Battlefield 3: Wohl mit Online Pass

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Dimpelmoser!
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Beitrag von Dimpelmoser! »

Broco hat geschrieben:Was hier schon wieder für ein Stuss geredet wird.
Alleine bei den Stats werden in Battlefield pro Spieler weit über 1000 Werte gespeichert, das geht los von der K/D, über die Dogtags und die Fahrzeugkills bis hin zu den abgefeuerten Schüssen(!) mit jeder einzelnen(!) Waffe.

Und wenn ein Spieler sein Spiel verkauft, wird nicht automatisch sein Account gelöscht, weshalb die Datenbank immer noch seine Werte enthält.
Natürlich nehmen die nicht sooo viel Platz weg, das Problem ist aber der Traffic, der erzeugt wird, wenn jemand diese Werte abfragt.

Selbst wenn der Account gelöscht wird, bleiben immer noch Restdaten bestehen, z.B. wenn ein Gegner das Dogtag dieses Spielers hatte, dann muss zumindest der Name gelistet werden und der Level des Spielers, um die Farbe des Tags bestimmen zu können und das sind Werte, die weiterhin abgefragt werden.

Vor dem Hintergrund, dass EA keine großartigen anderen Einnahmequellen in der Battlefield-Reihe erschlossen hat, ist eine einmalige Zahlung für diesen Online-Pass völlig in Ordnung, schließlich kann man die Server dann für mindestens 5 Jahre (davon gehe ich mal stark aus) nutzen.

Bei WoW ist es für die Leute völlig normal, 10,99 € - 12,99 € im Monat zu bezahlen, nur damit ihre Stats geloggt werden und sie spielen können, aber verlangt eine Firma eine einmalige Zahlung, schimpfen alle auf den großen Konzern. Das ist dermaßen inkonsequent und lächerlich, dass es weh tut.

Wer sich ein bisschen mit dem Betrieb von Servern auskennt, weiß, dass das kein billiges Geschäft ist. Erstens läuft jeder Datenbank- und Spieleserver im Raid, damit man bei Ausfall die Festplatten tauschen kann und im Cluster, um den Traffic und die Rechenprozesse zu verteilen.
Dann hat jedes Cluster ein vom Speicherplatz genau so großes Backupservercluster.
Server fressen unter Last nicht gerade wenig Strom, vorsichtig gerechnet kann man von 100W ausgehen und bei der Anzahl der Spieler, die das Game gleichzeitig spielen (ich gehe mal jetzt von 3.000.000 aus), kann man für die Konsolen von mindestens 50 Spieleservern im Cluster ausgehen (wobei das bei weitem nicht reichen wird), + ca. 30 Datenbankserver + 20 Backupserver; das wäre meine Schätzung.
Warum 50 Spieleserver? Jeder Server kann gleichzeitig nur maximal 65530 Spieler versorgen, weil das die Anzahl an Ports ist (eigentlich 65536, aber ein paar gehen für das Cluster und Remoteverbindungen drauf).

So haben wir 100 Server, die je 100 Watt Strom verbrauchen.
Bei 15 Cent pro KW/h (was noch günstig ist) wären das 1,50 € pro Stunde nur für Strom, pro Jahr sind das 13.140,- €. NUR FÜR STROM!

Dazu kommen die Kosten für diese leistungsfähigen Server, die bei ca. 5000 Euro liegen werden, das Ganze x 100 macht eine halbe Million.

Dazu die Kosten für Wartung, Internetanbindung, Austausch von Teilen und kompletten defekten Servern, Personal, Community, Werbung, Spieledesigner etc. und plötzlich stellt man fest, dass man auf einem riesen Haufen Knete sitzenbleibt, wenn man nicht dafür sorgt, dass die Spieler für diesen Spaß auch bezahlen.

