Das interessante ist aber, dass meistens sich Fleischesser irgendwie indirekt von Vegetariern angegriffen fühlen.
Mir ist es sehr oft passiert, dass ich irgendwo ganz ruhig nur Beilagen gegessen oder vegetarisch bestellt habe und schon wird man von Kollegen oder sonst wem befragt, warum man denn kein Fleisch ist. Dann nennt man die Gründe und schon geht die Diskussion los.
Teilweise merkt man dann auch, dass sich viele der schlechten Bedingungen in der Fleischerzeugung sowie dem problematisch hohen Fleischkonsum bewußt sind, aber sie wollen eben auch nicht darauf verzichten sowie (wie du) nicht vorgeschrieben bekommen, was sie zu tun hätten. Was ich nicht tue. Ich sage nur meine Beweggründe. Aber das reicht für viele sich angegriffen zu fühlen.
Und dann kommt es fast immer zu hitzigen Diskussionen.
Klar gibt es Leute wie PETA usw. die das auf ihren Fahnen stehen haben, aber die sind imho nur ein nötiges Gegengewicht zur höchst ethikfrei agierenden Fleischerzeugungsindustrie.
PETA wird aber von vielen Vegetarieren eben auch kritisch angesehen, weil die Holzhammermethode eben viel seltener zum Ziel führt als langsame gesellschaftliche Veränderungen durch Aufklärungsarbeit.
Nenn mich selbst übrigens nicht Vegetarier, ich lebe nur annähernd fleischlos.