Sony: PSN Pass bei hauseigenen Spielen

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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Pyoro-2 hat geschrieben:aber ich hab noch von keinem Auto gehört, das nach 100k KM einfach die Bremsen abschaltet, deren Funktionalität man dann für 500€ neu erwerben darf. Ich mein, warum nicht, könnte man doch... ^^
Tut man doch. Nur halt nicht provokant punktgenau.^^
Lass mal den Zahnriemen nicht nach dem vorgeschriebenem Serviceintervall wechseln. Der Spass kostet dich mit etwas Geduld unter Umständen die Kosten eines kompletten Motor.
Also investiert man lieber 20€ in einen Riemen und 300€ aufwärts (?) für die Arbeitszeit.
Bremsflüssigkeit nicht nach empfohlenen Zeiten wechseln würde ich auch nicht empfehlen. Dann hast du nämlich u.U. deine versagende Bremsen.
Hier sind diese Betriebsfähigkeits-nachkäufe aber technisch zwingend oder zumindest ökonomisch einfach sinnvoller wie etwas für die Ewigkeit zu bauen. Anders schafft man auch keine 10k€ Autos...

Bei Software ist das aber völlig künstlich. Es ist eig. nur clever das sie Umsätze generieren versuchen indem sie akzeptierte Abläufe von Gebrauchprodukten imitieren.
Statt Autos sollte man also wahrlich servicefreie, praktisch unkaputtbare Gegenstände anführen wenn man Skandal rufen will.
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Dr. Powers
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Beitrag von Dr. Powers »

Nezu hat geschrieben:
HanFred hat geschrieben:
Nezu hat geschrieben:Aber war ja auch irgendwie klar, dass die Leute auch bei Gebrauchtspielen Geld haben möchten. Ist ja auch logisch, denn sie bekommen ja nichts wenns gebraucht gekauft wird.
Logisch ist aber nicht, dass die Publisher das Gefühl haben, sie hätten einen Anspruch auf etwas. Das ist schlicht frech und arrogant.
Naja ich finde schon, dass sie in gewisser Weise einen "kleinen" Anspruch darauf haben. Schließlich investieren sie ja viel in Spiele. Von Millionenbeträgen ist ja meist die Rede. Aber seh es mal so. Ein Spiel, was als der Geheimtipp gilt sich als Kult-Titel entwickelt (wie BG&E z. B.), sich nicht gut auf dem Erstabsatzmarkt verkauft, aber sich auf dem Gebrauchtmarkt sehr gut verkauft, könnte dadurch evtl. den damaligen Publisher oder einen neuen dazu veranlassen, einen Nachfolgetitel entwickeln zu lassen.

Das klingt nun vielleicht etwas optimistisch und naiv, aber - sagen wirs mal ehrlich - ganz ausschließen kann man das ja nicht, oder?
Ich denke, dass Nezu nicht völlig unrecht hat. Auch wenn die Sache für uns natürlich ein großer Quark ist. Für mich sind die bereitgestellten Spiele-Server z.B. ein Argument. Die verursachen nicht enden wollende Kosten für den Hersteller. Zumal nicht nur derjenige auf dem Server spielt, der die "Erstlizenz" erworben hat. Durch den Gebrauchtmarkt wird das Nutzungsrecht einfach immer weitergegeben, ohne das der Hersteller irgendwann noch was davon hat. Prinzipiell bluten die Hersteller ab dieser Stelle permanent aus durch ihre Serverdienstleistung.
Auch wenn die Geizkragen von EA ihre Server definitiv immer viiiel zu früh vom Netz nehmen, ist die Sache hier doch ganz simpel: Je länger der Rubel läuft, desto länger werden die Fans die Spiele auch online noch weiterzocken können.

@Vergleich mit Autos
Der Vergleich hinkt für mich insofern, dass Autos für den Hersteller keine Kosten mehr verursachen, sobald sie verkauft sind.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

crackajack hat geschrieben:Software wird älter? Eben nicht wirklich.
Doch, natürlich. Der Preisverfall bei Spielen ist extrem und passiert sehr schnell. Versuche mal ein zwei Jahre altes Spiel zum vollen Releasepreis zu verkaufen. Viel Spass dabei!
Ich muss kein Freund davon sein, aber erst inkl. Pässen und oder DLCs macht ein Vergleichen mit Autos etwas Sinn.
Nein. Da es ja nicht um "Verschleiß", sondern um den Preisverfall geht. Bei Autos wird er durch den physikalischen Verschleiß verursacht, bei Spiele durch die nachlassende Attraktivität.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

crackajack hat geschrieben:Bei Software ist das aber völlig künstlich.
Dass die Autohersteller gerade mit ihren "Garantiechecks" und ähnlichen Mitteln am Automarkt wahrscheinlich mittlerweile fast so viel wie mit den Autos überhaupt verdienen, ist iwo klar.

