Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

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KATTAMAKKA
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von KATTAMAKKA »

selbst die 16 jährige Zocker sind doch klar unterfordert. Es geht auch nicht ums Erwachsen sein es geht um Reife und das der geistige Horizont dank Medien und Internet ( halt der irre Anstieg an Informationen für jeden einzelnen) deutlich weiter reicht als uns in den Games ständig hingeklatscht wird. Vom vollautomatischen Gameplay und Gamearchitektur ohne Raffinesse bis hin zur vorhersehbaren 0815 Storry. Diese simple AAACOD Aktion mit ihrer Dominanz ist doch einfach nicht mehr auszuhalten.
Klar darf und soll es die auch geben , aber die anderen Games in ihrer Vielfalt braucht es auch. Und da hapert es halt gewaltig, speziel im Konsolen Bereich.
Mit AAACOD verbinde ich absolut schon lange kein Spielspass mehr. :D
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Kajetan
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von Kajetan »

KATTAMAKKA hat geschrieben:selbst die 16 jährige Zocker sind doch klar unterfordert.
"Erwachsen sein" hat auch nichts mit dem biologischen Alter zu tun :)
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Deadringer
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von Deadringer »

Was für ein unglaublich nichtssagender Kommentar von Raymond. Muss man denn jetzt das Rad neu erfinden um gute Spiele zu machen? Ich glaube die Macher sollten mal erwachsen werden, nicht die Spiele. Man braucht sich doch nur Franchises wie MGS anzuschauen. Die bleiben ihren Linien treu und sind trotzdem erfolgreich.
Flashmage
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von Flashmage »

Hört sich wieder klar nach einem Splinter Cell Convictio an. Nein Danke, ich möchte einfach ein schönes Schleichspiel wie die ersten 3 Teile (Ich persönlich fand Teil 3 am besten). Schleichen, schleichgeschwindigkeit per Mausrad einstellen, Waffen wählen, leise sein, usw. Nicht wie dieser Conviction Scheiß. Was wird aus den heutigen Spielen nur?! :(
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crewmate
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von crewmate »

AlastorD hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: "Erwachsen" bedeutet für mich in erster Linie "Inhaltlich anspruchsvoll". Ob das ein kunterbuntes Fun-Adventure ist oder ein düsterer Action-Shooter oder ein Experiment wie Dear Esther spielt dabei keine Rolle. Planescape Torment ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was für mich "erwachsen" in Spielen bedeuten kann. Bizarres Setting, abgründige Story und Dialoge. Schuld, Sühne, Verantwortung, Flucht vor selbiger. Schmutzig, dreckig, verkommen. Alles ist zweideutig und relativ, es gibt keine absoluten Gewissheiten. Es gibt weder ausdrücklich Gut noch Böse, sondern (wie es das Leben nunmal ist) nur eine Ansammlung von verschiedenen Grauschattierungen.
Sowas findet man auch in jedem Miyazaki Film abgesehen vom Schmutz, Dreck ect. was ich sowieso für überbewertet halte.
Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte.

Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
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magandi
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von magandi »

Kajetan hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:Erwachsen muss ich schließlich schon den großteil des restlichen tages sein.
Das muss ich auch. Das muss jeder von uns.

Aber ich würde mich dennoch freuen, zumindest hin und wieder über ein Spiel zu stolpern, welches mich als erwachsene Person mit a bisserl Grips im Hirn und einem entsprechenden Erfahrungsschatz ernst nimmt. Das kann im Rahmen eines anspruchsvolleren Gameplays passieren, wo man mich nicht alle fünf Sekunden an die Hand nimmt, wo ich nicht nur ein knöpfchendrückender Affe sein darf. Oder es ist eine Story/Charaktere und/oder Dialoge, deren Niveau über dem sonst üblichen Transformer-Niveau liegen.
anspruchsvolles gameplay: dark souls
dialoge über transformers niveau: metal gear solid (antikriegsbotschaft wird aber zu offensichtlich vermittelt, trotzdem sehr zu empfehlen)

nur meiner meinung nach :)
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Xris
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von Xris »

Klar darf und soll es die auch geben , aber die anderen Games in ihrer Vielfalt braucht es auch. Und da hapert es halt gewaltig, speziel im Konsolen Bereich.
Weist du, genauso wie Konsoleros auf dem PC gerne die Indie Szene und Genres die es auf ihrer Platform nicht gibt übersehen, übersehen PCler gerne die zahlreichen Nischentitel auf den Konsolen. Ich finde auf Wii und PS3 noch so einige recht anspruchsvolle Titel. :wink:
atakar
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Re: Kommentar

Beitrag von atakar »