Und jeder der sagt, das wäre ungerechtfertigt, hat schlichtweg keine Ahnung.
Klasse Beitrag! Der WoW Vergleich finde ich echt gut.
Besser könnte man es nicht beschreiben,aber mach das erst mal den EA hassern klar.
Sobald die EA lesen sehen die ein Rotes Tuch :lol:

Denke aber eher das ichs mir Gebraucht kaufen werde da ichs dort einfach billiger bekommen kann.
Und heutzutage sagt der Geldbeutel: "Danke"

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Pudwerx
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Beitrag von Pudwerx »

Das ist so eine billige Ausrede.
Würde man gute Spiele mit Langzeitmotivation produzieren und entwickeln, hätte man keine Probleme mit Gebrauchtspielen !!!
Aber mit wälzt einfach ein Problem auf den Kunden ab und bestraft ihn auch noch.
Noch ein Spiel was ich nach Diablo 3 nun ebenfalls nicht kaufen und mich anderswo umschauen werde!
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

Bei WoW ist es für die Leute völlig normal, 10,99 € - 12,99 € im Monat zu bezahlen, nur damit ihre Stats geloggt werden und sie spielen können, aber verlangt eine Firma eine einmalige Zahlung, schimpfen alle auf den großen Konzern. Das ist dermaßen inkonsequent und lächerlich, dass es weh tut.
Ich hab WOW und ander Bezahl RPG noch nie gespielt da ich das Prinziep Spiel = Dienstleistung nicht unterstütze.

Somit habe ich gerade das Recht erworben den Onlinepass zu kritisieren, da ich dieses System seit je her verachte!

Ach und schön und gut...dein Beitrag ist nett und schön informativ. Aber eine Frage: Wie konnten Spielefirmen die Server Betrieben nur vor der OnlinepassZeit überleben? Nach deiner Theorie wären die ja alle Pleite geganegen an den laufenden Kosten. Oder sind diese Kosten nicht schon eingeplant und sind bei entsprechenden Umsatzzahlen gedeckt, was im Umkehrschluss heisst...verkauft sich ein Game gut, kann man auch lange Server laufen lassen oder wieso gibts heute noch Diablo 1 & 2 und Starcraft server? Die haben komischer Weise nie einen Onlinepass gehabt...wieso ist Blizzard nicht an den laufenden Kosten Pleite gegangen?

Das ist keine Kostendeckung, das ist Gewinnmaximierung auf Kosten der Nutzer! Nicht mehr und nicht weniger....
Und die PCler sollten die Füße lieber still halten, denn diese stellen die kleinste Käuferschicht dar, sollten also froh sein das es überhaupt für den PC kommt,kann mir nämlich gut vorstellen das dort Verlust gefahren wird bei den wenigen Verkäufen.
Genau Minderheiten haben den Mund zu halten und sollen froh sein das man Sie nicht durch ausschluss diskriminiert! Woher kommt mir das bekannt vor?
wayniac
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Beitrag von wayniac »

Stereomud hat geschrieben:Ich hab WOW und ander Bezahl RPG noch nie gespielt da ich das Prinziep Spiel = Dienstleistung nicht unterstütze.
Wenn das Bereitstellen einer Serverlandschaft für einen Multiplayer keine Dienstleistung ist, was dann?
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Jambi
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Beitrag von Jambi »

EA stampft fleißig weiter in Richtung unbeliebtheit, aber so lange es noch den dicken Kotick gibt können sie sich alles leisten und sind immer noch beliebter als Activision...
HarazzenFord
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Beitrag von HarazzenFord »

Was ein Schwachsinn. Ihr könnt ein MMORPG doch nicht mit einem Shooter vergleichen. Dort wird das Geld für ganz andere Dinge eingenommen.

Support im Spiel: Wo hilft dir in BF oder CoD ein (bezahlter!) Mitarbeiter, wenn du irgendwo festhängst, du gehackt wirst usw.? Sowas gibt es bei den Shootern nicht.

Fortlaufende Content-Patches: Klar, gerade beim Beispiel WoW wird ja auch mit Add-Ons gearbeitet, wer sagt mir aber, dass EA das nicht auch tun wird (bzgl. Fortlaufende Serverkosten und einmalige Einnahmen). Bei einem MMORPG wird die Spielwelt kontinuierlich erweitert, um spannend zu bleiben. Bei einem Online-Shooter dürfen wir uns freuen, wenn per Patch alle Spielmodi auf den bereits verfügbaren Karten verfügbar sind. Und das nennt man dann VIP. Dazu kommen noch (warscheinliche) DLC Einnahmen.


