Warhammer 40.000 MMOG: Enthüllung auf der E3

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lAmbdA
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Beitrag von lAmbdA »

Wahh... hier traut man sich ja als Laie fast nichts zu schreiben, bei dem geballten Fachwissen :O

Ich beschränk mich mal auf die Dinge, die ich halbweges beurteilen kann:
Ferox21 hat geschrieben: Aber Klassen gäbe es schon genug. Ein Space Marine wäre ein guter Tank, dann gäbe es Psioniker als Range-DD, Apothecarii als Heiler, etc.
Ich hoffe sehr, dass es nicht diese typische... ich sag mal MMORPG Klassifizierung geben wird, sonder man sich wirklich auf das Tabletop System beruft und sich einen PvE Content, in Form von Dungeons und Endbossen, schenkt. Sicher haben die Truppen ihre Eigenschaften, aber wenns dann zu sehr in die Richtung Tank mit Spot oder Healer mit Groupheal hinausläuft, wärs doch dann wieder genau so eine GEschichte, wie wir sie zu Hauf haben, nur eben halt mit nem anderen Bitmap als Horizont. Daher hoffe ich dass die Tyranids nur als Stör/ Ballance Faktor entpuppen. Oder vllt. zwei gegeneinder Kämpfende Truppen zur Zusammenarbeit zwingen? Wär auch mal ein interessanter Aspekt...zumindest spielerisch.
Auch ein Aktives Zielsystem würde ich mir wünschen, allgemein wär mir ein System wie das von Battlefield BC2 viel lieber, als das eines Guild Wars.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich will keinen Shooter, ich mein eher dieses instanzierte Kämpfen und desn aktiven Kampf abseits des Point&Klick. Wenn man dann noch das Punkteregelwerk als Beitrittsbedingung zu Grunde liegt, wäre auch das Probelm der Klassen gelößt.

Ich stell mir das so vor:
Jede Rasse hat ihre Lobby in Form einer Stadt oder ähnliches. Dort kann man dann mit anderen chatten, items kaufen, Ausrüstung auswechseln und sich auf Schlachten vorbereiten. Dann geht man an einen Schalter und meldet sich für ne Schlacht an. Dort muss man was einehmen, verteidigene... was auch immer, gibt ja mittlerwiele unzählige, etablierter MP Modi die sich hier anbieten würden. Der MMO Aspekt könnte man durch eine persistente welt, in dem Fall Karte erfüllt werden. Vllt auch noch paar Boni für die führende Rasse. Den RPG Teil würde ich eher begrenzt begrüßen, in der Form wie von DOW2 im SP bekannt vllt. . Denn wenn hier zu viel wert auf Ausrüstung gelegt wird und man diese vllt. dann auch noch "farmen" muss, ist imo das Ziel verfehlt. Zudem ergeben sich, perfektes Beispiel WoW, durch ne zu starke Gewichtung auf die Ausrüstung, extrem Balancing Probleme, da die Bedetung und die Eigegenschaften der Klasse irgendwann unter der Gewichtung des Equipments begraben wird.

Das wär s meine Utopie von dem SPiel :)
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Prisoner750068
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Beitrag von Prisoner750068 »

Irgendwie schon witzig, daß hier über die WH40k Hintergründe und Gegebenheiten so viel diskutiert wird.

Viele der Leute hier kennen sich mit dem Fluff aus, das will ich gar nicht bestreiten, aber tatsächlich ist es so, daß das ganze WH40k Universum

A.) in den letzten Jahren immer wieder umgeschrieben wurde...

B.) die aktiven Spieler durch weltweite Events am Hintergrund mitarbeiten (siehe die Armageddon-Kampange oder den 13. Schwarzen Kreuzzug).

C.) GW die Spieler animiert, sich eigene Geschichten, Hintergründe, Space Marine Orden, Eldar Weltenschiffe, Divisionen der Imp. Armee, usw., usw., usw. ... auszudenken.

Wenn jetzt diskutiert wird, ich beziehe mich auf die Angaben eines GW-Mitarbeiters aus diesem Forum, wo z.B. Space Marines rekrutieren oder wer für die Rekrutierung in frage kommt, dann sage ich: "Ist doch scheißegal!"

