Klar darf und soll es die auch geben , aber die anderen Games in ihrer Vielfalt braucht es auch. Und da hapert es halt gewaltig, speziel im Konsolen Bereich.
Mit AAACOD verbinde ich absolut schon lange kein Spielspass mehr.
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
"Erwachsen sein" hat auch nichts mit dem biologischen Alter zu tunKATTAMAKKA hat geschrieben:selbst die 16 jährige Zocker sind doch klar unterfordert.
Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte.AlastorD hat geschrieben:Sowas findet man auch in jedem Miyazaki Film abgesehen vom Schmutz, Dreck ect. was ich sowieso für überbewertet halte.Kajetan hat geschrieben: "Erwachsen" bedeutet für mich in erster Linie "Inhaltlich anspruchsvoll". Ob das ein kunterbuntes Fun-Adventure ist oder ein düsterer Action-Shooter oder ein Experiment wie Dear Esther spielt dabei keine Rolle. Planescape Torment ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was für mich "erwachsen" in Spielen bedeuten kann. Bizarres Setting, abgründige Story und Dialoge. Schuld, Sühne, Verantwortung, Flucht vor selbiger. Schmutzig, dreckig, verkommen. Alles ist zweideutig und relativ, es gibt keine absoluten Gewissheiten. Es gibt weder ausdrücklich Gut noch Böse, sondern (wie es das Leben nunmal ist) nur eine Ansammlung von verschiedenen Grauschattierungen.
anspruchsvolles gameplay: dark soulsKajetan hat geschrieben:Das muss ich auch. Das muss jeder von uns.Boesor hat geschrieben:Erwachsen muss ich schließlich schon den großteil des restlichen tages sein.
Aber ich würde mich dennoch freuen, zumindest hin und wieder über ein Spiel zu stolpern, welches mich als erwachsene Person mit a bisserl Grips im Hirn und einem entsprechenden Erfahrungsschatz ernst nimmt. Das kann im Rahmen eines anspruchsvolleren Gameplays passieren, wo man mich nicht alle fünf Sekunden an die Hand nimmt, wo ich nicht nur ein knöpfchendrückender Affe sein darf. Oder es ist eine Story/Charaktere und/oder Dialoge, deren Niveau über dem sonst üblichen Transformer-Niveau liegen.
Weist du, genauso wie Konsoleros auf dem PC gerne die Indie Szene und Genres die es auf ihrer Platform nicht gibt übersehen, übersehen PCler gerne die zahlreichen Nischentitel auf den Konsolen. Ich finde auf Wii und PS3 noch so einige recht anspruchsvolle Titel. :wink:Klar darf und soll es die auch geben , aber die anderen Games in ihrer Vielfalt braucht es auch. Und da hapert es halt gewaltig, speziel im Konsolen Bereich.
Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...Die!Coloss hat geschrieben:Stört es hier niemanden das MICHAEL BAY der schlechteste filmemacher aller zeiten und ein Prolet sondergleichen als qualitätsreferenz angegeben wird?Da sollte man doch mistrauisch werden.
Wobei du schon völlig bescheuert bist ihnen ein Anliegen zu unterstellen. Was will denn so etwas wie Equilibrium mehr als unterhalten? Wenn man unbedingt Anspruch fordert und ihn dann nicht findet, ist immer gleich alles grandios schlecht. Damit will ich nicht sagen das man sich alles erlauben darf, aber das Beispiel geht eben als cool inszenierte Action durch....auch das kann man versauen wie uns zur Zeit gerade Battleship wunderbar aufzeigt.crewmate hat geschrieben:Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte.AlastorD hat geschrieben:Sowas findet man auch in jedem Miyazaki Film abgesehen vom Schmutz, Dreck ect. was ich sowieso für überbewertet halte.Kajetan hat geschrieben: "Erwachsen" bedeutet für mich in erster Linie "Inhaltlich anspruchsvoll". Ob das ein kunterbuntes Fun-Adventure ist oder ein düsterer Action-Shooter oder ein Experiment wie Dear Esther spielt dabei keine Rolle. Planescape Torment ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was für mich "erwachsen" in Spielen bedeuten kann. Bizarres Setting, abgründige Story und Dialoge. Schuld, Sühne, Verantwortung, Flucht vor selbiger. Schmutzig, dreckig, verkommen. Alles ist zweideutig und relativ, es gibt keine absoluten Gewissheiten. Es gibt weder ausdrücklich Gut noch Böse, sondern (wie es das Leben nunmal ist) nur eine Ansammlung von verschiedenen Grauschattierungen.
Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
Wenn Du Dich damit auf die erste Hälfte des Filmes beziehst, dann muss ich Dir recht geben. Ich war mir da nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Film tatsächlich von Michael Bay ist. Als dann ab der zweiten Hälfte aber haufenweise absurde Actionsequenzen, noch absurdere Explosionen und zum Schluß ein fürchterlich banales und kitschiges Ende zu sehen waren ... ein Michael Bay-Film.atakar hat geschrieben:Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
Du verstehst mich falsch, Miyazaki zeigt in seinen Filmen doch das solche Themen ansich nicht so komplex sind das man "reife" braucht sie zu verstehen. Jedes kleine Kind kriegt da mit wo der Hase langläuft. Das macht sie u.a. ja so gut.crewmate hat geschrieben: Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte.
Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
Stimmt, aber er erreicht zumindest ein mittelmäßiges Niveau. Was man vom Rest seines Schaffens nicht behaupten kann.Kajetan hat geschrieben:Wenn Du Dich damit auf die erste Hälfte des Filmes beziehst, dann muss ich Dir recht geben. Ich war mir da nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Film tatsächlich von Michael Bay ist. Als dann ab der zweiten Hälfte aber haufenweise absurde Actionsequenzen, noch absurdere Explosionen und zum Schluß ein fürchterlich banales und kitschiges Ende zu sehen waren ... ein Michael Bay-Film.atakar hat geschrieben:Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
Von der überzogenen Verfolgungsjagd mal abgesehen empfand ich The Rock als ziemlich guten Actionfilm was natürlich am ehesten den Schauspielern, allen voran Sean Connery zu verdanken istKnarfe1000 hat geschrieben:Stimmt, aber er erreicht zumindest ein mittelmäßiges Niveau. Was man vom Rest seines Schaffens nicht behaupten kann.Kajetan hat geschrieben:Wenn Du Dich damit auf die erste Hälfte des Filmes beziehst, dann muss ich Dir recht geben. Ich war mir da nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Film tatsächlich von Michael Bay ist. Als dann ab der zweiten Hälfte aber haufenweise absurde Actionsequenzen, noch absurdere Explosionen und zum Schluß ein fürchterlich banales und kitschiges Ende zu sehen waren ... ein Michael Bay-Film.atakar hat geschrieben:Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
Also wenn du jetzt Journey oder I Am ALive meinst ,ist das doch nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heissen Stein. Dazu sind das recht kleine Perlen , der Rest ist doch zu 90% AAACOD und dann noch 9% BBBCCCXris hat geschrieben:Weist du, genauso wie Konsoleros auf dem PC gerne die Indie Szene und Genres die es auf ihrer Platform nicht gibt übersehen, übersehen PCler gerne die zahlreichen Nischentitel auf den Konsolen. Ich finde auf Wii und PS3 noch so einige recht anspruchsvolle Titel. :wink:Klar darf und soll es die auch geben , aber die anderen Games in ihrer Vielfalt braucht es auch. Und da hapert es halt gewaltig, speziel im Konsolen Bereich.
Jep, da habe ich deinen Post als Miyazaki Bash gelesen. Der Rest ist einfach geschmackssache. Ich finde GunKata cool, aber die Message kam mir zu Holzhammer mäßig rüber.AlastorD hat geschrieben:Du verstehst mich falsch, Miyazaki zeigt in seinen Filmen doch das solche Themen ansich nicht so komplex sind das man "reife" braucht sie zu verstehen. Jedes kleine Kind kriegt da mit wo der Hase langläuft. Das macht sie u.a. ja so gut. Auch bei Equilibrium widerspreche ich, vor allem da die innere Anspannung und Wandlung des Hauptcharakters viel besser rüberkommt als etwa bei JC Denton. Was das Umfeld angeht fand ich den Film auch sehr ansprechend, zumal eine Diktatur nie sehr subtil ist. Für ein nicht mal zweistündiges Actionfilmchen ohne grosses Budget ist die Dystopie sehr gut gelungen.crewmate hat geschrieben:Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte. Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
Oder auch zuletzt in Skyward Sword mit dem tollen Wassertempel der den Kreislauf des Lebens darstellt. Ich hätte jetzt aber ehrlich gesagt wirklich nichts gegen das von dir beschriebene. Eben was aus der Kathegorie Silent Hill 2 und Last Window. Game Noir.Wulgaru hat geschrieben:Wobei du schon völlig bescheuert bist ihnen ein Anliegen zu unterstellen. Was will denn so etwas wie Equilibrium mehr als unterhalten? Wenn man unbedingt Anspruch fordert und ihn dann nicht findet, ist immer gleich alles grandios schlecht. Damit will ich nicht sagen das man sich alles erlauben darf, aber das Beispiel geht eben als cool inszenierte Action durch....auch das kann man versauen wie uns zur Zeit gerade Battleship wunderbar aufzeigt. Spiele haben es im Grunde etwas einfacher als Filme, leiden aber darunter das viele irgendwie erwarten das Spiele wie Filme werden sollen bzw. die Entwickler seit MGS diesem Anspruch irgendwie hinterhereilen. Ein Spiel kann bei einer Story ala "save the princess" mehr Komplexität erreichen als Filme wesentlich komplexeren Ambitionen. Wenn die Spielewelt, das Design, die Interaktion und die emotionale Einbindung von Spieler/Spielfigur in das Geschehen erreicht wird...braucht es keine Handlung mehr die Oscars gewinnt. Wir wissen wie gesagt alle das Psychonauts mehr in seinen Leveln erzählt, als es dir durch Zwischensequenzen ins Gesicht prügelt. So ist es auch mit vielen anderen Spielen. Wenn Entwickler aber meinen das sie nun erwachsener werden, ist aber häufig traurige Geigenmusik, Regenwetter und ein Selbstmordversuch des Charakters gemeint....achja und das hinausschieben von Erklärungen für einen ach so komplexen Twist natürlich.