Die!Coloss hat geschrieben:Stört es hier niemanden das MICHAEL BAY der schlechteste filmemacher aller zeiten und ein Prolet sondergleichen als qualitätsreferenz angegeben wird?Da sollte man doch mistrauisch werden.
Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
der restliche Schrott ist wirklich für die Katz, aber leider erschreckend erfolgreich (allerdings ist der Soundtrack von "Transformers" wirklich verdammt gut :wink: ).
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Wulgaru
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von Wulgaru »

crewmate hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: "Erwachsen" bedeutet für mich in erster Linie "Inhaltlich anspruchsvoll". Ob das ein kunterbuntes Fun-Adventure ist oder ein düsterer Action-Shooter oder ein Experiment wie Dear Esther spielt dabei keine Rolle. Planescape Torment ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was für mich "erwachsen" in Spielen bedeuten kann. Bizarres Setting, abgründige Story und Dialoge. Schuld, Sühne, Verantwortung, Flucht vor selbiger. Schmutzig, dreckig, verkommen. Alles ist zweideutig und relativ, es gibt keine absoluten Gewissheiten. Es gibt weder ausdrücklich Gut noch Böse, sondern (wie es das Leben nunmal ist) nur eine Ansammlung von verschiedenen Grauschattierungen.
Sowas findet man auch in jedem Miyazaki Film abgesehen vom Schmutz, Dreck ect. was ich sowieso für überbewertet halte.
Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte.

Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
Wobei du schon völlig bescheuert bist ihnen ein Anliegen zu unterstellen. Was will denn so etwas wie Equilibrium mehr als unterhalten? Wenn man unbedingt Anspruch fordert und ihn dann nicht findet, ist immer gleich alles grandios schlecht. Damit will ich nicht sagen das man sich alles erlauben darf, aber das Beispiel geht eben als cool inszenierte Action durch....auch das kann man versauen wie uns zur Zeit gerade Battleship wunderbar aufzeigt.

Spiele haben es im Grunde etwas einfacher als Filme, leiden aber darunter das viele irgendwie erwarten das Spiele wie Filme werden sollen bzw. die Entwickler seit MGS diesem Anspruch irgendwie hinterhereilen.

Ein Spiel kann bei einer Story ala "save the princess" mehr Komplexität erreichen als Filme wesentlich komplexeren Ambitionen. Wenn die Spielewelt, das Design, die Interaktion und die emotionale Einbindung von Spieler/Spielfigur in das Geschehen erreicht wird...braucht es keine Handlung mehr die Oscars gewinnt.

Wir wissen wie gesagt alle das Psychonauts mehr in seinen Leveln erzählt, als es dir durch Zwischensequenzen ins Gesicht prügelt. So ist es auch mit vielen anderen Spielen. Wenn Entwickler aber meinen das sie nun erwachsener werden, ist aber häufig traurige Geigenmusik, Regenwetter und ein Selbstmordversuch des Charakters gemeint....achja und das hinausschieben von Erklärungen für einen ach so komplexen Twist natürlich.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

atakar hat geschrieben:Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
Wenn Du Dich damit auf die erste Hälfte des Filmes beziehst, dann muss ich Dir recht geben. Ich war mir da nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Film tatsächlich von Michael Bay ist. Als dann ab der zweiten Hälfte aber haufenweise absurde Actionsequenzen, noch absurdere Explosionen und zum Schluß ein fürchterlich banales und kitschiges Ende zu sehen waren ... ein Michael Bay-Film.
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von AlastorD »

crewmate hat geschrieben: Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte.

Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
Du verstehst mich falsch, Miyazaki zeigt in seinen Filmen doch das solche Themen ansich nicht so komplex sind das man "reife" braucht sie zu verstehen. Jedes kleine Kind kriegt da mit wo der Hase langläuft. Das macht sie u.a. ja so gut.

Auch bei Equilibrium widerspreche ich, vor allem da die innere Anspannung und Wandlung des Hauptcharakters viel besser rüberkommt als etwa bei JC Denton. Was das Umfeld angeht fand ich den Film auch sehr ansprechend, zumal eine Diktatur nie sehr subtil ist. Für ein nicht mal zweistündiges Actionfilmchen ohne grosses Budget ist die Dystopie sehr gut gelungen.
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Knarfe1000
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Re: Kommentar

Beitrag von Knarfe1000 »

Kajetan hat geschrieben:
atakar hat geschrieben:Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
Wenn Du Dich damit auf die erste Hälfte des Filmes beziehst, dann muss ich Dir recht geben. Ich war mir da nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Film tatsächlich von Michael Bay ist. Als dann ab der zweiten Hälfte aber haufenweise absurde Actionsequenzen, noch absurdere Explosionen und zum Schluß ein fürchterlich banales und kitschiges Ende zu sehen waren ... ein Michael Bay-Film.
Stimmt, aber er erreicht zumindest ein mittelmäßiges Niveau. Was man vom Rest seines Schaffens nicht behaupten kann.
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Re: Kommentar

Beitrag von AlastorD »

