Das is der meiner Meinung beste Beitrag hier im ganzen Thread.Crewmate hat geschrieben:Richtig, von Mainstream-Publishern wird man nur noch Sequels sehen.Southkenny hat geschrieben:Mut von Publishern hat keine Zukunft mehr( es sei denn er heißt ******)Heißt das in Zukunft kommen nur noch Sequels
Die Spieler haben das bereits in der letzten Gen entschieden.
Statt ICO, Shadow of the Collosus, Psychonauts oder Beyond Good and Evil wurden.
Final Fantasy10, God of War, Halo2 und Resident Evil gekauft.
Nicht das diese Spiele vom Genre was gemein hätten, aber sie erschienen im selben Zeitraum.
(ICO - FFX beide 2002 Released)
Das ist das Problem, der Komplex der Spieler.
Spieler wollen keine "guten" Spiele sonderen ein Spiel mit einem entsprechenden Image.
Das Risiko Hype ist auch wichtig, wobei die meisten Spiele über ihm zusammenbrechen.
Das große Problem der Publisher ist es, das sie Börsennotiert sind,
und stetig Dividenden an ihre Aktionäre zahlen müssen. Das ist ihre Krankheit.
Das ist wie bei Filmen. Transformers macht Millionen und kleine Meisterwerke wie Eden Log guckt nur ein kleiner Kreis.
Das war schon immer so und bei Büchern, Filmen und Musik klappt das auch, die Vielfalt bleibt bewahrt.
Gamer wollen keine Vielfalt.
Und so werden neue Ideen von kleinen, 'hungrigen' Indipublishern kommen.
Und den Großmeistern wie Miyamoto (damit meine ich eher Pikmin als WiiMusic :wink: ),
Yuji Naka (Sonic, Let's Tap), Kenji Eno (D2; YouMe&TheCubes).
Kojima nicht, der wiederholt nur seine MGS und Ender Zone Games.
Introversion, Grasshopper Manufactrure, Way Forward, TeamICO, Daedalic, Rainbow, Blue Tongue, Ronimo.
Das sind die Studios die noch wahre Leidenschaft haben.
Ums Geld gehts nicht, Studios wie Romino, Way Forward und Introversion arbeiten an kleinen Projekten ohne dickes Budget.
Nicht Inovation, das Wort ist so ausgehöhlt und ausgelutscht.
Progressivität und Vielfalt, das sind die Schlagworte.
Den Rest, find ich sehr naiv.
Begründung:
1. Wir sollten die uns erstmal an die eigene Nase fassen, wenn wir die Spiele nicht kaufen, sind wir mitverantwortlich wenn EA pleite geht.
2. Das geredete hier vonwegen "Entwickler sind dran schuld die Manager haben kaum einfluss" ist echt sowas von naiv und nicht von dieser Welt.
Es ist in jeder Branche so, dass Vorstandsvorsitzende und Studiobosse alles vorschreiben was ihnen nicht passt, oder einfach nur um irgendwas zu verändern.
Ich hab mal bei ner Videospielfirma gearbeitet und in einem Projekt wurden so viele Veränderungen gemacht. Meißt sinnlos, ohne Grund, einfach nur weil Meinung des Puplishers war "so ists besser".
Und der Entwickler? Der huscht und macht was der Publisher aus Angst den Auftrag zu verlieren.
Und da wollt Ihr sagen die Entwickler hätten freiheiten? lol wasn mist...
anyway, Punkt 3.
Mir fällt auf das nur sehr wenige User hier im Beitrag von der Zeit vor ME,DS usw. schreiben. Fakt ist aber, vor dieser Zeit gabs EA auch schon
Und ich kann mich da erinnern, wie damals ein Fifa Worldcup 2002 super Bewertungen bekam obwohls grade mal zwei Modi hatte (Friendship und Worldcup) und das Gameplay auch unter aller Kanone war... hmn ... Schlechtes Spiel, sehr gute Bewertung?...
Ich denke, da tragen Magazine etc. mit Teil dran, dass, wenn sie sich bestechen lassen, andere Spiele die ebenbürtig oder besser sind (Beyond Good a Evil, Psychonauts, etc.) untergehen. Denn ich für meinen Teil achte nicht mehr direkt auf das Ranking eines Magazines.
4. Die Masse und ihr Kaufverhalten.
Es ist fakt dass die Masse kaum Ahnung hat was sie kauft und dort blind auf den "was ist cool, was hat der Nachbar und der hat gesagt" Faktor hören. Das ist leider überall so.
Wie hat Kant mal gesagt "Es ist depremierend das die meißten Menschen noch nichteinmal wissen was sie wollen"...
Ergo, wird Ihnen das einfach gesagt.
5.Die "Innovative Spieleoffensive"
Ein Publisher wie EA, der Jahre lang nur ... naja nich Schrott aber Durchschnitt und Updates rausbringt kann nicht denken das innerhalb von zwei Jahren ein kompletter Image wechsel vollzogen ist.
Fakt ist, mich hat Deadspace z.b. null interessiert weils von EA war. (Okay ich hatte eh grade keine Lust auf Horror). Aber fakt ist, als es rauskam und ich gelesen hatte "Krasses neues Horrorgame von EA" hab ich mir unterbewusst gedacht "Krasse Marketing Abteilung hat wieder krass viel Kohle für Bestechung von Magazinen springen lassen".
Also wurde mir bei überheblichen Lobeleien für EA gleich suggeriert dass das nicht gut sein kann. EA ist selbst dran Schuld nach dem Kurs den sie die Jahre zuvor gefahren sind.
Übrigens innovativ fand ich ein Burnout mit frei befahrbarer Stadt, was zu dieser Zeit irgendwie jedes Spiel machen wollte, auch nicht... sondern doof, weil ich lieber ein "normales" Burnout gehabt hätte.
Zum Schluss meine Meinung:
EA sollte beim "innovativen" Kurs bleiben.
So können sie Kunden wie mich wiedergewinnen, sie sollten Entwicklungen wirklich mal wieder mehr Zeit geben. Sie müssen jetzt erstmal schrumpfen und sich erholen, stimmt schon, die Frage ist nur, wie sie das machen wollen. Und eins kann ich versprechen, der alte Update Weg wird Ihnen das Genick brechen.
...so, Morgenfrüh noch die Fehler checken, ich hoff es war verständlich ^^
