Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

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tristesse
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von tristesse »

Rooster hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
Rooster hat geschrieben: aber man hat im grunde genommen nur zwei möglichkeiten das spiel zu beenden wobei vorhergehende entscheidungen keinen einfluss haben? pfad links oder pfad rechts... irgendwann war doch etwas von 16 (?) verschiedenen möglichkeiten die rede. und wtf will das kind von mir ;)
Also A) hast Du Me1 und 2 aber mal so richtig verkackt, oder Du hast B) dem Balg nicht zugehört.
(Was verständlich wäre.)
"There is, however, another option..."
nö, denke nicht das ich teil 1 und 2 verkackt habe... klär mich bitte auf was es noch für möglichkeiten gibt und welche entscheidungen sich auswirken... und vorallem wie :)
Du hast garnichts verkackt.
Hättest du aber mehr Kriegsaktivposten gesammelt, hättest du dir die Lichtkugel in einer anderen Farbe ansehen können.
Aber sei froh, die dritte Möglichkeit ist die Lächerlichste von allen.
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Rooster
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Rooster »

@tristesse
was wäre die dritte möglichkeit?
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tristesse
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von tristesse »

Rooster hat geschrieben:@tristesse
was wäre die dritte möglichkeit?
Spoiler (duh):

"Synthese". Organisches und synthetisches Leben wird miteinander verbunden. Frag mich nicht wie, Space Magic halt.
Sonst ist alles exakt dasselbe, nur die Lichtkugel ist grün. :Hüpf:
kylerainer
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Kommentar

Beitrag von kylerainer »

Also tut mir leid, wie kann man diese großartige Ende nicht genial finden. Jetzt heult nicht rum, dass eure Entscheidungen während den 3 Spielen am Ende egal gewesen sind! Denn sie waren nicht egal, den sie haben den Weg gestaltet, den ihr zum Ende beschreitet habt. Jetzt mal ehrlich, was habt ihr denn erwartet??? Die Geschichte endet einfach konsequent und kompromislos. Ein klassisches Happy End wäre unpassend und würde die gesamte aufgebaute Bedrohung der Reaper ab absurdum führen. Respekt an Bioware, dass sie ihr Ende durchgezogen haben! Bitte kein dlc, das Ende ist genauso wie es sein muss.
Spoiler
Show
Was das Kind sagt macht Sinn und die Logik der Reaper auch. Die Reaper sind nicht die Zerstörer des organischen Lebens sondern die Bewahrer, weil sie den Zyklus aufrecht erhalten. Wenn der Zyklus endet wird das organische Leben enden. Allerdings ist durch Sheppard nun eine Art Gamechanger aufgetreten, der den Zyklus zum ersten Mal in Frage stellt. Er widerlegt ihn nicht! Er stellt in Frage! Das ist ein wichtiger Punkt, um die anschließende Entscheidung zu treffen und daraus ergibt sich unglaublich viel Interpretationspotential.

Also anstatt zu sagen, "meh, ist doof ... bitte schreibt mir ein Ende das ich gut finde" ... denkt doch mal 2 Minuten über das Ende nach. Es ist einerseits tragisch, aber auch wunderschön ... ... ... einziger Kritikpunkt ist der unsaubere Cut auf die Normandy am Ende, da hätte ich mir einen besseren Epilog gewünscht, aber das Ende an sich ist top. Daumen hoch!
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Ramireza »

Doc Angelo hat geschrieben:[ Aber genau das ist auch das Problem: Das Ende will vom Spieler zu Ende gedacht werden. Mir kommt es so vor, als ob EA seit Teil 2 eine bestimmte Zielgruppe im Auge hatte, sie aber bei dem Ende vergessen hat. :)

Variante 4 finde ich toll, mehr Erläuterung und ein weiteres mögliches Ende.

Gruß
Fabian
ABSOLUT richtig!

