id Software: Willits findet 'always on' gut

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psyemi
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Beitrag von psyemi »

xub hat geschrieben: Hmm...dann hab ich mich da wohl vertan, bin mir aber sehr sicher, dass der NES Support erst zu Lebzeiten der Wii eingestellt wurde. Bleibt die Tatsache, dass Onlineanbindung als Spielvorraussetzung Sachen unnötig verkompliziert und man nicht weiss wie ob die Spiele wenige Jahre später noch laufen. Wenn einen das einfach nicht stört ist das ja vollkommen in Ordnung. Aber so zu tun als hätts gar keine Nachteile, weil irgendwas anderes ja auch kaputt gehen könnte, find ich schon merkwürdig.
Das erinnert an die gute alte Raucherargumentation " Mit dem Rauchen aufhören, weil man dran sterben kann? Ich könnte ja auch morgen vom Bus überfahren werden." Mit dem einen Risiko muss man leben, mit dem anderen nicht.
naja mit dem risiko das server abgeschaltet werden muss man auch leben wenn man das spiel spielen möchte :)
nestie
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Beitrag von nestie »

Stereomud hat geschrieben:
was habt ihr gegen sachen die schon seit jahren erfolgreich praktiziert werden,kapitalismus gibt es erst nicht seit gestern.
Und jetzt erklär mir mal bitte das Wort "Erfolg" in Bezug auf die heutige Wirtschaftssituation der Erde...ich bin gespannt!
warum sollt ich erfolg des einzelnen auf die wirtschaft reflektieren.
weisst ja armut is gottgewollt *ironie*

es gibt das wort sklaverei nichmehr trotzdem arbeitet die masse dafür das wenige reich werden. :wink:
im prinzip kann kein land bankrott gehn..was solln sie auch machen alle nach asien vk. :roll:
man arbeit nur für das wohl des andern und das is kapitalismus
edit: kleiner nachtrag.
will hier nich den kommunismus hammer schwingen aber wer glaubt auch in deutschland hat jeder die gleiche chance oder es kann jeder millionär werden sollte erwachsen werden.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Achja, les ich gerade bei Gamesradar. id baut in Rage eine Art Gebrauchtspiel Bremse ein.
Angeblich gibt es irgendwo Kanaldeckel, die man nur betreten kann, wenn man das Spiel neu gekauft oder den online pass erworben hat.
Das ist aber angeblich sooo weit ab vom Pfad und sooo unoffensichtlich, dass sogar die Käufer das wahrscheinlich nicht sehen werden und deswegen ja gaaaaar kein Problem.

