Also generell erstmal.... GEIL GEIL GEIL
So sehr man sich auch über verschlauchte Spielabläufe ala DA:O und Konsorten beschwert, so muss man ihnen doch lassen, dass sie einen bei der Stange halten und dem roten Faden folgen lassen. Bei Oblivion hatte ich zumeist das Problem, dass ich dem größeren Kontext des Spiels irgendwann nicht mehr folgen konnte bzw. zu folgen nicht mehr bereit war. Meint, dass ich nach dem 47ten sich gleichenden Dungeon und der 358ten belanglosen Nebenquest einfach nicht mehr das Gefühl hatte, mich in einer in sich geschlossenen Welt zu befinden.
Ähnliches hatte ich auch in Fallout 3, was unbestritten ein großartiger Titel is. Allerdings wird man aufgrund der Fülle an Möglichkeiten ein Stück weit erschlagen, zumal mir die klare Zielsetzung fehlt, so geil das Drumherum auch inszeniert ist. Das Ganze wirkt dann auch noch inkonsistent, wenn man per Schnellreisesystem die Möglichkeit hat, in unerforschtes (!!!) Gebiet zu reisen (Oblivion) oder die NPCs einfach nicht glaubwürdig wirken.
Sollte Skyrim das ausmerzen, und ein Kampfsystem liefern, das über Einen-Schlag-Blocken-dann-DRAUF! hinausgeht, steht einem RPG-des-Jahres im Grunde nix im Wege, zumal DA2 in vielerlei Hinsicht nicht das zu liefern scheint, was man sich erwartet hat.
