Most Pirated Games of 2010

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mr archer
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Beitrag von mr archer »

4P|Zierfish hat geschrieben:
komplex =! schwer
Thief1 war nicht "komplex" es war halt nur nicht einfach.
Trials HD simpel, aber bockschwer

nur um deutlich zu machen worauf es hinaus läuft. Und Thief1 also ...
was genau war daran so komplex? Da hatte SC1 ja deutlich mehr Tiefe.
Ich sage nicht, dass es besser war - aber die Komplexität war höher!

Ist natürlich jetzt etwas o.t. unser kleines Gespräch hier - aber schließlich bist du der Mod und du wirst schon ein Zeichen geben, wenn´s dann gut ist.

Also, Thief 1, schwer oder komplex? Schwer fand ich das Spiel nie. Fordernd, ja. Aber doch jederzeit beherrschbar. Ich habe es von Anfang an auf hart gespielt - also keine Hits an Wachleuten und immer ordentlich viel Mindestloot im Level, der zum Teil wirklich nicht leicht zu finden war. Weisst du ja selbst. Warum ich das Spiel nicht als schwer bezeichnen würde: weil man eigentlich in keine Sackgasse geraten konnte, die ein Neuladen zwingend erforderlich gemacht hätte. Es gab immer einen Weg, wieder in den Schatten zurück zu finden. Was Thief 1 komplex macht und es in meinen Augen auch etwas über SC1 hinaushebt (das natürlich trotzdem ein sehr gutes Spiel ist) ist die vertrackte Levelarchitektur. Das Spiel verlangt Orientierungssinn wie nur wenige andere. Und das macht es in meinen Augen zu einem komplexen Spiel. In der Art und Weise, wie hier aus der Räumlichleit der Level Spannung und Herausforderung generiert wird. Darin ist Thief 1 bis heute vorbildlich.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

@reeBdooG
@ Zierfisch

Eine gute Inszenierung steht einer guten Spielmechanik dann im Weg wenn 85% der Ressourcen in die Inszenierung fließen. Und schau dir die Berichte zu COD an wenn du mir nicht folgen kannst. Dumm für mich dass es genug Leute gibt die damit kein Problem haben. Mit Abstrichen trifft das aber auf fast jedes große Spiel der letzten beiden Jahre zu (einfach mal NWN2 mit DA:O vergleichen).
- Zierfish (thx)
- das is doch Käse
bist du so naiv zu denken, dass der Entwickler alle Ressourcen in die Grafik pumpt und dann das Spiel vernachlässigt? Is dir schon aufgefallen, dass grafisch gute Spiele meist auch die besten sind? Na wie könnte das nur korreliert sein? Kleiner Tipp: es liegt nicht daran, dass die Leute nur Spaß haben wenn es gut aussieht

btw: Leute die behaupten, dass nur noch Indy Games gut wären kann ich eh nicht ernst nehmen ... komischerweise haben gestandene Spielredakteure (die sich im Grunde NUR mit Videospielen beschäftigen) in 99% der Fälle andere Ansichten und finden den "casual Müll" gut ...

ich mein so arrogant muss man erstmal sein zu behaupten, dass alle anderen am Verfall des Mediums schuld sind, weil sie keine Handbücher in der Größe eines Telefonbuches wünschen.
Und ja, Publisher sind teilweise selber schuld. Es gibt zu viele Spiele, zu viele AAA Titel
Beschwerst du dich grad über eine zu große Auswahl an games?

Und im marketing für die großen Titel gehen zwangsweise die vielleicht besseren anderen Titel unter weil sie einfach nicht die Aufmerksamkeit bekommen die sie verdienen.
achso... die "vermeintlich" besseren Titel
von denen uns natürlich niemals ein Spielredakteur jemals erzählen würde.
Wenn ein Titel wirklich gut ist, dann schafft er es auch an die Presse
siehe Minecraft, glaubst du da wurde viel Geld ins Marketing gesteckt?
Und auch explizit für dich: Ich sage nicht dass die Publisher alle Schuld tragen. Du sagst aber dass alle Schuld nur bei den Raubkopierern liegt. Das ist in etwa so als wenn du sagst Amokläufe kommen von Killerspielen.
also wenn du meine posts nicht verstehst, dann kann ich mir den Diskurs auch einfach schenken. Ich hab nicht ein einziges mal behauptet, dass die Raubkopierer für irgendwas zu verantworten sind. wow
Unterstellung? Differenzierung? Glashaus!
spars dir einfach... und der smiley is ja wohl Provokation pur

