Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

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Worrelix
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Worrelix »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich bezweifle z.B. das Starcraft 2 oder Warcraft 3 z.B. besser ist als EAs Herr der Ring-RTS. Aber das Genre ist sowieso nicht meins, eigentlich wie alle Genres die Blizzard beackert.
Falls du Schlacht um Mittelerde 1 meinst, kann ich dir sagen, daß das ganz schön mies war:
- keinerlei Einleitung oder grunsätzliche Storyverbindungen - wer das Buch nicht gelesen hat, hätte keinen Unterschied zwischen Gimli, Legolas und Boromir bemerkt.
- Gandalf stirbt nicht gegen den Balrog, Theoden überlebt die Schlacht um Minas Tirith ...
- Strategisch "nicht sehr anspruchsvoll" - um nicht zu sagen: Nach dem Bauen der Standardgebäude kommt man mit - "alle Einheiten auswählen", dann hinter dem Feind "Angreifen" klicken - als Folge gespammt durch jede Mission

Für mich persönlich hat das als Fazit gegeben: Die Buchvorlage wurde an Schauplätzen und Charakteren geplündert und diese irgendwie in ein Strategiespiel gequetscht. Die Geschichte wurde mit einem schlichten "kennt doch eh jeder" gestrichen.
Mich hat das Spiel jedenfalls genug enttäuscht, um Nachfolgern aus Prinzip keine Chance zu geben.
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greenelve
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von greenelve »

Worrelix hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich bezweifle z.B. das Starcraft 2 oder Warcraft 3 z.B. besser ist als EAs Herr der Ring-RTS. Aber das Genre ist sowieso nicht meins, eigentlich wie alle Genres die Blizzard beackert.
Falls du Schlacht um Mittelerde 1 meinst, kann ich dir sagen, daß das ganz schön mies war:
- keinerlei Einleitung oder grunsätzliche Storyverbindungen - wer das Buch nicht gelesen hat, hätte keinen Unterschied zwischen Gimli, Legolas und Boromir bemerkt.
- Gandalf stirbt nicht gegen den Balrog, Theoden überlebt die Schlacht um Minas Tirith ...
- Strategisch "nicht sehr anspruchsvoll" - um nicht zu sagen: Nach dem Bauen der Standardgebäude kommt man mit - "alle Einheiten auswählen", dann hinter dem Feind "Angreifen" klicken - als Folge gespammt durch jede Mission

Für mich persönlich hat das als Fazit gegeben: Die Buchvorlage wurde an Schauplätzen und Charakteren geplündert und diese irgendwie in ein Strategiespiel gequetscht. Die Geschichte wurde mit einem schlichten "kennt doch eh jeder" gestrichen.
Mich hat das Spiel jedenfalls genug enttäuscht, um Nachfolgern aus Prinzip keine Chance zu geben.
Eines der Probleme bei Schlacht um Mittelerde 1 war auch das man endlos Ressourcen hatte um neue Einheiten bauen zu können...Multiplayerschlachten gingen dadurch teils 2 Stunden oO

...und die dummen Bogenschützen, die wenn ich ihnen mit Rechtsklick den Befehl zum Angriff auf einen Turm gegeben hab, die allesamt zum Turm hingerannt sind, davor stehengeblieben und gewartet bis sie massakriert wurden -.-
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Weller
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Weller »

2008 wurde Diablo 3 groß heraus posaunt. Es ist nicht bekannt, wie viel Zeit sie bisher in das Spiel gesteckt haben, aber anscheinend muss es dort einige Unstimmigkeiten über all die Jahre geben - wir wissen ja alle, dass dort Features versprochen wurden, die wieder entfernt wurden, nur um weitere Features zu nennen, die wiederum entfernt wurden.
Die Langzeitmotivation von Diablo3 ist wohl der Knackpunkt, an dem sich die Meinungen beissen. Wie bringe ich meine Spieler dazu, lange und ausreichend zu spielen, sodass mein Marktplatz, in dem man mit echtem Geld bezahlen kann, genug Gewinn abwirft?

Diablo 1 und 2 bestichte durch seine dunkle Atmospähre, durch die zahllosen Items und das Skillsystem. Schön und gut. Was bleibt in Diablo 3? UNMENGEN von Items, der Rest der Serie wurde entfernt. Wo bleibt der Rollenspielanteil des Spiels (ja, es ist ein Hack & Slay, aber es hatte Rollenspielemente) wie die Fertigkeitenanpassung meines Chars? Mir werden jetzt Skills einfach vorgeschrieben, die ich ab dem und dem Level automatisch erlerne. Mein Char wird jetzt automatisch stärker, ohne, dass ich entscheiden kann, in welchen Belangen er stärker wird. Mal ehrlich - was interessieren mich dann noch die Chtarattribute? Ausser, dass ich weiß, dass ein Item mit +Stärke meinen Barbarenschaden erhöht?

