Dragon Age 2 - Demo veröffentlicht

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xaan
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Beitrag von xaan »

swordfish! hat geschrieben:Das ist durchaus keine subjektive Angelegenheit, denn mehr Action-Elemente, immer linearer werdende Geschichten und damit einhergehende filmische Inszenierungen bereichern ein Rollenspiel keineswegs und es sind auch keine neuen RPG-Elemente, sondern nur welche aus anderen Genres. Dadurch verliert das RPG-Genre unnötig an Komplexität. Mass Effect 2 z. B. wurde nicht ohne Grund auf gamebanshee zum RPG-Hybrid of the year 2010, während Fallout NV zum RPG of the year wurde.
Gleichzeitig kam aber gerade mit Mass Effect das feature auf, dass man im Spielverlauf Entscheidungen treffen kann, die ihrerseits wieder Details im weiteren Verlauf beeinflussen bzw. sogar Auswirkungen auf den Nachfolger haben. Selbst so einfache Ents heidungen wie: helfe ich dem Hanharr Händler dabei einen illegalen Waffemod zu schmuggeln? Helfe ich ihm um ihn danach zu erpressen? Tu ich nur so als ob ich ihm helfe, nur um ihn dann - ehrlich wie ich bin - zu verpetzen?

Diese Dinge fallen unter "ausleben der Rolle". Nicht blos aussuchen und dann vielleicht entscheiden dürfen, ob und wann man welche Nebenquest macht. Nein, echtes Ausleben der Rolle.

Sorry, aber DAS ist AUCH Rollenspiel. Sogar ein sehr, sehr wichtoger Teil von Rollenspiel. Das wird scheinbar immer wieder vergessen, von Leuten die unter RPGs nur noch CRPGs verstehen und fast vergessen haben, wo es mal herkam. Das Genre ist durch die Einführung dieser Features auf dem PC/der Konsole eindeutig bereichert worden. Es ist also keinesfalls so, dass das RPG Genre nur abgebaut hat.
swordfish!
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Beitrag von swordfish! »

xaan hat geschrieben:
swordfish! hat geschrieben:Das ist durchaus keine subjektive Angelegenheit, denn mehr Action-Elemente, immer linearer werdende Geschichten und damit einhergehende filmische Inszenierungen bereichern ein Rollenspiel keineswegs und es sind auch keine neuen RPG-Elemente, sondern nur welche aus anderen Genres. Dadurch verliert das RPG-Genre unnötig an Komplexität. Mass Effect 2 z. B. wurde nicht ohne Grund auf gamebanshee zum RPG-Hybrid of the year 2010, während Fallout NV zum RPG of the year wurde.
Gleichzeitig kam aber gerade mit Mass Effect das feature auf, dass man im Spielverlauf Entscheidungen treffen kann, die ihrerseits wieder Details im weiteren Verlauf beeinflussen bzw. sogar Auswirkungen auf den Nachfolger haben. Selbst so einfache Ents heidungen wie: helfe ich dem Hanharr Händler dabei einen illegalen Waffemod zu schmuggeln? Helfe ich ihm um ihn danach zu erpressen? Tu ich nur so als ob ich ihm helfe, nur um ihn dann - ehrlich wie ich bin - zu verpetzen?

Diese Dinge fallen unter "ausleben der Rolle". Nicht blos aussuchen und dann vielleicht entscheiden dürfen, ob und wann man welche Nebenquest macht. Nein, echtes Ausleben der Rolle.

Sorry, aber DAS ist AUCH Rollenspiel. Sogar ein sehr, sehr wichtoger Teil von Rollenspiel. Das wird scheinbar immer wieder vergessen, von Leuten die unter RPGs nur noch CRPGs verstehen und fast vergessen haben, wo es mal herkam. Das Genre ist durch die Einführung dieser Features auf dem PC/der Konsole eindeutig bereichert worden. Es ist also keinesfalls so, dass das RPG Genre nur abgebaut hat.
Ich hoffe dieser ganze Beitrag ist nicht ernst gemeint. Hast du überhaupt meine Posts gelesen? Es soll also ein neues Feature sein, dass Mass Effect in geringem Maße C & C anbietet? Was für RPGs hast du bisher gespielt? Mass Effect ist z. B. ein Shooter mit RPG-Elementen, Fallout NV ein RPG mit Shooter-Elementen.
xaan
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Beitrag von xaan »

