Mass Effect 3: Wieder mehr RPG

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Adreena
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Beitrag von Adreena »

Zulustar hat geschrieben:
Adreena hat geschrieben:
Zulustar hat geschrieben: Die loyalitätsquest von Samara hatte ich schon

Und deine Punkte haben in diesem Fall dafür gereicht,
Spoiler
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ihrer Tochter zu widerstehen?
Eigentlich dachte ich immer, dass das die wesentlich heftigere Quest ist, da man dafür fast den kompletten Balken voll haben musste, zumindest als Renegade.
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Hast du die Beweise gegen Talis Vater zurückgehalten?

Wenn ja, ist das eine seltsame Sache. Da muss ich wirklich Glück gehabt haben, dass es mir nicht ähnlich ging.

Edit: zur Sicherheit ein paar Spoiler gesetzt. ;)
Spoiler
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Leider hat in mir dort meine positive Seite gesprochen und Taris Verbannung und die Wahrheit bevorzugt, denn als Captain gedacht, wenn das auffliegt, dann bin ich als Captain dran und mein Ruf vor dem Rat würde "normalerweise" extrem leiden, nochdazu dieser Irsinn, da ich die Robotterviecher im 1. Teil mit Tari zu hunderten geschreddert hatte, jetzt könnte es passiern, wenn jemand falsches die Beweise in die Hände bekommt, das ich einen Geth Aufstand bzw das Auslöschen einer ganzen Kolonie dann mitverschulden könnte, ...
Hm, sprich, du hast
Spoiler
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dem ruf ihres Vaters geschadet, obwohl sie dagegen war?
Vielleicht liegt eher dort das Problem in dieser Szene, aber das kann ich schlecht beurteilen, weil ich diese Möglichkeit nie gewählt habe.
Demnächst einfach lügen, dass sich die Balken biegen. ;)
Schade, dass dir unter anderem dies das Spiel verhagelt hat.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Adreena hat geschrieben:
Zulustar hat geschrieben:
Adreena hat geschrieben:
Und deine Punkte haben in diesem Fall dafür gereicht,
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ihrer Tochter zu widerstehen?
Eigentlich dachte ich immer, dass das die wesentlich heftigere Quest ist, da man dafür fast den kompletten Balken voll haben musste, zumindest als Renegade.
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Hast du die Beweise gegen Talis Vater zurückgehalten?

Wenn ja, ist das eine seltsame Sache. Da muss ich wirklich Glück gehabt haben, dass es mir nicht ähnlich ging.

Edit: zur Sicherheit ein paar Spoiler gesetzt. ;)
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Leider hat in mir dort meine positive Seite gesprochen und Taris Verbannung und die Wahrheit bevorzugt, denn als Captain gedacht, wenn das auffliegt, dann bin ich als Captain dran und mein Ruf vor dem Rat würde "normalerweise" extrem leiden, nochdazu dieser Irsinn, da ich die Robotterviecher im 1. Teil mit Tari zu hunderten geschreddert hatte, jetzt könnte es passiern, wenn jemand falsches die Beweise in die Hände bekommt, das ich einen Geth Aufstand bzw das Auslöschen einer ganzen Kolonie dann mitverschulden könnte, ...
Hm, sprich, du hast
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dem ruf ihres Vaters geschadet, obwohl sie dagegen war?
Vielleicht liegt eher dort das Problem in dieser Szene, aber das kann ich schlecht beurteilen, weil ich diese Möglichkeit nie gewählt habe.
Demnächst einfach lügen, dass sich die Balken biegen. ;)
Schade, dass dir unter anderem dies das Spiel verhagelt hat.
Ne das alleine war es nicht, das war das i Tüpfelchen, dazu kamen die scheinbar unfassbare Ideenlosigkeit von Bioware bei der Implementierung der Planeten und der Ressourcen. Beim ersten Teil setzt du mit deinem Shuttle auf jedem befahrbaren Planeten dein Mobil ab, das Mobil muss man sich im 2. Teil per DLC dazukaufen und dann kann man damit noch nichtmal irgendwas vernünftiges anstellen.
EA meint mit BioWare jetzt schön die Massen auspressen zu können über die neue DLC-Ausquetsch-Methode.
Die Kämpfe hatten weit aus weniger mit RPG und Taktik zu tun, ausser das du wegen irgend eines Schrittfehlers deines Kameraden ein Medigel einbüsst, welches lustigerweise nicht 1 heilt und auch nicht 2 heilt nein es heilt die komplette Gruppe mit einmal.
ME 2 ist wie Dragon Age ein halbfertiges Spiel. Und so wie man bei DA schon von vornherein sagte das 2 jahre DLC folgen, so macht man damit meiner Meinung nach, auch die Mass Effect Reihe kaputt.
Denn es wurde schon beim 1. Teil gesagt es wird nen 3 Teiler also is der 2. Teil im Grunde genommen egal, so wie bei Divinity II völlig egal, hauptsache der 3. Teil wird angekündigt während man grade erst den 2. Teil unter die leute wirft.
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Columbo
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Beitrag von Columbo »

