Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von 3nfant 7errible »

GrinderFX hat geschrieben:NEIN, es war KEIN Schüleraustausch und war auch länger als dieser.
Ich war beruflich da und es war in der Wüste, sowie in einer millionenmetropole, sogar New York.
Das Gebiet spielte auch kaum eine Rolle. Auf dem Land fehlte es an der Kompetenz und in der großen Stadt am Geld. Die Prioritäten des Amerikaners liegen einfach woanders.

Das halte ich mal für ein Gerücht. Wie sovieles andere auch in diesem Thread was nur auf Vermutungen beruht und durch keinerlei Zahlen bestätigt wird.

Wenn ich irgendein Spiel online zocke, dass in seiner Online-Lobby so eine Art Weltkarte beinhaltet, die anzeigt wie hoch die derzeitige Spieleraktivität in den verschiedenen Regionen ist, dann kann ich jedenfalls sagen, dass sie in Zentral-Europa und Amerika ziemlich gleich stark ist.

Und was ist eigentlich mit der Tatsache, dass Digital Distribution in Amerika schon wesentlich beliebter ist als bei uns? :wink:
Benutzeravatar
mr archer
Beiträge: 10329
Registriert: 07.08.2007 10:17
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von mr archer »

White Wolf_1986 hat geschrieben:
Es kann doch nicht sein das ein Bioshock soviel schlechter dasteht als dieser Rotz.
Klar kann sowas sein. CoD ist Blockbuster-Unterhaltung. Und Blockbuster funktionieren nunmal, wie sie funktionieren. Da kann man drüber barmen oder nicht. Ändert nix.

Aber warum hier jetzt zum wiederholten Mal Bioshock als Beispiel für einen guten Shooter aufgeführt wird, erschließt sich mir nicht. Natürlich ist das ein gutes bis sehr gutes Spiel. Aber doch nicht wegen seiner banalen, unpräzisen und eintönigen Shooter-Anteile.
Benutzeravatar
KATTAMAKKA
Beiträge: 3211
Registriert: 25.10.2009 09:43
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von KATTAMAKKA »

Interessannter weise kommt gerade bei eurogamer.de die Meldung, das Ubisoft 500 millionen in ihr Studio bei Toronto reinbuttern. Zusätzlich schiest der Kanadische Staat 260 millionen an Subventionen rein. Da Flutscht es gewaltig mit Steuern Geldern.Der Arbeiter bezahlt/kauft/finanziert praktisch ( über Umwege dem Staat/Steuergelder ) seine eigene Arbeitsplätze.Ein bischen Irrwitzig ist das schon . Dazu kommt die nächste rationalisierungswelle spätestens in einem Jahr und die Hälfte der Belegschaft kann wieder die Koffer packen, während die andere Hälfte mit der Hälfte des Gehalts auskommen muss. (klar überspitzt :D ) Doch der Gewinn der Bosse wurde mal wieder gesteigert.Das ist ein fixer Ziel Punkt. Respekt :mrgreen:

Bin gespannt was für ein Online Universum uns demnächst Ubisoft präsentieren wird. Obwohl ich glaube das Ubisoft warscheinlich die beste Strategie von allen Aktvission Konkurenten hat. Der ist vielleicht der einzigste Big Player der etwas frischen Wind reinbringen, und das zocken wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken wird. Das sage ich, obwohl ich absolut kein Ubisoft Fan bin
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 03.05.2012 19:00, insgesamt 6-mal geändert.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Kajetan »

Scipione hat geschrieben:Wenn ich irgendein Spiel online zocke, dass in seiner Online-Lobby so eine Art Weltkarte beinhaltet, die anzeigt wie hoch die derzeitige Spieleraktivität in den verschiedenen Regionen ist, dann kann ich jedenfalls sagen, dass sie in Zentral-Europa und Amerika ziemlich gleich stark ist.
Ist Dir der Umstand bewusst, dass in den USA wesentlich mehr Menschen leben und man deswegen absolute Zahlen nicht miteinander vergleichen kann, sondern sie immer in Relation setzen muss?