swordfish! hat geschrieben:Ich hoffe dieser ganze Beitrag ist nicht ernst gemeint. Hast du überhaupt meine Posts gelesen? Es soll also ein neues Feature sein, dass Mass Effect in geringem Maße C & C anbietet? Was für RPGs hast du bisher gespielt? Mass Effect ist z. B. ein Shooter mit RPG-Elementen, Fallout NV ein RPG mit Shooter-Elementen.
Das ist so wie es da steht 100% ernst gemeint. Wenn ich mal so in meine Erinnnerung gehe, sind die einzigen Spiele, in denen man ähnlich wie in ME über mehr entscheiden durfte als nur das nächste Nebenquest Fallout, Arcanum und Planescape Torment.

Oder kannst du mir noch welche nennen?
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Mojo8367
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Beitrag von Mojo8367 »

fand die demo gar nich so schlecht, da:o gefiehl mir eig sehr gut un rein von der demo zu schließen wird mich wohl auch der 2. teil unterhalten.

was manche hier so schreiben is allerdings schon echt der hammer, z.b.

- leute die sich über das viel blut aufregen: nur zur info das kann man abstellen

- leute die sich über ne veränderung/verschlechterung des kampfsystems aufregen: ich weeß ja nich, aber auf schwierigkeit normal hat sich in meinen augen das kampfsystem nich wirklich verändert oder gar verschlechtert, ganz im gegenteil, finde das einige fähigkeiten verbessert wurden, z.b. der feuerball, bei dem man jetzt nich automatisch trifft / schaden verursacht sondern auch mal "vorbei schießen" kann

- leute die sich über die grafik beschweren: euch is schon bewusst das in der demo nur dx9 zur verfügung steht!!! un an die konsolenspieler, kann man leider nur sagen pech gehabt, is ja nu nischt neues das games auf dem pc einfach besser aussehen...

überhaupt wie kann man anhand einer demo auf das ganze spiel schließen, es fehlen so viele features die das komplette spiel einfach noch mal um ne klasse besser machen.

ich frag mich auch was manche leute erwarten, wenn ich hier lese, das einem schon der erste teil nich gefiehl weil es zuwenig zauber oder gegenstände gab, was hat der jenige den gespielt, ich wußte als magier im ersten teil so ab level 20 gar nich mehr was ich noch für zauber lernen sollte, die ich eh nich mehr nutze bzw. nutzen kann, da die leiste in ihrer ausdehnung die grenzen meines bildschirms erreicht haben, un da hab ich noch nich mal awekening angefangen gehabt.
auch echt lustig war hier ne aussage es gäbe zu wenig möglichkeiten die party zu mischen, da frag ich mich wieviele gefährten soll's denn geben?!

sicher gibt es bessere rpg's als da:o oder jetzt auch daII, obwohl das hier so hochgelobte mass effekt als referenz für mich nur bedingt tauglich is, immer gleiche dungeons un stupides rumfahren auf den planeten um eben eine der 4-5 verschiedenen dungeons zu erreichen, eintönige questgeber, ala "commander sie haben eine nachricht erhalten, ich stelle durch" is für mich nich unbedingt das rpg schlecht hin

ich denke/hoffe die präsentation der story wird mich in daII wieder begeistern, nachdem ich awakening im bezug darauf eher öde fand

fazit: mir gefällt's auch nach der demo ;) is wohl aber geschmackssache, wer nich will soll's sich auch nich kaufen, ich werd's kaufen un den 10. un 11. märz auch gleich ma urlaub nehmen :D
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Akurai
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Beitrag von Akurai »

swordfish! hat geschrieben: Das ist durchaus keine subjektive Angelegenheit, denn mehr Action-Elemente, immer linearer werdende Geschichten und damit einhergehende filmische Inszenierungen bereichern ein Rollenspiel keineswegs und es sind auch keine neuen RPG-Elemente, sondern nur welche aus anderen Genres. Dadurch verliert das RPG-Genre unnötig an Komplexität. Mass Effect 2 z. B. wurde nicht ohne Grund auf gamebanshee zum RPG-Hybrid of the year 2010, während Fallout NV zum RPG of the year wurde.
Realistischere Inszenierungen bereichern ein Rollenspiel durchaus.
Genauso wie es viele andere Elemente die deines Erachtens nach "nicht Kern-teil des Rollenspiels" sind tun.

