UFC Undisputed 2010: 'Project $5'

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e-e-y-o-r
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Beitrag von e-e-y-o-r »

iwinet hat geschrieben:Hallo

ich werde das gefühl nicht los, das einige user in wirklichkeit support mitarbeiter von ea sind, die hier posten!
Nur weil ich nicht Abzocke schreie bin ich noch lange kein Verfechter von EA. Gebraucht Spiele stellen halt seit ihrer Kommerzialisierung durch Ketten wie Gamestop einen Großteil der Verkäufe dar. Dadurch, dass diese Gebrauchtware für jeden einfach zu erreichen und sichtbar ist, stellen sie ein viel größeres Problem dar, als sie es in anderen Industrien tun. Das bedeutet auch gleichzeitig, dass immer mehr Spieler mit dem selben Spiel, ihre Berechtigung zur Onlinenutzung erhalten. Das bedeutet, dass ein und dasselbe Spiel bis zu einigen hundert Leuten die Erlaubnis erteilt, und das ist das Problem, einen Online Service in Anspruch zu nehmen. EA oder wer auch immer muss also dir theoretisch erlauben, dich jederzeit mit dem Spiel auf einen Online Server einzuloggen. Resourcen müssen also bereitgestellt werden, die zwar nie in Anspruch genommen werden, die Firma aber verpflichtet ist anzulegen.

Was bringt also der Gebrauchtspiele - Markt für EA/THQ/UBI oder wen auch immer. Es bringt ihnen kein Geld (sie verdienen nichts an Gebrauchtverkäufen), aber mehr Kosten (in Form von Unterhaltskosten).

Was würdest du in der Situation machen, wenn jemand dir deinen Strom abzapfen würde und du nichts dafür bekämst, ausser mehr Kosten.
Blackmetal_Wolf_666
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Beitrag von Blackmetal_Wolf_666 »

naja...mir zeigt das ganze die Armseligkeit der heutigen Zeit, die Unternehmen. egal ob Spielehersteller oder Ölkonzerne oder Energiewirtschaft oder der Staat, verar***en die Kunden bzw Bürger wo sie können...und die Mehrheit der Leute schluckt die Schei** einfach die ihnen serviert wird.... Traurige Zeiten heutzutage :!:
e-e-y-o-r
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Beitrag von e-e-y-o-r »

sYntiq hat geschrieben:
Falsch. Wenn er nur 2 spiele verkauft hat, muss er auch bei 4647653965294562 Accounts nur für 2 Spieler Kapazitäten vorhalten. Es können ja, da nur 2 Spiele verkauft wurden, gar nicht alle Accountinhaber gleichzeitig spielen. Es sei denn mit Schwarzkopien, aber für die muss der Publisher ja nun mal wirklich so gar nichts bereitstellen.
Falsch. Als Firma wirst du nie 100% über deine Verkäufe informiert. Deswegen geben viele Firmen an, wieviele Spiele sie an den Markt geliefert haben. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Spiele auch verkauft wurden.
Ein weiteres Problem ist, dass du mit dem Kauf eines Spieles zur Zeit die Erlaubnis zur Onlinenutzung automatisch erwirbst. Das bedeutet, dass auch wenn du das SPiel nicht physikal mehr besitzt, weil du es verkauft hast, du rein theoretisch immernoch die erlaubnis besitzt, da der Publisher ja nicht nachvollziehen kann ob du das Spiel wirklich verkauft hast oder es nur nicht mehr spielst.
An anderer Punkt ist, dass auch nicht aktive Accounts Platz auf den Servern wegnehmen (daten müssen gespeichert werden).

Das alles kostet Geld, für das der Hersteller keinen Gegenwert bekommt.
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sYntiq
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Beitrag von sYntiq »

e-e-y-o-r hat geschrieben:Falsch. Als Firma wirst du nie 100% über deine Verkäufe informiert. Deswegen geben viele Firmen an, wieviele Spiele sie an den Markt geliefert haben. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Spiele auch verkauft wurden.
Das stimtm zwar, aber: Wenn eien Firma 1000 Spiele an den Handel liefert, muss sie Kapazitäten für 1000 Spiele zur Verfügung stellen.