Das (so finde ich) anspruchsvolle und eher unbequeme (aber wunderschöne) Ende passt so garnicht zum seichten, pathetischen Ablauf des Hauptspiels.
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Dude T. Murphy
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Dude T. Murphy »

Das (so finde ich) anspruchsvolle und eher unbequeme (aber wunderschöne) Ende passt so garnicht zum seichten, pathetischen Ablauf des Hauptspiels.
Dass das Ende egal in welcher Option eine einzige Selbstopferung ist, ist natürlich völlig phatosfrei :D

Aber hauptsache es ist irgendwie düster und hoffnungslos.
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J1natic
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von J1natic »

Eine Frage, die mir nicht aus dem Kopf geht: Das Kind ist wohl offensichtlich ein Reaper, da es sagt: "Du hast die Option UNS zu kontrollieren". Wenn also wirklich ein Reaper die ganze Zeit auf der Citadel war, warum benötigten die Reaper (die im Orkusnebel warten) in ME1 die Sovereign als Front-Reaper um die Citadel zu öffnen (weil die Protheaner die Keeper ja umprogrammiert hatten, damit die Reaper nicht, wann immer sie wollen, das Citadel-Portal öffnen können). Das Kind hätte ja eigentlich die Citadel in ME1 öffnen können - ganz ohne die Sovereign und die Indoktrination von Saren.
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Sir Richfield
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Sir Richfield »

Rooster hat geschrieben:@tristesse
was wäre die dritte möglichkeit?
Verkackt meine ich in dem Sinne als dass ich Bioware echt noch soweit zutraue, dass es die dritte Möglichkeit nicht gibt, Dir das Kind also NICHT sagt, dass es noch einen anderen Weg gäbe, wenn Du im zweiten Teil halt was nicht erledigst.
(So wie Du ja wohl in Teil 2 was richtig machen musst, damit Du in Teil 3 zwei verfeindete Völker vereinen kannst.)

Ansonsten, da Du von ZWEI Möglichkeiten sprachst: Es wird ziemlich klar gesagt, was passiert, wenn Du halt nicht nach links oder rechts gehst, sondern...
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Ramireza »

Dude T. Murphy hat geschrieben:
Das (so finde ich) anspruchsvolle und eher unbequeme (aber wunderschöne) Ende passt so garnicht zum seichten, pathetischen Ablauf des Hauptspiels.
Dass das Ende egal in welcher Option eine einzige Selbstopferung ist, ist natürlich völlig phatosfrei :D

Aber hauptsache es ist irgendwie düster und hoffnungslos.
Es ist eben nicht pathetisch. Es zeigt nur, das die global gesehen naiven Bemühungen der eher jungen Rassen und die Unfähigkeit zu Verstehen WARUM das ganz passiert völlig unwichtig und Unbedeutend sind. Mir scheint fast als ob Shepard am Ende aufgrund der Schwierigkeit und unmenschlichen Belastung am Ende Resigniert, in dem Wissen das es keinen salomonischen Weg gibt, eine Catarsis ist also völlig ausgeschlossen. Denn ein Sieg findet nicht statt, die Bösen sind nicht die Reaper, es gibt schlicht und ergreifend kein Gut und kein Böse, zumindest verschwimmen diese Grenzen am ende, Grenzen die während der gesamten Handlung immer Klar ersichtlich waren.

Oder glaubst du wirklich das die Rassen nun für immer und Ewig in Frieden leben würden?
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Skabus
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Re: Kommentar

Beitrag von Skabus »

USERNAME_2325043 hat geschrieben:Jetzt heult nicht rum, dass eure Entscheidungen während den 3 Spielen am Ende egal gewesen sind! Denn sie waren nicht egal, den sie haben den Weg gestaltet, den ihr zum Ende beschreitet habt.
Das ist richtig.Einen größeren Einfluss auf das Ende hätte es trotzdem haben können.Vor allem nach den großspurigen Aussagen von Bioware.Selbst wenn man dort die 75% Marketing-Gelaber abzieht, ist es immernoch weniger als das was versprochen wurde...
USERNAME_2325043 hat geschrieben: Jetzt mal ehrlich, was habt ihr denn erwartet??? Die Geschichte endet einfach konsequent und kompromislos. Ein klassisches Happy End wäre unpassend und würde die gesamte aufgebaute Bedrohung der Reaper ab absurdum führen.
Das stimmt.Es hätte so oder so kein Happy End gegeben.Die Erde wurde schließlich zerstört.Egal ob die Reaper nun am Ende zuerstört werden oder nicht.Die Erde ist zerstört, Palaven ist zerstört, Thessia ist zerstört, Tuchanka ist zwar noch genauso wie vorher, aber auch die Heimatwelt der Kroganer und Salarianer ist verwüstet.