Von der Vielfalt der Hintergrundinformationen zu einer Welt, über das manuelle Brauen von Tränken mit Hilfe von einzelnen Zutaten der Alchemie bis hin zum manuellen spannen und loslassen des Bogens.
So viele verschiedene Elemente kombinieren sich nicht nur mit dem "RPG-Kern" sondern werten ihn gleichzeitig auf und machen das Erlebnis intensiver.
Es entwickelt sich daraus auch eine eigene/andere Komplexität.
Die der, wenn ich Rollenspiel mit meinem echten Körper mache, wie es beim Ursprung dieses Spielprinzips oft der Fall war, ähnlich wird.

Ich weiß, wie du das mit dem Vermischung andere Genre-Elemente meinst.
Da ist ja auch was dran. Allerdings gehen diese Elemente mit den RPG-Elementen (wenn es gut gemacht ist) eher eine Synthese ein, als das sie einfach nur nebeneinander existieren in diesen Spielen.
Diese Elemente können durchaus gleichzeitig die "Kern-RPG-Elemente" so aufwerten, auch diese dadurch intensiviert werden.

Neben den von dir genannten Elementen sind ja außerdem noch andere hinzugekommen. Mass Effect oder KotoR haben beispielsweise mehr Entscheidungen und Konsequenzen und nicht-lineare-geschichte als viele ältere CRPGs.

Was Mass Effect2 angeht, so möchte ich allerdings nicht leugnen (und habe es auch nie), dass es den Pfad eines Hybriden eingeschlagen hat.
Bei DA2 wird dies wohl auch der Fall werden.
swordfish! hat geschrieben: Um die Spiele von Bioware beurteilen zu können, sollte ich sie zumindest gespielt haben, oder?
Naja, so meinte ich das nicht. Aber lassen wir das jetzt mal.
swordfish! hat geschrieben: Ach, jetzt haben Umfang und Stil was damit zu tun, dass es zum RPG wird? Das ist Humbug und das weißt du sicher.
Kannst du dich nicht mal auf eine vernünftigere Diskussionsebene einlassen, anstatt mein Argument mit solchen bloßen Entkräftungsphrasen zu bearbeiten?

Natürlich haben Stil und Umfang etwas damit zu tun.
Sonst wäre ein bloßer interaktiver Roman ja auch schon direkt ein Rollenspiel.
Entscheidend ist doch die Illusion der Möglichkeiten und das Übernehmen einer möglichst freien Rolle -> Also die Elemente die der Spieler für diese "Illusion" am wichtigsten erachtet.
Aber mehr dazu weiter unten...

Bezüglich BG solltest du übrigens bedenken, dass der Begriff des CPRGs sich auch stark aus Pen&Paper entwickelt hat.
swordfish! hat geschrieben: dr_elbows hat eigentlich nur bestätigt, was ich meinte. Wer ein richtiges Rollenspiel sucht, wird heute meist nicht fündig.
Nein. Was er eigentlich gemacht hat, ist gut zu umschrieben, wie subjektiv es ist, dieses zu finden.

swordfish! hat geschrieben: Das ein Rollenspiel noch andere Elemente enthalten sollte, muss nicht extra erwähnt werden, oder? Und die Entfaltung meiner Rolle kann ich nun mal nur in einem RPG ausleben, dass mir Möglichkeiten zum Roleplay anbietet. Alles andere findet imaginär, im Kopf des Spielers statt, wie z. B. in den Elder Scrolls Spielen.
Rollenspiel fand ursprünglich zum Großteil im Kopf des Menschen statt.

Ich kann meine Rolle außerdem nicht nur in ihrer Macht auf die Handlung der Geschichte ausleben, sondern auch in vielen anderen Dingen.
Letzten Endes kann ich zB. bei Elder Scrolls entscheiden ob ich überhaupt der Haupthandlung folge oder einfach nur die Gegend erkunde, Kräuter sammle oder wahllos Leute abmurkse. Ich kann entscheiden zu welcher Gilde ich gehe und meinen Charakter dadurch ebenfalls ausleben und ihm somit auch individuell eine Zugehörigkeit von Gemeinschaften dieser Welt verpassen.
Ich erlebe in dieser Gemeinschaft dann eine Sub-Story. In wie fern diese Einfluss auf die Haupt-Story hat, ist im Sinne des echten Rollenspiels, ja sogar im Sinne des echten Lebens unerheblich. Konsequenzen hat es trotzdem.

