Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

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WarWolf_1
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von WarWolf_1 »

Nik_Cassady hat geschrieben:Ich finde das Ende (und viele Teile des Spiels) schlampig umgesetzt: es fehlen einfach Hinweise, was da jetzt gerade passiert (woher kommt des Citadelkind, was passiert mit den anderen Squadmates etc.); der Menschenhaufen vor dem Portal auf der rechten Seite ist einfach ein schlechter Witz, dann die Bauteile mit allianceskin in diesem unbekannten Bereich der Citadel, Andersons Zucken, wenn er indoktriniert wird; unendlich viel Munition in der Waffe, ein fehlendes Ausblenden der Zielfunktion wenn man auf Anderson hält.
Ich merke wie du aufgepasst hast: Programierfehler verändert nichts an der story, also wayne...

Wen n man einfach durch das spiel rauscht erkennt man die hinweise nicht, denn alles hat darauf hingedäutet das es so enden wird/soll. Was das Kind angeht, es verhält sich genauso wie bei Legion im Server. Ein vertrautes bild, Das Kind spigeld da den verlust wieder, mitdem er sich schon dem ganzen spiel über gequält hat.

Sich auf kleinigkeiten zu berufen, wie munition, gezucke usw. zu berufen zeigt mir das du es unbedingt zereisen willst weil du am ende nicht der stralende held bist, wie in jeden anderen 0815 spiel.

Hier nochmal meine Theori für das ende
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Ich schalt mich mal mit ein, ich hab mass effect 3 beendet und muss sagen das 90% der spieler, die sich beschwert haben, das ende nicht verstanden haben. Klar sind logik lücken drinne, wie "was ist mit der crew" aber der Vorbote wurde im DLC "Die ankunft" bereits aufgehalten. Ich hab mich also auch nicht damit zufrieden gegeben und bin daher nochmal alles durchgegangen und ich kam zu folgendem ergebnis, des Kontextes...


Es ist ganz einfach, der Zyklus kann nicht unterbrochen werden, die Rassen vernichten sich immer gegenseitig, daran ist nichts zu rütteln. Die Salaryaner taten es bei den Kroganern, die Quarianer bei den Geth... Die Asari der ganzen Galaxy, weil die mit der Protheaner technologie aufgerüstet haben.

Man kann sagen der Zyklus ist eine Gleichung die nicht verändert werden kann, man kann nur die werte darin verändern... Also das ergebnis. Eine Vernichtung der Portale ist dabei eine Konstante (wenn der Katalysator benutzt wird).

Wer sich mit den Protheaner aus dem DLC unterhält (daher ist er für mich storytechnisch relevant) erfährt das nicht sie die Portale gebaut haben sondern (wie die Asari und alle anderen im jetzigen Zyklus) nur übernommen haben. Ebenso der Katalysator jeder Zyklus baute dran. Also sind die Portale, katalysator und Reaper nahezu gleichzeitig entstanden (aussage der KI im Katalysator) und ein Volk muss es im gang gesetzt haben ( da seitdem keiner mehr zum katalysator durchdrang). Eine Veränderung ist da nicht möglich, egal ob die Reaper zerstört werden oder nicht am ende bekämpfen sich die Rassen wieder untereinander (frühere beispiele: Erstkontaktkrieg, Saren, Schlacht um Rannoch).

Wenn man aufpasst und sich zurück erinnert deutet alles darauf hin. Dei Reaper bringen ordnung, aber mit der holhammermetode. Friede ist nur auf pump.... Die Vernichtung der Portale ist hierbei nur die einleitung zu einem neuen Zyklus ohne Portale.

Auch wenn es bedauerlich ist das die Entscheidungen so wenig, bis fast gar keinen einfluss hatten (aber hatte es den jemals die möglichkeit?). So sehr verzerren würde es die Botschaft, die uns Mass effect damit gebenn will. Wo is das die Botschaft das alle überleben und wieder friedlich ist? Nur das ende passt für diese Botschaft so traurig es ist und es macht es umso genialer.