Ihr Zeuge...
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

nestie hat geschrieben: man arbeit nur für das wohl des andern und das is kapitalismus
edit: kleiner nachtrag.
will hier nich den kommunismus hammer schwingen aber wer glaubt auch in deutschland hat jeder die gleiche chance oder es kann jeder millionär werden sollte erwachsen werden.
Abgesehen von der typisch deutschen schwarzmalerei bin ich mir sicher, dass hier eine sehr große zahl an menschen für ihr eigenes Wohl (= lebensunterhalt) arbeitet.
Und natürlich kann nicht jeder Millionär werden, aber daran ist nicht (allein) unser system schuld.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Boesor hat geschrieben:
nestie hat geschrieben: man arbeit nur für das wohl des andern und das is kapitalismus
edit: kleiner nachtrag.
will hier nich den kommunismus hammer schwingen aber wer glaubt auch in deutschland hat jeder die gleiche chance oder es kann jeder millionär werden sollte erwachsen werden.
Abgesehen von der typisch deutschen schwarzmalerei bin ich mir sicher, dass hier eine sehr große zahl an menschen für ihr eigenes Wohl (= lebensunterhalt) arbeitet.
Und natürlich kann nicht jeder Millionär werden, aber daran ist nicht (allein) unser system schuld.
Es geht um den Mehrwert, den Gewinn. Kriegt die große Zahl davon was zu sehen? Überlege dochmal, wie der Gewinn überhaupt errechnet wird:
Umsatz minus Produktionskosten. Die Arbeitskosten (Löhne, Gehälter, usw.) sind ein Teil der Produktionskosten. Aber was ist mit dem übrig bleibenden Gewinn. Ein Teil wird für die Zukunft investiert, aber der Rest?
Zuletzt geändert von Wigggenz am 16.08.2011 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Wigggenz hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:
nestie hat geschrieben: man arbeit nur für das wohl des andern und das is kapitalismus
edit: kleiner nachtrag.
will hier nich den kommunismus hammer schwingen aber wer glaubt auch in deutschland hat jeder die gleiche chance oder es kann jeder millionär werden sollte erwachsen werden.
Abgesehen von der typisch deutschen schwarzmalerei bin ich mir sicher, dass hier eine sehr große zahl an menschen für ihr eigenes Wohl (= lebensunterhalt) arbeitet.
Und natürlich kann nicht jeder Millionär werden, aber daran ist nicht (allein) unser system schuld.
Es geht um den Mehrwert, den Gewinn. Kriegt die große Zahl davon was zu sehen?
Ja, denn auch große Unternehmen zahlen Steuern.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Wigggenz hat geschrieben:
Es geht um den Mehrwert, den Gewinn. Kriegt die große Zahl davon was zu sehen? Überlege dochmal, wie der Gewinn überhaupt errechnet wird:
Umsatz minus Produktionskosten. Die Arbeitskosten (Löhne, Gehälter, usw.) sind ein Teil der Produktionskosten. Aber was ist mit dem übrig bleibenden Gewinn. Ein Teil wird für die Zukunft investiert, aber der Rest?
Welchen Anspruch hat "die große zahl" auf den Gewinn?
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Mindflare hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben: Abgesehen von der typisch deutschen schwarzmalerei bin ich mir sicher, dass hier eine sehr große zahl an menschen für ihr eigenes Wohl (= lebensunterhalt) arbeitet.
Und natürlich kann nicht jeder Millionär werden, aber daran ist nicht (allein) unser system schuld.
Es geht um den Mehrwert, den Gewinn. Kriegt die große Zahl davon was zu sehen?
Ja, denn auch große Unternehmen zahlen Steuern.
Und der Rest des Gewinns, um Steuern und Investitionen und vielleicht sogar (wenn man naiv denkt) Anlagen für evtl. Konjunkturtiefs in der Zukunft erleichtert, was ist damit?
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Achja, les ich gerade bei Gamesradar. id baut in Rage eine Art Gebrauchtspiel Bremse ein.
Angeblich gibt es irgendwo Kanaldeckel, die man nur betreten kann, wenn man das Spiel neu gekauft oder den online pass erworben hat.
Das ist aber angeblich sooo weit ab vom Pfad und sooo unoffensichtlich, dass sogar die Käufer das wahrscheinlich nicht sehen werden und deswegen ja gaaaaar kein Problem.

Ihr Zeuge...
Klar, und man verkauft natürlich Zugänge für Bereiche, auf die kein Spieler jemals stoßen wird ... das ist alles so ein durchsichtiges, fadenscheiniges Marketingeschwätz, dass Rage von "Hmm, das könnte interessant werden!" innerhalb weniger Tage auf "Rage? What Rage?" gefallen ist.
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Boesor hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Es geht um den Mehrwert, den Gewinn. Kriegt die große Zahl davon was zu sehen? Überlege dochmal, wie der Gewinn überhaupt errechnet wird:
Umsatz minus Produktionskosten. Die Arbeitskosten (Löhne, Gehälter, usw.) sind ein Teil der Produktionskosten. Aber was ist mit dem übrig bleibenden Gewinn. Ein Teil wird für die Zukunft investiert, aber der Rest?
Welchen Anspruch hat "die große zahl" auf den Gewinn?
Haben die Angestellten dieser Welt weniger Anspruch auf Bereicherung als die Vorstände?

Haben die Bauarbeiter, die harte, körperlich kaputt machende Arbeit verrichtende verrichten, weniger Recht auf einen höheren Lohn als Bauunternehmer?

Die Mechaniker in Autowerkstätten weniger Recht drauf als die Präsidenten der Konzerne?

Und letzten Endes, um zum Thema Videospiele zurückzukommen, hat ein einfacher Entwickler weniger Recht drauf als ein Bobby Kotick?

Natürlich könnte man oberflächlich argumentieren: in ihren Händen liegt keine Verantwortung... ganz so einfach kann man es sich dann doch nicht machen. Ein Bauarbeiter darf sich auch keine Fehler bei der Umsetzung der Pläne erlauben... das Haus könnte beispielsweise eine Leitung nicht richtig verlegt haben, was zu schlimmen Unfällen führen kann.

Ein Mechaniker hat ebenso Verantwortung, sich keine Fehler bei der Reparatur eines Autos zu erlauben... um den Straßenverkehr nicht zu einer lebensgefährlichen Angelegenheit zu machen.