Ein wichtiger Bestandteil in einem Rollenspiel ist meiner Meinung nach auch noch, in wie fern ich das Aussehen, Hintergrund, Herukunft, Beruf/Klasse selbst bestimmen kann, und wie gut diese Entscheidungen sich dann nachher im Spiel einbringen.

Dragon Age (zum Teil auch ME) ist hier ein gutes Beispiel, wo ich je nach Herkunft bzw. Hintergrund eine andere Einführung spiele und diese Wahl dann später auch noch Konsequenzen hat. Wobei diese zugegebenermaßen auch noch hätten schwerwiegender sein dürfen.
Aber alleine diese Wahl des Hintergrundes und die dazugehörige Inszenierung ist auch ein gutes reinrassiges roleplay-element, dass viele andere Rollenspiele (auch ältere Titel) nicht boten.

In wie fern ich von vornherein selbst bestimmen kann was ich spiele (vom geschlecht bis hin zum kleinsten detail) ist ein pures Element des Rollenspiels, das heute sehr viel mehr Titel (und in einer weitaus größeren Ausprägung) bieten als ältere Rollenspiele.
swordfish! hat geschrieben: Was man sich mit der eigenen Fantasie hinzudichtet, hat aber nichts mit dem tatsächlichen Inhalt eines CRPGs zu tun. Ob ich mir nur vorstelle ein großer Magier zu sein oder ob ich im Spiel tatsächlich Rückmeldung darauf erfahre, sind zwei komplett verschiedene Dinge.
siehe meinen Kommentar eins weiter oben.
swordfish! hat geschrieben: Das eine gute Story, Quests und eine gute Atmosphäre auch zu einem Rollenspiel gehören sollten, ist mir klar. Das kann man aber auch auf andere Genres beziehen. Natürlich ist mir ein CRPG mit guter Story lieber als eines mit schlechter, aber es wird dadurch nicht mehr zum Rollenspiel.
Hier stimme ich dir im Prinzip zu.
Aber oft ist es eben so (subjektiv vom spieler abhängig), dass diese Elemente das Rollenspiel-Erlebnis intesivieren können, solange dieses vorhanden ist. Aber Ähnliches habe ich ganz oben schon geschrieben.

Was für mich jedenfalls ein Spiel mehr zu einem Rollenspiel macht sind die Möglichkeiten die mir geboten werden. Einfluss auf die Hauptgeschichte ist eben nur eine von mehreren Elementen die zu dieser "Freiheit" beitragen. Siehe aber dazu meine Auflistung weiter unten.
swordfish! hat geschrieben: Früher war man also der Meinung, dass ein Rollenspiel hauptsächlich Action und eine lineare Geschichte enthalten sollte? Oder war es nicht eher das glaubhafte ausleben können einer Rolle?
Richtig. Es war das glaubhafte Ausleben einer Rolle...
Das hast du gut umschrieben :)
Aber was gehört zum glaubh. Ausleben einer Rolle dazu?
Nur Action und eine lineare Story gewiss nicht.
Aber diese Definiton trifft ja auch eher auf ein reines Action-Game oder einen Shooter zu.

Ich habe dazu zwar oben schon etwas geschrieben aber was für mich noch (außer deine Kriterien) dazu gehört eine Rolle glaubhaft ausleben zu können sind zB.
- Möglichkeiten der Rollenbestimmung (optisch, "beruflich", Fähigkeiten, Hintergrund etc...)
- Möglichkeiten diese Rolle mit Dialogen, kleineren sowie größeren Handlungen auszuleben (mit Konsequenz umso besser, aber auch im wirklichen Leben hat nicht alles was ich sage und mache eine schwerwiegende Konsequenz)
- Möglichkeiten wie Vielfältig ich mit meiner Umgebung interargieren kann (zB. mit wem kann ich alles sprechen, wie viele Gegenstände kann ich wie vielfältig einsetzten, in wie fern kann ich generell mit meiner Umgebung und Natur interargieren... kann ich vielleicht ein Reittier oder sogar Haus haben?)
- Möglichkeiten zur Entwicklung der Rolle
- In wie fern kann ich auf andere Individuen (insb. Verbündete - Siehe KotoR oder ME) einfluss nehmen. Wie weit kann dieser einfluss gehen?
- Wie glaubwürdig ist im gegenzug die Welt in der ich meine Rolle auslebe?
swordfish! hat geschrieben: Es geht nicht ums wegnehmen oder wer am Ende die Diskussion gewinnt. Es geht mir nur um die Richtigstellung des Rollenspielbegriffs und was er im Kern bedeutet. Aber im Grunde scheint es mir reine Zeitverschwendung zu sein.
Und ich versuche klarzumachen wie dynamisch dieser Begriff eigentlich ist.
Das breite Spektrum der Varianten von Rollenspielen die es gibt (nicht nur bei CRPGs) spiegelt diese Dynamik meiner Meinung nach auch wieder.

