Neverwinter: "Wie Dragon Age mit Koop"

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Adonnay
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Beitrag von Adonnay »

JesusOfCool hat geschrieben:
nicht um ein klassisches MMOG, sondern um Online-RPG, in dem sich einige Teilnehmer zusammenfinden und gemeinsam losziehen.

:Kratz:
kann mir da einer den unterschied erklären?
Mh, ich würde mal sagen in einem MMORPG tummeln sich tausende Spieler auf einem Server und treffen sich zufällig in den verschiedenen Gebieten.

In einem einfachen "Online-RPG" (ich würde es nicht MMOG nennen, denn das R für Rollenspiel rauszustreichen ist ja wohl Quatsch, oder wird das ein Shooter?), verabredest du dich mit einer Anzahl von Freunden und betritts eine Instanz der Spielwelt in der nur du und deine Freund sind. Keine Respawns von Questgebern/-opfern, kein Warten auf Drops, kein Suchen nach Gruppen (ausser vielleicht im Matchmaker, wenn man keine Freunde hat *g*).
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

also wird es ein NSMMORPG (not so massively multiplayer online role playing game)

klingt besser, aber überzeugen tuts mich immer noch nicht. wenn man das mit eigenem server spielen kann und keinen dienst braucht lass ichs mir evtl einreden, aber sobald online gebühren fällig sind isses für mich sowieso gestorben. da fang ich lieber p&p d&d oder das zu spielen, für das kenn ich genug leute.

n optionaler koop modus im singleplayer würd mir aber generell besser gefallen.
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UberSoldat
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Beitrag von UberSoldat »

Also meine Neugier ist geweckt.
Ich erwarte jetzt nich so einen Geniestreich wie Oblivion, aber wenn sies nicht total verkacken, könnte das echt was werden, im Coop liegt schließlich die Zukunft^^
Monatliche Gebühren würde ich trotzdem niemals blechen.
Zuletzt geändert von UberSoldat am 09.09.2010 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

Adonnay hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:
nicht um ein klassisches MMOG, sondern um Online-RPG, in dem sich einige Teilnehmer zusammenfinden und gemeinsam losziehen.

:Kratz:
kann mir da einer den unterschied erklären?
Mh, ich würde mal sagen in einem MMORPG tummeln sich tausende Spieler auf einem Server und treffen sich zufällig in den verschiedenen Gebieten.

In einem einfachen "Online-RPG" (ich würde es nicht MMOG nennen, denn das R für Rollenspiel rauszustreichen ist ja wohl Quatsch, oder wird das ein Shooter?), verabredest du dich mit einer Anzahl von Freunden und betritts eine Instanz der Spielwelt in der nur du und deine Freund sind.
Ja, aber paßt das dann zu dem was er danach sagt? "Es werde persistente Bereiche geben, in denen man auf andere Spieler trifft. Mit denen könne der Nutzer dann zusammen Instanzen erforschen - oder sie einfach ignorieren."
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

@konnaitn: es liest sich einfach so, als würden sie ein typisches MMORPG machen wollen, nur, dass sie nicht ein paar 1000(00) leute auf einen server stecken sondern nur zwischen 50 und 200 oder sowas, so dass man sich eben nicht ständig über den weg lauft.
Yossarian22
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Beitrag von Yossarian22 »

Die erwarten aber nicht wirklich, dass man für ein typisches Singleplayerspiel mit Koop-Modus noch monatlichen Gebühren bezahlt oder? Na, da spiele ich einfach Diablo 3. Übrigens... NWN hatte schon einen Koopmodus von Haus aus drin... frag mich wofür ich jetzt extra dafür zahlen soll und nicht mal ne Singleplayer-Kampange dazu kriege...
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

JesusOfCool hat geschrieben:@konnaitn: es liest sich einfach so, als würden sie ein typisches MMORPG machen wollen, nur, dass sie nicht ein paar 1000(00) leute auf einen server stecken sondern nur zwischen 50 und 200 oder sowas, so dass man sich eben nicht ständig über den weg lauft.
Ja so wird's wahrscheinlich sein.
Mir ist das alles jedenfalls noch deutlich zu schwammig. Und monatliche Gebühren würde ich dafür wohl nicht bezahlen.
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Zwart
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Beitrag von Zwart »

Yeah!
D&D 4E bekommt das was sie verdient, ein Computerspiel.
Etwas für dass das System ohnehin gemacht wurde. Für den Einsatz am Tisch ist es eher ungeeignet.
Soulblaze
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Beitrag von Soulblaze »