Und der Entwickler letzten Endes ist dafür zuständig, dass keine unschönen Schnitzer im Spiel auftauchen, die dann am Ende für ein schlechtes Spielerlebnis bei den zahlenden Kunden sorgen.

Worauf ich hinaus will ist:
Haben diejenigen, die den kognitiven Teil der Arbeit übernehmen tatsächlich mehr Anspruch auf evtl. anfallenden Mehrwert, als diejenigen, die den praktischen Teil der Arbeit übernehmen?

Und vor allem: gibt es dafür eine wirklich rationale Begründung, mit dem Gemeinwohl als Zweck (auch im Kapitalismus ist offiziell das Gemeinwohl der Zweck)?

Darauf lässt sich nicht so einfach antworten. Ich bin mir nur sicher, dass keine Gruppe davon ausgeschlossen werden darf. Wer für etwas arbeitet (letztlich arbeiten in einem Unternehmen alle für den Gewinn), dem steht auch ein Anteil zu. Über die Details, wie z.B. zu welchen Teilen, darüber müssen sich die Beteiligten am besten friedlich und vernünftig in Einzelfällen klar werden.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Wigggenz hat geschrieben:
Haben die Angestellten dieser Welt weniger Anspruch auf Bereicherung als die Vorstände?
Vorstände sind auch nur angestellt, sind also auch teil der Lohnkosten.
ich dachte du sprachst vom gewinn.
Haben die Bauarbeiter, die harte, körperlich kaputt machende Arbeit verrichtende verrichten, weniger Recht auf einen höheren Lohn als Bauunternehmer?
Auf jeden fall! Alles andere würde ja bedeuten, dass jeder denselben lohn kriegen müsste. Grausame Vorstellung. nichtsdestotrotz, um dem vorzugreifen, muss natürlich jeder von seiner Arbeit leben können.
Die Mechaniker in Autowerkstätten weniger Recht drauf als die Präsidenten der Konzerne?

Und letzten Endes, um zum Thema Videospiele zurückzukommen, hat ein einfacher Entwickler weniger Recht drauf als ein Bobby Kotick?
Sind wir jetzt noch bei Gewinn oder doch bei gehalt?
Egal, auf jeden fall verdient ein konzernchef mehr als ein arbeiter, das hat verschiedene gründe, ist im großen und ganzen aber sicherlich begründet.
Natürlich könnte man oberflächlich argumentieren: in ihren Händen liegt keine Verantwortung... ganz so einfach kann man es sich dann doch nicht machen. Ein Bauarbeiter darf sich auch keine Fehler bei der Umsetzung der Pläne erlauben... das Haus könnte beispielsweise eine Leitung nicht richtig verlegt haben, was zu schlimmen Unfällen führen kann.

Ein Mechaniker hat ebenso Verantwortung, sich keine Fehler bei der Reparatur eines Autos zu erlauben... um den Straßenverkehr nicht zu einer lebensgefährlichen Angelegenheit zu machen.

Und der Entwickler letzten Endes ist dafür zuständig, dass keine unschönen Schnitzer im Spiel auftauchen, die dann am Ende für ein schlechtes Spielerlebnis bei den zahlenden Kunden sorgen.
Frag dich einfach, wieviele potenzielle bauarbeiter gibt es auf der welt, wieviele potenzielle manager. Das gehalt hat eben auch immer etwas mit Angebot und nachfrage zu tun.
Worauf ich hinaus will ist:
Haben diejenigen, die den kognitiven Teil der Arbeit übernehmen tatsächlich mehr Anspruch auf evtl. anfallenden Mehrwert, als diejenigen, die den praktischen Teil der Arbeit übernehmen?
grundsätzlich nicht, praktisch in der regel schon.
Und vor allem: gibt es dafür eine wirklich rationale Begründung, mit dem Gemeinwohl als Zweck (auch im Kapitalismus ist offiziell das Gemeinwohl der Zweck)?
Schadet es dem gemeinwohl, wenn es ein lohngefälle gibt?
geht es dem VW andarbeiter wirklich schlechter, nur weil sein Boss viel mehr verdient
Darauf lässt sich nicht so einfach antworten. Ich bin mir nur sicher, dass keine Gruppe davon ausgeschlossen werden darf. Wer für etwas arbeitet (letztlich arbeiten in einem Unternehmen alle für den Gewinn), dem steht auch ein Anteil zu. Über die Details, wie z.B. zu welchen Teilen, darüber müssen sich die Beteiligten am besten friedlich und vernünftig in Einzelfällen klar werden.
es gibt ja auch nicht wenig unternehmen in denen bei guten Ergebnissen Sonderprämien ausgeschüttet werden.
Aber letztlich gibt es nunmal einen Unterschied zwischen Eigentümer und Arbeitnehmer.
das ist auch gut so, oder wünscht man sich ernsthaft volkseigene betriebe zurück?
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Dürfen es denn immer nur Extreme sein, weil sonst das so schöne schwarz/weiße Weltbild den Bach runtergeht?