Wenn es dir nicht ums "Gewinnen" geht, können wir uns dann nicht einfach darauf einigen, dass der Begriff für dich (und andere Leute) eine etwas andere Auslegung als für mich (und andere Leute) hat?

Im Grunde denken wir beide doch garnicht so unheimlich unterschiedlich über diesen Begriff.

Ein beinahe schon philosophischer, aber eher feiner Betrachtungsunterschied auf die Bedeutung dieses Begriffs, zieht bei uns beiden dann in der Welt der Computerrollenspiele halt eben größere Differenzen mit sich.

Wir beide haben nichts davon, diese Diskussion jetzt großartig weiterzuführen, deswegen werde ich für meinen Teil hier jetzt einen Schlussstrich ziehen.
Zuletzt geändert von Akurai am 26.02.2011 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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dr_elbows
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Beitrag von dr_elbows »

Das ist durchaus keine subjektive Angelegenheit, denn mehr Action-Elemente, immer linearer werdende Geschichten und damit einhergehende filmische Inszenierungen bereichern ein Rollenspiel keineswegs und es sind auch keine neuen RPG-Elemente, sondern nur welche aus anderen Genres. Dadurch verliert das RPG-Genre unnötig an Komplexität
DAS ist aber eine subjektive Aussage, denn wer darf denn sagen, was ein Genre bereichert, und was nicht? Und Komplexität alleine definiert weder ein Genre, noch macht es ein Spiel gut, ist aber ein Merkmal vieler guter Rollenspiele. Und wenn Du Komplexität in einem Rollenspiel suchst, dann verstehe ich Deine Entrüstung gut. Was aber RPG Elemente sind und was nicht, obliegt weder Deinem, noch meinem Urteil. Wir können höchstens in 10 Jahren sagen: Ja, Rollenspiele haben sich in diese Richtung entwickelt, oder: Das war damals eine Sackgasse, denn diese Elemente wurden überwiegend negativ aufgenommen.


Was man sich mit der eigenen Fantasie hinzudichtet, hat aber nichts mit dem tatsächlichen Inhalt eines CRPGs zu tun. Ob ich mir nur vorstelle ein großer Magier zu sein oder ob ich im Spiel tatsächlich Rückmeldung darauf erfahre, sind zwei komplett verschiedene Dinge.
Wenn Du ersteres aber nicht tun möchtest, ist letzteres aber irrelevant. Phantasie ist, imho, wohl nun wirklich eine wichtige Voraussetzung für alle Rollenspiele im tatsächlichen Sinne des Begriffes.
dr_elbows hat eigentlich nur bestätigt, was ich meinte. Wer ein richtiges Rollenspiel sucht, wird heute meist nicht fündig.
Nein, er hat nur gemeint, dass er heute andere "richtige" Rollenspiele suchen muss.
Ein beinahe schon philosophischer, aber eher feiner Betrachtungsunterschied auf die Bedeutung dieses Begriffs, zieht bei uns beiden dann in der Welt der Computerrollenspiele halt eben größere Differenzen mit sich.

Wir beide haben nichts davon, diese Diskussion jetzt großartig weiterzuführen, deswegen werde ich für meinen Teil hier jetzt einen Schlussstrich ziehen.
Prost! Dem ist nichts hinzuzufügen. Und ... sorry, das mit dem quoten hab ich nicht so drauf.[/quote]
Coconutpete84
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Beitrag von Coconutpete84 »

Also mittlerweile füllt sich die Liste mit Leuten die ich in meiner Ignore Liste habe, weil es hier immer wieder ein paar Spezialisten gibt die sich über 15 Seiten hinweg profilieren müssen.

Ja ihr seids die Topexperten schlechthin, nun das Ego zufrieden?

@Topic:

Mir fällt immer mehr auf, dass bei Computerspielen Frauen nur mehr mit großen Brüsten dargestellt werden. Aber nicht nur groß, nein auch prall wie im Porno. Wusste nicht, dass es zu damaligen Zeiten an jeder Ecke einen Schönheits-OP Tisch gab.