Also ich weiß nicht, wie man beiden Punkten sowas noch unterstützen kann. Auf dem PC zahlt EA sowieso nur den Master-Server und nimmt warscheinlich bei den Servern auch noch Kohle ein, Stichwort Server nur von 4players.. Dazu dann die einmaligen Spieleinnahmen, DLC-Gedöns und der Braten ist perfekt. Ich versteh echt nicht, wie man mit sowas Mitleid haben kann.

Edit: Btw, ihr seid niemals Eigentümer vom Spiel, zu keinem Zeitpunkt.
Zuletzt geändert von HarazzenFord am 02.08.2011 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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DAmado
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Beitrag von DAmado »

Es wird wohl kaum dabei um die Serverkosten gehen sondern um die Personalkosten im Service. Der Erstkäufer hat das Spiel schon auf seinen Account registriert und ist somit damit verbunden. Nun nach dem Verkauf des Spiel muss eben dieses registrierte Spiel von Account A auf Account B übertragen werden. Denke mal nicht das dies Vollautomatisch ablaufen wird, da wird wohl ein Sub-Unternehmen dran sein. Jedenfalls entstehen dadurch weitere Kosten, auch wenn ich nicht glaube das dies 10€ ausmachen wird.
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Predint
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Beitrag von Predint »

Ich habe es noch nie gemacht und werde es auch nie machen.
Videospiele werden - v.a. für PC - nach ein paar Monaten eh schon so verdammt billig, wer dann unbedingt 5€ für ein gebrauchtes Spiel ausgeben muss, anstatt 10€ für ein Neues ist doch selber schuld.
In der Hinsicht unterstüzte ich EA und dieses 10€ Project.
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Nordwesen
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Re: dummes Geschwätz

Beitrag von Nordwesen »

Sabrehawk hat geschrieben:BLÖDES GESCHWÄTZ, rational unhaltbar:

A) Das Spiel wurde zum Vollpreis verkauft
B) Das SPiel wird an einen anderen weitergegeben der es STATT des Erstbesitzers spielt ...ein account ersetzt den anderen oder es bleibt
sogar der gleiche...welche Person hinter der Lizenz hängt ist scheissegal.
C) Der neue "Kunde" trägt dazu bei dass die Spielerzahl nicht abnimmt
durch den Weggang des Altbesitzers, was gleichzeitig die Attraktivität
des Games erhält...wer spielt schon einen Online shooter wo man keine
Spieler mehr findet.
D) Ein Game wie BF3 legen ja wohl 95% der Kunden erst nach längerer
Zeit zu den Akten und denken über Verkauf nach...in der Regel mehrere
Monate, da gibts dann eh schon günstige Keys im Netz zu kaufen
( z.b EA Games wie Crysis 2 oder BFBC2 für schlappe 15€ bei keysellern
in Singapur.)

insofern machen die eh Dumping preise angesichts dessen man sich kaum das Risiko eines Gebrauchtgamekauf geben muss. Von welchem MARKT sprechen die da übehaupt..das betrifft doch allenfalls Konsolenscheisse.
Ich bekomme die neuesten Titel nach kürzester Zeit digital zum Spottpreis
über reseller.

Einfach mal den GIER mode ausschalten und den Denkapparat EINschalten
würde diesen Schwachstromstrategen ganz gut tun.
/THIS

Endlich mal jemand, der was in der Birne hat und weitläufig denken kann.

Wenn ich oder derjenige, der es mir gebraucht abkauft, das Spiel bis zum erbrechen daddelt, dann sind es für EA keine Mehrkosten sondern ein purer Gewinn. Die Marke bleibt top-notch und weil hinter diesem Key noch lange ein Spieler sitzt, ist es profit für EA. Jeder einzelne Spieler ist unbewusst eine Viral Marketing Rackete.

Wie oft hat mich schon jemand gefragt, was ich online spiele? Und wie oft ist es vorgekommen das die person, die gefragt hat das Spiel auch gleich gekauft hat? Das kommt bei mir permanent vor. Jeder online Spieler ob gebraucht Käufer oder dauer Besitzer... er macht Werbung für das Spiel.

