The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien"

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Kajetan
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Kajetan »

Zaroff 78 hat geschrieben:Sippenhaft, Schulschliessungen- naja, würd vllt. etwas übers Ziel hinausschießen. Nur: Wenn man das Problem nach dem Motto "laissez-faire" angeht, wird es sich unweigerlich weiter ausweiten, bis sich die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Games irgendwann einfach nicht mehr wirtschaftlich rechnet.
Ich weiß ja nicht in welcher Wirklichkeit Du lebst, aber in meiner Wirklichkeit wäre eine Legalisierung der Kopie für private Zwecke nur eine längst überfällige Anpassung an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Es wird ja jetzt schon alles längs und quer kopiert, was aktuell in die Läden kommt und weiterhin machen Publisher und Labels und Filmproduzenten glänzende Geschäfte. In Hollywood hat man im Geschäftsjahr 2010, so viel ich weiß, SCHON WIEDER einen neuen Umsatzrekord erzielt, obwohl es doch jeden halbwegs populären Kinofilm im Netz zu finden gibt.

Ich frage mich daher, auf welcher Grundlage diese Paranoia entsteht, man könne kein Geld mehr verdienen, wenn das Kopieren legal wäre. Die Wirklichlichkeit sieht so aus, dass man TROTZ Kopien WEITERHIN enorm viel Geld verdienen kann, weil das eine mit dem anderen allem Anschein nach nicht viel zu tun hat.
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Genkis
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Genkis »

@ProbeEtPylon

wenn ich allerdings ein wenig ahnung vom thema habe,
weiss ich auch, dass jeder kopierschutz meistens schon
kurz nach erscheinen geknackt wird, und somit weiss ich
auch, dass nutzer von kopien sich nicht mit den
möglichen einschränkungen durch ein DRM-System
herumärgern muss und dann noch nicht einmal dafür
gezahlt haben, während ich den mist immer noch am
hals habe, obwohl die mein geld schon haben.

wenn mir allerdings ein entwickler sagt, hey, wenn du
das spiel schon kaufst, dann sollst du auch so wenig
probleme haben damit wie es uns möglich ist,
dann ist mir das um einiges sympathischer.
benkei
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von benkei »

Tombyrd hat geschrieben:[...]Aber mal ne Frage zum Thema Torrent-Download, ich kenne mich da überhaupt nicht aus; aber werden diese Webseiten nur für illegales verwendet oder gibt es legale Nutzen ? [...]
Ursprünglich wurde Bittorrent zur Verbreitung von Linux-Distributionen bzw. deren Repositories genutzt. Also eigentlich ursprünglich zu einem gänzlich legalen Zweck. Zumindest mir bekannt und ohne dass ich mich da jetzt eingelesen hätte... Vielleicht kennt sich da ja jemand noch genauer aus, aber soweit ich weiß war das so ;)
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Jazzdude
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Re: Kommentar

Beitrag von Jazzdude »

Kajetan hat geschrieben:
-=oWn4g3=- hat geschrieben:Andere Entwickler hätten unter der gleichen Überschrift ihre Abkehr vom PC-Markt bekannt gegeben. Glücklicherweise tut es CD Projekt nicht :)
Weil sie nämlich verstanden haben, dass die Zahl der Schwarzkopien überhaupt keine Rolle spielt, sondern es nur auf die Zahl der verkauften Kopien ankommt. Von beleidigtem Leberwurstverhalten (DER NUTZT MEIN SPIEL OHNE ZU ZAHLEN!) kann sich kein Entwickler etwas kaufen.
Zumal man ja nicht weiß, wie viele dieser Raubkopien als "Demo" galten. Da gibts genug, die sich nach Gefallen des Spiels sich selbiges kaufen!
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

ProbeEtPylon hat geschrieben:
Andererseits jedoch halte ich es für wichtig, dass trotz Sinnlosigkeit von Kopierschutzmaßenahmen Raubkopierer "geächtet" werden sollten. Wird dies nicht getan, wird Raubkopieren zu einem Kavaliersdelikt. Und dass schadet den Entwicklern und Publishern. Es muss ein Bewusstsein geben, dass man nicht illegal downloaden sollte, obwohl die Möglichkeit prinzipiell dazu besteht.
Aber genau das ist ja die Krux! Durch den Kopierschutz wird ja keiner der Kopierer geächtet. Die kopieren fröhlich, zahlen nix und haben noch dazu die Gewissheit, dass sie am PC weniger Stress haben, das Spiel zum laufen zu bekommen, als die zahlende Kundschaft (mal abseits vom DRM-freien Witcher 2). Wo passiert denn da bitte die von Dir ja sicherlich zu recht eingeforderte moralische Ächtung?
Unterdessen kann man sich als räuberischer Koperiererling ja im Gegenteil sogar als Rächer der enterbten PC-Spielerschaft fühlen, der es den miesen Publishern mal so richtig besorgt. Und der Gedanke ist in einigen Fällen nichtmal mehr besonders absurd.

Wenn illegales Kopieren zum Akt der legitimen Notwehr seitens der Kundschaft zu werden droht - geraten dann hier nicht allmählich die Perspektiven völlig durcheinander?
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Sir_pillepalle
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Sir_pillepalle »

Welchen Menschen interessieren eigentlich, wie viele Kopien gemacht wurden? Dieses Wissen bringt mir nichts. Entweder bin ich vollkommen kurzsichtig, dann investiere ich enorm viel Kapital in unnützen DRM. Oder aber ich bin eben Realist: ich schaue auf meine Einnahmen bzw den Absatz, welcher in diesem Beispiel für betreffendes Produkt, sehr gut ist.

Es bringt mir ja auch nichts, wenn mir ein Kumpel nach dem Besuch einer/s Disko/Kneipe/Club erzählt wie viele Frauen mich interessiert angeguckt haben. Entweder merke ich das im entsprechenden Moment und quatsch die Dame an, oder aber ich habe schlicht und ergreifend Pech gehabt. Beim nächsten mal sollte ich also darauf achten wer mich interessiert anschaut und nicht darauf achten, noch besser auszusehen. Genauso hält es CDP, die labern nicht, die machen.
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3nfant 7errible
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von 3nfant 7errible »

Sir_pillepalle hat geschrieben:Freut mich für CDP, angesichts der Tatsache, dass es ein Singleplatformer ist, ein eher weniger populäres Genre bedient


seit wann sind Rollenspiele ein "eher weniger populäres Genre"? ^^

vor allem mit seiner Actionlastigkeit, Sex & Gewalt und guter Grafik ist Witcher 2 sicherlich alles andere als ein Nischenprodukt. Ehrlich gesagt hat es alles was man im allgemeinen von einem heutigen Blockbuster so erwartet. hm, wer weiss...... vielleicht hätte man einfach einen besseren Kopierschutz nutzen müssen...... :^^: :ugly:
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Sir_pillepalle
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Sir_pillepalle »

Kannst ja mal in deinen nächsten Mediamarkt/Saturn latschen und dann die Leute in der Spieleabteilung fragen, ob sie COD kennen oder The Witcher. Und im gleichen Zuge ob sie lieber Shooter spielen oder Rollenspiele. Mich würden die Ergebnise deiner empirischen Erhebung interessieren.
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Creepwalker
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Creepwalker »

Zaroff 78 hat geschrieben:Sippenhaft, Schulschliessungen- naja, würd vllt. etwas übers Ziel hinausschießen. Nur: Wenn man das Problem nach dem Motto "laissez-faire" angeht, wird es sich unweigerlich weiter ausweiten, bis sich die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Games irgendwann einfach nicht mehr wirtschaftlich rechnet.
Selbst wenn es nur noch Konsolen geben würde, wäre ich dann einer der ersten die diese so umbaut das sie Raubkopien abspielt.
Dann müsste man nichmtal mühsam im Netz suchen sondern könnte einfach wieder in die Videothek marschieren und munter die neusten Sony/MS Spiele kopieren.

Ich geh sogar soweit, dass ich sage man müsste den Großteil der Sotware kostenlos abgeben bzw. nach dem Motto Pay-what-you-want.
Wenn man sich die Preisspanne professioneller Software wie Photoshop ansieht, kommt mir das Kotzen.
Da verdienen sich einige hohe Herren dumm und dämlich und dem privaten user bleibt garnix anderes übrig als dieses zu kopieren.
Zumindest gebe ich nicht alljährlich tausende Euro für Software aus.
Das Internet ist glücklicherweise der einzige so ziemlich rechtsfreie Raum in unserer Gesellschaft, mit all seinen Vor- und Nachteilen.
Viele große Internet-Unternehmen und wichtige essentielle Funktionen des Netztes hätte es ohne kostenlose Software nie gegeben..
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Zaroff 78
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Zaroff 78 »