Erinnert mich an neue Adventures, die Macher der Runaway Reihe zb haben im dritten Teil auch jeder Tante Riesenhupen verpasst....
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LordBen
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Beitrag von LordBen »

Coconutpete84 hat geschrieben: Mir fällt immer mehr auf, dass bei Computerspielen Frauen nur mehr mit großen Brüsten dargestellt werden. Aber nicht nur groß, nein auch prall wie im Porno. Wusste nicht, dass es zu damaligen Zeiten an jeder Ecke einen Schönheits-OP Tisch gab.
In Hyboria (Age of Conan) beispielsweise laufen auch Huren mit gigantischen Brüsten durch die Gassen und es werden im Kampf Körperteile abgetrennt und es fließt literweise Blut.
Das sind Stilmittel um eine schmutzige Welt darzustellen.
Ich kann durchaus verstehen dass das nicht jedermans Sache ist, ich kann aber diese Vergleiche nicht nachvollziehen. Dragon Age spielt in keinem Abbild unserer realen Welt sondern in einer Fantasywelt.
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Brakiri
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Beitrag von Brakiri »

LordBen hat geschrieben:
Coconutpete84 hat geschrieben: Mir fällt immer mehr auf, dass bei Computerspielen Frauen nur mehr mit großen Brüsten dargestellt werden. Aber nicht nur groß, nein auch prall wie im Porno. Wusste nicht, dass es zu damaligen Zeiten an jeder Ecke einen Schönheits-OP Tisch gab.
In Hyboria (Age of Conan) beispielsweise laufen auch Huren mit gigantischen Brüsten durch die Gassen und es werden im Kampf Körperteile abgetrennt und es fließt literweise Blut.
Das sind Stilmittel um eine schmutzige Welt darzustellen.
Ich kann durchaus verstehen dass das nicht jedermans Sache ist, ich kann aber diese Vergleiche nicht nachvollziehen. Dragon Age spielt in keinem Abbild unserer realen Welt sondern in einer Fantasywelt.
Ich vermute mal Pete ist die Verwebung von Männerfantasien bezüglich Frauen in Fantasywelten wo es primär um andere Dinge gehen sollte, etwas zu penetrant ;)
NerevarINE
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Beitrag von NerevarINE »

Das sind Stilmittel um eine schmutzige Welt darzustellen.
keine ahnung welchen anspruch sich die entwickler bei DA2 gestellt haben. Bei DA:O wollten sie glaube ich eine erwachsene welt basteln, die nicht auf das normale schwarz weiß- gut böse system aufbaut.

Falls sie diesen anspruch auch für DA2 genommen haben...naja. Literweise Blut (2x so viel volumen wie der kröper davor hatte ) und NUR große Hupen stellen für mich eher eine spätpubertäre welt da als eine erwachsene.
Von mir aus kann im Bordell um die Ecke die Puffmutter 2Medizinbälle vorne dran haben, aber jede einzelne Frau mit prallen Silikonmelonen, naja, wems gefällt. Für mich trägt das neben anderen Faktoren dazu bei, dass die Atmo die ich aus DA:O kannte nicht mehr vorhanden ist.
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Nik_Cassady
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Beitrag von Nik_Cassady »

Die Demo macht Lust auf mehr.
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Xris
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Beitrag von Xris »

Wenn man sich einige Kommentare hier durchliest, fragt man sich spontan weshalb Heavy Rain letztes Jahr nicht auch "RPG des Jahres" geworden ist. :ugly:

Btw irre ich mich, oder hat ein Bioware Mitarbeiter kurz nach FFXIII Release einen Kommentar wie "ich weiß nicht was es ist, ein RPG ists jedenfalls nicht" in den Raum geworfen? Nach ME2 und jetzt vermutlich auch noch DA2 sollte man sich dringend an die eigene Nase fassen.
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Ilumi
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Beitrag von Ilumi »

MoJoe83 hat geschrieben:- leute die sich über das viel blut aufregen: nur zur info das kann man abstellen
Dann stells mal ab. Viel Unterschied wirste nicht merken. Siehe mein letzter Beitrag im Thread.
- leute die sich über die grafik beschweren: euch is schon bewusst das in der demo nur dx9 zur verfügung steht!!! un an die konsolenspieler, kann man leider nur sagen pech gehabt, is ja nu nischt neues das games auf dem pc einfach besser aussehen...
Dann stellt sich die Frage, warum die Umgebung in 5 - 10 Jahre alten Spielen besser aussah, als der triste Nebel-Horizont und Bodenmatsch in DA2. Damals gabs auch kein DX11.
swordfish!
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Beitrag von swordfish! »

Da sich die ganze Diskussion mit Akurai nur noch im Kreis dreht, gehe ich jetzt mal auf dr_elbows ein.
dr_elbows hat geschrieben: DAS ist aber eine subjektive Aussage, denn wer darf denn sagen, was ein Genre bereichert, und was nicht?