Gerade bei einem Titel wie BF passiert das enorm.

Ich seh hier überhaupt keine mehrkosten sondern eine Marke die am Leben bleibt. Da kann man immernoch mit Addons Geld dran verdienen und dem Spieler sogar was gutes tun.
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tschief
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Beitrag von tschief »

Kann ich dir nicht zustimmen. Viele Spiele (und zwar gerade Shooter) entwickeln sich immer mehr Richtung MMO -->
Möglichst vernetzt, mit vielen Community-Funktionen werden fast nur noch online gespielt. Ich versteh EA's Massnahme, aber ev. sollten sie den Preis eher bei 5 Euro ansetzen, wäre verträglicher!
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

wayniac hat geschrieben:
Stereomud hat geschrieben:Ich hab WOW und ander Bezahl RPG noch nie gespielt da ich das Prinziep Spiel = Dienstleistung nicht unterstütze.
Wenn das Bereitstellen einer Serverlandschaft für einen Multiplayer keine Dienstleistung ist, was dann?
Und dann erklär mir jetzt bitte mal wie sich diese Dienstleistung früher Finanziert hat? Battelfield 1 hat auch ohne Onlinepass massig Gewinnen abgeworfen...
Anhand der Aussagen hier hätte das ja niemals passieren können, da die laufenden Kosten so erstickend hoch sind und ohne Onlinepass einfach nciht getragen werden können....
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Scorpyfizzle
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Beitrag von Scorpyfizzle »

A.C. Dynamite hat geschrieben:Und die PCler sollten die Füße lieber still halten, denn diese stellen die kleinste Käuferschicht dar, sollten also froh sein das es überhaupt für den PC kommt,kann mir nämlich gut vorstellen das dort Verlust gefahren wird bei den wenigen Verkäufen.
Stimmt, ist ja nur einer der beliebtesten PC-Serien überhaupt aber hey, viel spaß mit der kastrierten PS3 version.
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Broco
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Beitrag von Broco »

Cyclon hat geschrieben:Was ein Schwachsinn. Ihr könnt ein MMORPG doch nicht mit einem Shooter vergleichen. Dort wird das Geld für ganz andere Dinge eingenommen.

Support im Spiel: Wo hilft dir in BF oder CoD ein (bezahlter!) Mitarbeiter, wenn du irgendwo festhängst, du gehackt wirst usw.? Sowas gibt es bei den Shootern nicht.
Natürlich gibt es bei EA Support.
Der mag zwar geringer sein, aber immerhin nimmt EA nur einmalig die Kosten ein.
Cyclon hat geschrieben:Fortlaufende Content-Patches: Klar, gerade beim Beispiel WoW wird ja auch mit Add-Ons gearbeitet, wer sagt mir aber, dass EA das nicht auch tun wird (bzgl. Fortlaufende Serverkosten und einmalige Einnahmen). Bei einem MMORPG wird die Spielwelt kontinuierlich erweitert, um spannend zu bleiben. Bei einem Online-Shooter dürfen wir uns freuen, wenn per Patch alle Spielmodi auf den bereits verfügbaren Karten verfügbar sind. Und das nennt man dann VIP. Dazu kommen noch (warscheinliche) DLC Einnahmen.
Bei BFBC2 hat EA die neuen Karten gratis zur Verfügung gestellt.
Hätte auch ein DLC werden können, nicht wahr? ;)
Cyclon hat geschrieben:Also ich weiß nicht, wie man beiden Punkten sowas noch unterstützen kann. Auf dem PC zahlt EA sowieso nur den Master-Server und nimmt warscheinlich bei den Servern auch noch Kohle ein, Stichwort Server nur von 4players.. Dazu dann die einmaligen Spieleinnahmen, DLC-Gedöns und der Braten ist perfekt. Ich versteh echt nicht, wie man mit sowas Mitleid haben kann.
Es gibt keinen Master-Server, es gibt immer ein Server-Cluster.
Da steht nicht einfach nur ein Gerät und gut ist.
Und hier gehts nicht um Mitleid, sondern um Verständnis.
Cyclon hat geschrieben:Edit: Btw, ihr seid niemals Eigentümer vom Spiel, zu keinem Zeitpunkt.
Natürlich nicht, du hast ja auch die Rechte an dem Spiel nicht, das war schon immer so. Wenn mir etwas gehört, kann ich damit machen, was ich will, trotzdem darf ich MEINE DVDs nicht kopieren und verschenken.
Stereomud hat geschrieben: Ich hab WOW und ander Bezahl RPG noch nie gespielt da ich das Prinziep Spiel = Dienstleistung nicht unterstütze.

