schublade, in die du uns alle steckst, Fiddlejam.
Ja, die Formulierung war falsch gewählt.
Ich wollte nicht ausdrücken, dass jeder, der gegen DRM ist, automatisch kopiert, es geht mir eher um den Aspekt, dass keine hinreichende Ablehnung gegenüber den Schwarzkopierern besteht.
Hier haben sich die wenigsten FÜR Raubkopien ausgesprochen. Es geht um die Behinderungen, die Kunden haben. Leute die das Spiel kaufen, you know. Der Käufer des Spiels hat keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem Raubkopierer. Er muss sich eher noch mit Kopierschutz und Onlineaktivierungsservern rumschlagen. Von durch DLC weggesperrte wichtige Spielinhalte.
Womit wir wieder bei der Sache mit dem geistigen Eigentum/eigenen Werk sind.
Wenn ich mein Spiel mit DRM ausstatte, bitte, meine Entscheidung. Wenn ich Inhalte auf DLC verschiebe, bitte, meine Entscheidung (entgegen landläufiger Meinung gibt es auch kein Spiel, das wirklich essentielle Inhalte in DLCs verschiebt).
Das mag für den Kunden unbequem sein, dann kauft er das Spiel eben nicht. In meinen Augen ist es aber völlig falsch, dadurch Schwarzkopien zu legitimieren. Vor allem bei DRM, der eben eine Reaktion auf dieselbigen bleibt und nicht umgekehrt.

Und ja, ich verstehe, dass es unfair ist, wenn der Kopierer mehr bekommt als der Käufer - aber dafür muss immer noch der Cracker geahndet werden, nicht der Entwickler.
Na dann hoffen wir einfach mal, daß der Diablo 3 Kopierschutz Schule macht und von anderen Entwicklern aufgegriffen wird. Dann sind endlich diese gemeinen Raubkopierer passé und der Publisher bekommt auch wirklich genau das, was er verdient.
Wir hatten den ständig-online DRM bereits, bei Ubisoft. Die haben ihn bereits zurückgefahren, aber es wird sich immer noch aufgeregt. Daher bezweifle ich, dass er sich durchsetzen wird.
(ich halte ihn auch nicht für besonders sinnvoll, aber ich kann ehrlich gesagt damit leben - wie gesagt, nutzlos, aber durchaus auszuhalten)

Der eigentliche Punkt ist doch, dass "Digitales Zeitalter" nicht automatisch "Entmündigung des Schaffenden" bedeuten kann.
Schwarzkopien müssen geächtet werden, vor allem von den Kunden selbst, statt sie hinzunehmen oder gar zu glorifizieren.