Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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cpt.ahab
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Beitrag von cpt.ahab »

Prypjat hat geschrieben:Habe ich das richtig verstanden, dass die Mehrheit ein Antikriegsspiel fordert, welches ohne Patriotismus auskommen soll? Wie soll das Funktionieren? Wer geht in den Krieg, ohne an die Sache zu glauben? Wenn mir mein Land egal wäre, würde ich doch kein Dienst an der Waffe machen. Patriotismus gehört zum Krieg. Nur einseitiger Patriotismus ist verkehrt. Das ein Antikriegsspiel auch ohne abgetrennte Gliedmaße und Literweise Blut auskommen kann, sehe ich genau so. Es ist die Erzählerische Kunst, welche uns mehr Schockieren kann, als die Pure Gewalt.

Das ist natürlich das naivste was ich je gehört habe. Viele gehen in den Krieg ohne an die Sache zu glauben. Was meinst du wie Söldner agieren? Nach Moral und Anstand oder was? Was meinst du zu weißen und schwarzen Amerikanern die aus den Stadtteilen Detroits und New Orleans kommen, wo die Arbeitslosenrate sehr sehr hoch ist? Denkste wirklich alle von denen sind in der Armee weil sie ihr Land lieben? Das ist so leichtgläubig. Viele gehen dahin, weil sie entweder keine perspektive haben und somit auch kein Geld. Private Söldnertruppen gehen dahin, weil es gut bezahlt wird. Nur patriotismus hilft da nicht viel...
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Prypjat
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Beitrag von Prypjat »

Och nee, jetzt Splittern wir die einzelnen Gruppen auf.
Reden wir jetzt über die Schicksalsschläge von Menschen, die keine andere Wahl haben oder reden wir von Freiwilligen?
Wir können natürlich bis ins kleinste Detail alle Gruppen aufzählen. Da wären zum einen Einwanderer, welche sich vom Dienst an der Waffe die Staatsbürgerschaft erhoffen, dann gibt es noch die Armen Schlucker, welche durch den Sold angelockt werden und dann gibt es noch die Militanten, welche ohnehin Spaß haben am Armeeleben.
In anderen Ländern sind es sogar Zwangsrekrutierte.
Aber ein großteil der Soldaten in den Westlichen Ländern geht Freiwillig und weil sie an ihr Land glauben. Das kann wohl niemand abstreiten. Ob das nun durch Verbundenheit zum Heimatland geschieht oder weil sie Psychologisch beeinflußt wurden spielt dabei keine Rolle.

Der Naive bist Du, weil Du Dir nicht die letzten Posts durch gelesen hast und auf kleinigkeiten rum reitest.
Karottensaft
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Beitrag von Karottensaft »

Tut mir Leid aber ich finde CoD:WaW ist ein Anti-Kriegsspiel ...
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Passend zum Thema:
Ist Medal of Honor ein Antikriegsspiel? Dieser Meinung ist offensichtlich Electronic Arts. Weil eine ungeschnittene Version des Ego-Shooters bei der USK keine Altersfreigabe bekommen hat, kündigt der Publisher rechtliche Schritte an.
http://www.golem.de/1011/79164.html
rya.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

:lol:
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

Alle COD's spiele sind in erste Linie dazu da, um zu unterhalten und dabei die Entwickler verhelfen Geld zu verdienen....eine Antikrieg spiel gibt's nicht(COD spiele sind genau das Gegenteil) aber Propaganda spiele sehr wohl!!!

EDIT:

Übrigens ...Krieg hat heute mit Patriotismus recht wenig zutun(nur manipulierte Soldaten und zivile menschen glauben leider immer noch an so etwas!)...Die Wahrheit ist das Krieg wird getrieben(wie ein beruf) um die Mächtigen diese Welt und Iren Reichtum zu "beschützen" und vergrößern(der Gewinner wird dabei reicher und sein Wort in die Welt bedeutender und mit bedacht von anderen angenommen),oder anders gesagt es ist nicht weiter als ein macht spiel gegen die grossen, wo bei die kleinere für sie ihr leben ins fehlt schlacht überlassen!!
Egal wie man das sehen mac ,Krieg ist scheisse und mit Patriotismus hat nichts zutun...sonst muss mir einer von euch erklären was hat Patriotismus und deutsche Soldaten in Afghanistan gemeinsam!!!!