ALLE mussten für das Ende leiden.Billionen Aliens und Menschen mussten für den Sieg ihr leben lassen. Denkst du da wäre es unpassend gewesen, wenn wenigstens Shepard überlebt? Man hat seinen Shepard 3 Spiele lang verkörpert, ihn trainiert, schwere Entscheidungen mit ihm getroffen, und immer wurde Hoffnung geschürt, dass man die Reaper besiegen kann, das die Aliens ihre Differenzen belegen können, dass eine Einigkeit im Universum möglich ist.

Wozu hat man 3 Spiele eine LI gehabt?Eine Person die der Hauptchara geliebt hat, eine Person die nicht nur für die Spielfigur sondern auch für den Spieler ein wichtiger Anker geworden ist. Wozu das alles? Damit man die Trilogie in dem Wissen beendet, dass nun Billonen Männer und Frauen, und Asari um ihre gefallenen Liebsten weinen, und als Tüpfelchen auf dem i ergeht es der LI des Hauptcharas genauso?

Ja das ist wahrlich ein Ende mit dem ich abschließen kann....NICHT.

Das ist nicht nur emotional nicht befriedigend, das ist so schlimm, dass ich seit 2 Tagen Alpträume habe. Nicht das ich Alpträume schlimm finde, ich mag sie sogar, aber nicht wenn ich weiß, dass ich sie nur deswegen habe, weil Bioware mit ihrer Entscheidung auf den Gefühlen der Spieler rumgetrampelt ist.(Okay das klingt jetzt melodramatischer als es gemeint ist, aber wenn man eine emotionale Geschichte erschafft, sollte man die Konsequenzen kennen)

Das ist halt das Ergebnis wenn man den Spieler emotional an die Welt bindet und ihm dann gleichzeitig einen Leber und einen Nierenhaken verpasst, wenn er es am wenigstens erwartet.Man muss schon ziemlich gefühlskalt oder gleichgültig sein, wenn einem das Ende kalt lässt...

Und bevor jemand was sagt: Ja es ist ein Spiel.Dennoch kann einem ein Film, ein Buch, ein Lied oder auch ein Spiel genauso emotional fertigmachen wie die Realität wenn man sich drauf einlässt. Schließlich war mein Shepard nicht irgendeine Spielfigur.Er war ICH selber. Durch meine Handlungen wurde das Universum geformt.Und ich kann das nicht einfach schulterzuckend wegstecken, wenn alles wofür ich gekämpft habe am Ende zerstört wird...
USERNAME_2325043 hat geschrieben: Also anstatt zu sagen, "meh, ist doof ... bitte schreibt mir ein Ende das ich gut finde" ... denkt doch mal 2 Minuten über das Ende nach. Es ist einerseits tragisch, aber auch wunderschön ... ... ... einziger Kritikpunkt ist der unsaubere Cut auf die Normandy am Ende, da hätte ich mir einen besseren Epilog gewünscht, aber das Ende an sich ist top. Daumen hoch!
Naja zum Glück kann jeder seine Meinung haben ;D


MfG Ska
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Dan Chox
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Re: Kommentar

Beitrag von Dan Chox »

Skabus hat geschrieben:Das ist nicht nur emotional nicht befriedigend, das ist so schlimm, dass ich seit 2 Tagen Alpträume habe. Nicht das ich Alpträume schlimm finde, ich mag sie sogar, aber nicht wenn ich weiß, dass ich sie nur deswegen habe, weil Bioware mit ihrer Entscheidung auf den Gefühlen der Spieler rumgetrampelt ist.(Okay das klingt jetzt melodramatischer als es gemeint ist, aber wenn man eine emotionale Geschichte erschafft, sollte man die Konsequenzen kennen)

Das ist halt das Ergebnis wenn man den Spieler emotional an die Welt bindet und ihm dann gleichzeitig einen Leber und einen Nierenhaken verpasst, wenn er es am wenigstens erwartet.Man muss schon ziemlich gefühlskalt oder gleichgültig sein, wenn einem das Ende kalt lässt...