Verstärken tut es die These mit den secret ending, das zeikt das der Zyklus von vorne beginnt und man irgentwann "wieder zu den sternen reist"

So ich hoffe ich konnte es euch ein wenig klar machen...
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Sindri
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Sindri »

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Komisch, dass die Reaper im 1. sowie im 2.Teil, ganz anders dargestellt werden. Ich kann mich noch aus dem 1.Teil an das Gespräch mit Sovereign erinnern. Scheisse war das Ding beeindruckend. Da spreche ich nur mit einem Hologramm und piss mir fast in die Hose. Die Reaper wurden im 1.Teil als eine unausweichliche Konstante im Universum dargestellt. Abslout übermächtig und furchteinflössend. Im 2.Teil waren sie immer noch ein Mysterium, dass man nicht verstand. Das hätte auch so bleiben können. Ich wollte nie den Ursprung der Reaper erfahren. Das hätte man im 3.Teil bei behalten können. Haben sie aber nicht. Ganz im Gegenteil. Die Reaper wurden innerhalb von wenigen Minuten von Unbesiegbar auf Marionette runter gestuft. Warum? Das Ende konnte man so schneller schreiben. Es fehlte einfach die Zeit.
Selbst ein Ende, wo der Zyklus unausweichlich ist, hätte sehr gut rein gepasst. Die Reaper siegen , allle organischen Lebewesen werden gefarmt und am Ende bleibt nur "Liaras Projekt", dass späteren Zivilisationen unsere Geschichte erzählt.
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Nik_Cassady
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Nik_Cassady »

WarWolf_1 hat geschrieben:
Nik_Cassady hat geschrieben:Ich finde das Ende (und viele Teile des Spiels) schlampig umgesetzt: es fehlen einfach Hinweise, was da jetzt gerade passiert (woher kommt des Citadelkind, was passiert mit den anderen Squadmates etc.); der Menschenhaufen vor dem Portal auf der rechten Seite ist einfach ein schlechter Witz, dann die Bauteile mit allianceskin in diesem unbekannten Bereich der Citadel, Andersons Zucken, wenn er indoktriniert wird; unendlich viel Munition in der Waffe, ein fehlendes Ausblenden der Zielfunktion wenn man auf Anderson hält.
Ich merke wie du aufgepasst hast: Programierfehler verändert nichts an der story, also wayne...
Viele der Sachen, die zum Erklären der Indoktrinationstheorie verwendet werden, könnten einfach Schlampereien sein. Z.B. die Schusswunde von Anderson, die nicht zu sehen ist, und an der Shepard dann selbst blutet, weil Shepard sich dort in Gedanken selbst angeschossen hat, die dann allerdings in der Spacechildszene wieder verschwunden ist - das selbe kommt auch in der letzten Szene der Mirandamission vor, und da liegts ganz sicher nicht daran, dass Shepard gerade von den Reapern indoktriniert wird, sondern da sind die verschiedenen skins von Miranda einfach ein bug.

Manche Dinge in den pro-Indoktrinationsvids sind offensichtlich an den Haaren herbeigezogen und vollkommen haltlos: den Körperhaufen rechts vor dem Portal als Schuldgefühl gegenüber dem Virmireopfer zu sehen, weil der Haufen teilweise die gleichen Farben wie die Rüstungen von Ashley oder Kaidan aus ME1 haben ist einfach gewagt. Oder dass das rote Ende für eine Renegadehandlung steht und man von den Reapern so getäuscht werden soll, das blaue, das vermeintliche Paragonende zu wählen um dann der Indoktrination nachzugeben - das läuft ja schon auf der Ebene des Spielers ab und nicht mehr auf der von Shepard.

Aber ist doch okay, die Leute machen sich gedanken über das Ende - Mission accomplished.
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Broco
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Broco »

Dass die Reaper nicht eigentständig handeln, wird schon auf Thessia von der Protheander-VI klargestellt, also ist das Ende gar nicht mal so abwegig und fernab der Spielgeschichte.
Das einzige und alleinige Problem mit dem Ende ist für mich die Nutzlosigkeit sämtlicher Vorentscheidungen, denn sie haben KEINE Auswirkungen auf das Ende.
Theoretisch gesehen könnte ich alles schlechtstmöglich abgeschlossen, keine War-Assetts gesammelt, die Geth/Quarianer vernichtet haben, es macht keinen Unterschied für das Ende.
Ich kann nämlich genauso gut den Multiplayer zocken und so viele Charaktere importieren, dass ich die 5000 Punkte in der Kampagne erreiche und mir steht alles offen, unabhängig von meinen Entscheidungen.
Meine Entscheidungen haben nur Auswirkungen, wenn ich nicht die Punkte erreiche (ich glaube 3000).