Und wenn selbst in Deutschland von einem reinen Online-Spiel mehr Einheiten verkauft werden, als sich hinterher Unique Serials am Matchmaking-Server anmelden ... MP ist schon wichtig, so ist das nicht, aber MP als Verkaufsargument wird maßlos überschätzt. Vor allem von denjenigen, die fast nur im MP abhängen und daher einen etwas eingeschränkten Blick auf die Wirklichkeit haben :)

Was dann leider zur Folge hat, dass an fast jedes Spiel irgendein halbgarer MP-Modus angetackert wird, der zum Release müde bevölkert ist und nach nur wenigen Monaten komplett ausgestorben. Ein nutzloses, in der Entwicklung unnötig Ressourcen fressendes Feature. Im Grunde sollte EA mit seinen Server-Abschaltungen noch einen Schritt weitergehen und bei vielen Spielen komplett auf MP verzichten.
Benutzeravatar
3nfant 7errible
Beiträge: 5160
Registriert: 19.09.2007 12:45
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von 3nfant 7errible »

Also eigentlich leben in Europa mehr Menschen, selbst wenn man Kanada noch hinzurechnen würde :Blauesauge:
Benutzeravatar
Xris
Beiträge: 13777
Registriert: 29.10.2006 11:35
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Xris »

Die Kunden wollen einfach CoD XY, was sollen die Publisher da machen? BunnyHop 2 produzieren?
Werd mal erwachsen. :roll:


Richtig. Die wollen CoD. Da machts zu einem Großteil alleine schon der Name. DIe gewaltigen VKZ - da sind soviele dabei die nichtmal Tests lesen. Die kaufen über CoD hinaus vermutlich kaum Spiele. Das ist doch im grunde das selbe wie mit WoW und der Welle an MMO's die darauf gefolgt ist. Es gibt weitaus mehr und sogar bessere MMO's als WoW. Das Problem ist nur, die Massen interessierts nicht. WoW kennt jeder. WoW kennen sogar Leute die gar keine Spiele spielen. So ähnlich schaut es bei CoD auch beinahe aus. Ein Gears mag auch Levelschläuche haben spielt sich aber dennoch anders als CoD. Auch das haben sie versucht zu kopieren (plötzlich gab es vermehrt TPS mit Deckungssystem). Auf die VKZ von Gears (ca 6 Millionen) kam aber niemand. Und warum ist Halo so erfolgreich (verkauft sich nochmal besser als Gears)? Das sind auf dem Massenmarkt etablierte Marken.
Wie wäre es mit einem alternativen Genre? Und nein, damit meine ich nicht "shooterisieren" wie ein gewisser AA Vertreter auf der PS3, oder ein nicht näher genanntes möchtegerne SiFi RPG.

Ich sage nicht das die Schuld nicht auch beim Kunden liegt, weil der schlieslich den Popcorn Shooter bevorzugt. Aber auf der anderen Seite zeigen Publisher ihnen auch keine Alternativen mehr auf. Grade die großen 3rd Partys haben nicht den Mut etwas neues, bzw. vom Mainstream abweichendes zu finanzieren. Anstattdessen eine weitere CoD Kopie die von Mags durchschnittlich bewertet wird. Und egal ob es ein Verlustgeschäft ist oder nicht, den riesen Gewinn werden die bei den im Vergleich doch sehr niedrigen VKZ auch nicht machen.
Der ist vielleicht der einzigste Big Player der etwas frischen Wind reinbringen, und das zocken wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken wird.


Was hat den Ubi$oft atm so für Spiele die nicht Weichspüler im Gameplay sind? Mir fällt abgesehen von einem onlinezwang RTS absolut nix ein. Grade Ubisoft. :lol: Fahren doch nun schon seit Jahren die Casualschiene. Letzter Splinter Cell Teil, Assaissins Creed war nie was anderes und dieses Ghost Recon dings haben sie scheinbar noch simpler gemacht als es ohnehin schon war. Sry, da würd ich sogar noch eher mit EA rechnen.
Benutzeravatar
KATTAMAKKA
Beiträge: 3211
Registriert: 25.10.2009 09:43
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von KATTAMAKKA »

Klar hat ubisoft in der Vergangenheit das Casuale schon fast wie eine Fahne vor sich her getragen. Doch ich glaube da könnte sich in Zukunft in Bezug auf Vielfalt und Anspruch etwas ändern. Ich denke die sind jetzt bereit sich ab und zu neben ihren Etablierten Marken das etwas besondere Game zu leisten. auch wenns nur als Imagepflege oder zur Marktsteigerung dient. Auch um die immer kritischer werdenden Medien possitiv für Ubisoft zu stimmen.

Es könnte Interessannt werden, wenn es eine Zweigleissige Strategie bei Ubisoft wird. auf der einen Seite den MassenMarkt und auf der anderen Seite der anspruchsvollere Nischen Markt. Sicher ist, das bei Ubisoft gerade wegweisende Massive änderungen anstehen, die den ganzen Konzern betreffen.Gerade dieses`` Zweigleisige`` (mehr Auswahl) erwarte ich als Gamer von so einem grossen Puplisher. So einfach könnte man mich zufrieden stellen, und Ich würde gerne mehr Games zum Vollpreis kaufen: :D