Immer diese ständigen Aussagen ME 2 wäre weniger Rollenspiel als der Vorgänger. Verstehe ich gar nicht.

@Zulustar.
Wie sehen denn Kämpfe mit mehr Rollenspielanteil aus..? Jeder tut nur so als würde er schiessen und schmettert alle 10 Sekunden einen "Ich werde das böse vernichten Spruch ab?"
Mal ehrlich .. Warum denkst du das Kämpfe mit Schwert/Schild/Magie mehr "RPG" sind als Kämpe mit Knarre/Biotik? Die Antwort interessiert mich wirklich.
Zudem waren das entschlacken vom Skillsystem nötig und die Kämpfe spielen sich deutlich schöner und besser als im Vorgänger.

In jedem RPG findet der Rollenspielanteil neben den Kämpfen statt. Und das macht Me2 richtig gut.

Und von wegen: Me2 ist unwichtig weil es ein Dreiteiler wird. Hä? Sinn?
Der zweite Teil macht es doch erst spannend. Es war nötig das in die Trilogy etwas Ruhe hinein kommt. Oder hätte es brachial weitergehen sollen und Shep rettet zum zweiten mal das Universum und im dritten Teil gleich nochmal?
Me2 nutzt sich selbst aus indem es den Spannungsbogen von ganz oben wieder etwas runterdrosselt und innerhalb des Spiels wieder hebt damit Teil 3 umso "epischer" starten kann. Allein das wir nun einige Crewmitglieder haben die in Teil drei z.B. sterben können oder anderes tragisches passiert eröffnet die Möglichkeit das Me3 auch auf emotionaler Ebene jeden Spieler erreichen kann. Denn nun haben wir soviele Charaktere aus Teil 1+2 das für jeden ein "Liebling" dabei sein sollte.
Abseits dessen ist Me2 immer noch ein sehr gutes Spiel das sehr viel Rollenspiel besitzt wenn man nur richtig sucht und spielt und nicht gleich denkt: "Bäh Ego-Shooter bla, weniger RPG bla. Früher war alles besser."
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Adreena
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Beitrag von Adreena »

Columbo34 hat geschrieben:Allein das wir nun einige Crewmitglieder haben die in Teil drei z.B. sterben können oder anderes tragisches passiert eröffnet die Möglichkeit das Me3 auch auf emotionaler Ebene jeden Spieler erreichen kann. Denn nun haben wir soviele Charaktere aus Teil 1+2 das für jeden ein "Liebling" dabei sein sollte.
Gerade bei diesem Punkt frage ich mich immer noch, wie sie das wohl in Teil Drei umsetzen werden.
Immerhin bestimmte der Stil des jeweiligen Spielers, wer am Ende des zweiten Teils das Finale überlebt. Habe ich mein Schiff nicht ausgerüstet, sind schon mal drei (?) Charaktere tot, habe ich die falschen Experten erwählt, sterben die nächsten Leute.
Somit gibt es eigentlich niemanden aus dem Team, der 100% in jedem Spielverlauf, unabhängig von den Entscheidungen des Spielers, überlebt. Liara, Ashley/ Kaidan und evtuell Wrex, aber sonst?