Im Endeffekt läuft alles nur auf die Entscheidung am Ende heraus, unabhängig vom Rest, der einzige Unterschied wird in ME2 gelegt, nämlich wer stirbt und wer lebt, dementsprechend steigen Crewmitglieder aus der gecrashten Normandy oder eben nicht. Das wars.
Mir ist eigentlich egal, ob da jetzt noch was nachgereicht wird, ich habe auch nichts gegen das Ende wie es jetzt ist, wenn es eine Option von 16 wäre. Ist es aber nicht, es ist nur EIN Ende mit 16 minimalen Abweichungen.

Dieses "Hey Dawg I heard you don't like to get killed by synthetics so I built synthetics to kill you every 50000 years so you don't get killed by synthetics."-Argument mag zwar irgendwie schon berechtigt sein, andererseits töten die Reaper ja nicht, sie "ernten" und speichern so die Errungenschaften und DNA der Zivilisationen ab.

Ich wäre wie gesagt zufrieden, wenn meine Entscheidungen einfach mehr gezählt hätten.
Verruckt Birdman
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Verruckt Birdman »

Sindri hat geschrieben:
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Komisch, dass die Reaper im 1. sowie im 2.Teil, ganz anders dargestellt werden. Ich kann mich noch aus dem 1.Teil an das Gespräch mit Sovereign erinnern. Scheisse war das Ding beeindruckend. Da spreche ich nur mit einem Hologramm und piss mir fast in die Hose. Die Reaper wurden im 1.Teil als eine unausweichliche Konstante im Universum dargestellt. Abslout übermächtig und furchteinflössend. Im 2.Teil waren sie immer noch ein Mysterium, dass man nicht verstand. Das hätte auch so bleiben können. Ich wollte nie den Ursprung der Reaper erfahren. Das hätte man im 3.Teil bei behalten können. Haben sie aber nicht. Ganz im Gegenteil. Die Reaper wurden innerhalb von wenigen Minuten von Unbesiegbar auf Marionette runter gestuft. Warum? Das Ende konnte man so schneller schreiben. Es fehlte einfach die Zeit.
Selbst ein Ende, wo der Zyklus unausweichlich ist, hätte sehr gut rein gepasst. Die Reaper siegen , allle organischen Lebewesen werden gefarmt und am Ende bleibt nur "Liaras Projekt", dass späteren Zivilisationen unsere Geschichte erzählt.
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Das Ding ist, dass die Reaper immer speziell um ihre Motivation und ihren Ursprung so ein Geheimnis gemacht haben. Wäre das dann nicht erklärt wurden und man hätte sie einfach besiegt, würde ich mir etwas verarscht vorkommen. Ich habe gereade einfach irgendwelche gott-gleichen Supermaschienen, die anscheinend seit Anbeginn des Universums existieren einfach mit einer dicken Flotte zu Brei geschossen? Das würde auch lächerlich rüberkommen. Das ist generell das Problem mit als komplett übermächtig erscheinenden Gegner, die dazu auch noch geheimnisvoll sein sollen. Da ist mir eine Begründung lieber und die, dass die Reaper das organische Leben auf eine neue Stufe heben um es zu erhalten macht sogar im Kontext der Spiele meines Erachtens Sinn. Vorallem das man in den Vorgängern wohl gesehen hat, dass die Reaper ziemlich besiegbar sind und nicht frei von Emotionen sind, wären das ewige Myterium um sie herum für mich komisch. Ich habe eigentlich fast mit dieser Erklärung gerechnet. Insofern ist das wohl Geschmackssache.
Am liebsten wäre es mir, wenn man das Synthesis Ende komplett rauslassen würde(es macht meines Erachtens keinen Sinn und widerstrebt grundelgenden Spielthematiken) und durch ein Ende ersetzen, in dem der Cycle fortgeführt wird und man nachfolgenden Spezies durch Liara's Projekt hilft.
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Sindri
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Sindri »