Diese DRM Zeugs wird nur von Dauer sein, wenn die dazu passende Nutzfeindliche verschärfte Gesetzgebung in sachen Kopierschutz und Copy Right kommt.Was auch nur dazu dient das System der Monokultur und der totalen Marktbeherrschung durch die Big player zu zementieren. Der einzelne Künstler hat absolut nichts davon. Der kunde wird das ohne Gesetzgebung nie akzeptieren und versuchen es bei jeder Gelegenheit zu umgehen. Mit Gesetzgebung wird es dazu erst richtig Zoff geben..
Wobei man die Mähr vom Illegalen DownLoad das die Wirtschaft zerstört eine reine PR Mache ist und absolut nicht der Wahrheit entspricht. Es wird auch noch verfälscht interpretiert , da die meisten die etwas ilegal Downloaden , sich das Teil so oder so nie kaufen würden. es ist eher so das manche erst nach so einem illegalen DownLoad das Teil kaufen weil es gut ist. Das ist genaugenommen unbezahlte Werbung, die Puplisher sehen da aber verpasste Verkaufszahlen und verpasste Gelegenheiten ihr überzogenes Gewinnsteigerung Ziel zu erreichen und das ist ein Trugschluss. :mrgreen:

Das proffesionelle Ilegale Download und billig verschärbeln ist eine ganz andere Geschichte und da reicht die heutige Gesetzgebung vollkommen aus.und ist dazu ehr eine Globale Sache , die z.B. in China ganz anderst gehandhabt wird . Passende Gesetze hätten die aber auch da schon längst.Das System ( Lobbyismuss, Vetterleswirtschaft)im System wollen die aber alle ( Regierungen und Industrie Weltweit) nicht angehen :mrgreen: .
Benutzeravatar
ItsPayne
Beiträge: 1030
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von ItsPayne »

Naja, COD bedient nen ganz anderen markt als ein Bioshock.
Der begriff waffenporno kommt nicht von ungefähr, denn scheinbar ists unter den 12-18 jährigen so reizvoll wie nix anderes. Die gehn total ab auf den militär shice, dass es schon beängstigend ist. Und wenn das taschengeld eben nicht reicht um jedes spiel zu holen, ein COD muss man haben (ich besitze kein einziges), das spielt jeder in dem alter.
Im gegensatz zu nem echten porno ists nur leider im kinderzimmer salonfähig geworden.

Bioshock interessiert die ziehlgruppe nicht die bohne, so lange man auf COD und evtl noch BF abspritzen kann. ^^
Benutzeravatar
Logeres
Beiträge: 23
Registriert: 06.10.2006 18:51
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Logeres »

Erstaunlich, was für einen Unsinn ein durchaus begabter Spieleprogrammierer von sich geben kann, wenn man ihn an ein Mikrofon lässt. Crysis 2 hat sich also nicht gut verkauft, huh? Deswegen kriegt es vermutlich auch einen Nachfolger. Crytek ernährt sich halt nur von Studentenfutter und Geldträumen.

Crysis mal beiseite, bedeutet das, dass Resistance, ArmA, Bioshock und Medal of Honor, um nur ein paar Beispiele zu nennen, sich ebenfalls nicht verkaufen? Jede einzelne dieser Spielereihen hat mindestens 3 Teile auf dem Markt oder in der Mache. Lohnt sich für Steve Ellis ein Spiel etwa nur dann, wenn es mindestens 8 Millionen Exemplare verkauft? Na dann träum schön weiter, Steve. Vielleicht fällt das Geld ja doch mal vom Himmel...
Benutzeravatar
KATTAMAKKA
Beiträge: 3211
Registriert: 25.10.2009 09:43
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von KATTAMAKKA »

Auf 3Sat läuft gerade eine hochinteressante 2 Teilige Doku über den Krieg der Zukunft und die Entwicklung dahin, Robotik. und Drogen im Krieg
Benutzeravatar
KarmaGuy
Beiträge: 102
Registriert: 17.03.2010 11:19
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von KarmaGuy »

AndyydnA hat geschrieben:Crysis 2 soll die Entwicklungskosten nicht ansatzweise eingespielt haben? Wer 's glaubt wird sellig. Das Spiel war anscheinend ein solch' finanzielles Fiasko, dass es sich für Crytek nicht lohnt einen Nachfolger zu präsentieren. Wer den Fehler findet, kann ihn behalten ;). Time Splitters mit Crysis bezgl. des kommerziellen Erfolgs zu vergleichen ist an sich schon extrem mutig.
So einfach ist es ja nun nicht.
Crysis ist eine Marke. Neudeutsch "Brand". Mit dem Namen können Spieler etwas anfangen. Sich hier mit dem Setting wieder Crysis anzunähern und und gleichzeitig mit der Engine zu werben macht das Unternehmen für Publisher wie EA attraktiv. Wachstumsraten bei Spielverkäufen sind zu erwarten und die Engine ist sowieso vorhanden. Wenn den Spielern das Spiel gefällt, assoziieren sie es auch mit EA. Das ist die Theorie. Zudem scheint sich Crytek mit ihrer Engine ein zweites Standbein aufbauen zu wollen. Sie machen den Schritt, denn Epic schon vor über einem Jahrzehnt gemacht hat. Sie lizensieren ihre Engine.
Benutzeravatar
gracjanski
Beiträge: 2020
Registriert: 27.08.2004 23:54
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von gracjanski »

jemand hat was von WoW geschrieben. Genau dasselbe ging mir auch durch den Kopf und kann dem nur zustimmen.