@Dexter

Heavy Rain wurde aber auch in allen Medien gehyped... das war ja unglaublich

ich hoffe mit der Korrelation von Unternehmenspleiten und Raubkopierern meinst du nicht mich, sonst muss ich mir wirklich überlegen, ob ich die falsche Sprache spreche ^^
Zuletzt geändert von Zierfish am 30.12.2010 18:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

^^
@ Archer:
Sehe ich genauso. Thief waren recht große offene Level, in der man kleine Missionsziele in beliebiger Reihenfolge und auf unterschiedliche Weise erledigen konnte. Das gab dem ganzen eine gewisse Tiefe. Ich würde es auch nicht unbedingt komplex nennen, aber ich versteh schon wie du das meinst.
Ilsildur
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Beitrag von Ilsildur »

was nützt einem die illegale version von bf-bc2 oder cod-bo? ohne mp sind die spiele eigentlich wertlos. nur wegen dem sp würd ich mich nicht strafbar machen ...
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DextersKomplize
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Beitrag von DextersKomplize »

Heavy Rain wurde aber auch in allen Medien gehyped... das war ja unglaublich

ich hoffe mit der Korrelation von Unternehmenspleiten und Raubkopierern meinst du nicht mich, sonst muss ich mir wirklich überlegen, ob ich die falsche Sprache spreche ^^
Wurde gehyped, weils genial ist! Vorab wurde imho gar nix gehyped...also ich wusste bis kurz vorm erscheinen nix von dem Spiel! Und gute Storys, Gefühle, Emotionen...die kann man schlecht hypen. Funzt oder funzt nicht. Und bei HR funzt es 100%. Bei AW bspw. nur am Anfang...später....gääähn schnarch :)

Und nein, ich meine nicht dich...habe allgemein gesprochen.
Hadik
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Beitrag von Hadik »

von allen Raubkopien sind mind. 90% in Asien
reeBdooG
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Beitrag von reeBdooG »

@ Zierfish

Wenn die Entwickler ach so viel Geld in die Mechanik pumpen, warum entwickelt die sich seit Jahren nimmer weiter? Oder willst du mir jetzt echt erzählen dass dem nicht so ist? Wo hat sich denn die Spielmechanik in COD weiterentwickelt? Mehr perks? Oder in RPGs, gibt es da heute mehr Möglichkeiten? Mehr Klassen, mehr Entwicklungsmöglichkeiten, mehr Konsequenzen?


Zu große Auswahl? Wie definierst du Auswahl? Die einzige Wahl die ich für mich sehe ist die zwischen einer Menge gleichartiger Spiele und meiner über die Jahre gefüllten Schatztruhe.
Ich sehe beispielsweise keinen Grund mit MOH, BFBC und COD 3 mehr oder weniger gleiche Spiele in einem Jahr zu veröffentlichen (vor allem nicht weil in der Aufzählung zweimal EA steht). Natürlich ist das eine subjektive Einschätzung, eine Kaufentscheidung aber auch.


So, und jetzt vergleich mal das Ausmaß der Berichterstattung zu zB Minecraft mit den Artikeln die jetzt schon für Diablo3 (bevor auch nur eine ungenaue Veröffentlichungsankündigung kam) erscheinen. bzw die Art und Weise wie auf diese Berichterstattung hingewiesen wird. Ich rede nicht davon dass diese Titel totgeschwiegen werden, sondern untergehen. Oder glaubst du echt jeder Leser liest von vorn bis hinten jeden Seite durch?
Immerhin ist es doch der Sinn der Werbung dem potentiellen Kunden einzuflüstern dass das eine Produkt besser ist als das andere. Und jedes Magazin macht mit solang die großen Titel nen 10 Seiten Test bekommen und die kleinen zu zweit auf einer Seite stehen.