Ok, da hast du Recht. Trotzdem geht eine filmische Inszenierung meist mit einer linearen Geschichte einher und die hat in einem guten CRPG nun mal nichts zu suchen.
dr_elbows hat geschrieben:Und Komplexität alleine definiert weder ein Genre, noch macht es ein Spiel gut, ist aber ein Merkmal vieler guter Rollenspiele. Und wenn Du Komplexität in einem Rollenspiel suchst, dann verstehe ich Deine Entrüstung gut.
Die Komplexität bezog ich nur auf den Roleplay-Part. Dadurch wird ein Rollenspiel komplex. Entscheidungen mit Konsequenzen, verbaute Wege und das finden neuer Wege zur Problemlösung, dass gutstellen mit einer Fraktion und dadurch bedingt Rufverlust bei anderen usw.
dr_elbows hat geschrieben:Was aber RPG Elemente sind und was nicht, obliegt weder Deinem, noch meinem Urteil. Wir können höchstens in 10 Jahren sagen: Ja, Rollenspiele haben sich in diese Richtung entwickelt, oder: Das war damals eine Sackgasse, denn diese Elemente wurden überwiegend negativ aufgenommen.
Es ging an diesem Punkt auch nicht um RPG-Elemente, sondern nur darum, was RPG ist. RPG-Elemente sind ja z. B. auch ein Levelsystem, Erfahrungspunkte und das verbessern von Werten. Durch diese Elemente wird ein Spiel nicht zum Rollenspiel, aber sie sind Bestandteile vieler Rollenspiele.
dr_elbows hat geschrieben:Wenn Du ersteres aber nicht tun möchtest, ist letzteres aber irrelevant. Phantasie ist, imho, wohl nun wirklich eine wichtige Voraussetzung für alle Rollenspiele im tatsächlichen Sinne des Begriffes.
Nein, sie ist für echte CRPGs eher unwichtig. CRPGs haben technische Grenzen, ich kann nicht tun was ich will und daher ist meine Fantasie irrelevant. Wenn ich im Real Life Roleplay betreibe hab ich viel mehr Möglichkeiten als in einem CRPG. Ein CRPG hat nur die Aufgabe mir Roleplay in dem Maße anzubieten, wie es möglich ist. Ich brauche in Arcanum keine Fantasie um meine Rolle als redegewandter Pazifist spielen zu können. Ich kann die meisten Situationen tatsächlich im Sinne meiner Rolle lösen, da mir das Spiel passende Wege anbietet. In einem Spiel wie Morrowind kann ich vll. so tun, als wär ich redegewandt, es wird aber keinen Einfluss auf Questverlauf oder die Handlung haben, weil es dem Spiel schlicht egal ist, was ich tue. Das ist kein Roleplay, auch nicht mit viel Fantasie. Ähnliches gilt für BG und andere Bioware-Spiele.
KOK
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Registriert: 28.10.2010 16:16
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Beitrag von KOK »

Akurai, Ihre Argumentation baut darauf auf, daß sich ein Genre weiterentwickelt. Da wird Ihnen niemand widersprechen. Sie verwechseln dabei Wandlung mit Verwebung. Natürlich darf in einem RPG die Storypräsentation und -inszinierung voranschreiten. Das ist aber kein RPG-Kriterium, sondern etwas, das genreunabhängig auf alle Genre fußt.

Und bitte wo hat Mass Effect irgendwelche Konsequenzen? Ich kenne nicht eine Einzige. Das Drumherum ändert sich, aber es hat keine Auswirkungen auf einen selbst, auf die Handlung oder auf irgendwas anderes. Mass Effect ist mit das schlechteste RPG überhaupt. Dem ersten Teil hat man halt noch so einiges verziehen, weil es dafür noch andere Stärken hatte. Vom zweiten Teil war davon aber nichts mehr zu sehen.