Broco hat geschrieben:Dass die Reaper nicht eigentständig handeln, wird schon auf Thessia von der Protheander-VI klargestellt, also ist das Ende gar nicht mal so abwegig und fernab der Spielgeschichte.
Das einzige und alleinige Problem mit dem Ende ist für mich die Nutzlosigkeit sämtlicher Vorentscheidungen, denn sie haben KEINE Auswirkungen auf das Ende.
Theoretisch gesehen könnte ich alles schlechtstmöglich abgeschlossen, keine War-Assetts gesammelt, die Geth/Quarianer vernichtet haben, es macht keinen Unterschied für das Ende.
Ich kann nämlich genauso gut den Multiplayer zocken und so viele Charaktere importieren, dass ich die 5000 Punkte in der Kampagne erreiche und mir steht alles offen, unabhängig von meinen Entscheidungen.
Meine Entscheidungen haben nur Auswirkungen, wenn ich nicht die Punkte erreiche (ich glaube 3000).

Im Endeffekt läuft alles nur auf die Entscheidung am Ende heraus, unabhängig vom Rest, der einzige Unterschied wird in ME2 gelegt, nämlich wer stirbt und wer lebt, dementsprechend steigen Crewmitglieder aus der gecrashten Normandy oder eben nicht. Das wars.
Mir ist eigentlich egal, ob da jetzt noch was nachgereicht wird, ich habe auch nichts gegen das Ende wie es jetzt ist, wenn es eine Option von 16 wäre. Ist es aber nicht, es ist nur EIN Ende mit 16 minimalen Abweichungen.

Dieses "Hey Dawg I heard you don't like to get killed by synthetics so I built synthetics to kill you every 50000 years so you don't get killed by synthetics."-Argument mag zwar irgendwie schon berechtigt sein, andererseits töten die Reaper ja nicht, sie "ernten" und speichern so die Errungenschaften und DNA der Zivilisationen ab.

Ich wäre wie gesagt zufrieden, wenn meine Entscheidungen einfach mehr gezählt hätten.
Ja richtig. Das wird auf Thessia angesprochen aber erst im 3.Teil und nur kurz am Rande. Das bedeutet die Idee war vorher nicht da und wurde aus Zeitmangel rein gequetscht. Im 1. sowie im 2.Teil wurde sowas nie angesprochen. Habt ihr vergessen wie viele Schiffe es gebraucht hat Sovereign aufzuhalten? Ok sie hatten die Geth dabei. Trotzdem war es ein riesiger Kraftakt für alle 1(!) Reaper Schiff aufzuhalten. Im 3.Teil sind sie nur noch Puppets und 10 Minuten vorm Ende taucht der Puppetmaster auf. Ein sehr billiger Trick in der Litaratur: DeusExMachina
AlastorD
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von AlastorD »

Verruckt Birdman hat geschrieben:
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Das Ding ist, dass die Reaper immer speziell um ihre Motivation und ihren Ursprung so ein Geheimnis gemacht haben. Wäre das dann nicht erklärt wurden und man hätte sie einfach besiegt, würde ich mir etwas verarscht vorkommen. Ich habe gereade einfach irgendwelche gott-gleichen Supermaschienen, die anscheinend seit Anbeginn des Universums existieren einfach mit einer dicken Flotte zu Brei geschossen? Das würde auch lächerlich rüberkommen. Das ist generell das Problem mit als komplett übermächtig erscheinenden Gegner, die dazu auch noch geheimnisvoll sein sollen. Da ist mir eine Begründung lieber und die, dass die Reaper das organische Leben auf eine neue Stufe heben um es zu erhalten macht sogar im Kontext der Spiele meines Erachtens Sinn. Vorallem das man in den Vorgängern wohl gesehen hat, dass die Reaper ziemlich besiegbar sind und nicht frei von Emotionen sind, wären das ewige Myterium um sie herum für mich komisch. Ich habe eigentlich fast mit dieser Erklärung gerechnet. Insofern ist das wohl Geschmackssache.
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Es ist eine Sache ob man ein Mysterium aufklärt oder ob man alles davor gesagte ad absurdum führt.
Sie sind nicht unbesiegbar, das weiss man schon seit Teil 1 aber das Sovereign Gespräch hatte nun mal rein gar nichts mit organischem Leben konservieren zu tun. Da hiess es noch das organisches Leben ein Unfall sei und sie, die Maschinenwesen die höchstmögliche Form der Existenz seien. Jetzt heisst es sie heben organisches Leben auf ne neue Stufe und schützen sie vor künstlichem Leben.
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Sindri
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Sindri »