Und aja, was du so schreibst ist ja auch fern von jeglicher Unterstellung, absolut sachlich und sowieso die Weisheit. Ist halt immer am einfachsten auf andere zu zeigen...
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Bloody Sn0w
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Beitrag von Bloody Sn0w »

Raubkopien sind seit jeher Teil der Spielelandschaft und stehen scheinbar in Korrelation zur Popularität von Medien und Plattformen. Das hat aber bisher noch keine Plattform daran gehindert finanzielle Erfolge zu verzeichnen. Trotz Raubkopien sind der PC, die PS2, die Wii und jüngst das iPhone/Pod ganz groß geworden.

Das soll gewiss keine Entschuldigung für Raubkopien sein, aber es darf auch nicht zu einer von der Industrie werden.

So lassen sich beispielsweise Kopierschutzmaßnahmen rechtfertigen, die eigentlich gegen den Gebrauchtmarkt gerichtet sind, bzw. unverständliche Gängeleien darstellen. Oder die fehlenden Ambitionen im PC Sektor. Die nichts mit Raubkopierern, sondern der geringeren Userbase zu tun haben, die aus der explosiven Vergrößerung der Spielemarktes und der gleichzeitig schlechten Neukundenbindung resultiert.

Vielleicht würde ich der Spieleindustrie ihr Wehklagen um die Raubkopierer abkaufen, wenn sie tatsächlich Bemühungen in die Richtung unternehmen würde. Aber weder bemüht man sich um eine besonders kundenfreundliche Distribution, qualitativ angepassten Preisen, oder überzeugender Produkte, noch fördert man Plattformen mit geringem bis gar keinem Raubkopienanteil, wie der PS3*, sondern orientiert sich immer am erträglichsten Medium, unabhängig von angeblichen Verlusten durch Raubkopierern.

Abschließend möchte ich aber noch sagen, dass Raubkopien natürlich auch den Verlust von potentiellen Käufern bedeutet, aber ich eben nicht glaube, dass es sich dabei wirklich um eine ausschlaggebende Größe handelt. Meiner Meinung nach schadet sich die Industrie durch Übersättigung und o.g. Punkten selbst deutlich mehr.


* Verblüffend wie Zeitnah der PS3 Hack, der starke Support der Industrie und die Vergrößerung der Userbase zu Gunsten Sony's beieinander liegen.
Zuletzt geändert von Bloody Sn0w am 30.12.2010 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

@ Bloody Sn0w

Danke! Guter, ausgewogen formulierter Beitrag. Kann dem beipflichten.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

@reeBdooG
Wenn die Entwickler ach so viel Geld in die Mechanik pumpen, warum entwickelt die sich seit Jahren nimmer weiter? Oder willst du mir jetzt echt erzählen dass dem nicht so ist? Wo hat sich denn die Spielmechanik in COD weiterentwickelt? Mehr perks? Oder in RPGs, gibt es da heute mehr Möglichkeiten? Mehr Klassen, mehr Entwicklungsmöglichkeiten, mehr Konsequenzen?
die Frage is simpel

Umsetzungen neuer Mechaniken birgt ein Investitionsrisiko und wird deshalb gescheut. Das is die Aufgabe der Indie Entwickler und von dort aus werden geprüfte Ideen in größere Spiele übertragen.

Wenn es doch so einfach wäre das neue große Ding zu machen, warum bist du dann kein Game Designer und zeigst den Publishern mal wie man eine neue Idee richtig vermarktet? Kann ja dann scheinbar nicht so schwer sein, wenn alle nörgeln.

Ich glaub die Leute sind einfach nur übersättigt und frustriert, dass das Rad leider nicht jedes Jahr neu erfunden wird.
Genau so klingt es nämlich für mich die meiste Zeit
Zu große Auswahl? Wie definierst du Auswahl? Die einzige Wahl die ich für mich sehe ist die zwischen einer Menge gleichartiger Spiele und meiner über die Jahre gefüllten Schatztruhe.
Ich sehe beispielsweise keinen Grund mit MOH, BFBC und COD 3 mehr oder weniger gleiche Spiele in einem Jahr zu veröffentlichen (vor allem nicht weil in der Aufzählung zweimal EA steht). Natürlich ist das eine subjektive Einschätzung, eine Kaufentscheidung aber auch.
Du hattest dich doch beschwert, es würden zu viele Tripple A Titel erscheinen. Wenn dich die einseitige Berichterstattung stört:
eröffne eine Internetseite und rede nur über indie Titel
man muss Probleme nicht immer bejammern, man kann sie auch mal angehen.

