TRichter hat geschrieben:Film: Szene: Charakter streicht eine Wand. Länge: Abhängig von der Intention des Films. ...
Spiel: Keine freie Kamera
Na wie? beim Film erlaubst du allerhand und das Spiel soll so starr sein wie ich es kurz angerissen habe?
Unter dem einen Satz des "Buchs" kann ich mir auch allerhand für einen Nonsens dazudenken.
Mir geht's aber wirklich um nix anders als das platte bisschen was ich geschrieben habe. Völlig langweiliges Farbe auftragen. Vor allem gleich langweilig, wenn ich mir schon erlaube dem Tun eine Eigenschaft verpassen zu müssen.
Howdie hat geschrieben:@Crack: Ich sehe aber eben einen Unterschied. Wenn das Streichen von einem Murakami mit geschickter Subtilität erzählt wird, oder von einem Tolstoi mit Wortgewalt....
Und du änderst damit wieder das Produkt das ich mir ident vorstelle.
Die weder besser noch schlechter, sondern einfach nur anders sind. Das ist mein Standpunkt.
Eben nicht anders. Das theoretisch Idente soll verglichen werden.
Wir dichten uns da nichts dazu, wir ignorieren irgendwelche Stilmittel, wir beschränken uns darauf das wir die Buchstaben lesen, den Film sehen und hören und das Spiel sehen, hören und spielen.
Mir würde die dem Spielemedium innewohnende Interaktivität das Medium herausragen lassen, andere mögen vielleicht einfach Worte lieben (denen gibt man das Spiel als Textadventure) oder Bilder mehr mögen (wobei die das beim Spiel dann ja auch finden).
Ich kann mir nix vorstellen wo ein Spiel weniger bieten sollte wenn die jeweiligen Unterschiede eben nur aus den durch die vom Medium vorausgesetzten Unterschiede bestehen wurde.
Nochmal, wir vergleichen nicht Fassbinder, mit Tolstoi und Kojima, was natürlich nur auf den Geschmakc ankommen würde, sondern idente Werke (wenn man schon mit Pratchett-zeugs ankommt, dann sollte man doch soviel Fantasie haben?) in versch-. Medien, wo es dann nur darauf ankommt welchen Eigenschaften von Medien man favorisiert.
JesusOfCool hat geschrieben:so in etwa?
wie du selber beweist wohl ja.