Aber es ging mir auch mehr darum, auszudrücken, dass man hier ein Fass aufmacht, das keinen Boden hat. Als nextes verfallen die Pässe dann nach 'nem Jahr, naja, außer bei EA, weil länger sind deren Server ja eh nie on; und als übernextes das ganze game ;)

Wundert mich ehrlich gesagt auch etwas, das sowas rechtlich gesehen anscheinend bedenkenlos iO geht ^^
Zuletzt geändert von Pyoro-2 am 04.10.2011 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Simulacrum
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Beitrag von Simulacrum »

Ein weiterer Grund dafür, warum die Zukunft (vor allem für die Unternehmen) in der "Cloud" liegt.
Irgendwann liegen die Spiele in der Cloud und wer das Spiel kauft, muss erst einmal seinen einzigartigen Account mit dem Spiel via Code verknüpfen. Das Gleiche gilt dann auch für Musik, Videos, usw.

Günstige alte Titel kann man dann nur noch von den Unternehmen selber kaufen, da der "Cloud-Code" natürlich nicht mit anderen Accounts funktionieren wird.

Die Zweit -und Drittvermarktung obliegt dann nur noch bei den Unternehmen. Das klingt nach neuen goldenen Zeiten für die Entertainment-Industrien.
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Kajetan hat geschrieben:Doch, natürlich. Der Preisverfall bei Spielen ist extrem und passiert sehr schnell. Versuche mal ein zwei Jahre altes Spiel zum vollen Releasepreis zu verkaufen. Viel Spass dabei!
ist die Software runzelig geworden wie ein Apfel? (ok 2 Jahre überlebt der sowieso nicht)
ist die Software verkratzt wie ein Hammer?
stinkt die Software wie ein Sofa eines Rauchers?
ist sie ausgeblichen/gelblich wie Kunststoff in der Sonne gerne tut?

Nö die Software, das eigentliche Produkt, nicht die Disc oder die Pappschachtel, ist in einwandfreien Zustand. Immer, auf ewig.
Nein. Da es ja nicht um "Verschleiß", sondern um den Preisverfall geht. Bei Autos wird er durch den physikalischen Verschleiß verursacht, bei Spiele durch die nachlassende Attraktivität.
Hö?!?

Der Preisverfall bei Autos wird durch nachlassende Attraktivität und durch Verschleiß verursacht.
Bei Software gibt's derzeit einen Preisverfall nur wegen der nachl. Att.
hinzu kommt nun aber ein künstlicher verschleißähnliches Beigabe. Beim Weiterverkauf verrottet der MP oder man erhält eben keine nagelneuen Fußmatten (Extra-charaktere oder Waffenschnick-schnack).
Du musst genauso wie der Autokäufer beim Service gehörig Geld nachschießen darf, nun (auch nur als Gebrauchtkäufer! der Originalkäufer muss nicht!) auch um die Funktionalität zu erhalten Geld nachschießen.

Während beim Auto also die Wertschöpfungskette permanent weitergereicht wird, und VW&Co immer an jedem genutzten Produkt verdienen, ist bei Software der Erstkäufer nur bei Industriesoftware konstant am Blechen. Spieler sind eig. immer noch besser dran als andere Kundengruppen.
dass man hier ein Fass aufmacht, dass keinen Boden hat.
Joa, die Gefahr besteht. Je mehr man dieses Lizenzmodell akzeptiert desto eher kann man da auch Zeitstempel draufknallen.
Wird halt auch dir Frage wie erfolgreich Gamefly, Onlive, Metaboli oder wie auch immer das eh schon zeitlimitierte Zeugs sein wird.

Oder es wird eh alles Free to play... kann ja auch passieren.
Zuletzt geändert von crackajack am 04.10.2011 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
Randall Flagg
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Beitrag von Randall Flagg »

Lustig, es gibt also tatsächlich noch Leute, die denken, man würde Spiele besitzen, wenn eine Lizenz + Datenträger im Geschäft kauft ... putzig :)
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