gegen den Rest hab ich nichts einzuwenden, sogar der letzte Satz stimmt, würde er nicht eine Spur Ironie enthalten ;)

Im Gegensatz zu dir bash ich nämlich weder Indie Entwickler, noch Publisher, noch Raubkopierer, noch Kunden

mich regen lediglich Heuchler auf
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

4P|Zierfish hat geschrieben:
Wenn es doch so einfach wäre das neue große Ding zu machen, warum bist du dann kein Game Designer und zeigst den Publishern mal wie man eine neue Idee richtig vermarktet? Kann ja dann scheinbar nicht so schwer sein, wenn alle nörgeln.
Sorry, Zierfish, aber das Argument ist die älteste und abgeschmackteste Antikritik-Plattitüde überhaupt. Der Bart von diesen Zeilen ist so lang, dass du ihn dir zwischen den Beinen durchziehen und mit deinen Arschhaaren verknoten kannst.

Man kann als langjähriger Kunde durchaus für sich in Anspruch nehmen, Fehlentwicklungen benennen zu können, ohne selbst die Fähigkeit zu haben, ein Spiel programmieren zu können.

Du kannst schließlich auch in einem Restaurant als zahlender Kunde den Koch heranzitieren, wenn du mit seiner Arbeit unzufrieden bist. Und wenn der Koch dir dann sagen würde: "Dann machen Sie´s doch besser, Sie Suderant, Sie!" - dann wäre er mit Recht gefeuert.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

@mr archer

es ist aber wohl ein Unterschied, einen Misstand klar benennen zu können oder nur zu schrein: "mag ich nicht"

Dem Koch kann man sagen, dass es fad oder versalzen ist.

Ich muss auch keine 5 Mio Zeilen Code programmieren können um zu wissen, dass mir das Setting nicht gefällt, ein feature nicht zusagt, oder sonstwas.

Aber wenn die Leute anfangen sich hinzustellen und zu nörgeln, dass für sie nichts mehr programmiert wird ... ich mein wtf?

Is denn hier schonmal ein richtiger, handfester Kritikpunkt gefallen?
Ich glaub nicht...

Vllt, dass die Lernkurve einigen viel zu flach ist... das mag sein
dann spielt man das Spiel auf Schwer oder Hardcore und dann wird man schon sehen, dass einem der hintern versohlt wird (vom neuesten SC Teil mal abgesehen, der war sogar da recht leicht)

und wenn es nur um Linearität geht ...
da kommt n ganzer Rattenschwanz von Problemen hinterher.
Wegfindung, Frustration, kontrolliertes voran kommen, bemerken von gescripteten Ereignissen und Schauplätzen (wer will schon einen Designer für 3 Monate bezahlen und am Ende sieht niemand seine Arbeit?!)

Wenn es doch nur so einfach wäre...

und wer zahlt den Mist am Ende? etwa die Leute, die sich darüber aufregen, dass Spiele 60€ kosten? das bezweifle ich ja mal noch ganz stark...

Außerdem:
Wenn es Millionen Leuten gefällt und sie bereit sind dafür Geld auszugeben, dann muss sich doch niemand gezwungen sehen High Budget Titel für eine Minderheit zu entwerfen.
Das ist das bekämpfen von Windmühlen!

Entweder sucht man sich dann n anderes Hobby, oder spielt andere Spiele.
Aber dem Rest der Welt vorzuwerfen es würde den persönlichen Geschmack nicht teilen.
DA hört bei mir der Spaß auf.

Und dann kann ich auch gern so ne scheiss Plattitüde vom Dachboden holen.

PS: und für alle hardcore RPG Nerds
hat Fallout Vegas nen Modus eingeführt bei dem man auf Schlaf und Dehydration achten darf... aber macht es das Spiel besser?
95% der Leute sagen: "nein"

muss man dann das Spiel aber immer auf die anderen 5% anpassen?

