Das ist kaum zu toppen. Nur weil man eine Schippe einen Spaten nennt ists ein Unterschied? Weil ich eine schicke Uniform an habe bin ich im Recht? Wow...RosaElfe hat geschrieben: Also ich sehe schon einen Unterschied darin, wenn z.B. ein Soldat, der von seiner Regierung in ein Land geschickt wird (was natürlich falsch sein kann, ohne Frage) und dort unter Beschuss gerät und zurückfeuert und einem Menschen, der für 50.000 Flocken auf einen Flughafen geht und dort mit seinem Sturmgewehr ein paar Hundert Zivilisten über den Haufen ballert.
Wenn der Marine natürlich auf einen Flughafen ginge, um da wahllos um sich zu ballern, wäre das dasselbe, auf jeden Fall. Aber prinzipiell ist der Auftrag, der Soldaten gegeben wird, zumindest nicht "töte die größtmögliche Zahl an Zivilisten" sondern eher "patrouilliere dieses Gebiet, wenn dort feindliche Soldaten sind, dann eröffne den Kampf".
Der Auftrag ist: Vernichte den Feind. Ob der Feind jetzt aus Taliban oder zivilisten besteht ist vollkommen irrelevant. Ich habe die Story nicht wirklich beachtet, meine mich zu erinnern, dass der Anschlag inszeniert wurde, damit die Russen einen Grund haben, die Staaten anzugreifen.Auch nicht schön, und der Grund, warum gegen diese Leute Kampf geführt werden soll, kann natürlich falsch sein. Aber der Grundauftrag ist ein himmelweiter Unterschied zu Makarovs Grundauftrag.
Du, dem Hussein haben sie nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen untergelogen, damit sie in einem Aufwasch auch gleich den Irak mitnehmen können. Logistisch gesehen gute Sache, wenn man die Truppen eh schon vor Ort hat.
Du glaubst echt, was die im Fernsehn zeigen oder? Also, bislang ist keiner der Insassen in Guantanamo verurteilt worden. Das sind Zivilisten (bis das gegenteil bewiesen ist, dumme Sache im Rechtsstaat).Es ist ein gänzlich anderes Szenario, da in einem regulären Krieg zumindest heutzutage darauf geachtet wird, nach Möglichkeit wenige Unbeteiligte zu verletzen, während besagte russische Terroristen es gerade darauf anlegen.
Jap, ich warte auf den Tag, wo man W. Bush vor Gericht sieht.Die Zielsetzung ist eine andere, von einigen Kriegsverbrechern abgesehen. Diese werden dafür aber nicht belohnt sondern bestraft, wenn der Fall bekannt wird. Es wurden erst letztens zu Recht einige Urteile mit lebenslanger Haft ausgesprochen gegen US-Soldaten, die eine Familie erschossen hatten, nachdem sie sich an der Tochter vergangen hatten.
Wer sich verpflichtet, der muss damit rechnen, dass er auch eingesetzt wird. Bei unserer Pippi Bande ist das sogar auf Freiwilligen-Basis. Wer sich verpflichtet und dann sagt: Ey, hier kann mir ja was passieren sollte mal einen Reality-Check machen. Ich kann nicht soldat werden und hoffen, mir nicht die Finger schmutzig zu machen. Und wie die Soldaten das finden ist mir schnurz, dafür sind sie da und Soldaten geworden.Was die Soldaten in einem anderen Land suchen, dass sie nicht gerufen hat, ist eine andere Frage. Ich denke auch, dass die Soldaten besser zuhause geblieben wären und dieses ganze Debakel besser nicht stattgefunden hätte. Ich behaupte mal, das fänden sogar die Soldaten selber um einiges besser, genauso wie die Ottonormal-Bevölkerung des jetzt völlig destabilisierten Landes.
Meiner Meinung nach hinkt der Vergleich und wird der sehr komplizierten Wirklichkeit nicht gerecht.
Nein er hinkt nicht. Du stellst dich hin und behauptest, die Zivilisten seien unschuldig. Das kannst du nur sagen, wenn du dich bereits für eine Seite entschieden hast. Schuld oder Unschuld sind keine Attribute, die in einem Krieg relevant sind. Feind / Nicht Feind, daraus wird ein Schuh.
Die moralischen Aspekte, die jemand dazu bewegen, sich für eine seite zu entscheiden haben hiermit rein gar nichts zu tun.
EDITH: Die Amis schmeißen eine Atom-Bombe auf die eigene Hauptstadt und gehen von 30.000 - 50.000 Casualties aus. Auf dem FLughafen warens vielleicht 500.
Aber hey, die Amis sind im Recht.