Und der Wagen wurde doch gratis nachgeliefert, oder? Im Verbund mit den anderen DLCs, die es gab, wenn man den Code für das Cerberus- Netzwerk eingelöst hat, halt nur verspätet.
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Adreena hat geschrieben:
Columbo34 hat geschrieben:Allein das wir nun einige Crewmitglieder haben die in Teil drei z.B. sterben können oder anderes tragisches passiert eröffnet die Möglichkeit das Me3 auch auf emotionaler Ebene jeden Spieler erreichen kann. Denn nun haben wir soviele Charaktere aus Teil 1+2 das für jeden ein "Liebling" dabei sein sollte.
Gerade bei diesem Punkt frage ich mich immer noch, wie sie das wohl in Teil Drei umsetzen werden.
Immerhin bestimmte der Stil des jeweiligen Spielers, wer am Ende des zweiten Teils das Finale überlebt. Habe ich mein Schiff nicht ausgerüstet, sind schon mal drei (?) Charaktere tot, habe ich die falschen Experten erwählt, sterben die nächsten Leute.
Somit gibt es eigentlich niemanden aus dem Team, der 100% in jedem Spielverlauf, unabhängig von den Entscheidungen des Spielers, überlebt. Liara, Ashley/ Kaidan und evtuell Wrex, aber sonst?
Das ist wahrscheinlich eine der interessantesten Fragen, wenn es um Teil 3 geht. Ich hoffe ja, dass die eigenen Entscheidungen aus ME2 wirklich Gewicht haben und man seine alten Crewmitglieder wieder hat - oder eben nicht, wenn sie verreckt sind. Nur irgendwie befürchte ich, dass Bioware den einfacheren Weg gehen könnte und die ME2-Crew, sofern sie überlebt hat, nur zu Statisten mit Mini-Auftritt macht.

Und der Wagen wurde doch gratis nachgeliefert, oder? Im Verbund mit den anderen DLCs, die es gab, wenn man den Code für das Cerberus- Netzwerk eingelöst hat, halt nur verspätet.
Kam gratis und war meiner Meinung nach ein Reinfall. Ich fand den Mako in ME1 schon furchtbar, aber der Hammerhead war noch ne Steigerung. Die Kämpfe hatten nen bisschen was von Moorhuhn und den Rest konnte man auch in die Tonne treten.

Im Übrigen verstehe ich das Geblubber von wegen "halb fertiges Spiel" nicht. Die DLCs bieten weder in Dragon Age noch in ME relevante Handlungsfäden, man kann sie sich also getrost sparen und verpasst wenig. Gab es früher schon die Beschwerden, wenn irgendwelche Goodies erst nachgereicht wurden?
Korun
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Beitrag von Korun »

Bedameister hat geschrieben:Ich spiel gerade zum ersten mal Mass Effect und finde es echt gut. Aber was hatte denn 4P an Mass Effect 2 auszusetzen dass es zu wenig Rollenspiel sei ?
Also welche Rollenspieleigenschaften die Mass Effect 1 hatte wurden denn bei Mass Effect 2 weggelassen und ist das wirklich so schlimm.
Du must bedenken: Der UBI-Soft-Kopierschutz hat keinen Einfluss auf die Wertung. Wenn Gott ... äh... Herr Luibl aber seine Pressefreiheit in gefahr sieht, da er die Wertung von ME2 nicht vor TagX bekanntgeben darf, dann hat das einen Einfluss auf die Wertung, denn dann wird versucht, das Spiel in grund und Boden zu labern und von den glorreichen zeiten in ME1 zu schwärmen, was für mich nur bedeutet: Da hat jemand ME1 nicht oder nur während der Wirkung von bewusstseinserweiternden Mittelchen gespielt, denn der ganze ME2 Test geht schon arg an der Realität vorbei....

...und ist ein einziges Gebashe in primitivster Form.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Korun hat geschrieben:[...]
HÄH? Abgesehen davon das ME von EA vertrieben wird, was willst Du uns sagen?

Bedameister: Schau Dir andere Spiele von Bioware an, dann weißt Du schon mal welches Problem man generell damit hat, ME ein RPG zu nennen.
Was ME1 zu ME2 betrifft, wären da das Wegfallen jeglichen Inventars und Reduzierung der Skills auf ungefähr die Hälfte zu nennen, wass ME2 weniger RPG macht als ME2.

