Ikar hat geschrieben:
Allein schon, weil es ein "sinnloser" Kriegsshooter ist. Krieg haben wir schon genug auf der Welt, Krieg muss man nicht auch noch spielen...
Wahre Worte, allein die Tatsache das sich Kriegsspiele so gut verkaufen ist schon ein Armutszeugnis der "gesunden Gesellschaft"... *hust*
Treffend formuliert ist der Satz aber noch nicht. Folgendes bleibt mir zu erklären, undzwar wie ich mir diesen Umstand erkläre. Auf Realistik getrimmte Games, die sich zudem an unserer Realität orientieren, zeigen auf wie krank unsere Welt wirklich ist, btw seine Bewohner. Wenn es nicht so viel Krieg und Propagandageschrei gäbe, wären Titel wie CoD nicht erfolgreich. Weil sich das Spiel, grob genannt, an "Uns" orientiert, in diesem Sinne eher an die Entwickler gerichtet, weil die auf die Idee kamen den Krieg in die Wohnzimmer der Bevölkerung zu portieren.
Einen paradoxen Effekt hat es auch noch, sind ja nicht alles perverse Amokläufer und Idioten, die CoD zocken.(Nicht übel nehmen, schwarze Schafe gibt es überall) Das paradoxe ist die Tatsache, das es die Masse an Menschen zu begeistern scheint, eine Kriegssimulation überhaupt zu spielen.
Jetzt mal ehrlich, wer würde einen Paintballshooter kaufen, der durch die präziseste Steuerung der gesamten Shooterhistory und durch eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten herausstechen würde?
Höchstens die Gamer, denen es auf den Sport als solches ankommt und nicht auf das authentische Gemetzel. Die Masse will Krieg sehen.
Und Spiele wie Bayonetta werden erstmal als "Scheiße" und "Unanständig" verschrien, weil eine Tussi zeigt das sie nichts hat was sie verbergen sollte.(Hierzulande werden die Gemüter schon stark getrennt) Auf den schlechten Ruf, den Mrs. B in Amerika abgreifen wird, bin ich schon gespannt, ebenso auf die Verkaufszahlen dort. Wem da kein Bezug zu den Stichworten Amerika, Waffenindustrie und Pornoindustrie auffällt, der sollte mal selbst im Land der unbegrenzten Waffenproduktion und der florierendsten Pornoindustrie vorbeischauen. :wink: