acerace hat geschrieben:Die einzigen, die Nutzen daraus ziehen würden, wenn aktuelle Kriegsschauplätze in primitiven Ballerspielen als Kulisse herhalten müssten, wären diejenigen, die selbst dem militärisch-industriellen Komplex angehören bzw. finanzielle Profite durch diesen Apparat erzielen - in der Altagssprache auch als menschenverachtende, Krieg stiftende Bastarde bekannt. Durch die Einbindung der sogenannten Realität in virtuelle Welten, deren Transport in die Zockerstuben und somit ins Bewußt- bzw. Unterbewußtsein unreifer Persönlichkeiten würde eine tiefere Desensibilierung für das seelenfressende Monster Krieg geschaffen sein. Somit hätten diese Bastarde die Möglichkeit, aus einem unglaublich großen Reservoir, die durch Videospiele gezüchteten, gewissen- und emotionslosen Kriegsverbrecher von morgen zu schöpfen.
Ganau, und wenn ich WoW spiele, ziehe ich morgen los und verprügle Mönche. Oder ich fahre illegale Straßenrennen nach einer Runde NfS.
Ganz ehrlich:Spiele sind nicht real. Ob sie etwas Reales darzustellen versuchen, ist nicht relevant. Wenn ich CoD die linke Maustaste drücke, stirbt deswegen kein Mensch. Es wird ein Sschadensmodell bei meinem Gegner berechnet. Und wer das für real hält, der soll doch bitte zu seinem Therapeuten gehen.
Es ist lächerlich, Spiele als Marionette der Waffenindustrie zu bezeichnen. Dadurch zeigst du lediglich, dass du nicht zu individellen Gedanken fähig bist und dich einfach zur Marionette der Konservativen instrumentalisieren lässt.
<ironie on >
Dieser Text stammt von einem Spieler vonm Ego Shootern, der morgen eindeutig nach Afghanistan reist. </ironie off>