[/quote]
Ich weiß ja nicht in welcher Wirklichkeit Du lebst, aber in meiner Wirklichkeit wäre eine Legalisierung der Kopie für private Zwecke nur eine längst überfällige Anpassung an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Es wird ja jetzt schon alles längs und quer kopiert, was aktuell in die Läden kommt und weiterhin machen Publisher und Labels und Filmproduzenten glänzende Geschäfte. In Hollywood hat man im Geschäftsjahr 2010, so viel ich weiß, SCHON WIEDER einen neuen Umsatzrekord erzielt, obwohl es doch jeden halbwegs populären Kinofilm im Netz zu finden gibt.

Ich frage mich daher, auf welcher Grundlage diese Paranoia entsteht, man könne kein Geld mehr verdienen, wenn das Kopieren legal wäre. Die Wirklichlichkeit sieht so aus, dass man TROTZ Kopien WEITERHIN enorm viel Geld verdienen kann, weil das eine mit dem anderen allem Anschein nach nicht viel zu tun hat.[/quote]
Du ziehst Labels und Filmstudios zum Vergleich heran: Labels machen enorme Gewinne mit einigen wenigen Superstars, das Gros der Musikkünstler hat Schwierigkeiten, mit seiner Kunst seinen Lebensunterhalt zu verdienen- warum?
Bei Filmen wird, soweit ich weiß, der größte Umsatz bei der Kinoerstauswertung gemacht-Games spielt man nicht im Kino, daher hinkt der Vergleich mMn.
Will mich jetzt aber auch nicht streiten, wollte im Wesentlichen nur mal meine Abneigung gegen gewohnheitsmäßige Für-Lau-Konsumenten zum Ausdruck bringen.
Popobawa
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Popobawa »

ProbeEtPylon hat geschrieben: Andererseits jedoch halte ich es für wichtig, dass trotz Sinnlosigkeit von Kopierschutzmaßenahmen Raubkopierer "geächtet" werden sollten. Wird dies nicht getan, wird Raubkopieren zu einem Kavaliersdelikt. Und dass schadet den Entwicklern und Publishern. Es muss ein Bewusstsein geben, dass man nicht illegal downloaden sollte, obwohl die Möglichkeit prinzipiell dazu besteht.
Wie ich schon mal schrieb, dass rausbringen von verbuggten Games wäre nicht mal ein Kavaliersdelikt. Mit Glänzender Werbung mein Geld erschleichen ;)

Es ist schon lange überflüssig Raubkopien für Medien zu legalisieren, Bücher und Musik (auch Film) ließe sich perfekt über eine Kulturflatrate realisieren. Bei Spielen würden andere Modelle funktionieren.

Die ächtung der meisten Kopierer ist lächerlich und naiv. Ich empfand es als Segen das man alle Fachbücher laden konnte zur Unizeit, nie wieder der Kampf um die letzten Exemplare in der Bibo. Bei einer strengen Verfolgung hätte ich es mir einfach nicht geladen, aber auch nicht gekauft obwohl ich es bräuchte. Die 80 Euro für ein Buch hat man als Student nicht. Selbst bei anderen Medien gibt es gute Seiten, man bietet jeden Unabhängig von seinen Einkommen alle Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung. Der Klischeebehaftete Weg von Jugendzocker zum Programmierer ist eigentlich Alltag, wer weiß was aus vielen geworden wäre wenn sie ihr Hobby nicht so intensiv pflegen könnten (BWLer ...brrrr)?

Abwegig ist die Forderung auch nicht, von meinen Steuern wird auch ziemlich viel Müll subventioniert obwohl ich ihn nie nutze, Museum, Theater, Vereine die keinen Interessieren und besonders die liebe GSZ.
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mr archer
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von mr archer »

Zaroff 78 hat geschrieben: Will mich jetzt aber auch nicht streiten, wollte im Wesentlichen nur mal meine Abneigung gegen gewohnheitsmäßige Für-Lau-Konsumenten zum Ausdruck bringen.
Ich bin da ehrlich gesagt auch irgendwie oldschool - so charmant ich die Idee vom freien, unbezahlten Fluss der künstlerischen Inhalte auf dem Papier auch halte.