Ansich klingt es aus Unternehmersicht logisch - die Charanpassung geschieht nur noch über Items. Und Items bedeuten im besten Fall für Blizzard Cash. Aber mir reicht das ehrlich gesagt nicht aus. Was bringt es dann einen Charakter zu leveln? Es ist nur Zeit, die ich investiere. Ich kann nicht mehr meinen Charakter so ausbauen, wie ich ihn für meine Spielweise gut finde und dann gezielt mit Items das ganze verstärken. Ja, manche werden sagen, das geht doch jetzt auch, indem ich einfach meine Skills auswähle, die ich gerade brauche. Super, was unterscheidet mein Char jetzt von einem anderen, ausser durch die Items?

Von daher interessieren mich diese fast schon nebensächlichen Sachen wie Identifikationsrollen, Begleiter oder Townportals keinen Milimeter, solange nicht am Kernelement etwas geändert wird.

Ich spiele die Beta, ich habe es ausgiebig und immer wieder getestet - die Lust verfliegt für mich rasend schnell. Aus einem Versuch heraus habe ich durch Makros den Char alleine spielen lassen - es ist genauso spannend wie selbst zu spielen.

Danke Blizzard, das ihr mich für einen stupiden Bot haltet, der auch noch an eurem Spiel Spaß haben soll.
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greenelve
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von greenelve »

@Weller: Laut Blizzard hast du die Runen die es mit verschiedenen Effekten gibt und pro Eingesetzten Skill andere Auswirkungen haben und somit die Chars in ihren Fähigkeiten individualisieren. Bin aber deiner Meinung das sehr viel Freiheit bei der Charaktergestaltung genommen wurde...wie schon der Kaiser zu sagen pflegte: schau mer mal :?

edit: statt dem Düsteren, hast du jetzt viel mehr Richtung Bildschirm spritzendes Blut und Körperteile 8)
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Weller
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Weller »

@greenelve: Stimmt schon, was du sagst, es gibt noch die Runen, die versprochen wurden. Bisher konnte man sie in der Beta leider noch nicht testen. Aber das ändert ja auch nichts daran, dass es prinzipiell auch wieder Items sind, die du dir kaufen kannst. Dieses "out of the box" - Prinzip von Attribut- und Fertigkeitenverteilung fehlt total.

zum edit: ja, es ist nicht mehr düster, es spritzt mehr Blut und Körperteile fliegen herum wie die Kurse an der Börse, aber irgendwie fühle ich mich dabei, als würde ich mir die Nyan-Cat anschauen. Mein Blut leuchtet jedenfalls nicht so sehr, selbst nicht, wenn ich radioaktiver Strahlung ausgesetzt gewesen wäre :D!
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Xris
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Xris »

Wo bleibt der Rollenspielanteil des Spiels (ja, es ist ein Hack & Slay, aber es hatte Rollenspielemente)
Genaugenommen wärs gar kein HnS wenn es keine RPG Elemente hätte. Ist jetzt nicht so das man sich damals nix dabei gedacht hätte das Genre dem RPG zuzuordnen. :wink:

ABer jo, ich seh auch nur noch jede menge Gear und sehr wenig RPG. Es muß halt jeder Vollpfosten spielen können. Und nachdem die Vorgänger - im Rahmen des Genres - ein durchaus komplexes Skillsystem aufwiesen in dem man sich durchaus ordentlich verskiln konnte... das past nicht für Blizzards neues pseudo F2P MMO.
Nanimonai
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nanimonai »

Xris hat geschrieben:
Wo bleibt der Rollenspielanteil des Spiels (ja, es ist ein Hack & Slay, aber es hatte Rollenspielemente)
Genaugenommen wärs gar kein HnS wenn es keine RPG Elemente hätte. Ist jetzt nicht so das man sich damals nix dabei gedacht hätte das Genre dem RPG zuzuordnen. :wink:

ABer jo, ich seh auch nur noch jede menge Gear und sehr wenig RPG. Es muß halt jeder Vollpfosten spielen können. Und nachdem die Vorgänger - im Rahmen des Genres - ein durchaus komplexes Skillsystem aufwiesen in dem man sich durchaus ordentlich verskiln konnte... das past nicht für Blizzards neues pseudo F2P MMO.
Woran macht ihr das fest im Gegensatz zu Diablo 2? Die Variationsmöglichkeiten sind um ein vielfaches größer, Rollenspielelementen sind wie in dem Teil davor auch schon das leveln des Charakters, Nebenquests mit Geschichten, eine Rahmenhandlung... was genau ist also an Diablo 3 weniger Rollenspiel als Diablo 2?