MFG
Zuletzt geändert von Stormrider One am 09.11.2010 08:20, insgesamt 2-mal geändert.
6ch6ris6
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Beitrag von 6ch6ris6 »

ganz netter artikel.

hab in den letzten jahren auch immer mehr die lust an solchen spielen verloren. "heil usa!" ? nein danke!

mgs4 hat wirklich gezeigt wie man vorgehen kann. aber die mgs reihe war schon immer ein mix zwischen philosophie und videospiel.

ich werde keine 60euro ausgeben um mal wieder irgendwelche gegner des us-imperialismus zu töten.
danshi
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es gibt in meinen augen ein anti-kriegsspiel

Beitrag von danshi »

es handelt sich beim antikriegsspiel doch um metal gear solid... man muss es natürlich kennen, aber es geht immer nur darum wie man einen krieg verhindern kann und die geschichte die die spiele erzählen sucht seinesgleichen
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

Also MGS(1,2,3&4)sind klasse spiele,aber keine richtige Antikrieg spiele(,wie ihr gut angemerkt habt in diese spiele wird philosophiert über Zukunft Krieg Szenerien und wie sie möglich verhindern werden könnte,eine klare Sache dabei ist natürlich das das spiel in keine weise zeigt wie eine solche krieg Szenario wie es auszusehen hat(also in so eine Szenario mittendrin zu sein und alles auf die respektive eines ganz normales Menschen zu betrachten der eine normale Arbeit hatte ,Frau und Kinder usw.)..schließlich verhindert das ganze Snake am letzen Moment!!!

Man kann keine Antikrieg Spiele Schafen wen man Helden präsentiert die unsterblich sind und alles platt machen!!

Eines muss ich trotzdem noch lassen...bei jedes MGS Spiel nach der Abspann,bin ich immer nachdenklich gewesen!!!

MFG
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Stormrider One hat geschrieben:Also MGS(1,2,3&4)sind klasse spiele,aber keine richtige Antikrieg spiele(,wie ihr gut angemerkt habt in diese spiele wird philosophiert über Zukunft Krieg Szenerien und wie sie möglich verhindern werden könnte,eine klare Sache dabei ist natürlich das das spiel in keine weise zeigt wie eine solche krieg Szenario wie es auszusehen hat(also in so eine Szenario mittendrin zu sein und alles auf die respektive eines ganz normales Menschen zu betrachten der eine normale Arbeit hatte ,Frau und Kinder usw.)..schließlich verhindert das ganze Snake am letzen Moment!!!

Man kann keine Antikrieg Spiele Schafen wen man Helden präsentiert die unsterblich sind und alles platt machen!!

Eines muss ich trotzdem noch lassen...bei jedes MGS Spiel nach der Abspann,bin ich immer nachdenklich gewesen!!!

MFG
und bei jedem Call of Duty der letzten 5 Jahre hab ich mir am Ende nur noch gesagt, gott sei dank vorbei mit dem elendigen scriptfeuerwerk.

Antikrieg fängt dort an wo uns Presse Militär und Politik nicht hinschauen lassen wollen, die Vorgeschichte ist aber entscheidend. Das ist anfangs nur über den Zaun springen (was bei CoD nicht geht, dort ist alles Elend nur Scriptereignis innerhalb des 360° Panoramaschlauchblickwinkels) und eine Familie beobachten um zu sehen was das Elend und der Krieg ihnen beschert haben. Später ist das evtl noch ein Dorf toter Zivilisten zu besuchen und zu erfahren warum die überhaupt sterben mussten(packt man in das Dorf noch ein oder zwei scriptbekannte vom Intro ist der Patriot schon so gut wie geboren), sowie die ersten Ansätze die verbissenen zum Töten vorbereiteten Parteien gegenseitig die Mitschuld aufzuzeigen. Wiegesagt das Gefühl etwas gutes zu tun in shootern war bei mir das letzte mal bei SoF 1+2 und Necrovision. Und SOF 2 zeigte sehr beeindruckend was mit einer grössenwahnsinnigen Firma passieren kann, die solche "militärische macht" wie einen John Mullins in den Einsatz schicken kann.
Das man als Kampfstation zwar sich selbst am Leben erhalten kann aber für das Überleben seiner Kameraden nicht garantieren kann.
Und dann fängt der Patriotismus überhaupt erst an, denn dieser ist eine gewisse Form der Desertierung, der Improvisation und Rückbesinnung.
Patriotismus ist dann geweckt, wenn der halbe zug im schwarzen tüten steckt ^^
CBT1979
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Beitrag von CBT1979 »

Nun, da die meisten Shooter doch aus den USA kommt, muss man leider damit rechnen, dass in diesen Spielen doch häufig den offensichtlichen US-Patriotismus zu spüren bekommt. Was für die meisten Amis sehr angenehm ist, wird meistens in den restlichen Ländern als lächerlich oder sogar abstoßend empfunden.
Malaak
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Beitrag von Malaak »

Stormrider One hat geschrieben:Alle COD's spiele sind in erste Linie dazu da, um zu unterhalten und dabei die Entwickler verhelfen Geld zu verdienen....eine Antikrieg spiel gibt's nicht(COD spiele sind genau das Gegenteil) aber Propaganda spiele sehr wohl!!!
Bekommst du Lust nach paar Runden CoD in den Krieg zu ziehen? Ich ehrlich gesagt nicht. CoD fängt die Schlachtfeldatmosphäre ziemlich gut ein und allein das schreckt ab. Alles ist chaotisch, laut und jeden Moment kannst du tot sein: Frau, Kinder, Eltern auf nimmer wiedersehen. Dieses Gefühl bekomme ich bei CoD wenn ich mir vorstelle mittendrin zu sein. Jeder der bei dem Spiel Lust bekommt es in Echt zu erleben, sollte nach der Pubertät das Spiel nochmal anspielen und schauen, ob sich die Meinung geändert hat.

Man kann Antikriegsspiele auf verschiedene Arten definieren. Aber im Endeffekt läuft es nur auf eine Frage hinaus: "Wärst du gern jetzt anstelle dieser Spielfigur"? Sollte die Antwort: "Nein" lauten, dann kann man durchaus von einem Antikriegsspiel sprechen.
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Stormrider One
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Beitrag von Stormrider One »

Malaak

Nein Überhaupt nicht...aber es unterhält...und sicherlich macht vielen spass!!

Die Schlachtfeld Atmosphäre Ist bombastisch ,aber abschrecken tut sie nicht...das spiel thematisiert gar nicht die Sachen die du hier auftischt:

"Tot" sein kannste in spiel jeder zeit ...ja aber beim spielen tut s wieder weh ,noch ist die ganze sterben Sache dramatisch da gestellt ,dank die check points machst weiter und das Feuerwerk geht weiter(Rabo lässt grüssen) !!

"Frau Kinder Eltern auf nimmer Wiedersehen"...Da musste ich erstmal lachen...wo in alle wellt widerspiegelt das spiel solche Gefühle bitte?...Träumst wen du spielst?

Auf deine frage kann ich nur so viel sagen ..die Figur die du in diese spiel steuerst kann kein mensch sein(in übertragenen) weil sie wieder Emotionen zeigt noch menschlich wirkt...das spiel ist nicht weiter als eine marketing Produkt für Unterhaltung ...Deine Verständnis für Antikrieg Szenarios ist wahrlich mangelhaft!!!!


MFG
Malaak
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Beitrag von Malaak »

Stormrider One hat geschrieben: "Frau Kinder Eltern auf nimmer Wiedersehen"...Da musste ich erstmal lachen...wo in alle wellt widerspiegelt das spiel solche Gefühle bitte?...Träumst wen du spielst?
Dieser Satz hatte nichts mit dem Spiel zu tun, sondern mit meinen möglichen Gedankengängen auf einem realen Schlachtfeld. CoD vermittelt, wie schon erwähnt, sehr realistisch die Schlachtfeldatmosphäre. Im Spiel kratzt man ziemlich oft ab und nur ein Dummkopf würde denken: "Krieg ist geil, ich habe ja checkpoints und unendlich Leben."
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MkaySp4rtakus
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Beitrag von MkaySp4rtakus »

Ähh es gibt einen Anti-Kriegsshooter, der Jörgs Bedingungen mehr als erfüllt. Ich rede hier von der Brothers in Arms Reihe: Genau da werden die psychischen Probleme der Soldaten gezeigt, nämlich in Form von Sergant Baker. Denn nach Leggetts Tod am Hill 30 macht sich Baker in der Operation Market Garden (Hell´s Highway) Gedanken. Er stellt sich permanent Leggett vor, spricht sogar mit ihn (psychischer Burnout) und hinterfragt innerlich die Befehle und dennoch macht er weiter, weil er weis, dass es weitergehen muss. Und außerdem sind fast alle Kameraden von Baker gefallen oder verletzt mit dem er angfangen hat, zum Beispiel Hartsock: er ist nach Operation Market Garden Querschnittsglähmt...
Aber huch ich erinnere mich. Habt ihr nicht Brothers in Arms Hell´s Highway mit lumpigen 73% nicht abgespeist? Da setzt man euch schon einen Anti-Kriegsshooter vor und erkennt es nicht mal...
Da wundert ihr euch noch warum solche Krüppelshooter wie Medal of Honor rauskommen? Und euch dürfte doch bekannt sein, dass spätestens mit Medal of Honer Frontlines (Konsole) und Allied Assault (PC) die Serie ihren Höhepunkt erreicht hatte und seitdem von EA sprichwörtlich "vergewaltigt" wird.
Aber naja euch wundert mich gar nichts mehr...