Ionatan hat geschrieben:Was ich aber nicht ganz verstehe ist, warum Gewalt Kunst ist, egal ob in Computerspielen, Filmen usw.
Das Schöne an Kunst, die zeitgleich einen Markt darstellt (Also Musik, Film, Spiele...), ist ja, dass es Auswahl gibt.
Es gibt die Form der "Kunst" mit Gewalt, also ÄktschMovies, Splatterfilme, CoDs, Dead Space, Manhunt...
Und es gibt die Form der "Kunst" ohne, also Komödien, Road Movies, Action ohne Blut, Rosamunde Pilcher, Super Mario, Anno, Wii Sports...
Ich glaube! das Verhältnis ist grob 50/50... klar, gefühlt sind alle Xbox Spiele Gewaltorgien und für die Wii gibts nur Casual Krempel.
Bei Spielen scheint eine gewisse Gewalt-Komponente allerdings inherent zu sein. In Spielen gibt es (fast) immer ein Hindernis, dass überwunden werden muss. In 90% der Fälle bestimmt also nur noch die Form der Darstellung den Gewaltanteil.
Stell Dir einfach mal vor, Du würdest ein Super Mario Spiel mit dem "Detailgrad" von Dead Space machen.
Es bleibt nach wie vor ein simples Jump 'n' Run, aber die Gore Effekte, wenn Mario auf einen Pilz tritt würden das sofort ab 18 machen.
Ändert aber auch nichts daran, dass Mario die meisten seiner 99 Probleme löst, indem er auf (erst recht in Galaxy 1/2) süße Figuren springt.
Womit wir dann bei dem Problem wären, wie sich Gewalt definiert...
Mist, ich habe vergessen, worauf ich hinauswollte....