AlastorD hat geschrieben:
Verruckt Birdman hat geschrieben:
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Das Ding ist, dass die Reaper immer speziell um ihre Motivation und ihren Ursprung so ein Geheimnis gemacht haben. Wäre das dann nicht erklärt wurden und man hätte sie einfach besiegt, würde ich mir etwas verarscht vorkommen. Ich habe gereade einfach irgendwelche gott-gleichen Supermaschienen, die anscheinend seit Anbeginn des Universums existieren einfach mit einer dicken Flotte zu Brei geschossen? Das würde auch lächerlich rüberkommen. Das ist generell das Problem mit als komplett übermächtig erscheinenden Gegner, die dazu auch noch geheimnisvoll sein sollen. Da ist mir eine Begründung lieber und die, dass die Reaper das organische Leben auf eine neue Stufe heben um es zu erhalten macht sogar im Kontext der Spiele meines Erachtens Sinn. Vorallem das man in den Vorgängern wohl gesehen hat, dass die Reaper ziemlich besiegbar sind und nicht frei von Emotionen sind, wären das ewige Myterium um sie herum für mich komisch. Ich habe eigentlich fast mit dieser Erklärung gerechnet. Insofern ist das wohl Geschmackssache.
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Es ist eine Sache ob man ein Mysterium aufklärt oder ob man alles davor gesagte ad absurdum führt.
Sie sind nicht unbesiegbar, das weiss man schon seit Teil 1 aber das Sovereign Gespräch hatte nun mal rein gar nichts mit organischem Leben konservieren zu tun. Da hiess es noch das organisches Leben ein Unfall sei und sie, die Maschinenwesen die höchstmögliche Form der Existenz seien. Jetzt heisst es sie heben organisches Leben auf ne neue Stufe und schützen sie vor künstlichem Leben.
Danke du hast Recht. Das macht es nur noch schlimmer..... Ich werde einfach nicht das Gefühl los, dass ME3 einen heftigen religiösen touch bekommen hat. Allein der letzte Satz von dem Kind: "Tell me more about "the" Shepard"
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Dan Chox »

Sindri hat geschrieben:Danke du hast Recht. Das macht es nur noch schlimmer..... Ich werde einfach nicht das Gefühl los, dass ME3 einen heftigen religiösen touch bekommen hat. Allein der letzte Satz von dem Kind: "Tell me more about "the" Shepard"
Das eckt tatsächlich ganz gewaltig an. Am Ende wird Shepard tatsächlich zum Weltraum-Jesus erhoben, dessen Opfer die Galaxie erlöst. Ganz schlechtes Schriftstellertum. Und nein: Shepard war nie ein tragischer Held. Seine einzige Schwäche ist sein gruseliges Lächeln. Ansonsten wurde im Spiel konstant darauf angespielt, dass ein "glückliches" Ende möglich ist (Garrus und Shepard am Strand, Tali und Shepard bauen ein Haus, Liara und Shepard kriegen Kinder...). Aus schriftstellerischer Sicht ist "das Ende musste so kommen" einfach hanebüchener Unfug. Die ganze Thematik in Mass Effect baute schließlich darauf auf, dass man - um es mal ganz simpel zu sagen - mit seinen Freunden allen Widrigkeiten trotzen kann. Schließlich wurde dafür Shepard auch zum Übermenschen schlechthin stilisiert. Ein paar Beispiele:
Shepard ist ein Elitsoldat. Er wird der erste menschliche Spectre. Er hat eine Reaper-Geth-Invasion von alleine aufgehalten, Saren besiegt und die Citadel gerettet. Er ist gestorben und ist wiederauferstanden. Er ist halb Maschine und möglicherweise klinisch unsterblich. Er überlebt eine sichere Selbstmordmission und zerstört ganz nebenbei die Collectors und deren Basis. Shepard schaltet die mächtigste Person in der Galaxis (*hust* Shadow Broker) aus und ersetzt ihn mit seiner Asari-Freundin. Shepard heilt die Genophage und beseitigt Cerberus. Shepard vereitelt den Krieg zwischen Geth und Quarianern und vereint die Turianer und Salarianer. Shepard spielt Schach und trinkt jeden Kroganer unter den Tisch. Shepard duelliert sich mit einem Reaper auf Rannoch und gewinnt. Shepard zerstört Schwerter mit seinem Handgelenk. Shepard rettet die Hanar und die überlebenden Elcor. Shepard wird Neo und dringt zweimal in die Geth-Matrix ein. Etc. etc.
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WarWolf_1
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von WarWolf_1 »

