Hotohori hat geschrieben:S-Markt hat geschrieben:Ich habe eine Ersttags-PS2 die noch läuft, und ich habe 2 weitere (eine Slim), die auch noch nie Macken gemacht haben.
Ach, Du hast eine japanische Launch PS2? Wohl kaum, was Du hast ist die europäische Launch PS2 und die ist im Gegensatz zu der japanischen Version schon ein paar Revisionen höher, also schon einiges nachgebessert worden.
Wohnst Du jetzt bei mir, oder woher weißt Du, was ich habe und was ich nicht habe? Ich habe nie behauptet eine japanische PS2 gehabt zu haben
(genauso wenig wie ich das Gegenteil behauptet habe), also würdest Du bitte mit Deinen Fehlinterpretationen aufhören, ich hasse es nämlich, wenn man mir Worte in den Mund legt, die ich nicht gesagt habe.
Somit hast Du keine PS2 der aller ersten Generation, die haben nur Japaner und genau die hatten mit den Geräten den meisten Ärger. Bei der PS3 hast Du dann aber dank weltweitem Launch die erste Generation.
Welchen Ärger hatten die Japaner und wie hoch war der Prozentsatz verkaufte Konsolen zu defekte Konsolen? Bitte! Die Frage kann doch nicht so schwer zu beantworten sein. Ohne diese Zahlen besitzt Dein Posting nämlich keinerlei Aussagekraft, da bei jedem Artikel eine Ausfallrate gegeben ist. Nur wenn man die Zahlen der einen Konsole mit denen der anderen vergleicht und dabei ein prozentual deutlich höherer Wert rauskommt, macht es überhaupt Sinn von Kinderkrankheiten zu reden.
Die Slim zählt hierbei weniger, da die Slim keine Launchkonsole sondern ein verkleinertes Modell ist und somit unter ganz anderen Vorraussetzungen auf den Markt gebracht wird. Das sieht man schon allein daran, das die Slim Version Sony von Anfang an Geld eingebracht hat, wärend sie bei der normalen Konsole am Anfang drauf zahlen mussten und daher bei der Produktion kosten einsparen mussten und genau daher kommen immer wieder diese Fehler bei PS Konsolen. Siehe PSP Probleme in Japan: zu kurzer Riegel um das UMD Fach richtig zu verschliessen, Gussreste vom Gehäuse sorgen für quitschende Steuerkreuze und hängende Buttons, Probleme mit Staub unter dem Display, trotz Dichtung gegen Staub. All diese Probleme existierenten bei den Prototypen, die entstanden erst durch die Massenproduktion und den Kostensenkungen bei der Produktion auf den letzten Drücker. Das sollte Beweis genug sein, das Sony bei der Produktion die Kosten extrem zu senken versucht, was eindeutig auf die Qualität Auswirkungen hat.
Das leuchtet nicht ein. Defekte Geräte verursachen bei einem Unternehmen eher Kosten, als daß sie zusätzlichen Gewinn einbringen.
Und ein Redisign von nicht funktionierenden Geräten dürfte auch nicht gerade zur Kostensenkung beitragen.
Auch hier gilt natürlich ohne sinnvolles Zahlenmaterial bleiben die von Dir erwähnten Mängel aufgebauschte Einzelfälle.
Was mehr Technik höhere Fehleranfälligkeit angeht. Seht euch doch mal die heutigen Fernsehgeräte an. Je älter so ein Modell ist, desto länger war die Lebenszeit eines solchen Gerätes. Noch vor 10 Jahren war es keine Seltenheit daheim einen Fernseher stehn zu haben, der schon über 10 Jahre alt ist. Zeigt mir mal neuere Modelle die 10 Jahre durchhalten ohne das was am Gerät kaputt geht.
Mein Sonyfernseher ist älter als 10 Jahre.
Bei Autos merkt man es auch deutlich, wärend Autos noch vor 20 Jahren ewig hielten, haben heutige Autos so viel Technik drin, das man froh sein muss wenn mal wirklich alles 100%ig funktioniert. Früher konnte man an Autos ja fast alles selbst reparieren, heutzutage bleibt einem ja meist nichts mehr anderes übrig als in die Werkstatt zu fahren, wenn man denn noch fahren kann.
Elektronische Bauteile sind für den Einsatz in KFZ normalerweise gar nicht vorgesehen. Sowohl die hohen und niedrigen Temperaturen, als auch die häufigen und starken Vibrationen machen den Bauteilen zu schaffen.
Meinen Fiat Bravo fahre ich jetzt seit 1999. Bisher ist mir nur der Zahnriemen gerissen. Mit der Elektronik hatte ich nie Probleme.
Was mache ich falsch?
Eine typische Entwicklung in den letzten 20 Jahren war die, daß Geräte grundsätzlich nicht mehr auf lange Lebensdauer hin produziert werden. Der Grund ist recht einfach: wenn ein Gerät nicht kaputt geht, kaufen die Leute zu selten ein neues, dann lieber günstiger produzieren, dafür die Produktqualität senken, damit das Gerät früher kaputt ist und die Leute früher Ersatz kaufen müssen und somit die Firmen mehr verdienen. Einige Firmen übertreiben es da ein bischen, bei denen sind die Geräte so schnell kaputt, das man den Firmen unterstellen kann, das es pure Absicht ist. Nur noch wenige Firmen machen sich einen Namen durch Produktqualität, die sich durch Langlebigkeit und der damit verbundenen Robustheit auszeichnet.
Die einzigen Geräte, die ich in meinem Besitz hatte, die irgenwann den Geist aufgegeben haben, sind Videorekorder und das auch nur, weil die mechanische Belastung so hoch war. Dann ist mir noch ne USB-Festplatte von Trekstore in den ersten Tagen abgeraucht, aber der Ersatz dafür läuft bis heute problemlos.
Ich kaufe über den Preis, bezahle also selten Geld für angebliche Qualität.
Mein DVD-Spieler ist von Cyberhome, mein DVD-Rekorder von LG, der Sat Receiver von Medion. Alle diese Geräte sind billig gekauft und halten seit Jahren. Ich kann Deine Aussage nicht nachvollziehen und ich kenne auch niemanden aus meinem Bekanntenkreis, der von ständigen Ausfällen irgendwelcher Geräte spricht, also muß das Problem woanders liegen.