Wenn davon nur 2 Spiele verkauft werden, und die Käufer die Spiele NICHT weiterverkaufen müssen Kapazitäten für 1000 bereitgestellt werden. Wenn diese 2 Käufer ihre Spiele weiterverkaufen, müssen Kapazitäten für 1000 Leute bereitgestellt werden. Wo ist jetz tder Mehraufwand, bzw. die Kapazitätssteigerung durch die Gebrauchtkäufer?
Ein weiteres Problem ist, dass du mit dem Kauf eines Spieles zur Zeit die Erlaubnis zur Onlinenutzung automatisch erwirbst. Das bedeutet, dass auch wenn du das SPiel nicht physikal mehr besitzt, weil du es verkauft hast, du rein theoretisch immernoch die erlaubnis besitzt, da der Publisher ja nicht nachvollziehen kann ob du das Spiel wirklich verkauft hast oder es nur nicht mehr spielst.
Das ist völliger Blödsinn. Sobald du das Spiel verkaufst, erlischt auch dein Nutzungsrecht daran. Wäre dem nicht so, könnte ich mir das Spiel kaufen, mir eine Kopie davon machen, das Original wieder verkaufen und mit der Kopie legal weiterspielen.
An anderer Punkt ist, dass auch nicht aktive Accounts Platz auf den Servern wegnehmen (daten müssen gespeichert werden).
Je nachdem was da genau gespeichert wird, liegt der Accountspeicherplatz bei den Kosten irgendwo zwischen "nicht bemerkbar" und "kaum relevant"
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

die Publisher sollten sich lieber darauf konzentrieren die Gamestop-Kette auszutrocknen...... die sind nämlich die grössten Gangster von allen. Aber nein, das Gegenteil ist der Fall - Gamestop wird sogar noch wie verrückt unterstützt indem ihnen für nahezu jedes neue Spiel exklusiver Content zur Verfügung gestellt wird. :roll:
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sYntiq
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Beitrag von sYntiq »

Scipione hat geschrieben:Aber nein, das Gegenteil ist der Fall - Gamestop wird sogar noch wie verrückt unterstützt indem ihnen für nahezu jedes neue Spiel exklusiver Content zur Verfügung gestellt wird. :roll:
Doppelmoral halt. auf der einen Seite heulen sie wegen des (proffessionellen) Gebrauchtmarktes herum, auf der anderen Seite bekommen sie von Gamestop bestimmt gut Kohle für die Exklusiv-Items.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

Ich schreib es hier gern noch einmal rein:

Stellt euch vor jeder würde das Spiel weiterverkaufen.
Im Grenzfall würde der Publisher also nur ein Spiel verkaufen können und dieses Spiel würde so lange ver und gekauft werden bis es jeder gespielt hat.

Der Logik der meisten nach zu urteilen ist das ja nur rechtens, weil wenn man das Spiel gekauft und gespielt hat, man es ja auch ohne Probleme wieder verkaufen kann.

Bis zu einem gewissen Limit ist dies problemlos möglich. Aber irgendwann entgehen dem Publisher durch diesesSystem wichtige Umsätze.

Red Dead hat anscheinend 100 Millionen $ gekostet.
Wenn sie jetzt nur eine Kopie machen und hoffen, dass der Gebrauchtmarkt sich um die Distribution kümmert.

Wie zur Hölle sollen die die 100 Mio dann jemals wieder sehen?

Wenn man Davon ausgeht, dass 10$ pro Spiel an die Entwickler gehen (was ungefähr stimmt)
benötigt man also schon 10 Mio verkaufte Spiele.
Wenn die Hälfte ihr Spiel bei Gamestop wieder verkauft
und dort ein neuer Käufer gefunden wird.
Müssen es also schon 20 Mio Leute spielen, damit das scheiss Spiel überhaupt Break Even erreicht.

Damit müsste das Spiel ungefähr so erfolgreich werden wie Call of Duty Modern Warfae 2, damit sie überhaupt Geld verdienen können damit? Das ist doch absurd...

Also hört mal langsam auf den Gebrauchtmarkt so heilig zu reden. Einen derartigen Gebrauchtmarkt gibt es sonst in keiner anderen Branche. Jeder Vergleich ist sinnlos.

Oder kennt ihr einen Laden, der gebrauchte CDs so verkauft wie Gamestop gebrauchte Spiele? Und ein Plattenladen mit 30 Jahren alten Venyls lass ich nicht zählen. Das hat Flohmarktcharakter.
Aber nein, das Gegenteil ist der Fall - Gamestop wird sogar noch wie verrückt unterstützt indem ihnen für nahezu jedes neue Spiel exklusiver Content zur Verfügung gestellt wird.
Das ist etwas kurzsichtig. Ein fetter Tritt gegen das Schienbein des Retailers (Gamestop) und der sagt dann: "na gut, dann verkaufen und vermarkten wir eure Spiele eben nicht mehr"

Das kann sich kein Publisher leisten. Die sind voneinander abhängig und deswegen ist ein derber Schlag ins Gesicht von Gamestop keine Option.

in etwas vergleichbar mit Facebook und ihrem Spieleanbieter, der für Farmville zusätndig ist (Namen vergessen) - die können nicht ohne einander, aber miteinander auch nicht so recht. Ihnen bleibt keine Wahl.

Den Publisher auch nicht, wenn er die Retailer nicht auch mit Leckerbissen füttert, wer verkauft die Spiele dann? Alles Online über Steam und Co? im nächsten Jahrzehnt vllt.

Und das is ja dann auch wieder nicht genehm, weil dann kann man seine Spiele nicht mehr weiterverkaufen und ist davon abhängig, dass das böse Unternehmen die Server nicht down nimmt und die Kritik geht wieder von vorne los.

Merkt ihr was dabei?
Zuletzt geändert von Zierfish am 20.05.2010 12:33, insgesamt 1-mal geändert.
e-e-y-o-r
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Beitrag von e-e-y-o-r »

sYntiq hat geschrieben:
e-e-y-o-r hat geschrieben:Falsch. Als Firma wirst du nie 100% über deine Verkäufe informiert. Deswegen geben viele Firmen an, wieviele Spiele sie an den Markt geliefert haben. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Spiele auch verkauft wurden.
Das stimtm zwar, aber: Wenn eien Firma 1000 Spiele an den Handel liefert, muss sie Kapazitäten für 1000 Spiele zur Verfügung stellen.

Wenn davon nur 2 Spiele verkauft werden, und die Käufer die Spiele NICHT weiterverkaufen müssen Kapazitäten für 1000 bereitgestellt werden. Wenn diese 2 Käufer ihre Spiele weiterverkaufen, müssen Kapazitäten für 1000 Leute bereitgestellt werden. Wo ist jetz tder Mehraufwand, bzw. die Kapazitätssteigerung durch die Gebrauchtkäufer?
Ein weiteres Problem ist, dass du mit dem Kauf eines Spieles zur Zeit die Erlaubnis zur Onlinenutzung automatisch erwirbst. Das bedeutet, dass auch wenn du das SPiel nicht physikal mehr besitzt, weil du es verkauft hast, du rein theoretisch immernoch die erlaubnis besitzt, da der Publisher ja nicht nachvollziehen kann ob du das Spiel wirklich verkauft hast oder es nur nicht mehr spielst.
Das ist völliger Blödsinn. Sobald du das Spiel verkaufst, erlischt auch dein Nutzungsrecht daran. Wäre dem nicht so, könnte ich mir das Spiel kaufen, mir eine Kopie davon machen, das Original wieder verkaufen und mit der Kopie legal weiterspielen.
An anderer Punkt ist, dass auch nicht aktive Accounts Platz auf den Servern wegnehmen (daten müssen gespeichert werden).
Je nachdem was da genau gespeichert wird, liegt der Accountspeicherplatz bei den Kosten irgendwo zwischen "nicht bemerkbar" und "kaum relevant"
Punkt 2 ist nicht völliger Blödsinn, da die Firma garnicht wissen kann, ob du dein Spiel verkauft hast, oder es immernoch spielst. Würdest du mit dem Verkauf des Spiels dein Spiel auf der Konsole deaktivieren, dann wäre es richtig. Rein rechtlich hast du recht, aber da du es nicht aktiv deaktivierst und sobald du das Spiel wieder einlegst, deine Berechtigung wieder in Takt ist, kann sich der Hersteller nicht sicher sein, dass du das Spiel nicht weiter gebrauchst. Somit muss die Firma dir immer die Möglichkeit einräumen, Online zu spielen.

Punkt 3 stimmt auch nicht. Online Angebote werden immer Größer. Du kannst in Ligen spielen, Be a Pro Teams haben, etc.. Diese Dinge müssen gespeichert werden. Auch Highlights / Replays benötigen Resourcen, die der Hersteller bereitstellen muss. Es ist alles viel komplexer geworden. Das kostet. Es müssen Mitarbeiter eingestellt werden, die Content überprüfen, Server warten usw. Das als irrelevante Kosten abzustempeln ist realitätsfremd. Guck dir doch nur an was Gameserver für Counter-Strike usw. kosten.