Das mit den Verabschieden von, Garrus, Liara, Tali usw. deutet schon darauf hin das man nicht zuück kommt.
Dan Chox hat geschrieben:
Sindri hat geschrieben:Danke du hast Recht. Das macht es nur noch schlimmer..... Ich werde einfach nicht das Gefühl los, dass ME3 einen heftigen religiösen touch bekommen hat. Allein der letzte Satz von dem Kind: "Tell me more about "the" Shepard"
Das eckt tatsächlich ganz gewaltig an. Am Ende wird Shepard tatsächlich zum Weltraum-Jesus erhoben, dessen Opfer die Galaxie erlöst. Ganz schlechtes Schriftstellertum. Und nein: Shepard war nie ein tragischer Held. Seine einzige Schwäche ist sein gruseliges Lächeln. Ansonsten wurde im Spiel konstant darauf angespielt, dass ein "glückliches" Ende möglich ist (Garrus und Shepard am Strand, Tali und Shepard bauen ein Haus, Liara und Shepard kriegen Kinder...). Aus schriftstellerischer Sicht ist "das Ende musste so kommen" einfach hanebüchener Unfug. Die ganze Thematik in Mass Effect baute schließlich darauf auf, dass man - um es mal ganz simpel zu sagen - mit seinen Freunden allen Widrigkeiten trotzen kann. Schließlich wurde dafür Shepard auch zum Übermenschen schlechthin stilisiert. Ein paar Beispiele:
Shepard ist ein Elitsoldat. Er wird der erste menschliche Spectre. Er hat eine Reaper-Geth-Invasion von alleine aufgehalten, Saren besiegt und die Citadel gerettet. Er ist gestorben und ist wiederauferstanden. Er ist halb Maschine und möglicherweise klinisch unsterblich. Er überlebt eine sichere Selbstmordmission und zerstört ganz nebenbei die Collectors und deren Basis. Shepard schaltet die mächtigste Person in der Galaxis (*hust* Shadow Broker) aus und ersetzt ihn mit seiner Asari-Freundin. Shepard heilt die Genophage und beseitigt Cerberus. Shepard vereitelt den Krieg zwischen Geth und Quarianern und vereint die Turianer und Salarianer. Shepard spielt Schach und trinkt jeden Kroganer unter den Tisch. Shepard duelliert sich mit einem Reaper auf Rannoch und gewinnt. Shepard zerstört Schwerter mit seinem Handgelenk. Shepard rettet die Hanar und die überlebenden Elcor. Shepard wird Neo und dringt zweimal in die Geth-Matrix ein. Etc. etc.