Disclaimer: Auch wenn ich im VORFELD eher unbegeistert war, so fand ich ME2 sehr gut. Dass es kaum noch RPG ist, stört mich nicht. Man sollte es wohl eher nicht mehr so nennen. Es ist jetzt ein Shooter mit leichten RPG Elementen und einer grandios erzählten Story!
Korun
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Beitrag von Korun »

Sir Richfield hat geschrieben:
Korun hat geschrieben:[...]
HÄH? Abgesehen davon das ME von EA vertrieben wird, was willst Du uns sagen?
Oh mein Gott...
Bei ME2 gab es angeblich eine Auflage, das Testergebnis durfte nicht vor DD:MM:YYYY veröffentlich werden, wenn es unter XX% lag. So und anders als bei UBISOFT, wo deren Kopierschutz ja angeblich zu keiner Minderung des Testergebnisses führt, führt eine mögliche Einschränkungen des unglaublichen Luibl sehr wohl zu niederträchtigsten Testergebnissen.

Denn niemand, der ME1 und ME2 bei vollem Bewusstsein durchgespielt hat, kann ernsthaft behaupten, ME2 würde weniger Spaß machen als ME1 - außer die Person liebt es in einem bekifften Flummi über öden Texturbrei zu rollen, auf der suche nach den immer gleichen Gebäuden, die aus den immer gleichen 3 Typen Innenlevel bestehen, welches wiederum nur aus 4-5 Räumen besteht.
Sir Richfield hat geschrieben: Bedameister: Schau Dir andere Spiele von Bioware an, dann weißt Du schon mal welches Problem man generell damit hat, ME ein RPG zu nennen.
Was ME1 zu ME2 betrifft, wären da das Wegfallen jeglichen Inventars und Reduzierung der Skills auf ungefähr die Hälfte zu nennen, wass ME2 weniger RPG macht als ME2.
Oh man, selten so einen Quark gelesen. Also wäre Diablo2 mehr RPG als Oblivion? In Diablo2 gibt es ohne Zweifel mehr Skills. Also muss das ja so sein! Und ein Inventar macht auch kein Rollenspiel aus.
Was macht ein Rollenspiel eigentlich aus? Ah, ja, man spielt eine… äh… Rolle. Und je nachdem, wie viel Freiheiten man beim spielen dieser Rolle hat, kann man diese mal besser, mal schlechter spielen. Und Freiheiten, seine Rolle zu spielen, hat man bei ME2 exakt so viele wie bei ME1, wenn nicht sogar noch mehr, wenn man die ganzen Variablen der letzten Mission bedenkt und den Streit zwischen Crewmitgliedern den man auf mindestens 3 verschiedene Arten schlichten kann. Das alles bietet ME1 nicht einmal ansatzweise.
Sir Richfield hat geschrieben: Disclaimer: Auch wenn ich im VORFELD eher unbegeistert war, so fand ich ME2 sehr gut. Dass es kaum noch RPG ist, stört mich nicht. Man sollte es wohl eher nicht mehr so nennen. Es ist jetzt ein Shooter mit leichten RPG Elementen und einer grandios erzählten Story!
Ja, ME2 ist sehr gut, aber deine Begründung klingt für mich etwas albern, fast so als könne man nachts gefahrlos auf der Sonne spazieren gehen. Sorry, aber du hast keinen blassen Schimmer, was ein Rollenspiel ist. Rollenspiele stellen den Spieler vor Entscheidungen, der Spieler hat auch die Freiheit, die Entscheidungen zu treffen und mit gewissen Konsequenzen zu leben. Das alles hat nichts mit dem vorhandensein eines Inventars zu tun, auch wenn ich es selbst vermisst habe, und mit der Anzahl der Skills hat es noch weitaus weniger zu tun!
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superboss
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Beitrag von superboss »

ach man ich freue mich so auf ME3 ...Ich spiele Zwar im Moment Teil 1 aber nach 30 std ist so langsam die Luft raus. Natürlich beeindruckt ein 2,5 Jahre altes, technisch teilweise unsauberes Spiel auch nicht mehr so...Die Missionen auf den Planeten gehen mir inzwischen richtig auf die Nerven.
Ich hoffe, daß mich die Atmo nochmal packt, da ich eigentlich vor hatte, das Teil bis zum Alpha protocol release zu spielen.
na ja mal sehen.
ach ja und nochmal ....macht bitte in Teil 3 die Entscheidungen komplexer...etwas nicht tun zu können , weil man kein Bock hat ein Arschloch zu sein, ist einfach zu unbefriedigend.

