Du verstehst da überhaupt nichts falsch, ich kann dich beruhigen. Leider werden konstruktive, den Sinngehalt des Rollenspiels definierende Überlegungen vom Plebs niedergebrüllt, der das Spiel bar Kenntnis von Story, Charakterzeichnungen etc. auf ein -zugegeben drastisch inszeniertes- Schlachtfest zu reduzieren versucht. Da kommt halt wieder der dümmlich-infantile Grundtenor zum Tragen - lustigerweise natürlich, bevor man sich ausreichend mit dem Spiel beschäftigt hat, was gerade bei Rollenspielen mindestens einmaliges Durchspielen und Überreißen von Story, Charakteren, Historie etc. beinhalten sollte.gekko001 hat geschrieben:ich hab mal ne frage, bitte steinigt mich nicht für meine unwissenheit^^
wenn hier viele schreiben, dass sei für sie kein rollenspiel, was genau meint ihr damit? ich persönlich habe dragon age origins gespielt auf dem pc aber vermutlich war das das einzige echte rollenspiel, was ich jemals ganz durchgespielt habe, weil ich davor mit dem genre noch nie so viel anfangen konnte, hatte irgendwie keinen bezug dazu.
vor allem weil hier viele schreiben, dass es zu viel blut und nur action sei und dies und das, was genau ist denn dann eurer definition nach ein rollenspiel? ich persönlich als jemand der sich in dem genre nicht so auskennt denke mir da eher "naja das ganze blutzeugs ist zwar schon geschmackssache, aber wieso gehört action nicht in ein rollenspiel? wieso darf man da nicht zu blutrünstig sein?" oder verstehe ich euch da falsch?
mir persönlich hat dragon age origins am meisten aufgrund der story gefallen, das kämpfen fand ich ab der hälfte des spiels am pc eher langweilig...wenn man halbwegs stark ist so dass man ohen großes nachdenken in einen kampf gehen kann und ziemlich sicher gewinnt dann lief jeder kampf nur noch gleich ab "rechter mausklick-warten bis meine figur den gegner platt macht- rechtsklick auf den nächsten gegner - warten usw. usw., da hätt eich mir gegen ende des spiels lieber etwas direktere kampfsteurungen gewünscht wie in einem hack-and-slay und dafür viell. weniger super-spezial-mega-attacken, weil die hab ich am schluss iwie eh kaum noch gebraucht bei den standard gegnern....
oder ist so eine hack-and-slay-steuerung ein tabu in einem rollenspiel? ^^ geht es in einem ROLLENspiel nicht eher darum, dass man sich halt sehr gut in den charachter reinversetzen kann und entscheidungen treffen kann etc. etc. und nicht so sehr um das reine kampfsystem?
wie gesagt, klärt mich bitte auf, vielleicht versteh ich das auch nur alles falsch ^^
mein eindruck von dragon age 2 bisher ist jedenfalls nicht allzu schlecht, die demo hab ich auch gespielt. vor allem da man ja bisher noch nicht soo viel zu sehen bekommen hat storytechnisch will ich erst mal abwarten wie die tests so ausfallen bevor ich mich für "boah totaaaaal geil" oder "boah totaaaal scheiße" entscheide.
Aber was passiert hier? Man spielt eine Demo an, die einen Übeblick über das neue Kampfsystem verschafft, aufgrund der räumlichen Begrenzung aber natürlich nie in der Lage sein kann, die Atmosphäre eines RPG's in Gänze wiederzugeben (ich überlege an dieser Stelle gerade, welche RPG-Demo dies in der Vergangenheit überhaupt je gekonnt hat...) und maßt sich daraufhin an, (für sich, dummerweise dann doch laut herausposaunt) festzustellen, daß rollenspieltypische Anleihen gänzlich flöten gegangen sind. Erledigt sich eigentlich von selbst.
Ich empfand das Kampfsystem als gewöhnungsbedürftig (in etwa mit dem Sprung von Mass Effect 1 zu 2 vergleichbar), das Interface spartanisch-scheiße, den Gewaltgrad etwas over the top. Die epische, düstere Grundstimmung war aber sofort wieder da - Dragon Age halt. Sollte sich dies auch auf Story und Charakterzeichnung übertragen (und hier kann man Bioware durchaus Vorschußlorbeeren gönnen, da ihre Spiele in diesem Punkt noch nie versagt haben), wird das Spiel abermals großartig wirken.
