Bitte was? Gerade das JRPG-Genre zeigt ganz deutlich, um wie wenig Fortschritt die Japaner bemüht sind. Mag ja sein, daß im Westen die RPGs alle um Elfen, Zwerge und Drachen gehen, dafür entwickeln sie sich spielerisch weiter. Im Westen sehe ich wenigsten die Bereitschaft, mal Sachen weiter auszubauen. Aus Japan kommt in regelmäßig ein Tales of, das sich wie die ersten Tales of spielt, ein Final Fantasy, das zwar jedes mal ein neues Kampf- und Skillsystem hat, aber es nicht schafft weiter auszubauen, vorallem aber schaffen die Japaner nicht, endlich mal glaubwürdige und nachvollziehbare Welten zu schaffen. Es gibt viele Spieler, die gerade das abgespacte an den JRPGs mögen, aber trotzdem kann man sich um etwas Nachvollziehbarkeit und vorallem auch Immersion zwischen Spieler und Spielwelt bemühen. Die Spielwelten sind so statisch, dagegen ist Bioware, die in letzter Zeit nur Crap produzieren (inkl. Mass Effect) richtige RPG-Pioniere.Kefka hat geschrieben:Haha, ja sicher. Der Westen ist der Inbegriff von Konservativität. Es gibt sehr selten kreatives Artdesign im Westen. Charaktere und Welten entspringen den typischen Klischees und kaum jemand schaut über den Tellerrand. Es gibt natürlich auch Ausnahmen.
Hier im Forum wird der Shooter immer als "Stagnations-Genre" angeführt, aber wenigsten gibt es abseits der Massenmarkt-Shooter noch ein paar Perlen, die so grundverschieden sind und versuchen ihre eigenen sehr indviduellen Konzepte weiter auszubauen und das Genre allgemein voranzubringen. Wo habe ich Japan denn sowas? Adventures? Darf ich lachen? Wer diese Kinderspiele als Adventures in einer Diskussion anführt, verliert an jegliche Glaubwürdigkeit.
Das, was Japaner gut können, sind Fast-Food-Spiele zu entwickeln. Aber darüber hinaus haben die nichts mehr auf die Beine gestellt. Selbst das so hochgelobte Demon's Soul. Das wird ja als das Uber-RPG überhaupt gerne erwähnt. Das das aber neben der allgemeinen Charakterentwicklung NULL Rollenspiel bietet, wird wohl gerne vergessen, oder sogar übersehen. Ich will jetzt nicht Demons Soul schlecht reden, aber in dem Kontext, daß Japanern es an Kreativität fehlt, trifft Demons Souls irgendwie den Nagel auf den Kopf.
Vielleicht sollten hier auch die Leute erstmal begreifen, daß Kreativität sich nicht ausschließlich auf das Art-Design beziehen muss. Das ist immer so eine reine Geschmackssache und daher nur sehr schwer objektiv betrachtbar. Aber an spielerischer Kreativität fehlt es den Japaner definitiv. Die schaffen es nicht mal, ihre eigenen Genre voranzubringen, die JRPGs.
Und bitte kommt mir jetzt nicht mit Story und Charaktere. Die sind alle zu in die Tonne treten. ALLE, auch die im Westen. Wirklich gute Stories und Charaktere sind Mangelware. Aber während man im Westen darum kein großen Hehl macht, versuchen die Japaner es immer mit absurden Storykreationen und einfach nur unrealistischen und komplett flachen Charaktere zu übertuschen im festen Glauben daran, daß man wenigsten eine kreative Story hat... So was Absurdes.

