Darkwhite hat geschrieben:
Ich frage mich nur, wie so manche Arbeitnehmer bzw. Branchen die für regelmäßige, lange Arbeitszeiten bekannt sind das rechtlich handhaben.
Ich habe schonmal weiter oben geschrieben: Wo kein Kläger, da kein Richter.
Es gibt doch zwei nette Gründe, warum es so wenige Klagen gegen das Vorgehen mancher Arbeitgeber gibt:
1. das Nicht-Wissen. Wer kennt sich denn gesetzlich aus bzw. beschäftigt sich damit. Wer kennt seine Rechte in Bezug auf Arbeitszeit, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaubstage? Darauf bezugnehmend: wer liest sich die Klauseln im Arbeitsvertrag haargenau durch und wer kann dann noch das Arbeitsrecht dazu anwenden? Ich glaube, die Zahl schrumpft ganz schön zusammen.
2. die Angst. Es gibt genug Arbeitslose, egal ob gut oder kaum ausgebildet, die sofort (d)einen Posten einnehmen können. 200-300 Bewerbungen und mehr sind keine Seltenheit. Und das auf eine Stelle wohlgemerkt! Die umgreifenden Existenzängste erhöhen ganz einfach den Druck, weil alles auf den Arbeitsplatz zugeschnitten ist.
@M_Coaster Von meiner Seite auch vielen Dank für die nette Anekdote. Sie ist nicht nur richtig, sondern auch sehr amüsant. Besonders mit dem Bier!
