10 Jahre irgendwo gearbeitet zu haben bedeutet noch lange nicht, dass man in dieser Zeit etwas gelernt hatNuracus hat geschrieben:Da ich jetzt seit knapp 10 Jahren in dem Bereich arbeite, behaupte ich, dass mir sowohl an Schulwissen als auch an Erfahrung nicht mangelt
Aber genug davon ... Fakt ist, dass das Kundenwohl immer weiter nach hinten rückt, je größer eine Firma wird. Ein Konzern wie zB. Activision ist einzig und alleine den Investoren, dann sich selbst in der Person der Führungsspitze verpflichtet. Dann kommt ganz lange gar nichts und die Angestellten dürfen sich die Spitze des Pickels am Arsch des Konzern mit den Kunden teilen.
Möglich ist das in der Videospielbranche, weil ein Großteil der Kunden bis hart an der Grenze der Debilität lernunfähig ist. Da wird sich zwar hin und wieder beschwert, aber wenn nächstes Jahr der Nachfolger in den Läden steht, wird erneut hektisch zur Kasse gerannt und der Geldbeutel gezückt. Die Publisher testen seit mehr als zehn Jahren immer dreister die Grenzen aus, die man der Kundschaft zumuten kann. Bislang sehe ich hier noch keine Grenze, was angesichts der emotionalen Abhängigkeit vieler Spieler auch kein Wunder ist.
Von daher ... von DLC profitieren nur die Publisher, während der Spieler einfach nur mehr Geld los ist. Merken tun dies nur wenige Spieler, ist DLC doch "günstig" und "kostet nicht viel". Am Jahresende zusammenzählen, das tut aber kaum jemand.