Es ist meiner Meinung nach, eine gute Sache, nur Online Modi von Spieler zu betreffen, da in der Nutzung dieser weitere Kosten verursacht werden. Spielst du ein gebrauchtes Spiel im Singleplayer, fallen für den Hersteller keine extra Kosten an. Spielst du Online, nutzt du Resourcen des Herstellers, für die du nicht gezahlt hast, sonder jemand anderes, der sie schon benutzt hat (sonst wäre die onlineaktivierung kostenlos für dich).
keldana
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Beitrag von keldana »

4P|Zierfish hat geschrieben:Red Dead hat anscheinend 100 Millionen $ gekostet.
Wenn sie jetzt nur eine Kopie machen und hoffen, dass der Gebrauchtmarkt sich um die Distribution kümmert.

Wie zur Hölle sollen die die 100 Mio dann jemals wieder sehen?

Wenn man Davon ausgeht, dass 10$ pro Spiel an die Entwickler gehen (was ungefähr stimmt)
benötigt man also schon 10 Mio verkaufte Spiele.
Wenn die Hälfte ihr Spiel bei Gamestop wieder verkauft
und dort ein neuer Käufer gefunden wird.
Müssen es also schon 20 Mio Leute spielen, damit das scheiss Spiel überhaupt Break Even erreicht.

Damit müsste das Spiel ungefähr so erfolgreich werden wie Call of Duty Modern Warfae 2, damit sie überhaupt Geld verdienen können damit? Das ist doch absurd....
Was hier absurd ist, ist wohl eher Deine seltsame Rechnung. RDR hat 100 Millionen gekostet ... das ist richtig ... GESAMTKOSTEN !!! Sprich inklusive Werbung etc.

Und was meinst Du, wer diese ganzen Kosten bezahlt hat ??? Genau ... nicht der Entwickler ... sondern zu einem großen Teil der Publisher.

Und darum ist Deine Rechnung hier einfach nur total an der Realität vorbei.
4P|Zierfish hat geschrieben:Das ist etwas kurzsichtig. Ein fetter Tritt gegen das Schienbein des Retailers (Gamestop) und der sagt dann: "na gut, dann verkaufen und vermarkten wir eure Spiele eben nicht mehr"

Das kann sich kein Publisher leisten. Die sind voneinander abhängig und deswegen ist ein derber Schlag ins Gesicht von Gamestop keine Option.

in etwas vergleichbar mit Facebook und ihrem Spieleanbieter, der für Farmville zusätndig ist (Namen vergessen) - die können nicht ohne einander, aber miteinander auch nicht so recht. Ihnen bleibt keine Wahl.

Den Publisher auch nicht, wenn er die Retailer nicht auch mit Leckerbissen füttert, wer verkauft die Spiele dann? Alles Online über Steam und Co? im nächsten Jahrzehnt vllt.
Man sollte hierbei auch eines ABSOLUT NICHT VERGESSEN:

Der exklusive Content ist (egal ob Gamestop / Amazon usw.) bislang für Pre-Order Games ... also genau die Games, mit denen der Publisher die Kohle einfährt. Da wäre man ja unehimlich dämlich, wenn man gerade die größte Cash-Cow nicht fördern würde, oder ???
sront
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Beitrag von sront »

ASKxBambikiller hat geschrieben: gerade dann wenn man sich einen Spieletitel deutlich nach Release holt ist der Onlinemodus eh so gut wie tot.
this.

dieser punkt macht das ganze zu einer riesen abzocke. was bringt mir denn der online mode, für den ich extra zum spiel gezahlt habe, 2 jahre nach release? wenn ich mir heute sf4 kauf, 1,5 jahre nach release, nachdem jetzt auch der nachfolger da ist, und feststelle "hey ich muss noch geld löhnen damit ich online kannn" und dann, 5 min später, auch noch feststelle "hey, online spielen mit mir vielleicht noch 5 leute dieses spiel", dann... hass...

edit: es würde mich wundern wenn er speicherplatz pro account mehr als wenige kb betragen würde. das is doch alles in irgendwelche .txt dateien gespeichert:

name==XXXX
LEAGUE1==true
LEAGUE2==false
TOURNEY==true
etc etc.