Und bevor jemand was sagt: Ja es ist ein Spiel.Dennoch kann einem ein Film, ein Buch, ein Lied oder auch ein Spiel genauso emotional fertigmachen wie die Realität wenn man sich drauf einlässt. Schließlich war mein Shepard nicht irgendeine Spielfigur.Es war ICH selber. Durch meine Handlungen wurde das Universum geformt.Und ich kann das nicht einfach schulterzuckend wegstecken...
Hach, ich gebe mich mal der trügerischen Anonymität des Internets hin: So geht es nicht nur Dir. Und das ist ein großes Kompliment an Bioware. Die haben es doch tatsächlich geschafft, dass man tagsüber noch auf der Arbeit, beim Einkaufen und im Bett über ihre Spiele nachdenkt. Wo man abends nach Hause kommt, nur mit dem Ziel sich vor einen Bildschirm zu setzen und zu spielen. Wo man sich für einige Stunden tatsächlich fast selbst vergisst. Wofür man Beziehungen, Freunde und Hausarbeiten vernachlässigt. Verdammt, wo sich die Charaktere irgendwann wie eigene Freunde anfühlen. Und das Schlimmste: Wo ich zum ersten mal fast soetwas wie Liebe zu einer Videospielfigur empfunden hatte.
Umso schlimmer war der Abschied. Das war noch schlimmer nach Mass Effect 2, da die Romanze und die Charakterentwicklung umfangreicher als hier waren. Vielleicht hängt es auch einfach damit zusammen, dass die Spiele am Erscheinungsdatum immer mitten in die Winterdepressions-Kerbe reinschlugen. Es ist fast schon peinlich: Da ist man als erwachsener Mann noch Tage nach Beenden des Spiels so emotional aufgewühlt, dass die Arbeit darunter leidet.
Daher auch die Frustration mit dem Ende. Mit Logiklöchern und Inkonsistenzen kann ich leben, aber ohne Abschied gehen zu müssen fällt mir schwer. Oder wie in einem englischen Review beschrieben: Investment always bears risks. Und für mich ist das der schlimmste Vorwurf, den man Bioware - nicht nur mit dem Ende - machen kann: Sie haben mich verletzt. Und dafür verdienen sie großen Applaus.
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Dude T. Murphy
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Dude T. Murphy »

die global gesehen naiven Bemühungen
Global ist wohl ein wenig eng gefasst
eine Catarsis ist also völlig ausgeschlossen. Denn ein Sieg findet nicht statt, die Bösen sind nicht die Reaper, es gibt schlicht und ergreifend kein Gut und kein Böse, zumindest verschwimmen diese Grenzen am ende, Grenzen die während der gesamten Handlung immer Klar ersichtlich waren.
Eine Katharsis findet sehr wohl statt, benötigt für ihr Wirken auch keinesfalls einen Sieg ... eher im Gegenteil, findet die Läuterung in dem dargestellten Konflikt der nicht möglichen Koexistenz zwischen organischem und synthetischem Leben immerhin einen sehr konsequenzreichen Abschluss, je nach Option auf eine leicht variierte Weise.
Das Feindbild wird ebenfalls gerade durch das Ende auf einen sehr simplen Faktor runtergebrochen. Es wird selbst in klare Worte gefasst, die Reaper, selbst synthetisch, rechtfertigen ihre Existenz darin, dass organisches Leben immer das Potential mit sich führt, synthetisches Leben zu erschaffen, dass gegen seine Schöpfer aufbegehren wird. (dass man selbst im Spielverlauf die Möglichkeit hat, diese faule Kreislaufthese zu durchbrechen, indem man Geth und Quarianer miteinander zum Bündnis verhilft und zudem mit EDI auch noch eine mit organischem Leben kooperierende K.I. anführt wird dabei sogar völlig ignoriert, lässt die Reaper aber im Grunde nur noch mehr auf ein simples Feindbild reduziern).