Wer sprach von volkseigenen Betrieben, wer von Lohngleichheit? Es ging um Ansprüche. Welche Ausmaße diese haben sollten, darüber habe ich kein Wort verloren.

Ich fordere keinesfalls Lohngleichheit, nur dass, ein Mensch mehr verdient als das Minimum für seine Arbeit. Und dass die Führungskräfte nicht das Maximum herausschlagen.

Ein Lohngefälle ist natürlich erforderlich, aber das Verhältnis ist schon längst flöten gegangen.

Und tendenziell ist die Lebenszufriedenheit (bezüglich des Einkommens) in den unteren Schichten tatsächlich geringer als in oberen Schichten. Wenn du willst, kann ich dir dazu auch was von destatis raussuchen.
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

Wir sind doch voll auf Kurs ^^
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Wigggenz hat geschrieben:Dürfen es denn immer nur Extreme sein, weil sonst das so schöne schwarz/weiße Weltbild den Bach runtergeht?
ich fürchte schon, oder was glaubst warum bei diesem thema stets mit DAX Konzernen und deren Chefs argumentiert wird.
Wer sprach von volkseigenen Betrieben, wer von Lohngleichheit? Es ging um Ansprüche. Welche Ausmaße diese haben sollten, darüber habe ich kein Wort verloren.
Vielleicht meintest du es anders, aber deine ganzen "Fragen" lasen sich schon so ("Haben die Bauarbeiter, die harte, körperlich kaputt machende Arbeit verrichtende verrichten, weniger Recht auf einen höheren Lohn als Bauunternehmer? ")

Ich fordere keinesfalls Lohngleichheit, nur dass, ein Mensch mehr verdient als das Minimum für seine Arbeit. Und dass die Führungskräfte nicht das Maximum herausschlagen.

Ein Lohngefälle ist natürlich erforderlich, aber das Verhältnis ist schon längst flöten gegangen.
Sorry, aber das ist doch sehr sehr ungenau.
was ist denn "das minimum"? was ist "das maximum"?
Und tendenziell ist die Lebenszufriedenheit (bezüglich des Einkommens) in den unteren Schichten tatsächlich geringer als in oberen Schichten. Wenn du willst, kann ich dir dazu auch was von destatis raussuchen.
das versteht sich von selbst. bekanntlich macht geld nicht glücklich, aber kein geld macht unglücklich.
Nur geht es dem Arbeiter nicht dadurch schlechter das sein Boss soviel verdient, sondern das er (gefühlt) so wenig.
Allerdings ist Lebenszufriedenheit natürlich extrem subjektiv und ich hab auch schon bei mir im lehrerzimmer Kollegen über das gehalt stöhnen hören...
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Bezügl. Minimum und Maximum:

Das Minimum ist, was gezahlt wird, dass die Angestellten es noch zähneknirschend annehmen, anstatt dem Chef den Vogel zu zeigen und sofort abzuhauen. Im Niedriglohnsegment liegt das meistens noch unter der Armutsgrenze, teilweise sogar unter dem (kulturellen) Existenzminimum.

Das Maximum: Vorstandsmitglieder, die sich mehrere Anwesen etc. gönnen, weil sie neben ihrem Gehalt noch viele Boni und anderweitige Gelder beziehen.

Natürlich hat niemand Einsicht in so etwas, aber ich vermute doch stark, dass das, was nach dem Abzug von Produktionskosten, Steuern und zukünftiger Investitionen noch übrig gleibt, in die privaten Kassen der Obersten wandert (evtl. in Form dieser berüchtigten Boni). Ich kann mir diesen Reichtum, welcher heute beobachtet werden kann, nicht viel anders erklären.

Und da ist meiner Meinung nach das Verhältnis gewaltig flöten gegangen.