EdEdison hat geschrieben:Wichtiger als das was man sagt ist das was man tut. Bei KiK wird Qualität auch ganz groß geschrieben. Wichtig ist heute in unserer neoliberalen Welt ist Geld aus Produkten/Firmen abzusaugen und diese dann schnell abzustoßen. Es gibt auch noch wackere Menschen die es anders betreiben, das war schon immer so... ich rede nur vom Großteil der Gesellschaft. Familienbetriebe sind positive Beispiele, aber nur wenn sie nicht schon von den älteren an den 30jährigen Nachkommen abgegeben wurden der gerade sein BWL Studium fertig gemacht hat. Es gibt ja auch "Firmen" die kaufen gut laufende Unternehmen auf, saugen ihnen das Geld aus und stoßen sie ab. Wo das "Menschliche Kapital" bleibt ist denen sowas von egal.
Das stimmt schon, aber sind Heuschrecken wirklich eine Erfindung des neuen Jahrtausends?
Und wenn dem so ist: Warum gab es sie früher nicht?
Lag es dann daran, dass es nicht ging, weil keiner auf die Idee kam, oder die Menschen bessere Wertvorstellungen hatten? Ich tippe nicht auf letzteres
Ende der Neunziger hat selbst Loewe Teile verbaut von denen sie wussten das sie nicht langrfristig halten.
ja, ok ok
ich habs nicht deutlich genug gemacht.
Ein Produkt wird immer! für einen Produktlebenszyklus entworfen.
Der beinhaltet auch, dass ein Produkt irgendwann kaputt gehen darf/soll/muss. Ein Auto welches ein Leben lang hält (naives Beispiel, geht nicht so einfach ^^) würde niemand verkaufen. Mit was soll der Hersteller dann sein Geld verdienen, wenn jemand nur ein Auto kauft?
Zur Xbox: die muss an sich ja auch kein Leben lang halten. (das tun technische Geräte ja sowieso nie) Dass das ne Fehlkonstruktion war ist aber klar. Die haben sicherlich mit einer Lebensdauer von 5 oder mehr Jahren kalkuliert.
Aber um zum Eingangsthema zurück zu kommen:
auch frühere Fernseher, die ersten PCs, oder Autos aus den 70ern und 80ern waren nicht für die Ewigkeit konstruiert. Den Produktlebenszyklus gab es damals wie heute und stellt keine Änderung der Einstellung dar.
Sogar das Gegenteil ist der Fall. Bsp Toyota: Heutzutage werden Autos auf 0 Fehler basis gebaut. Wo man früher versucht hat Schaden und Nutzen zu optimieren (GM hat früher mal ein Teil verbaut von dem sie wussten, dass es Menschenleben kostet, aber die Regressanforderungen waren kalkuliert kleiner als das Teil in jedem Auto zu verbaun, also hat mans gelassen)
Sowas ist heute unvorstellbar.
Insofern haben sich die Leute sogar gebessert. Ob ihr das nun glaubt oder nicht =)