Was bleibt einen dann Story mesig dann noch übrig als Sheperd zu einer "legende" zu machen. Die reaper zerstören, staubabklopfen und dann im hawai hemd am strand Cocktails trinken? Das wäre ja totaler mist
Verruckt Birdman
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Verruckt Birdman »

Sindri hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben:
Verruckt Birdman hat geschrieben:
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Das Ding ist, dass die Reaper immer speziell um ihre Motivation und ihren Ursprung so ein Geheimnis gemacht haben. Wäre das dann nicht erklärt wurden und man hätte sie einfach besiegt, würde ich mir etwas verarscht vorkommen. Ich habe gereade einfach irgendwelche gott-gleichen Supermaschienen, die anscheinend seit Anbeginn des Universums existieren einfach mit einer dicken Flotte zu Brei geschossen? Das würde auch lächerlich rüberkommen. Das ist generell das Problem mit als komplett übermächtig erscheinenden Gegner, die dazu auch noch geheimnisvoll sein sollen. Da ist mir eine Begründung lieber und die, dass die Reaper das organische Leben auf eine neue Stufe heben um es zu erhalten macht sogar im Kontext der Spiele meines Erachtens Sinn. Vorallem das man in den Vorgängern wohl gesehen hat, dass die Reaper ziemlich besiegbar sind und nicht frei von Emotionen sind, wären das ewige Myterium um sie herum für mich komisch. Ich habe eigentlich fast mit dieser Erklärung gerechnet. Insofern ist das wohl Geschmackssache.
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Es ist eine Sache ob man ein Mysterium aufklärt oder ob man alles davor gesagte ad absurdum führt.
Sie sind nicht unbesiegbar, das weiss man schon seit Teil 1 aber das Sovereign Gespräch hatte nun mal rein gar nichts mit organischem Leben konservieren zu tun. Da hiess es noch das organisches Leben ein Unfall sei und sie, die Maschinenwesen die höchstmögliche Form der Existenz seien. Jetzt heisst es sie heben organisches Leben auf ne neue Stufe und schützen sie vor künstlichem Leben.
Danke du hast Recht. Das macht es nur noch schlimmer..... Ich werde einfach nicht das Gefühl los, dass ME3 einen heftigen religiösen touch bekommen hat. Allein der letzte Satz von dem Kind: "Tell me more about "the" Shepard"
Erinnere mich nicht an das Ende, wenn ich irgendetwas nicht will, dann das mein Shepard zu einer Art Space-Jesus wird. Diese ganze post-Credits Szene war das schlechteste am Spiel.
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Dass die Reaper sich aber als höchste Form der Existenz sehen bleibt aber in ME3 gleich, schließlich stellen sie das ultimative Schicksal jeder Spezies in der Galaxie dar. Es geht für sie also nicht höher, da sie ab dem Punkt die Evolution außer Kraft setzen.
Ich denke nicht, dass die Erklärungen der Vorgänger ad adsurdum geführt werden, da ihre Auffassung, dass organische Lebewesen Chaos darstellen und sie diesen Ordung aufzwingen[. Gleichzeitig erlauben sie weiteres Leben. Ehrlich gesagt finde ich diese Zeichnung der Reaper ziemlich gut, da sie, im Gegensatz zu Designschnitzern am Ende, wirklich zu sinnvollen Spekulationen führt.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Dan Chox »

WarWolf_1 hat geschrieben: Was bleibt einen dann Story mesig dann noch übrig als Sheperd zu einer "legende" zu machen. Die reaper zerstören, staubabklopfen und dann im hawai hemd am strand Cocktails trinken? Das wäre ja totaler mist
Beides hat miteinander gar nichts zu tun. Dass man in den meisten Spielen einen Übermenschen spielt, ist einfach der Sache geschuldet, daher habe ich bis auf ein leichtes Augenverdrehen auch nichts dagegen dass Shepard irgendwann mal zu einer Legende wird. Dass das Ende einen aber forciert, sich zwischen Pest und Cholera zu entscheiden ist einfach ganz schlechtes Drehbuch und mit den vorigen Teilen nicht auszusöhnen. Daher spricht auch nichts gegen ein "Happy End", wenn man die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Genau so wie es ein Ende geben sollte, an dem die Reaper gewinnen.

Von dem "verabschieden" am Ende von Mass Effect 3 will ich gar nicht erst reden. Solch schlechtes Spiel- und Storydesign ist mir seit Jahren nicht mehr untergekommen. Spielerisch vollkommen sinnlos und absolut unlogisch. Insgesamt wirkt es so, dass da die Entwickler eine Woche vor der Deadline noch verzweifelt versucht haben, alle Charaktere schnell unterzubringen um ein Ende zu rechtfertigen. Von daher: Es ist absoluter Quatsch, wie in meinem Post davor auch beschrieben.