Niemand hier kann sich ein wirklich aussagekräftiges Bild des Skillsystems machen (besonders, weil es auch gerade überarbeitet wird), wer sagt Dir also, dass es nicht komplex ist?

Ein MMO ist Diablo übrigens schon mal gar nicht. Die Multiplayeranteile sind nach derzeitigem Stand maximal so hoch wie in den Vorgängern (ein bisschen Koop und ein bisschen PVP in Arenen).

Gib mir mal bitte jemand mit wirklich nachweisbaren Argumenten (nicht mit Vermutungen oder Befürchtungen oder genereller Abneigung) zu verstehen, warum Diablo 3 weniger komplex, weniger schwierig oder weniger packend sein sollte als die Vorgänger.
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Nuracus
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nuracus »

Worrelix hat geschrieben: Falls du Schlacht um Mittelerde 1 meinst, kann ich dir sagen, daß das ganz schön mies war:
(...)
Ist C&C Generals nicht auch von EA gewesen?

Zu Schlacht um Mittelerde kann ich folgendes sagen: Es hat mich einerseits enttäuscht, weil es in den Vorabberichten und -Videos sehr stark nach einem offiziellen Mittelerde-Total War aussah mit riesigen Armeen und taktischer Tiefe. Die Kämpfe waren dann wirklich ähnlich anspruchsvoll (-los) wie jedes dahergelaufene Empire Earth, Age of Empires, WarCraft oder Command & Conquer.
Dennoch, gerade WEIL es ziemlich nahe an den Filmen war (allein die Filmmusik hat ne Menge Stimmung gemacht, aber auch der Rest der Präsentation sowie zwischendurch die Highlights wie die Schlacht um Helms Klamm oder Minas Tirith), hat mich das Spiel gut unterhalten.

Für taktische Tiefe und Realismus in Schlachten ist hingegen Total War schlicht unerreicht (mh, abgesehen von diversen Weltkriegs- oder sonstigen Militär-Titeln wie Sudden Strike o.ä., aber die interessieren mich vom Thema her nicht).

Nachtrag:
Xris hat geschrieben: Genaugenommen wärs gar kein HnS wenn es keine RPG Elemente hätte. Ist jetzt nicht so das man sich damals nix dabei gedacht hätte das Genre dem RPG zuzuordnen. :wink:
Ich denke nicht, dass ein HnS automatisch ein RPG sein muss. Ich kann mir HnS auch in anderen Genres vorstellen - Sport z.B.
Ich seh den Aufschrei, aber ich sag nur das legendäre M.U.D.S. oder die EA-Titel damals auf dem Mega Drive ... wie hießen die gleich .......... ahja, Mutant League Hockey bzw. Football.
Das war Hack'n'Slay pur ;)

Ich sag auch mal VORSICHT: Eine Figur hochleveln zu können und ihre Attribute zu verbessern, das allein macht noch kein Spiel zum RPG.
Demnach müsste jedes Gran Turismo ein RPG sein: Man züchtet sein Auto hoch, sammelt Geld, bekommt Zugang zu neuen Tuningteilen, rüstet damit das Auto auf, bekommt mehr PS ...

Oder der "Be a Pro"-Modus von FIFA :D
man steuert EINEN Spieler. Je nach dem, wie gut man spielt und welche Leistungen man erreicht (z.B. bestimmte Anzahl Tore, wie viele Spiele man hinter sich hat, Anzahl der Kopfballtore, gewonnene Zweikämpfe ...) verbessern sich seine Attribute.
Ganz ehrlich? Durch mein Geschick entscheide ich darüber, wie sich die "Welt" um mich herum verändert: Verdränge ich einen Stammspieler von seiner Position? Wird er so unglücklich, dass er den Verein wechselt? Wird dieser Verein dadurch so gut, dass er plötzlich im Titelrennen mitmacht?
Bin ich gut genug, meine Mannschaft vor dem Abstieg zu bewahren?
Saison zu Ende: Bleibe ich meinem Team treu, führe es in der nächsten Saison in einen internationalen Pokal? Wechsle ich ins Ausland?