Wenn ich gern Heuschrecken esse muss ich mich doch auch nicht beschweren, dass nicht jedes Restaurant die Dinger anbietet?
reeBdooG
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Beitrag von reeBdooG »

Ich bin ein Kunde, ich DARF KRITISCH sein. In einer funktionierenden Marktwirtschaft muss ich es sogar. Kritik heißt ja auch nicht sofort kategorische Ablehnung, ein wenig differenzieren bitte (und ja, der musste einfach sein :wink: ).

Nicht jedes Spiel muss das Rad neu erfinden um Spaß zu machen. Aber man kann auch nicht erwarten das sich kalter Kaffee gut verkauft. Ich hatte mir zB EmpireTW gekauft und fand es auch sehr gut. Trotzdem war mir NapoleonTW keine 45€ wert obwohl es nicht schlechter ist.
Deswegen kann ich durchaus nachvollziehen wenn sich jemand einen x-beliebigen 6h Shooter runterlädt um sich nur mal die Kampagne anzuschauen. Was wohl auch ein (nicht der) Grund für die vielen downloads ist.

edit:
Du willst was konkretes?
Abgesehen von der flachen Lernkurve.
Mehr Möglichkeiten zum Erreichen eines Missionsziels, mehr Wege
Mehr Möglichkeiten in RPGs zur Charakterentwicklung
Mehr Auswirkungen von Entscheidungen

Wenn ich mir überlege das ein Deus Ex als HD remake das alles erfüllen würde wird mir übel....

Und das sind jetzt Sachen die in vielen Kritiken hier bei 4P von den Redakteuren geäußert werden. Der Unterschied ist nur wie zufrieden man mit dem status quo ist.
Zuletzt geändert von reeBdooG am 30.12.2010 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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TheInfamousBoss
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Beitrag von TheInfamousBoss »

Und das Schlimme ist, dass solche Leute dann sagen: Ich habe im Leben noch nie gestohlen...

Nur weil ein Spiel an sich abstrakt ist, heißt es nicht, dass man es überall herunterladen kann - ohne es zu bezahlen...
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

4P|Zierfish hat geschrieben:@mr archer

es ist aber wohl ein Unterschied, einen Misstand klar benennen zu können oder nur zu schrein: "mag ich nicht"

Dem Koch kann man sagen, dass es fad oder versalzen ist.


Außerdem:
Wenn es Millionen Leuten gefällt und sie bereit sind dafür Geld auszugeben, dann muss sich doch niemand gezwungen sehen High Budget Titel für eine Minderheit zu entwerfen.
Das ist das bekämpfen von Windmühlen!

Entweder sucht man sich dann n anderes Hobby, oder spielt andere Spiele.
Aber dem Rest der Welt vorzuwerfen es würde den persönlichen Geschmack nicht teilen.
DA hört bei mir der Spaß auf.
Du darfst mir ruhig zutrauen, dass ich über ein reines "Das Spiel ist Scheiße, du Casual-Noob" hinaus schon begründen könnte, was mir an vielen AAA-Titeln der Gegenwart sauer aufstößt. Das würde aber dann im Rahmen dieses Threads ein bisschen weit führen...

Und ich bin der Letzte, der den Leuten die den Mainstream goutieren, ihren Geschmack vorwerfen würde. Jeder soll bitte Spaß haben dürfen, womit er will (Kategorischer Imperativ immer vorausgesetzt). Es muss auch niemand meinen Geschmack teilen, der das nicht will. Auch wenn mir das für ihn natürlich leid täte...

Wo FÜR MICH aber der Spaß aufhört, ist der Punkt, wo der Mainstream sich soweit von meinem sicherlich auch nicht völlig absurden Wünschen an ein Spiel wegentwickelt hat, dass mir im Grunde nichts anderes übrig bleibt, als zum Retro-Spieler zu verkümmern oder mein Hobby zu wechseln. DAS muss ich mir von der Industrie nicht bieten lassen. Und da ich nun weißgott nicht der einzige bin, der so empfindet, habe ich auch ein Recht darauf, als missachteter Kunde eben dieser Industrie Betriebsblindheit vorzuwerfen. Ich will die WAHL haben. Und die lässt man mir leider immer weniger. DAS kritisiere ich. Und von High Budget habe ich in diesem Zusammenhang auf den letzten Seiten übrigens nirgends gesprochen. Überhaupt-ein-Budget reicht mir da völlig.