Und natürlich ist ME2 kein Shooter. Wer sowas schreibt, soll doch bitte stattdessen COD spielen, wenn es keinen Unterschied macht.
ME2 hat ziemlich krasse Shooter Elemente, was aber auch gut so ist.
Abgesehen davon hat es eine Rpg Typische freie Welt bestehend aus dem Raumschiff, der Raumstation und 2 Planeten.
Dazu gibt es viele kleine Quests und tonnen von Entscheidungen, die man treffen kann.
Dazu gibt es Missionen , wo man den Weg finden oder jemanden verfolgen muss. Oder Missionen , die fast nur aus Gesprächen bestehen. Oder...oder...........

ok ich könnte das warscheinlich noch weiter ausführen......hab jetzt aber keine Zeit und Lust ...ist eh offensichtlich, für die, die es gespielt haben.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Korun hat geschrieben:Oh mein Gott...
Sir Richfield reicht, danke. ;)
Bei ME2 gab es angeblich eine Auflage, das Testergebnis durfte nicht vor DD:MM:YYYY veröffentlich werden, wenn es unter XX% lag. So und anders als bei UBISOFT, wo deren Kopierschutz ja angeblich zu keiner Minderung des Testergebnisses führt, führt eine mögliche Einschränkungen des unglaublichen Luibl sehr wohl zu niederträchtigsten Testergebnissen.
Ach, DAS meinst Du...
Oh man, selten so einen Quark gelesen. Also wäre Diablo2 mehr RPG als Oblivion? In Diablo2 gibt es ohne Zweifel mehr Skills.
Diablo hat das Genre des ARPG etabliert, mit klarem Fokus auf A. Oblivion ist ein leicht anderes Genre und stößt RPG Puristen auch eher sauer auf.
Die Vergleiche hinken ein wenig.
Also muss das ja so sein! Und ein Inventar macht auch kein Rollenspiel aus.
Jain. Ein Inventar und das Micromanagement eines solchen ist Teil dessen, was die meisten unter einem CRPG verstehen.
Was macht ein Rollenspiel eigentlich aus? Ah, ja, man spielt eine… äh… Rolle. Und je nachdem, wie viel Freiheiten man beim spielen dieser Rolle hat, kann man diese mal besser, mal schlechter spielen. Und Freiheiten, seine Rolle zu spielen, hat man bei ME2 exakt so viele wie bei ME1, wenn nicht sogar noch mehr, wenn man die ganzen Variablen der letzten Mission bedenkt und den Streit zwischen Crewmitgliedern den man auf mindestens 3 verschiedene Arten schlichten kann. Das alles bietet ME1 nicht einmal ansatzweise.
Hast Du ME1 mit Verstand gespielt? Oder ME2? Verglichen mit Baldur's Gate, Planescape Torment oder Knights of the Old Republic sind beide MEs seichte Kost. Seifenoper Niveau. In ME2 musst Du nur mal eben eine Mission erledigen und schon gelten die NPC als loyal. Das ist keine Freiheit, das ist ein Railshooter storytechnisch.
Ja, ME2 ist sehr gut, aber deine Begründung klingt für mich etwas albern, fast so als könne man nachts gefahrlos auf der Sonne spazieren gehen. Sorry, aber du hast keinen blassen Schimmer, was ein Rollenspiel ist. Rollenspiele stellen den Spieler vor Entscheidungen, der Spieler hat auch die Freiheit, die Entscheidungen zu treffen und mit gewissen Konsequenzen zu leben. Das alles hat nichts mit dem vorhandensein eines Inventars zu tun, auch wenn ich es selbst vermisst habe, und mit der Anzahl der Skills hat es noch weitaus weniger zu tun!
Spiel Planescape Torment durch und komm mir dann noch mal so krumm.
So wie Du klingst habe ich schon RPG gespielt, als Du noch in die Windeln gemacht hast.
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Beitrag von 10Cent84 »

nun ich fand ME1 und ME2 gut und klar ME2 war schon viel besser wie der erste teil. was ich hingegen machen würde. klar das inventar kurz und knapp lassen. aber was die waffen angeht finde ich, dass man diese in Waffenläden auf verschiedenen planeten kaufen können sollte und eventl. ein größeres arsenal natürlich. So könnte man auch kleine quests einbauen, dass man zur belohnung neue waffen oder ausrüstung bekommt oder standortangaben für solche. und anstatt blöde planeten zu erkunden, sollte man sowas wie ne sternenkarte bei freelancer haben, so dass man für sagen wir mal waffen quests dann auf der karte einen neuen und bisher unbekannten quadranten ansteuern kann... ihr wisst sicherlich wie ich das meine. aber bitte nicht unbedingt selber rumfliegen, das soll doch bitte noch nen RPG-Shooter bleiben. ansonsten hätte ich an dem spiel gar nicht mal so viel aus zu setzen.. vielleicht dass die kämpfe mal nen bißchen interessanter würden als immer nur ein paar neu spawnende gegender ab zu ballern. könnte doch auch mal zwischendurch nen bossfight oder nen moster kommen, ach was weiß ich.... mit nem bißchen fantasie sind die möglichkeiten doch unbegrenzt!