KONNAITN hat geschrieben:Ja, aber paßt das dann zu dem was er danach sagt? "Es werde persistente Bereiche geben, in denen man auf andere Spieler trifft. Mit denen könne der Nutzer dann zusammen Instanzen erforschen - oder sie einfach ignorieren."
Das passt durchaus -- sie nehmen ja schon Guild Wars als Beispiel her, also halte ich daran mal fest.
Persistent ist da wohl eher ein "werbewirksames Schlagwort", aber es gibt auch in GW quasi-persistente Bereiche, nämlich die Städte und Außenposten. Dort trifft man auf alle möglichen fremden und bekannten Leute, sucht sich seine Gruppe zusammen, und sobald man durch das Portal nach draußen geht -> instanziert.
Ich denke mal, dass das hier auch so gemeint ist, dass sie bestimmte Bereiche einrichten, wo man andere Spieler sehen und zusammensammeln kann, und die eigentlichen Quest-Gebiete werden mit Sicherheit allesamt instanziert sein.

Wenn sie sich allerdings GW schon zum Vorbild nehmen, dann sollten sie auch ehrlich mit sich ins Gericht gehen darüber, ob die Spieler in dem Falle überhaupt bereit wären, monatliche Gebühren zu zahlen. Denn die Lizenz allein wird nicht genug Leute hervorlocken, die sagen "hey, es gibt zwar schon ein Spiel nach dem System, dass keine Gebühren kostet, aber was soll's, für NWN lass ich mich über den Tisch ziehen!"

Allerdings macht mich der Satz
Man könne Neverwinter sicherlich auch als Ergänzung zu einem typischen MMO-Titel wie World of WarCraft konsumieren.
ein wenig stutzig in diesem Zusammenhang. Der verträgt sich nicht wirklich mit monatlichen Gebühren. Ich weiß, es gibt einige WoW-Spieler, die 2+ Accounts im Monat aktiv halten, aber aufgerechnet hat der Großteil der potentiellen Spieler doch eher nicht wirklich die Kaufkraft oder Lust, zwei Pay2Play-Spiele im Monat aufrecht zu erhalten.
Entweder (was nicht nur wirtschaftlich gesehen totaler Schwachsinn wäre) zielen sie sowieso nicht auf wirklich viele Spieler ab, oder der Satz könnte mit viel Hoffnung und Fantasie so interpretiert werden, dass keine monatlichen Gebühren entstehen. Allerdings befürchte ich eher, dass die Kuh dann auf andere Weise gemolken wird, das ist doch viel zu verlockend für die Zuständigen.

P.S.:
Frage am Rande: Welches handelsübliche MMO bietet denn bitte wirklich monatliche Updates, die man auch als solche bezeichnen kann? (Bugfixes sind gut und wichtig, aber wohl eher nicht, was er meinte.) WoW? Dass ich nicht lache. Aber das ist offtopic...
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

warum müssen sie überhaupt instanzen nutzen? ich find das system total doof.
Soulblaze
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Beitrag von Soulblaze »

Abgesehen davon, dass fast jedes in hiesigen Gefilden einigermaßen bekannte Pay2Play-MMOG Instanzen und inzwischen auch Phasing nutzt (Cryptics "Zugpferd" City of Heroes sogar recht ausgiebig, allein schon viele "normale" Missionen, also einfache normale Quests, laufen instanziert ab), und das mit gutem Recht...
Was ist so schlimm daran? Es ist eben eines von mehreren Systemen, wie man ein Spiel aufbauen kann.
Gar keine Instanzen zu nutzen wäre auch ein potentieller Killer für das Spiel von vornherein -- es mag ja mal ganz lustig sein, sich ständig um irgendwelche Bosse prügeln zu müssen, aber mein Eindruck ist eher, dass viele Spieler nicht so erpicht darauf sind, nicht zu einem selbst festgelegten, gewünschten Zeitpunkt ohne Hindernisse an ihre Mobs/Bosse zu kommen.

Und so unbeliebt scheint die Mechanik der ausgiebigeren Instanzierung ja auch nicht zu sein, siehe Guild Wars.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

den begriff phasing kenn ich nichtmal

für ein MMOG wie guild wars oder world of warcraft mag das ganze ja auch praktikabel sein, weil sich sonst 1000 leute im gleichen dungeon auf die füße treten. aber wenns eben kein so ein MM sein soll, dann braucht man sowas doch gar nicht. dann gibts in nem dungeon eben mal n paar gegner, evtl auch nen boss, aber wenn der gekillt ist, dann gibts dort eben ne weile nichts mehr. wenn ne quest erledigt wurde, wurde sie eben erledigt. klar braucht man dann ständig neue quests, aber das würde das spiel wesentlich dynamischer und vor allem authentischer gestalten. das ist mitunter einer der vielen gründe warum ich MMORPGS bisher immer von mir ferngehalten habe.
Adonnay
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Beitrag von Adonnay »

JesusOfCool hat geschrieben:warum müssen sie überhaupt instanzen nutzen? ich find das system total doof.
Was genau findest du an dem System doof? Ohne Instanzen ist es doch ein ganz normales MMORPG ala WoW.