jetzt kann sich jeder ja mal ne .txt datei aufmachen und den text so lange kopieren bis das ganze sich mal auf ner dateigröße befindet die irgendjemand heutzutage bemerkt. Scheisse, man könnte tausende von leuten in der hinsicht speichern. und das ist auch bei datenbanken nicht wirklich größer...
Zuletzt geändert von sront am 20.05.2010 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
keldana
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Beitrag von keldana »

e-e-y-o-r hat geschrieben: Punkt 2 ist nicht völliger Blödsinn, da die Firma garnicht wissen kann, ob du dein Spiel verkauft hast, oder es immernoch spielst. Würdest du mit dem Verkauf des Spiels dein Spiel auf der Konsole deaktivieren, dann wäre es richtig. Rein rechtlich hast du recht, aber da du es nicht aktiv deaktivierst und sobald du das Spiel wieder einlegst, deine Berechtigung wieder in Takt ist, kann sich der Hersteller nicht sicher sein, dass du das Spiel nicht weiter gebrauchst. Somit muss die Firma dir immer die Möglichkeit einräumen, Online zu spielen.

Punkt 3 stimmt auch nicht. Online Angebote werden immer Größer. Du kannst in Ligen spielen, Be a Pro Teams haben, etc.. Diese Dinge müssen gespeichert werden. Auch Highlights / Replays benötigen Resourcen, die der Hersteller bereitstellen muss. Es ist alles viel komplexer geworden. Das kostet. Es müssen Mitarbeiter eingestellt werden, die Content überprüfen, Server warten usw. Das als irrelevante Kosten abzustempeln ist realitätsfremd. Guck dir doch nur an was Gameserver für Counter-Strike usw. kosten.

Es ist meiner Meinung nach, eine gute Sache, nur Online Modi von Spieler zu betreffen, da in der Nutzung dieser weitere Kosten verursacht werden. Spielst du ein gebrauchtes Spiel im Singleplayer, fallen für den Hersteller keine extra Kosten an. Spielst du Online, nutzt du Resourcen des Herstellers, für die du nicht gezahlt hast, sonder jemand anderes, der sie schon benutzt hat (sonst wäre die onlineaktivierung kostenlos für dich).
Fakt ist jawohl, dass der Hersteller bei 1000 Games, die er an den Handel gibt, nur die Infrastruktur für 1000 Games braucht ... ob diese 1000 Games durch 5000 Hände wandern und somit von 5000 Personen gespielt werden, oder nicht, ist völlig irrelevant.

Denn wenn ich 1000 Disks habe, dann können damit nur 1000 Personen gleichzetig spielen und nur Ergebnisse von 1000 Personen gespeichert werden. Ob das jetzt die gleichen 1000 Personen sind, oder über 2 Jahre insgesamt 200.000 Personen, ist in Sachen Infrastruktur "kaum relevant" ...
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Mr.Coconut/sickbiig
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Beitrag von Mr.Coconut/sickbiig »

"cool", dann hätte ich einen grund auf dem ps3-account von meinem bruder zu zocken (falls er sich das spiel holt), obwohl wir sogar im selben zimmer leben und entsprechend die selbe ps3 benutzen (aber halt jeder mit dem eigenem ps3 account)

ich bin also quasi gebrauchtkäufer oder so, weil ich müsste 5 tacken hinlegen wenn ich auf meinem account mit meinen freunden online zocken will

inzwischen glaube ich, dass das ganze schon mit der einführung der "next gen" (also der aktuellen), so geplant war:
online zwang durch fehlende offline multiplayer, jetzt online modi durch zusätzliche bezahlung
vielleicht sollte ich wieder anfangen mit lego zu spielen oder so, weil mit dem videospielen gehts offenbar den bach unter

wobei ... wenn ich mit den lego-steinen einmal was zusammengebaut habe, es mir aber nicht mehr gefällt und ich aus den steinen was neues bauen will muss ich wahrscheinlich auch was dafür zahlen
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sYntiq
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Beitrag von sYntiq »