dennoch ich freue mich sehr auf ME3 und glaube, dass es wieder ein gutes und erfolgreiches spiel wird
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Pennywise
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Beitrag von Pennywise »

Mal sehen was dann passiert.

Auf jedenfall gibt es halt wieder viel Potential zur Streichung.

Das Planeten scannen wurde ja schon genannt und die tollen Safe knack und Hack Techniken kann man genauso gut weglassen.
Außerdem darf man wie hier auch schon angesprochen gerne mehr Freiheit in den Arealen gewähren , denn es ist einfach extrem nervig wenn man in ein Gebiet kommt schon die vorgegebenen Deckungen sieht und weiß das es gleich los geht.

Bitte mehr auf jedenfall von den feinen Side Quests die es in Teil 2 gab und vielleicht auch mehr Aufrüsten.
Den ich fand das ganze drumherum um die letzte Mission schon sehr fein und solche Auswirkungen könnten gerne schon früher beginnen.

Was man RPG Technisch noch bringen könnte entzieht sich jetzt meiner Vorstellungskraft den diese Item Vergleiche wie in Teil 1 sind wirklich nicht notwendig.

Ich bin auf jedenfall schon auf die tollen Gespräche und vorausgegangenen Entscheidungen aus Teil 1 & 2 gespannt die in Teil 3 ja eine Massive Rolle Spielen werden.

Und vorallem möchte ich endlich ein paar Heimatwelten sehen.
Tuchanka war ja jetzt nicht wirklich das Paradebeispiel aber die Erde und die Heimat der Turians wäre z.B. ziemlich interessant.

Dialoge in hülle und Fülle mit Alten Bekanntschaften und Verhandlungen für das bevorstehende wären Klasse.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Sir Richfield hat geschrieben: Spiel Planescape Torment durch und komm mir dann noch mal so krumm.
So wie Du klingst habe ich schon RPG gespielt, als Du noch in die Windeln gemacht hast.
dummerweise werden die ganzen Konsolenkiddies auf arme Kost verdonnert, mit ner Komplexität von solchen Spielen wären sie komplett überfordert.
Bioware und EA sagen selber, das solche Spiele heutzutage keiner mehr spielen würde also ist das was die RPG nennen nur noch ne seichte Einheitskost gepart mit ner teils fesselnden Story. Sorry @ Korun aber ME2 baute die eigentlichen RPG Feature ab und ich bin mir nur wie Rambo vorgekommen, egal ob du Leute verschonst oder nicht, ein Endfight bleibt nie aus. Und in einem RPG ist es so da muss es sogar möglich sein Bossfights auszulassen, indem man die Bosse dank bestimmter Informationen oder Heldentaten auf seine Seite ziehen kann. Bei ME2 sind aber die Handlungsstränge fest vorgegeben 1 Loyalitätsquest und zack gehen die für mich durch die Hölle, very impressive, selbst bei DA musste ich knapp 30h für die Loyalität kämpfen, sowas spielt aber heute keiner mehr.
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Zulustar hat geschrieben:selbst bei DA musste ich knapp 30h für die Loyalität kämpfen, sowas spielt aber heute keiner mehr.
So alt ist Dragon Age nun auch nicht und so schlecht hat sichs auch nicht verkauft, wenn ich mich recht erinnere :P

Aber stimmt schon, Komplexität wird heutzutage an vielen, vielen Stellen abgebaut, das betrifft ja bei weitem nicht nur das RPG-Genre. Hoffentlich kehrt sich der Trend eines Tages um und man bekommt wieder auf breiter Front anspruchsvolle Spiele (Haha, schöner Traum ...).
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Zulu

Stimmt, früher sind sie einfach ohne jede Loyalität für den Spieler durch die Hölle gegangen und man konnte mit keinem Boss auch nur ein Wort wechseln, auch in RPGs.