Der Sinn hinter Instanzen ist es eine Geschichte erzählen zu können, einen definierten Anfang und ein Ende zu haben, und z.B. gescriptete Events mit einbauen zu können. Das geht in uninstanziierten, offenen Gebieten wo jeder Spieler vorbeigelaufen kommt natürlich nur begrenzt.

Also was genau stört dich an Instanzen? Das kommt dem alten "wir-spielen-Baldurs-Gate-im-LAN"-Gefühl doch am Nächsten. Nur, dass es auf einem Online-Server stattfindet anstatt auf einem lokalen Server bzw. im LAN.

Edit: Ich glaube was du meinst ist dass du von einer Instanz in die nächste hüpfst wie in Guild Wars. Das wirkt in der Tat sehr unnatürlich und aufgesetzt. Ich denke aber, dass es hier darum geht eine einzige Instanz zu haben für sich und seine Freunde, ähnlich einem lokalen LAN-Spiel.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

Adonnay hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:warum müssen sie überhaupt instanzen nutzen? ich find das system total doof.
Was genau findest du an dem System doof? Ohne Instanzen ist es doch ein ganz normales MMORPG ala WoW.

Der Sinn hinter Instanzen ist es eine Geschichte erzählen zu können, einen definierten Anfang und ein Ende zu haben, und z.B. gescriptete Events mit einbauen zu können. Das geht in uninstanziierten, offenen Gebieten wo jeder Spieler vorbeigelaufen kommt natürlich nur begrenzt.

Also was genau stört dich an Instanzen? Das kommt dem alten "wir-spielen-Baldurs-Gate-im-LAN"-Gefühl doch am Nächsten. Nur, dass es auf einem Online-Server stattfindet anstatt auf einem lokalen Server bzw. im LAN.
und genau das ist es. wozu brauch ich ein MMO spiel, wenn das was ich spiele auch im LAN möglich ist? die restlichen 523867 leute die auf dem server sind braucht man da doch sowieso nicht.

als ich vor jahren von MMORPGs gehört habe war ich erstmal erfreut darüber und habe gehofft, dass man in persistenten, sich ständig weiterentwickelnden welten spielen kann, aber das ist eben nicht der fall. es ist alles immer gleich, für jeden. die gleiche quest, das gleiche monster, kann von jedem spieler zu jeder zeit gespielt und geschlachtet werden. wozu brauch ich da n MMO spiel? ist doch total sinnfrei.

@edit: sowas würd ich aber nicht als instanz, sondern als eigenen server verstehen. außerdem würds keinen sinn machen. LAN modus als onlinespiel ist doch total beknackt. ja ich weiß, starcraft 2 macht das, aber über das regen sich ja sogar die totalen sc2 fanatiker auf...
Adonnay
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Beitrag von Adonnay »

Dafür gibt es sicherlich mehere Gründe:

1. Raubkopierer lassen sich mit einer gezwungen Online-Aktivierung besser überwachen/vermeiden. Eine Online-Aktivierung als Raubkopierschutz stößt bei den Verbrauchern immer negativ auf. Aber verkaufe es ihnen als Feature und sie werden es lieben ;)

2. Eine starke Community hält ein Spiel lange über seine Halbwertszeit am Leben. Eine gute Spiele-Lobby (inklusive Sozialem Netzwerk) ist eine gute Basis dafür.

3. In der eigenen Spiele-Lobby kann man Werbung machen bis der Arzt kommt.

4. Bedienfreundlichkeit. Mit der stetig aktiven Online-Verbindung lassen sich Updates schnell und (meist) unkompliziert an alle Spieler verbreiten (man kann sich dank P2P teilweise sogar Infrastruktur sparen, siehe THQ und Company of Heroes). Wie oft kam es damals auf LANs vor, dass man unterschiedliche Spielversionen hatte.

5. Internet ist inzwischen allgegenwärtig. Ein Produkt ohne Online-Modus, oder Internet im Allgemeinen, ist einfach out und wirkt antiquiert (nicht unbedingt meine Meinung) ;)