Schau mal ... es gibt für jedes Spiel Kopien. Seit es Computerspiele, seit es Software gibt. Denn früher, als IT nur etwas für spinnerte Informatiker, tief in den Kellern der Unis war, da wurde Software einfach so weitergegeben. Dann hat ein Bill Gates eines Tages gemeint, dass er nun seine Software verkaufen wolle. Was auch wunderbar geklappt hat. Andere haben es ihm nachgemacht. Was auch wunderbar geklappt hat ... OBWOHL im selben Moment trotzdem auch diese Kauf-Software kopiert und verteilt wurde. Die Software-Industrie hat sich zu einem abermilliarden schweren Markt entwickelt, obwohl zur gleichen Zeit, parallel dazu, genau diese Software kopiert und wild getauscht wurde.Boesor hat geschrieben:das verstehe ich jetzt nicht.Sir Richfield hat geschrieben: Bzw. es macht die Behauptung wahr. Denn es HAT den Anschein, als wären Kopien ohne Einfluss. Sonst wäre nämlich - wie gesagt - der Markt schon tot, bevor er aufgekommen wäre.
Wenn also Kopien so schädlich sein sollen ... wie kann es sein, dass Microsoft mit zur reichsten Firma der Welt aufstieg und Bill Gates Sozialstiftung den Staatshaushalt so manchen Landes in den Schatten stellt? Wie kann es sein, dass die Spieleindustrie in den letzten zehn Jahren wiederholt zweistellige (!) Umsatzzuwächse feiern konnte, obwohl es jedes Spiel natürlich auch als Kopie gibt? Wie kann es sein, dass Hollywood Jahr um Jahr mehr Geld umsetzt, höhere Gewinne einfährt und MEHR Filem dreaht als je zuvor, wenn es doch jeden Film nach nur kurzer Zeit auch im Netz gibt?
Wie passt da die Aussage rein, dass Kopien schädlich sein sollen? Und genau für diese Behauptung hätte ich gerne einen glasklaren, eindeutigen Beweis, da allem Anschein nach Kopien keinen Einfluss auf den Umsatz haben, den Aufstieg der Branche zu einem Multimilliardenmarkt nicht gestört haben.