Ich bitte euch, ist das nicht RPG?
Wenn nicht das, was dann?
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Xris
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Xris »

Ich denke nicht, dass ein HnS automatisch ein RPG sein muss. Ich kann mir HnS auch in anderen Genres vorstellen - Sport z.B.
Hach ja... aber das Genre ist nunmal ein RPG Sub Genre. Diablo und Gauntlet haben es damals ins Leben gerufen. Und definieren tut es sich in erster Linie durch Itemgrind und RPG Elemente. Und nen Stück weiter oben - Story hat keine Bedeutung für das Genre.

Auf was willst du eigl. hinaus? Dass das Genre verschwimmt? Wie halt alle anderen Genres auch. Das was heutzutage RPG heist hätte man vor 10 Jahren noch als Shooter bezeichnet. :wink:
Eine Figur hochleveln zu können und ihre Attribute zu verbessern, das allein macht noch kein Spiel zum RPG.
Wir reden ja auch nicht über RPG's, sondern über HnS. Definition siehe oben. Ein RPG definiert sich durch viele Gameplayelemente: Entscheidungsfreiheit im Skillsystem, in der Spielwelt, Kampysystem (ob rundenbasiert oder echtzeit) etc.

Zum usprünglichen RPG gehört eigl auch Einfluss auf die Geschichte zu haben. Das ist aber nur ein Element von vielen. Wäre es anders, könnte man nun auch ein Heay Rain als RPG bezeichnen.
Ich bitte euch, ist das nicht RPG?
Wenn nicht das, was dann?
Nein. Denn Fifa ist nicht rundenbasiert, hat keine Storyline. So einfach ist das. :)
Und grundsätzlich kannst du so beinahe jedes Genre in seine Einzelteile zerlegen. Naja spielt eigl. auch keine Rolle mehr.
Niemand hier kann sich ein wirklich aussagekräftiges Bild des Skillsystems machen (besonders, weil es auch gerade überarbeitet wird), wer sagt Dir also, dass es nicht komplex ist?
Meine Intuition. :)
Zuletzt geändert von Xris am 21.01.2012 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Nuracus
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nuracus »

Hm? TES und Gothic sind doch auch nicht rundenbasiert?
Fifa hingegen schon - man könnte jeden Tag oder Spieltag als Runde bezeichnen, problemlos.
Keine Storyline? Nun, es geht nicht darum, die Welt zu retten, aber eine gewisse Art Geschichte entwickelt sich sehr wohl um die Karriere des Fifa-Pros.

Es gibt jetzt nicht alle Nase lang eine Zwischensequenz, aber die "Geschichte" des Spielers wird laufend weitererzählt - sei es durch Pressekonferenzen oder Zeitungsartikel, in denen z.B. der Trainer über die Entwicklung redet. Oder die Zeitungsartikel am Anfang und Ende der Saison.

Nachtrag: Es ist einfach so, dass ich beim Fifa Be a Pro-Modus hinter jedem Aspekt, den ein RPG ausmacht oder ausmachen kann, ein Häkchen setzen kann.
Mehr oder weniger groß.
Lvl-System und Attribute, auf die ich selber Einfluss habe? Check
Beeinflussung der Spielwelt mit meinen Entscheidungen, meinem Verhalten, meinem Geschick? Check
Sich verändernde Spielwelt um mich herum, ohne meinen Einfluss? Check
In gewissem Maße erzählte Story? Check
Steuerung eines eigenen Avatars mit Einfluss auf dessen Aussehen? Check
Charaktergenerierung mit unterschiedlichen Klassen? Check
Was hab ich vergessen?

Ich sage: Hack'n'Slay ist kein Untergenre, sondern ein eigenes Genre, das man koppeln kann. Genau wie Sportspiele. Fifa Be a Pro ist in meinen Augen eindeutig Sport-RPG, Diablo ist HnS-RPG.
Zuletzt geändert von Nuracus am 21.01.2012 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Xris
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Xris »

Hm? TES und Gothic sind doch auch nicht rundenbasiert?
Sind Action RPG's. Heutzutage stellt man sich darunter jede menge kabumm vor. Tatsache ist aber das die Definition Action RPG schon seit den ersten nicht rundenbasierten RPG's gab. Der einzigste Unterschied bestand tatsächlich nur darin dass das KS nicht rundenbasiert war. :wink:

@Rest
Naja ich schrieb ja schon, im grunde könntest du so jedes Genre zerlegen. Du wirst in Fifa sicher auch RTS Elemente und in CIV RPG Elemente finden.
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Nuracus
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von Nuracus »

Nun, Action-RPGs, die moderne Variante DES RPGs schlechthin, würde ich sagen.
Ja stimmt, früher gabs natürlich nur die rundenbasierten, von Pen&Paper bis später hin zu Baldur's Gate (ist ja auch rundenbasiert, wird nur gut kaschiert).