Oder glaubst du wirklich das die Rassen nun für immer und Ewig in Frieden leben würden?
Das lässt das Spiel sehr bewusst offen bzw. thematisiert es ohnehin am Ende eher die nichtfunktionierende Koexistenz zwischen synthetischem und organischem Leben. Da es sowieso eine ganze Weile dauern dürfte, bis sich die Rassen wieder begegnen (ausgeschlossen vielleicht jene, die im Erdorbit langsam verhungern oder aufgrund von Kanibalismus übereinander herfallen werden ^^) stellt sich die Frage nach intergalaktischem Rassismus eigentlich überhaupt nicht.
AntaresHellfire
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von AntaresHellfire »

Oder glaubst du wirklich das die Rassen nun für immer und Ewig in Frieden leben würden?


Die Szene nach dem Abspann weisst zumindestens darauf hin, dass es immerhin eine Zukunft für den eigenen Zyklus gibt, ganz gleich welche Entscheidung man am Ende trifft.

Tja die Sache mit dem Kind am Ende... hatte mal vor einiger Zeit ein paar interessante Theorien gesehen was das angeht.
Wer sagt den eigentlich überhaupt, dass dieses Viech die reine Wahrheit sagt. Wenn mans genau überdenkt, ist es doch leicht seltsam, dass es zum einem die Gestalt von dem Kind im Prolog annimmt und die Farbe für den "schalter" zur Zerstörung rot gefärbt ist ( Renegade), obwohl man doch genau das erreicht was man eigentlich als reiner Paragon Spieler wollte (Nämlich die Reaper loswerden).

Ausserdem wäre da neben der sehr offenen Schlusszene mit der Normandy (warum flieht Joker überhaupt von der Erde? ) , auch noch die geheime Sequenz die man ab 5000 Ressourcen freischalten kann.
http://www.youtube.com/watch?v=RW_8qLPQrIc (Ab ca 1:17)

Versteht mich nicht falsch, ich finds toll das Bioware es mit ME 3 geschafft hat, mich seit langem mal wieder für ein paar Tage über das Ende bei einem Spiel grübeln zu lassen.
Ein bisschen mehr "Klahrheit" über die einzelnen Schicksale wäre allerdings schon wünschenswert gewesen.

Evt. kommt ja noch ein (natürlich komplett freiwilliger) DLC hinterher mit dem absoluten definitiven, definitiven Ende. :mrgreen:
Ramireza
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Re: Kommentar

Beitrag von Ramireza »

Dan Chox hat geschrieben:
aber ohne Abschied gehen zu müssen fällt mir schwer. Oder wie in einem englischen Review beschrieben: Investment always bears risks. Und für mich ist das der schlimmste Vorwurf, den man Bioware - nicht nur mit dem Ende - machen kann: Sie haben mich verletzt. Und dafür verdienen sie großen Applaus.
Nun, ganz so weit geht die emotionale Bindung mit dem Spiel nicht, aber ich kann das nachvollziehen, das Ende hat Bedeutung und ist ganz sicher nachhaltiger als ein klares, sonnengereiftes Happy End. Allerdings war ich schon immer ein Typ der solche Enden mochte (ich sag nur : 2001).

Auch kann ich verstehen das einem die NPC sympatisch wurden, ja einen ans Herz wachsen. Allerdings gab es doch etliche Abschiedsmomente (viele von denen haben eigentlich auf dieses Ende hingedeutet).

Abschließend muss ich sagen das mir das Ende jetzt immer Besser gefällt und hoffe das BW das so läßt (was ich nicht glaube).

Ein würdiger Abschluss der Serie wie ich finde!
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Rooster
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Re: Kommentar

Beitrag von Rooster »

Ramireza hat geschrieben: Auch kann ich verstehen das einem die NPC sympatisch wurden, ja einen ans Herz wachsen. Allerdings gab es doch etliche Abschiedsmomente (viele von denen haben eigentlich auf dieses Ende hingedeutet).
meiner meinung nach sogar viel zu viel abschiedsgedöns. man konnte sich ja sogar noch über eine funkverbindng von sämtlichen charakteren verabschieden die sich gerade nicht auf der erde befinden. spätestens als shepard dann noch seine abschiedsrede gehalten hat war sozusagen klar was kommt. die ganze reihe ist natürlich sehr pathetisch aber in teil 3 hatte ich manchmal das gefühl als wollte mir bioware die großen emotionen regelrecht eintrichtern. empfindet natürlich jeder anders...