So sollte das auch sein. Es gelten nur die Maßstäbe, welche Du für Dich als maßgeblich betrachtest.Howdie hat geschrieben:Dass mein Post sarkastisch gemeint war, dürfte man ja rausgelesen haben. Wenn es etwas in meinem Hobby gibt, das ich für handlungswürdig halte, werde ich meine Konsequenzen ziehen. Aber ich lasse nicht fremde Maßstäbe bei mir anlegen.
Weil der Metascore einfach nur die Schieflage des kommerziellen Spielejournalismus mit hypenden Lobhudel-Reviews und schönfärberischen Wertungen darstellt.Metacritic ist vielleicht nicht das Gelbe vom Ei, und die Wertungen wohl sicher auch nicht immer ganz astrein und die Umrechnung fragwürdig. Aber: Warum sollte der Metascore eine soviel schlechtere Aussage sein als die Meinung eines einzelnen Testers, der vielleicht nen schlechten Tag hatte.
Der Metascore hat aber einen sehr ausgeprägten Werbe-Charakter für die Leute, die ihre Kaufentscheidung nach dem Wertungsschnitt richten. Es ist daher im Sinne der Publisher möglichst viele Magazine für sich einzunehmen, um möglichst hohe Wertungen zu bekommen, um möglichst viele der Metacritic-Gläubigen für sich zu gewinnen. Wie sinnlos das alles ist, zeigt sich ja an den User-Wertungen, die oft genug das genau Gegenteil von dem darstellen, was der Metascore aussagt. User-Wertungen, die auch erwiesenermaßen von den Publishern selber benutzt werden, um eigene Produkte hochzujubeln oder Konkurrenzprodukte niederzumachen.
Der Metascore ist ein blutiges Marketing-Schlachtfeld ohne jegliche Aussagekraft darüber, ob einem ein Spiel persönlich gefallen kann. Hier geht es nur um eine möglichst positive Aussendarstellung. Und wenn man das erkannt hat, kann man den Metascore, sowie alle anderen "Wertungen" geflissentlich ignorieren und achtet nur auf das, was letzendlich entscheidend ist: Den eigenen Geschmack!
