Ich kann mir vorstellen, dass bei ME2 in der frühen Entwicklungsphase fast der komplette DLC im Hauptspiel enthalten sein sollten. Dann hat man gemerkt, dass es unmöglich ist und so wurden Sachen ausgelagert. Was soll man schließlich mit Kasumi Goto machen, wenn das Grundkonzept des Charakters und der Story fast fertig ist, man aber keine Zeit hat dies umzusetzten? Klar ein DLC welches das 10$ Projekt darstellen soll, ist etwas anderes. Weil das besagt zum Release komplett fertig ist, aber der Spieler bekommt ihn auch geschenkt und weitere Packs dazu.
Aus dieser Sicht bertrachtet müsste man sich über jedes Spiel aufregen, denn es entspricht nicht dem was es am Anfang sein sollte. Fable ist wohl eines der besten Beispiele dafür. Wachsende Vegetation? Fehlanzeige. Zu komplex und keine Zeit für die Umsetzung, also raus.
Am besten man spricht überhaupt nicht mehr während der Entwicklung über das Spiel, damit die Leute das Releaseprodukt als fertig anerkennen. Aber damit ist der zogger ja auch nicht glücklich, schließlich muss es ihm schmackhaft gemacht werden. Aber wie stellt man sicher, dass der Content über den gesprochen wird es auch ins Spiel schaffen wird?
Ein weiteres Beispiel ist Starcraft 2. Episodenkonzept? Für den gamer ein Abzocke für den Entwickler ein Puffer, welcher ihnen erlaubt, das Spiel mit dem content zu veröffentlichen, welcher auch von Anfang an enthalten sein sollte.
Aber der Kunde hält einen Halbkreis für einen Kreis, so lange er nicht weiß, wie der Kreis aussehen würde.
Diesen Gedanken musste ich mir während und nach meinem ersten Projekt durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich bedenke was alles aus dem besagten Projekt entfernt wurde, schmerzt es schon sehr. Selbst ein Addon reicht manchmal bei weitem nicht aus um den Kreis zu vervollständigen. Und dann kann für einen das Spiel seine Wirkung nicht mehr komplett entfallten.
@Sir Richfield: danke für deinen letzten Beitrag, du sagst es