Somit habe ich gerade das Recht erworben den Onlinepass zu kritisieren, da ich dieses System seit je her verachte!
Jeder hat das Recht, alles zu kritisieren :D
Stereomud hat geschrieben:Ach und schön und gut...dein Beitrag ist nett und schön informativ. Aber eine Frage: Wie konnten Spielefirmen die Server Betrieben nur vor der OnlinepassZeit überleben? Nach deiner Theorie wären die ja alle Pleite geganegen an den laufenden Kosten. Oder sind diese Kosten nicht schon eingeplant und sind bei entsprechenden Umsatzzahlen gedeckt, was im Umkehrschluss heisst...verkauft sich ein Game gut, kann man auch lange Server laufen lassen oder wieso gibts heute noch Diablo 1 & 2 und Starcraft server? Die haben komischer Weise nie einen Onlinepass gehabt...wieso ist Blizzard nicht an den laufenden Kosten Pleite gegangen?
Blizzard HAT auch schon mehrfach gesagt, dass die Einnahmen aus WoW auch in die Infrastruktur der anderen Games gesteckt werden.

Tatsächlich kam es in der Vergangenheit bei Blizzard öfter mal zu finanziellen Engpässen, je länger nämlich die Server liefen, ohne dass ein neues Spiel rauskam.
Blizzard hat bei seiner Infrastruktur aber auch sehr klug geplant, nämlich haben die EINE Plattform für alle Spiele geschaffen (Battle.net), in die sie beliebig zusätzliche Clusterserver einbinden können.
Und durch den Verkauf neuer Spiele wurde dann auch die Infrastruktur für die alten Spiele finanziert, zudem werden nur die Spiele gehostet und die Statistiken für Spiele wie Starcraft 1+2, sowie der Warcraft Strategie-Reihe sind um einiges schlanker als die eines BF3 (wie gesagt, in BFBC2 wurden 1000 Infos PRO SPIELER festgehalten; in Warcraft gabs nur Siege/Niederlagen).
Aber auch Blizzard musste dann alternative Wege gehen, um sich zu finanzieren und die sieht man heute bei WoW und bald auch Diablo 3 (Auktionshaus).

Außerdem kamen so Dinge hinzu, dass die Spiele in immer kürzerer Zeit nach dem Erscheinen preislich abstürzen (da der Spielemarkt hart umkämpft ist), die Gesamtkosten für Personal, Strom, Mieten, etc. gestiegen sind und auch die Inflation nicht langsamer abläuft.
Stereomud hat geschrieben:Das ist keine Kostendeckung, das ist Gewinnmaximierung auf Kosten der Nutzer! Nicht mehr und nicht weniger....
Tja mein Freund, wenn dir das nicht passt, kannst du nach Nordkorea ziehen, denn dort sind die Menschen nicht kapitalistisch ausgerichtet.
Du kannst doch einer Firma nicht vorwerfen, dass sie Geld verdienen will.
Nach 2-3 Monaten gehen die Preise für die Spiele eh meist runter, da kannste es dir auch schön billig neu kaufen.
Oder du zahlst halt ein mal diese 10 Euro, um ein gebrauchtes Spiel spielen zu können. Man kann sich auch einscheißen.
Da find ich Onlinezwang und Co. um Längen schlimmer.
Aber diese Knausermentalität in diesem Land ist mir sowieso zuwider, da fahren Leute 15 km mit dem Auto um für 5 Cent günstiger zu tanken, aber auf der anderen Seite holen sie sich Sonnenbrillen von Calvin Klein.
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Ninjakuh
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Beitrag von Ninjakuh »

Jetzt mal ernsthaft.