Aber das Rundenbasierte ist doch heute kein Kernelement mehr.

Wird sowieso immer wahnwitziger: Ausgerechnet auf Game One habe ich letztens ein Video gesehen, da wurde einem Spiel RPG-Elemente zugesprochen, weil die Kämpfe ähnlich wie in Final Fantasy ablaufen (rundenbasiert, aus einer Liste an Skills wird dann eine Attacke ausgewählt).
Das hat mich dann doch schon schwer gewundert.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

Worrelix hat geschrieben: Falls du Schlacht um Mittelerde 1 meinst, kann ich dir sagen, daß das ganz schön mies war:
- keinerlei Einleitung oder grunsätzliche Storyverbindungen - wer das Buch nicht gelesen hat, hätte keinen Unterschied zwischen Gimli, Legolas und Boromir bemerkt.
- Gandalf stirbt nicht gegen den Balrog, Theoden überlebt die Schlacht um Minas Tirith ...
- Strategisch "nicht sehr anspruchsvoll" - um nicht zu sagen: Nach dem Bauen der Standardgebäude kommt man mit - "alle Einheiten auswählen", dann hinter dem Feind "Angreifen" klicken - als Folge gespammt durch jede Mission

Für mich persönlich hat das als Fazit gegeben: Die Buchvorlage wurde an Schauplätzen und Charakteren geplündert und diese irgendwie in ein Strategiespiel gequetscht. Die Geschichte wurde mit einem schlichten "kennt doch eh jeder" gestrichen.
Mich hat das Spiel jedenfalls genug enttäuscht, um Nachfolgern aus Prinzip keine Chance zu geben.
Jup das meine ich, mir hats gefallen, sogar sehr. Ich fands schön einfach mit den Burgerweiterungen und der Storymode hats mir auch angetan, auch wenn das stimmt was du geschrieben hast, es hatte aber auch seinen Reiz, dass Gandalf usw. nicht stirbt und man dadurch ein paar Variantionen vom Buch sehen konnte. Wenn ichs mit Warcraft 3 vergleichen müsste, zieht das Blizzardspiel bei mir den kürzeren, aber die meisten werden wohl Warcraft 3 bevorzugen, was ich schrecklich bunt und fantasyklischeehaft durchzogen empfinde.
KOK
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von KOK »

Naja, ein Action-RPG ist für mich immer die Art von RPGs gewesen, wo man in einen Charakter schlüpft und den Aktiv lenkt. Dann gab es für mich noch immer die Classic-RPGs wie Baldurs Gate, Icewind Dale und Co., die entweder ein rundenbasiertes Kampfsystem hatten, oder aber wie in Dragon Age Origin ein Kampfsystem in Echtzeit. Der Unterschied für mich war immer, daß in einem Classic-RPG es noch das Party-Management gab, in einem Action-RPG man aber nur einen Charakter hatte.

Hack and Slays sind eigentlich viel eher das, womit RPGs auf PC angefangen haben. Die waren ursprünglich reine Dungeon Crawler, sowas wie Choice and Consequences, ausufernde Dialoge, komplexe Hintergrundwelt etc. gab es damals nicht. Es gab nur das Kämpfen, deswegen Hack and Slay. Dazu gibt es eben die typische Charakter-Individualisierung.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: Wilson über 'große Änderungen'

Beitrag von FuerstderSchatten »

KOK hat geschrieben:Naja, ein Action-RPG ist für mich immer die Art von RPGs gewesen, wo man in einen Charakter schlüpft und den Aktiv lenkt. Dann gab es für mich noch immer die Classic-RPGs wie Baldurs Gate, Icewind Dale und Co., die entweder ein rundenbasiertes Kampfsystem hatten, oder aber wie in Dragon Age Origin ein Kampfsystem in Echtzeit. Der Unterschied für mich war immer, daß in einem Classic-RPG es noch das Party-Management gab, in einem Action-RPG man aber nur einen Charakter hatte.

Hack and Slays sind eigentlich viel eher das, womit RPGs auf PC angefangen haben. Die waren ursprünglich reine Dungeon Crawler, sowas wie Choice and Consequences, ausufernde Dialoge, komplexe Hintergrundwelt etc. gab es damals nicht. Es gab nur das Kämpfen, deswegen Hack and Slay. Dazu gibt es eben die typische Charakter-Individualisierung.
Tja und die gibt es jetzt halt nicht mehr, stattdessen nur noch Items, aber in Prinzip ist es ja noch nicht raus, könnte sich also noch was verändern.