genauso kann ich auch zustimmen, dass das Ganze mit einem Wort beschrieben werden kann: Kommerz + Massenscheiss. durch breiteres Publikum sind auf einmal auch Konsumzombies zu Nachfragern geworden, nicht mehr die Spieler, die sich auch über die Spiele informieren. Und für diese Vollpfosten werden CoD und WoW geschrieben. Es funktioniert

Wir Spieler, die sich informieren können den Mist nur ignorieren und uns gegenseitig bei der Suche helfen. Ich bin bei den Brettspielen zurzeit ;)
Benutzeravatar
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
Beiträge: 8551
Registriert: 09.07.2009 23:33
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Wir Spieler, die sich informieren können den Mist nur ignorieren und uns gegenseitig bei der Suche helfen. Ich bin bei den Brettspielen zurzeit ;)
Das hast du schon mal geschrieben. Jedoch, dafür musst du viele einsatzbegeisterte Kollegen haben. Oder man erschafft sich kurzerhand ein imaginäres ich und spielt gegen ihn. Aber so weit ist es bei dir doch noch nicht gekommen, trotz des Fließbands auf der sich die Spiellandschaft zum Teil befindet?
Benutzeravatar
Xris
Beiträge: 13777
Registriert: 29.10.2006 11:35
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Xris »

jemand hat was von WoW geschrieben.
Das Lustige daran ist das grade wieder mal der nächste Publisher mit Behtesda anschickt ein baldiges F2P MMO auf den Markt loszulassen. :D
mr archer hat geschrieben:
White Wolf_1986 hat geschrieben:
Es kann doch nicht sein das ein Bioshock soviel schlechter dasteht als dieser Rotz.
Klar kann sowas sein. CoD ist Blockbuster-Unterhaltung. Und Blockbuster funktionieren nunmal, wie sie funktionieren. Da kann man drüber barmen oder nicht. Ändert nix.

Aber warum hier jetzt zum wiederholten Mal Bioshock als Beispiel für einen guten Shooter aufgeführt wird, erschließt sich mir nicht. Natürlich ist das ein gutes bis sehr gutes Spiel. Aber doch nicht wegen seiner banalen, unpräzisen und eintönigen Shooter-Anteile.
Bedenke das viele die Bioshock gespielt haben vorher nur sowas wie CoD kannten. Hohe Wertungen hats bekommen weils es deutlich aus dem Einheitsbrei hervorstach (ja es war old school und ja das Gameplay nicht gut genug um 20+ Stunden zu begeistern). Mir gefiels übrigens auch deutlich besser als die meisten anderen Shooter in dieser Zeit (so ab 2006 gings ja los mit den Levelschlauchshootern).
nici2412
Beiträge: 132
Registriert: 07.04.2010 14:13
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von nici2412 »

Dafür, dass fast alle Shooter angeblich Verluste machen, wird der Markt aber ziemlich überschwemt...
Ich habe früher sehr gerne Shooter gespielt (Half Life, UT, CS, Quake, MoH,Doom). Leider hat das Genre sich kein bischen weiterentwickelt, sodass mir komplett die Lust vergangen ist die jetzige COD und BF Generation zu spielen. Die einzigen interessanten Shooter in den letzten Jahren waren meiner MEinung nach die beiden Bioshock Teile und Deus EX Human Revolution (zumindest vom Gameplay her ein Egoshooter).
Diese beiden Spiele hatten eine gute Story, viel Atmosphäre, wren relativ komplex(Deus EX zumindest), interessante Settings und viel Abwechslung. Also quasi alles was COD und BF fehlt.
Aber solange sich die beiden Titel sogut verkaufen(auch wenn ichs nicht verstehen kann) wird sich nichts ändern. Die Schuld liegt ganz allein beim Kunden. Würde er weniger der 0815 Shooter kaufen, würde auch vielleicht ein wenig Innovation ins Genre kommen.

Ps: Das oben geschriebene bezieht sich auf Egoshooter. 3rd Person Shooter gab es auch ein paar gute(Mass Effect, Dead Space und Gears mit Abstrichen zB.)