Wer von euch glaubt das Spiele zum Spass entwickelt werden ? Ich seh hier soviele die anscheinend mit einer Rosa Brille durchs Leben gehen, das ist unglaublich.

Vereinfachte Rechnung :

Einer kauft das Spiel und danach wird es 100 mal weiter verkauft.

101 Leute hatten ihren Spass damit aber der Entwickler hat nur ein Spiel verkauft. Etwa 3 Stunden später macht der Entwickler dicht.


Meiner Meinung nach sollten Gebrauchtspiele gar nicht mehr von Privat zu Privatperson gehandelt werden können.

Es sollte einen offiziellen Gebrauchtspielehändler geben der Gebrauchte Spiele für 40% des Original Wertes aufkauft und danach für 60% des Original Wertes wieder verkauft.
20% des Gewinnes gehen direkt an den Entwickler.


Momentan ist der Gebrauchtspielemarkt ein dickes fettes Minusgeschäft für die Entwickler.

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Ich frag mich manchmal warum Leute hier so rumheulen. 10 € ? Das ich nicht lache.
Mein letzter Kinobesuch war mit 5€ Parkgebühr + 14 € Film + 12 € Essen =31€ für 2,5 Stunden Film vom Preisleistungsverhältniss viel besch...... als die 27,99 € die ich zum Beispiel für Assassins Creed Brotherhood in der Platin Edition bezahlt habe. An dem Spiel hatte ich locker 25 Stunden meinen Spass. Selbst zum Vollpreis wäre das Verhältniss noch sehr gut. Weshalb ich auch keine Probleme habe mir Spiele zum Vollpreis zu kaufen.
Wenn es das Spiel Wert ist wird es gekauft.

Ich denke es ist vielmehr ein Gesellschaftsproblem das immer alles für möglichst wenig Geld gewollt wird. Das man das Produkt würdigt in dem man den Hersteller finanziell unterstützt wird dabei gerne verdrängt.

Edit :

@ Broco :

Mann sollte auch bedenken das Blizzard bei Starcraft 2 das spiel immerhin auch auf 3 Vollpreisspiele aufteilt. Bei Mediamarkt steht SC2 nach wie vor für 50€ im Regal
HarazzenFord
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Beitrag von HarazzenFord »

Broco hat geschrieben: Natürlich gibt es bei EA Support.
Der mag zwar geringer sein, aber immerhin nimmt EA nur einmalig die Kosten ein.
Klar, den gibt es. Es wird aber kein Gamemaster bereitgestellt, derden Spielern zur Seite steht. Inwiefern das immer umgesetzt wird ist fraglich, frisst aber halt auch Kohle.
Broco hat geschrieben: Bei BFBC2 hat EA die neuen Karten gratis zur Verfügung gestellt.
Hätte auch ein DLC werden können, nicht wahr? ;)
Öhm, nö. Dauerte ja auch ewig, bis Karten kamen, als das Interesse schon nicht mehr das allergrößte war und die Spielerzahlen vermutlich hochgehalten werden sollten. Danach kam dann der DLC-Kram mit den Kostümen und co. + Onslaught (Nie auf PC, oder kam das jetzt endlich mal?). Dazu dann später noch Vietnam = Erneute Einnahmen.
Broco hat geschrieben:Es gibt keinen Master-Server, es gibt immer ein Server-Cluster.
Da steht nicht einfach nur ein Gerät und gut ist.
Und hier gehts nicht um Mitleid, sondern um Verständnis.
Sicher, ein Cluster. Trotzdem wird bei den Dedis nicht drauf gezahlt, sondern eingenommen.
Broco hat geschrieben: Natürlich nicht, du hast ja auch die Rechte an dem Spiel nicht, das war schon immer so. Wenn mir etwas gehört, kann ich damit machen, was ich will, trotzdem darf ich MEINE DVDs nicht kopieren und verschenken.
Ist mir bewusst. Hier wurde nur etwas gelabert, dass der Eigentümer geändert. Der war aber immer EA :)