Übrigens, mein GW-Freund, Space Wolves rekrutieren (dem Fluff nach) nur auf Fenris. In der Beziehung sind sie sogar so drauf, daß seit der Horus-Häresie nur ein Inquisitor den Zugang zum Reißzahn erhalten hat um deren genetischen Defekt zu untersuchen (die Zähne!) und der musste sich ersteinmal daß Vertrauen der Wolves verdienen.

Es kommt also auf den Fluff nur insoweit an, als daß es eine unveränderbare Gegebenheit ist wenn GW sagt: "Die Space Wolves sind misstrauisch Fremden gegenüber und rekrutiern nur auf Fenris!"

Gut, dann ist das so...

Wenn ich aber Bock habe und ´ne Wolves-Armee aufbauen will, dann ist sie schon seit 500 Jahren vom Heimatplaneten getrennt, weil Warpstürme sie immer wieder vom Kurs abbringen (ja, ja, die dunklen Götter!) und sie können nicht anders, als von jedem nur möglichen Planeten zu rekrutieren!

Also, der Fluff ist der Fluff... und klar ist der vorgegeben. Aber wenn es sich mit einer guten Geschichte vereinbaren lässt, auch sehr "biegsam"!

Schaut Euch mal die Horus-Häresie-Romane an und wie der Fluff von den Authoren ausser Acht gelassen würde...

Und wenn ein Ben Counter bestimmen kann, daß, entgegen dem Fluff, Ordenspriester schon vor dem Inkrafttreten des Codex Astartes zu ihren Brüdern predigten, dann isses wohl so...
Freakstyles
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Beitrag von Freakstyles »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich habe da wenig Hoffnung:
Das Warhammer MMO scheint ja schon nicht der Brüller zu sein.
Die Franchise (gerade unter THQ) zeichnet sich oft dadurch aus, dass man erst mal auf die Space Marines beschränkt ist, was auf einen Spieler tatsächlich sehr beschränkt wirkt. (Gerade die Tabletopler werden wieder ins Keyboard beissen).

Das Universum an sich ist sehr interessant, wird aber meist runtergebrochen auf "Space Marines springen mit Kettenschwert und Bolterpistole in den Kampf". Interessante Geschichten sucht man mit der Lupe. (Ist SEHR subjektiv gesehen, gebe ich zu!)
Wenn nicht mal Romane interessante Geschichten erzählen, wie will das ein MMO mit für das Genre typischen Questen tun?

Erfrischend (Für das MMO Genre an sich) wäre ein Taktik MMO, dass ein wenig Dawn of War 1 und 2 vermischt.
D.h. "schwächere" "Rassen", wie die Imperial Guard spielen sich in etwa wie ein klassisches RTS, mit großen Squads und einzelnen Spezialeinheiten. Die werden dann zur Verteidigung und als Supporter genutzt. (Und BÄM AE! Earthshaker FTW!).
"Starke" "Rassen" wie die Space Marines sind dann kleine Squads oder sogar einzelne Einheiten (Dreadnaught).
Man könnte das sogar noch weiter runterbrechen, dass jede "Rasse" gemischt ist. Ein Spieler steuert eine Gruppe von IG Squads, dahinter stehen dann Kommissare, Psycher, etc, jeweils von einem Spieler gesteuert.
Das ganze dann auch auf der "Gegenseite" (Wie Penny Arcade mal so schön sagt, der Feind meines Feindes ist immer noch ein ekliges, fliegendes Hirn. Und DESSEN Feind ist eine verlorene Seele in einem Metallkörper, der jegliches Leben auslöschen will und dessen Götter sich von Hoffnung ernähren).

Much war ensues!

Echtes WH40K wäre natürlich klassische MMORPG Ansicht und jeder Spieler ist genau eine Figur. Allerdings führt das dann sicher direkt zum Star Wars MMO Problem: Jeder Depp ist ein Space Marine, keiner macht sich einen einfachen Soldaten.

Warten wir mal ab, was die vorhaben.
Ich bleibe bis dahin bei der Meinung, dass ein generisches MMORPG (und zu mehr scheinen die Anzüge in den Chefetagen der Publisher nicht in der Lage zu sein) dem Warhammer 40.000 Universum nicht gerecht werden kann.

