Captain Nobody hat geschrieben:xXxVenomxXx hat geschrieben:GSFace hat geschrieben:Wie ich Dead Space 2 kein Stück gruselig fand. Alles vorhersehbar und wenig überraschend.
Dann zock das spiel mal bei Dunkelheit und auf 5.1...Aber DS1 ist der wahre sieger.....
So zocke ich persönlich jedes Horror/Grusel-Game. Von Doom 3 über Dead Space bishin zu Condemned, vorzüglich mitten in der Nacht. Der größte Killer der Angstgefühle sind in diesen Spielen meist die viel zu mächtigen Waffen (außer Condemned, die Kämpfe waren immer spannend, so abwechslungsarm sie mit der Zeit auch wurden).
Klar, man zuckt manchmal zusammen, wenn ein Imp aus einer Treppe bricht, ein Necromorph neben dir durch ein Lüftungsschacht kracht und ein Obdachloser plötzlich um eine Ecke jumpt.
Aber wirkliche Angst in den Momenten, in denen gar nichts passiert? Wo man sich unwillkürlich umdreht, weil man meinte, irgendwas hinten im Zimmer bemerkt zu haben? Wo selbst das kleinste Geräusch, wie das Knarzen von altem Holz dich fast aus der Haut fahren lässt, weil du dich ins Spiel hineinversetzt hast?
Solche Momente hatte ich, wie gesagt, nur mit zwei Games. Und das waren Silent Hill 2 und Amnesia: The Dark Descent. Und vielleicht noch die beiden spirituellen Vorgänger von Amnesia, die Penumbra-Reihe. Selbst die "Schocker-Klassiker" wie Resident Evil 1 haben mich zum Release als ich 9 Jahre alt war, nicht aus dem Hocker gehauen (Edit: Das soll keine Anekdote sein wie hart und cool ich bin. Eigentlich eher das Gegenteil, wenn man bedenkt, dass ich mit meinen 21 Jahren Angst vor Amnesia hatte).
Sehr schön geschrieben. Es spiegelt sich genau mit dem wieder, was auch ich über Amnesia denke.
Wie du schon "gesagt" hast, ist der Killer der gruseligen Athmosphäre, die meist stetig wachsende Anzahl von Waffen. Ich konnte mich für Dead Space nie richtig begeistern und gruselig finde ich es auch nicht. Eine weitere Hürde die DS bei mir hatte war, dass ich dann noch währenddessen Amnesia durchgespielt habe und spätestens da, habe ich ersteres nicht mehr gespielt, weil auch einfach die Lust nicht mehr vorhanden war.
Da Resident Evil (ich habe mit den 2. Teil angefangen) das erste richtige Horrorspiel war, welches ich kennenlernen durfte, war es für mich damals einfach nur die Hölle. Ich habe es mit Freunden zusammen gespielt und habe fast bei jedem Schockmoment Pause gedrückt

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Was Resident Evil und Silent Hill für mich damals getoppt hat, war dann Clock Tower für die Play Station 1. Man braucht nur paar Minuten an einer Stelle zu warten und schon hört man wieder diese beklemmende Musik (Kenner wissen was ich meine) und das Scherengeklimper des Mörders geht los. Diese Stellen indem man nicht weiß wo der Killer als nächstes auftaucht gepaart mit den gruseligen "Soundtrack" haben es damals für mich fast unmöglich gemacht, dieses Spiel zu spielen. So oft wie ich dort Pausiert habe, um mich zu beruhigen, ist nicht mehr schön gewesen.
Aber wir hatten unseren Spaß. Ich sage bewusst "wir", denn alleine kam mir das Spiel damals nicht in das Laufwerk der PSX

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