Niemand kann beispielsweise von Lyrik leben. Niemand. Nirgends. Nichtmal mit dem Nobelpreis auf dem Buchdeckel. Lyriker, die ihrer Begabung also hauptberuflich nachgehen, müssen im Verlagssystem mit Bestsellern in anderen Bereichen des Portfoliots querfinanziert werden. Ohne dem geht es unter kapitalistischen Bedingungen leider nicht. Auch nicht im Internet.

Videospiele haben es da sogar etwas leichter. Als kleiner Indie mit der richtigen Nische kann ich sogar überleben. Aber dazu muss ich auch was verkaufen. Sorry, liebe Piratenpartei. Euer Modell funktioniert unter herkömmlichen kapitalistischen Marktbedingungen nicht. Glaube ich einfach nicht.

Aber ich lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen.
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Tombyrd
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Tombyrd »

benkei hat geschrieben:
Tombyrd hat geschrieben:[...]Aber mal ne Frage zum Thema Torrent-Download, ich kenne mich da überhaupt nicht aus; aber werden diese Webseiten nur für illegales verwendet oder gibt es legale Nutzen ? [...]
Ursprünglich wurde Bittorrent zur Verbreitung von Linux-Distributionen bzw. deren Repositories genutzt. Also eigentlich ursprünglich zu einem gänzlich legalen Zweck. Zumindest mir bekannt und ohne dass ich mich da jetzt eingelesen hätte... Vielleicht kennt sich da ja jemand noch genauer aus, aber soweit ich weiß war das so ;)
danke, das reicht schon als Info; in dem Bericht stand es nicht so genau, aber der Typ von CD Projekt musste ja quasi hilflos zuschauen wie sein Produkt auf diesen Torrent-Webseiten heruntergeladen wird, schon komisch dass man nix machen kann :?

Ein zu heftiger Kopierschutz, vor allem der Zwang während dem Spiel online bzw. mit dem Internet verbunden zu sein müssen, das kaufe ich mir nicht. Einmal online zum aktivieren geht noch.
Popobawa
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Popobawa »

Zaroff 78 hat geschrieben: Du ziehst Labels und Filmstudios zum Vergleich heran: Labels machen enorme Gewinne mit einigen wenigen Superstars, das Gros der Musikkünstler hat Schwierigkeiten, mit seiner Kunst seinen Lebensunterhalt zu verdienen- warum?
Bei Filmen wird, soweit ich weiß, der größte Umsatz bei der Kinoerstauswertung gemacht-Games spielt man nicht im Kino, daher hinkt der Vergleich mMn.
Will mich jetzt aber auch nicht streiten, wollte im Wesentlichen nur mal meine Abneigung gegen gewohnheitsmäßige Für-Lau-Konsumenten zum Ausdruck bringen.
Vermutlich weil sie scheiß Musik machen? Da erwarten wohl einige Hobbykünstler für das rausbringen einer CD, ein königliches Einkommen für die nächsten Jahre...
Die Filme werden auch gleich am ersten Tag Kopiert, und sowas zu laden ist um einiges einfacher. Vermutlich vermittelt das Kino ein bestimmtes Feeling das man nicht missen möchte. Genau daran müssen die Games auch ansetzten. Das könnten regelmäßige Inhalte und Verbesserungen sein (keine Bugfix...) die dabei den Kopierschutz leicht aktualisieren. Wäre das gägngie Praxis kämme keine Crackergruppe mehr hinterher alle Cracks zu aktualisieren. Man müsste als Kopierer auf Inhalt (der vielleicht sogar ziemlich gut ist?? CIV 5 lässt grüßen) verzichten.

Man könnte auch ein großteil des Spielinhaltes online auslegen, wie bei Starcraft oder Warcraft (Dota sag ich nur ^^). Auch hier muss sich der Kopierer nur mit einen Teil zufrieden geben und wenn es ihn reizt an der Onlinewelt teilzunehmen, umso besser.
Minando
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien

Beitrag von Minando »

Die Kopiererei zu legalisieren ist auch keine Lösung, das würde nur dazu führen dass man noch leichter und vor allem sicherer (Viren, Trojaner usw.) an Torrents und Co herankäme. Es ist eine Sache, die ganze Saugerei zu dramatisieren und über vermeintlich entgangene Gewinne zu jammern, aber marginalisieren sollte man die Kopiererei auch nicht.