Schlimmer ist vielleicht das falsche Wort gewesen. Anders:gollum_krumen hat geschrieben: Also ist ein Post, der provokant auf Dinge hinweist, die geändert werden müssen "schlimmer", als ein Post, der aufgrund von unkanalisiertem Mitteilungsbedürfnis bequeme (man beweist ja Empathie, sehr brav!), gesellschaftlichen Etikette rausbrabbelt, quasi als konditioniertes Verhalten?
Wenn das wirklich deine Meinung sein sollte (ich glaub ja selbst auch gerade, dass ich sie falsch wiedergebe), dann kommen wir nicht mehr überein. Da packt mich nämlich schon fast wieder der heilige Zorn.
Ich versteh übrigens immer noch nicht, was das alles groß mit Politik zu tun haben soll - auf der Ebene, auf der wir gerade diskutieren. Mal abgesehen davon, dass "typisch PoWi" dann auch schon wieder eine dieser Schubladen ist. Aber um Schubladen kommen wir alle nicht drumherum, sonst wären wir keine Menschen.
Eine Provokation, bei der man sich vorher sicher sein kann, dass sie keinen positiven Effekt erzielt - eben die Provokation der Provokation wegen - ist meiner Meinung nach ebenso nutzlos wie ein belangloser Post, den man auch einfach so da stehen lassen kann, mit der Zugabe, dass man gleich dazu ein Fass aufmacht bzw anderen die Möglichkeit gibt, eben jenes Fass zu öffnen. Vielleicht spricht da der harmonisch-optimistische Pädagoge aus mir, aber einen derartigen /Streit\ anzuzetteln, erschließt sich mir nicht.