Wenn du ein ach-so-tragisches "bittersüßes" Ende haben möchtest, empfehle ich dir Terranigma für den SNES zu spielen. Oder wenn du nicht so viel Zeit hast: Star Trek: The Next Generation, "Lower Decks". In beiden Beispielen ist das Ende um Welten besser gemacht, konsistent mit der überspannenden Thematik und im Gegensatz zum Ende von Mass Effect 3 auch tatsächlich philosophisch.
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Nik_Cassady
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von Nik_Cassady »

Sindri hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben:
Verruckt Birdman hat geschrieben:
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Das Ding ist, dass die Reaper immer speziell um ihre Motivation und ihren Ursprung so ein Geheimnis gemacht haben. Wäre das dann nicht erklärt wurden und man hätte sie einfach besiegt, würde ich mir etwas verarscht vorkommen. Ich habe gereade einfach irgendwelche gott-gleichen Supermaschienen, die anscheinend seit Anbeginn des Universums existieren einfach mit einer dicken Flotte zu Brei geschossen? Das würde auch lächerlich rüberkommen. Das ist generell das Problem mit als komplett übermächtig erscheinenden Gegner, die dazu auch noch geheimnisvoll sein sollen. Da ist mir eine Begründung lieber und die, dass die Reaper das organische Leben auf eine neue Stufe heben um es zu erhalten macht sogar im Kontext der Spiele meines Erachtens Sinn. Vorallem das man in den Vorgängern wohl gesehen hat, dass die Reaper ziemlich besiegbar sind und nicht frei von Emotionen sind, wären das ewige Myterium um sie herum für mich komisch. Ich habe eigentlich fast mit dieser Erklärung gerechnet. Insofern ist das wohl Geschmackssache.
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Es ist eine Sache ob man ein Mysterium aufklärt oder ob man alles davor gesagte ad absurdum führt.
Sie sind nicht unbesiegbar, das weiss man schon seit Teil 1 aber das Sovereign Gespräch hatte nun mal rein gar nichts mit organischem Leben konservieren zu tun. Da hiess es noch das organisches Leben ein Unfall sei und sie, die Maschinenwesen die höchstmögliche Form der Existenz seien. Jetzt heisst es sie heben organisches Leben auf ne neue Stufe und schützen sie vor künstlichem Leben.
Danke du hast Recht. Das macht es nur noch schlimmer..... Ich werde einfach nicht das Gefühl los, dass ME3 einen heftigen religiösen touch bekommen hat. Allein der letzte Satz von dem Kind: "Tell me more about "the" Shepard"
Ich seh das mit dem "Shepard" eher wörtlich und das gefällt mir. Passt gut zum Syntheseende nach einem Paragonplaythrough. Hab aber auch überhaupt nichts mit Religion am Hut.

@ Dan:

Das Verabschieden ist aber doch ein absoluter Biowareklassiker seit BG2. Und das mit der Deadline ist sehr wahrscheinlich richtig. SW:ToR war einfach eine Hochzeit zu viel für Bioware.
afo
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von afo »

Dan Chox hat geschrieben: Von dem "verabschieden" am Ende von Mass Effect 3 will ich gar nicht erst reden. Solch schlechtes Spiel- und Storydesign ist mir seit Jahren nicht mehr untergekommen. Spielerisch vollkommen sinnlos und absolut unlogisch. Insgesamt wirkt es so, dass da die Entwickler eine Woche vor der Deadline noch verzweifelt versucht haben, alle Charaktere schnell unterzubringen um ein Ende zu rechtfertigen.
Und ohne das wäre das Ende noch schlimmer... Es war wohl schon ein riesen Kampf das überhaupt ins Spiel zu bringen.
JaVVs
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut erweitert Ende

Beitrag von JaVVs »

lol toller versuch EA. unter dem stichwort any news is good news dominiert ME3 die Schlagzeilen einen Monat nach Release.

ich war zwischendurch kurz versucht mir es zu kaufen um doch mal zu sehen was so schlecht an dem Ende ist. Stattdessen die Freundin mal wieder schön zum Essen eingeladen.