[Mich könnte man höchstens locken, wenn ich einen Kommissar von einer unbekannten Hiveworld spielen kann, der einer Artillerie Einheit zugewiesen wird. Mit der Option, zu einem "normalen" Regiment einer Eiswelt zu wechseln.]
Ein verzweifelter Imperialer der sich darüber aufregt das das Grundgerüst von Warhammer 40k auf Space Marines basiert, sweet ... da versteh ich auch weshalb Du die Bücher uninteressant findest, wo die imperialen immer nur kleine winzige unwichtige Gestalten sind :lol:
Btw klingt das ziemlich gegensätzig wenn Du davon sprichst, dass die Bücher mit Ihren Geschichten alle langweilig sind und Du gleichzeitig das Universum von W40k aber fantastisch findest ;) !! Diese Bücher sind momentan mehr oder weniger das Warhammer Universum!

Aber was Deine Sorgen angeht teile ich diese. Warhammer 40k ist solch eine umfangreiche großartige Welt, das man sich wünscht das nur das beste tollste kreativste Team sich diesem Projekt annimmt, aber das scheint momentan nicht der Fall zu sein. Leider. Ich glaube um die Warhammer 40k Welt gut umzusetzen müsste ein riesiges Budget fließen. Eine gute Warhammer Umsetzung macht vollem allen die Arten-Vielfalt aus. Dieses Spiel wird sich mit ziemlich Sicherheit auf Space Marines, Imperiale (wenn überhaupt), Chaos und Orks beziehen. Vielleicht per Update dann irgendwann noch Dark Eldar und Eldar, aber das wars dann wahrscheinlich. Leider. Auch wird wohl der Spagat zwischen Nahkampf und Fernkampf nicht allzu leicht umzusetzen sein. Aber naja, ich lass mich überraschen.

Freuen würde mich eine 1zu1 Umsetzung des Tabletops. Also mit Punktsystem, Rundenbasiert und den original Warhammer Regeln entsprechend. Wenns dann noch saftige Schlachtsequenzen dazu geben würde, wär dat mein Game für die nächsten 10 Jahre. Aber ich vermute mal so dumm ist Games Workshop nicht, da dann keiner mehr das Tabletop kaufen würde, schade eigentlich ;)
Freakstyles
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Beitrag von Freakstyles »

lAmbdA hat geschrieben:Den RPG Teil würde ich eher begrenzt begrüßen, in der Form wie von DOW2 im SP bekannt vllt. . Denn wenn hier zu viel wert auf Ausrüstung gelegt wird und man diese vllt. dann auch noch "farmen" muss, ist imo das Ziel verfehlt. Zudem ergeben sich, perfektes Beispiel WoW, durch ne zu starke Gewichtung auf die Ausrüstung, extrem Balancing Probleme, da die Bedetung und die Eigegenschaften der Klasse irgendwann unter der Gewichtung des Equipments begraben wird.

Das wär s meine Utopie von dem SPiel :)
Schön gesagt 8)

dann lieber als Belohnung für irgendwas, jemanden mal alle 3 std als Lord oder Primarch über das Schlachtfeld fegen lassen. Das muss Spaß genug sein :lol:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Freakstyles hat geschrieben: Ein verzweifelter Imperialer der sich darüber aufregt das das Grundgerüst von Warhammer 40k auf Space Marines basiert, sweet ... da versteh ich auch weshalb Du die Bücher uninteressant findest, wo die imperialen immer nur kleine winzige unwichtige Gestalten sind :lol:
Btw klingt das ziemlich gegensätzig wenn Du davon sprichst, dass die Bücher mit Ihren Geschichten alle langweilig sind und Du gleichzeitig das Universum von W40k aber fantastisch findest ;) !! Diese Bücher sind momentan mehr oder weniger das Warhammer Universum!
Nun, ich finde die Space Marine Bücher langweilig, weil ich so viele von ihnen gelesen habe. Wobei Ausnahmen immer die Regel bestätigen.
Die sind nicht alle schlecht. Auch die IG Bücher sind nicht alle gut!
Ich finde halt nur, dass oft nicht viel aus der Welt gemacht wird. Das Universum hat Potential! Das finde ich daran "fantastisch".
Es wird in meinen Augen gerade bei den SM nur selten genutzt.
Und wie ich sagte, dass ist eine sehr subjektive Empfindung. Gibt wahrscheinlich genug, die mit Commisar Ciaphas Cain HERO OF THE IMPERIUM nicht viel anfangen können. Zu albern wahrscheinlich. ;)
Eine gute Warhammer Umsetzung macht vollem allen die Arten-Vielfalt aus.
Mein Reden.