Randall Flagg hat geschrieben:Lustig, es gibt also tatsächlich noch Leute, die denken, man würde Spiele besitzen, wenn eine Lizenz + Datenträger im Geschäft kauft ... putzig :)
Hat zwar höchstens am Rande etwas mit dem Thema zu tun, aber schön, dass du etwas wiederholst, was ohnehin jeder hier weiss.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Randall Flagg hat geschrieben:Lustig, es gibt also tatsächlich noch Leute, die denken, man würde Spiele besitzen, wenn eine Lizenz + Datenträger im Geschäft kauft ... putzig :)
Es ist immer wieder lustig, wenn es Leute gibt, die vom Erschöpfungsgrundsatz noch nie etwas gehört haben, der beim Kauf von Software auf einem Datenträger im Handel gilt. Inwieweit sich dieser Grundsatz auch auf den Erwerb von reinen Software-Lizenzen im digitalen Handel erstreckt, ist meines Wissens noch nicht endgültig geklärt und bedarf wohl noch des einen oder anderen Gerichtsurteiles.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ersch%C3%B6pfungsgrundsatz
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TheTier
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Beitrag von TheTier »

Moment mal: Ich wollte mir eigentlich Resistance 3 aus der Videothek ausleihen und im Onlinekoop mit einem Kumpel durchzocken. Geht das überhaupt, wenn da so ein Onlinepass mit dabei ist?! Oder gibts eine spezielle Vermietversion für Videotheken?

Ist doch zum kotzen sowas...!
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danke15jahre4p
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Beitrag von danke15jahre4p »

TheTier hat geschrieben:Moment mal: Ich wollte mir eigentlich Resistance 3 aus der Videothek ausleihen und im Onlinekoop mit einem Kumpel durchzocken. Geht das überhaupt, wenn da so ein Onlinepass mit dabei ist?! Oder gibts eine spezielle Vermietversion für Videotheken?
wird wohl nicht gehen!

videotheken und gebrauchthandel sind TEUFELSWERK!!!

vernichtet diese schwarze magie und gebt mir all euer geld, dann erlöse ich euch!

greetingz
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Kajetan hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:Lustig, es gibt also tatsächlich noch Leute, die denken, man würde Spiele besitzen, wenn eine Lizenz + Datenträger im Geschäft kauft ... putzig :)
Es ist immer wieder lustig, wenn es Leute gibt, die vom Erschöpfungsgrundsatz noch nie etwas gehört haben, der beim Kauf von Software auf einem Datenträger im Handel gilt. Inwieweit sich dieser Grundsatz auch auf den Erwerb von reinen Software-Lizenzen im digitalen Handel erstreckt, ist meines Wissens noch nicht endgültig geklärt und bedarf wohl noch des einen oder anderen Gerichtsurteiles.
Ist die Legalität von Steam noch nicht ausjudiziert? Da geht's doch um SW auf Disc die wohl nach bisheriger Erkenntnis gebunden werden darf. Und wenn man das Binden darf, dann dürfte SW per Download, also diverse DLCs, ja noch viele eher bindbar sein.
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

crackajack hat geschrieben: Ist die Legalität von Steam noch nicht ausjudiziert? Da geht's doch um SW auf Disc die wohl nach bisheriger Erkenntnis gebunden werden darf. Und wenn man das Binden darf, dann dürfte SW per Download, also diverse DLCs, ja noch viele eher bindbar sein.
Der Steam-Account bleibt Eigentum von Valve. Ob es dazu Urteile gibt, weiss ich nicht, es dreht sich aber alles nur um den Account.
Dass die Spiele ohne Account nichts wert sind, ist für Valve umso praktischer.
Outsider
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Beitrag von Outsider »

Kaufe fast nur Gebraucht und finde es nicht wirklich schlimm, ich meine ich bekomme ein voll funktionsfähiges Produkt das wirkt wie neu für meißt weniger als den Halben Preis da kann ich dann auch noch nen 10er für den Onlinemodus drauflegen wenn ich ihn unbedingt haben will, da die OP auch auf allen Accounts der Konsolen funktionieren hab ich da kein Problem mit, am Ende spar ich immer noch dabei und für Neukäufer ändert sich auch nichts da die Preise vorher ohne die Online Pässe genauso Hoch waren wie jetzt.

Kuckt mal lieber nicht in eure Shops egal ob PSN oder Xbox Live da findet ihr noch andere sachen über die man sich aufregen könnte wie total überteuerte DLC die nichtmal die hälte ihres Preises Wert sind oder das Freischalten von ansonsten Levelabhängigen Gegenständen ect.

PS:So wie ich es die Tage mal gelesen habe scheint es so als funktionieren UK Online Pässe nicht mit Deutschen oder anderen Euro Profilen, geht also wohl nicht nur um gebrauchtkäufer^^
dcc
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Beitrag von dcc »

Hoch gelobt seien die 15 Pfund UK games, natürlich Neuware.
Einfach nichts mehr zu release kaufen, warten bis fast wertlos ist, dann zuschlagen. Mal schauen wer am Ende den längeren hat - man braucht nicht einmal Kopien.

Hab hier 20 PS3 games die zusammen keine 300€ gekostet haben. Ist doch ein super Deal, PS3 mit 20 85-9x % games für 600€.