Knarfe1000 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
atakar hat geschrieben:Naja, ich finde "Die Insel" eigentlich ziemlich gut und die Story hat sogar eine gewisse Tiefe, aber sonst ...
Wenn Du Dich damit auf die erste Hälfte des Filmes beziehst, dann muss ich Dir recht geben. Ich war mir da nämlich plötzlich nicht mehr sicher, ob der Film tatsächlich von Michael Bay ist. Als dann ab der zweiten Hälfte aber haufenweise absurde Actionsequenzen, noch absurdere Explosionen und zum Schluß ein fürchterlich banales und kitschiges Ende zu sehen waren ... ein Michael Bay-Film.
Stimmt, aber er erreicht zumindest ein mittelmäßiges Niveau. Was man vom Rest seines Schaffens nicht behaupten kann.
Von der überzogenen Verfolgungsjagd mal abgesehen empfand ich The Rock als ziemlich guten Actionfilm was natürlich am ehesten den Schauspielern, allen voran Sean Connery zu verdanken ist
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KATTAMAKKA
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von KATTAMAKKA »

Xris hat geschrieben:
Klar darf und soll es die auch geben , aber die anderen Games in ihrer Vielfalt braucht es auch. Und da hapert es halt gewaltig, speziel im Konsolen Bereich.
Weist du, genauso wie Konsoleros auf dem PC gerne die Indie Szene und Genres die es auf ihrer Platform nicht gibt übersehen, übersehen PCler gerne die zahlreichen Nischentitel auf den Konsolen. Ich finde auf Wii und PS3 noch so einige recht anspruchsvolle Titel. :wink:
Also wenn du jetzt Journey oder I Am ALive meinst ,ist das doch nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heissen Stein. Dazu sind das recht kleine Perlen , der Rest ist doch zu 90% AAACOD und dann noch 9% BBBCCC :D
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 20.04.2012 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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crewmate
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Re: Ubisoft: Raymond: "Spiele müssen erwachsen werden"

Beitrag von crewmate »

AlastorD hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Du kannst mit den Filmen doch trotzdem Spaß haben. Einfach die Bilder genießen und abschalten. Wie beim hirnlosen Actionstreifen, bei dem man sich keine so großen Gedanken um die Hintergründe und Filmfehler machen sollte. Es ist genauso falsch, wenn das Spiel / der Film dir die Message ins Gesicht klatscht. Zu hart versucht. Equilibrium und Haze sind da jeweils gute Beispiele wie man ein Anliegen schlecht rüber bringt. MMn ist das bei Gibli nicht der Fall. Deus Ex hat auch immer die Waage gehalten.
Du verstehst mich falsch, Miyazaki zeigt in seinen Filmen doch das solche Themen ansich nicht so komplex sind das man "reife" braucht sie zu verstehen. Jedes kleine Kind kriegt da mit wo der Hase langläuft. Das macht sie u.a. ja so gut. Auch bei Equilibrium widerspreche ich, vor allem da die innere Anspannung und Wandlung des Hauptcharakters viel besser rüberkommt als etwa bei JC Denton. Was das Umfeld angeht fand ich den Film auch sehr ansprechend, zumal eine Diktatur nie sehr subtil ist. Für ein nicht mal zweistündiges Actionfilmchen ohne grosses Budget ist die Dystopie sehr gut gelungen.
Jep, da habe ich deinen Post als Miyazaki Bash gelesen. Der Rest ist einfach geschmackssache. Ich finde GunKata cool, aber die Message kam mir zu Holzhammer mäßig rüber.
Wulgaru hat geschrieben:Wobei du schon völlig bescheuert bist ihnen ein Anliegen zu unterstellen. Was will denn so etwas wie Equilibrium mehr als unterhalten? Wenn man unbedingt Anspruch fordert und ihn dann nicht findet, ist immer gleich alles grandios schlecht. Damit will ich nicht sagen das man sich alles erlauben darf, aber das Beispiel geht eben als cool inszenierte Action durch....auch das kann man versauen wie uns zur Zeit gerade Battleship wunderbar aufzeigt. Spiele haben es im Grunde etwas einfacher als Filme, leiden aber darunter das viele irgendwie erwarten das Spiele wie Filme werden sollen bzw. die Entwickler seit MGS diesem Anspruch irgendwie hinterhereilen. Ein Spiel kann bei einer Story ala "save the princess" mehr Komplexität erreichen als Filme wesentlich komplexeren Ambitionen. Wenn die Spielewelt, das Design, die Interaktion und die emotionale Einbindung von Spieler/Spielfigur in das Geschehen erreicht wird...braucht es keine Handlung mehr die Oscars gewinnt. Wir wissen wie gesagt alle das Psychonauts mehr in seinen Leveln erzählt, als es dir durch Zwischensequenzen ins Gesicht prügelt. So ist es auch mit vielen anderen Spielen. Wenn Entwickler aber meinen das sie nun erwachsener werden, ist aber häufig traurige Geigenmusik, Regenwetter und ein Selbstmordversuch des Charakters gemeint....achja und das hinausschieben von Erklärungen für einen ach so komplexen Twist natürlich.
Oder auch zuletzt in Skyward Sword mit dem tollen Wassertempel der den Kreislauf des Lebens darstellt. Ich hätte jetzt aber ehrlich gesagt wirklich nichts gegen das von dir beschriebene. Eben was aus der Kathegorie Silent Hill 2 und Last Window. Game Noir.