e-e-y-o-r hat geschrieben:Punkt 2 ist nicht völliger Blödsinn, da die Firma garnicht wissen kann, ob du dein Spiel verkauft hast, oder es immernoch spielst. Würdest du mit dem Verkauf des Spiels dein Spiel auf der Konsole deaktivieren, dann wäre es richtig. Rein rechtlich hast du recht, aber da du es nicht aktiv deaktivierst und sobald du das Spiel wieder einlegst, deine Berechtigung wieder in Takt ist, kann sich der Hersteller nicht sicher sein, dass du das Spiel nicht weiter gebrauchst. Somit muss die Firma dir immer die Möglichkeit einräumen, Online zu spielen.
Jein. Sehe ich leider immer noch anders. :)
Du hast auch mit legaler Online-Nutzungslizenz kein Recht das Spiel zu spielen wenn du es nur als Schwarzkopie besitzt. Das muss der Publisher nicht im geringsten unterstützen. Davon abgesehen ist dem Publisher erst einmal völlig egal ob du derjenige bist der das Spiel nutzt, oder jemand anderes. Wenn 1000 Spiele im Umlauf sind (sprich: an den Handel ausgeliefert) dann sind es 1000 Spiele. Wenn es jetz taber 2000 Online-Accounts gibt, muss der Publisher keine Kapazitäten für 2000 Spieler bereitstellen. Denn: Es können gar nicht 2000 Leute legal gleichzeitig spielen, wenn nur 1000 ausgeliefert wurden. Deine Argumentation hört sich für mich ein wenig an als müsste der Publisher alle Schwarzkopien unterstützen für die es einen Online-Account gibt.
Es müssen Mitarbeiter eingestellt werden, die Content überprüfen, Server warten usw. Das als irrelevante Kosten abzustempeln ist realitätsfremd.
Ja, wäre es. darum habe ich das auch nicht als irrelevante Kosten abgestempelt. Ich habe nur vom Speicherplatz geredet. Nicht von zusätzlichen Mitarbeitern, Wartung, Traffic etc. Davon ab: Ligen etc. habe ich nciht beachtet. Mein Fehler. Ich war gedanklich nur beim Online zocken im kleinen Rahmen und nicht bei e-Sport, Clans und dem ganzen Geraffel.
Es ist meiner Meinung nach, eine gute Sache, nur Online Modi von Spieler zu betreffen, da in der Nutzung dieser weitere Kosten verursacht werden. Spielst du ein gebrauchtes Spiel im Singleplayer, fallen für den Hersteller keine extra Kosten an. Spielst du Online, nutzt du Resourcen des Herstellers, für die du nicht gezahlt hast, sonder jemand anderes, der sie schon benutzt hat (sonst wäre die onlineaktivierung kostenlos für dich).
Generell finde ich es auch gut dass es nur den Online-Bereich trifft, da ich nur wenig online spiele. :) Aber: NOCH trifft es nur den Online Bereich! Wer weiss was als nächstes kommt. Davon ab finde ich deine Ressourcenargumentation auch hier sehr schwach. Wenn ich mir ein Spiel kaufe, kann ich es online nutzen bis die Server abgestellt werden. Sagen wir zb. 5Jahre lang. Ich habe also quasi für 5 Jahre Online-Nutzen gezahlt. Nun verkaufe ich das Spiel aber nach 2 Jahren (nutze es nie wieder) und der Käufer würde das Spiel online noch 3 Jahre nutzen. Warum soll ich jetzt für einen Service der bereits für 5 Jahre bezahlt ist, nochmal etwas zahlen?
BossXxX
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Beitrag von BossXxX »

was besitzt ihr überhaupt die frechheit ein einmal gekauftes spiel wieder zuverkaufen? sowas gehört sich einfach nicht. achja und das habe ich schon vor 6 jahre geschreiben.... man könnte meinen die industrie liest hier mit.


http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin ... ost8037035


mfg
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

Das ist etwas kurzsichtig. Ein fetter Tritt gegen das Schienbein des Retailers (Gamestop) und der sagt dann: "na gut, dann verkaufen und vermarkten wir eure Spiele eben nicht mehr"
Die Abhängigkeiten sind ja wohl eindeutig zu Gunsten der Publisher. Gamestop macht seinen Umsatz schliesslich zu nahezu 100% mit Spielen, die eben von den Publishern kommen. Auf der anderen Seite gibt es aber eine Unzahl anderer Retailer, die nur allzu gern bereit wären den Umsatz von Gamestop zu übernehmen^^

Als Kunde ist es mir doch vollkommen wurscht von wo ich meine Spiele kaufe. Am liebsten natürlich dort wo es möglichst billig ist, und selbst da zieht Gamestop gegen die Konkurrenz meistens den kürzeren. Ehrlich, ich weiss ja nicht wie es in Amerika ist, aber ich versteh nicht wie man hier bei uns nur bei Gamestop kaufen kann.