CoD: Modern Warfare 2 - Terror-Mission-Trubel in Australien

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johndoe553505
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Beitrag von johndoe553505 »

otothegoglu hat geschrieben: Wie alles im Leben ist dies relativ. Ich gehe arbeiten und zahle Steuern, aber von "meinem" Geld sehe ich relativ selten etwas - und dafür soll ich dankbar sein?! Soll ich für die StVO dankbar sein, dass Fahrschulen arschteuer geworden sind?!
Typische Ignoranz eines verwöhnten Menschen. Du regst dich über Steuern auf und darüber, dass die Fahrschulen teurer geworden sind und wo anders auf der Welt stirbt alle 3 Sekunden ein Kind weil es nichts zu essen hat...jaja die bösen bösen Steuern wir sollten un alle umbringen so schlecht gehts uns :roll:
otothegoglu hat geschrieben:Und was hat dein kindischer Beitrag mit dem Thema zu tun im Gegensatz zu meinem, in der ich MEINE PERSÖNLICHE Meinung poste, wenn auch ein wenig extremistisch?

Auf andere mit dem Finger zeigen, obwohl man nicht auf sich selbst zeigen kann...:lol:
Der letzte Satz war nicht auf dich bezogen sondern auf das ganze Gelaber allgemein.
otothegoglu
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Beitrag von otothegoglu »

Meisterdieb1412 hat geschrieben:
otothegoglu hat geschrieben: Wie alles im Leben ist dies relativ. Ich gehe arbeiten und zahle Steuern, aber von "meinem" Geld sehe ich relativ selten etwas - und dafür soll ich dankbar sein?! Soll ich für die StVO dankbar sein, dass Fahrschulen arschteuer geworden sind?!
Typische Ignoranz eines verwöhnten Menschen. Du regst dich über Steuern auf und darüber, dass die Fahrschulen teurer geworden sind und wo anders auf der Welt stirbt alle 3 Sekunden ein Kind weil es nichts zu essen hat...jaja die bösen bösen Steuern wir sollten un alle umbringen so schlecht gehts uns :roll:
Ich arbeite für mein Geld hart wie die meisten auch. Die Fragen, die man sich nun stellen muss sind off topic, aber wayne:
Könntest du das Leben eines Menschen opfern, um das Leben 1000er zu retten? Könntest du das Leben 1000 Menschen opfern, um den wichtigsten Menschen in deinem Leben zu retten?!

Ich ignoriere diese Menschen in der Dritten Welt, in den Slums usw. nicht, ja ich spende jährlich sogar, relativ betrachtet, einiges, aber das heißt noch lange nicht, dass ich um Menschen dort, die alle 3 Sekunden sterben trauere...wo wären wir hier denn, wenn man wegen jedes Stück Fleisch (um es extremistisch auszudrücken :wink: ) sich fragen würde: Warum!? Was ist der Sinn?! Ich hatte keine persönliche Beziehung zu diesen Menschen ergo keinerlei Gefühle oder Emotionen.

Du kannst mich gerne als Egoisten bezeichnen (obwohl eigentlich alle Menschen Egoisten sind), aber als Ignorant eher weniger - schließlich kennst du lediglich meine Beiträge und nicht mich als Person. :wink:
(außer, wenn du dich mit mir und einer Kiste Heineken für ein privates Gespräch unter Männern (?) einlassen würdest - selbstverständlich auf meine Kosten :P )
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PabloCHILE
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Beitrag von PabloCHILE »

ja ich weis die Frage war an Jemand anderes gerichtet aber ich beantworte das schon mal für mich :
1000 Menschen opfern, um den wichtigsten Menschen in deinem Leben zu retten? JA könnte ich ob locker oder nicht ist ne Andere Frage.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

es geht doch einfach darum, das eine grenze nach der anderen eingerissen wird und wir immer mehr und mehr als normal annehmen.

gta 3 war eins der kontrovers diskutierten spiele aller zeiten und heute ist es anerkannt, wird schon fast als normal angesehen. heute wird sich nur über die naechste ebene von moral aufgeregt, die eingerissen wird und das wird immer so weitergehen.

diese grenzen werden immer mehr und mehr abgebaut werden, bis wir irgendwann in spielen vergewaltigen und dinge tun die ich mir gar nicht vorstellen kann.

ich finde entweder man lehnt das medium der gewalt in spielen komplett ab, oder man spielt sie halt und lebt damit, wenn es einem nicht gefäll sollte man damit aufhören.


eine grundfaszination von spielen ist immer noch das man situationen durchleben kann, die im otto normal leben von uns allen niemals moeglich wären, oder mit starken konsequenzen verbunden.

das ist die faszination.

ich empfinde den begriff der doppelmoral daher durchaus als zutreffend.




zu afghanistan, der grund warum und amis und europäer da rein gegangen sind war bestimmt nicht um die rechte von mädchen und frauen zu stärken. das heisst noch lange nicht das nicht auch positives geschehen ist, trotzdem ist das erst recht doppelmoral wenn man sich saudi arabien anguckt!


also leute ich sags nur noch einmal, kommt mal klar!
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

alpha84 hat geschrieben: ich finde entweder man lehnt das medium der gewalt in spielen komplett ab, oder man spielt sie halt und lebt damit, wenn es einem nicht gefäll sollte man damit aufhören.


eine grundfaszination von spielen ist immer noch das man situationen durchleben kann, die im otto normal leben von uns allen niemals moeglich wären, oder mit starken konsequenzen verbunden.

das ist die faszination.

ich empfinde den begriff der doppelmoral daher durchaus als zutreffend.


Leichter Einspruch. Gewalt ist nicht gleich Gewalt. Witzigerweise reden gerade wir Spieler beim Thema Gewalt nur über die Gewalt der von den werten "Sittenwächtern" benannten "Killerspiele".
Ich lehne die Gewalt eines GTAs bzw. Pendants ab, auch "Kriegsspiele" sind nichts für mich.
Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen Gewalt in Spielen habe. Gewalt kann geschmacklos, cool, angebracht, "wertvoll" usw. sein. Das definiere ich zwar letztendlich für mich selbst, aber die Gewalt eines Spiels als geschmacklos abzulehnen und die Gewalt eines anderen Spiels gut zu finden, ist noch lange keine Doppelmoral.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

Seh ich nicht so, du bist schon selbst korrumpiert!
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

alpha84 hat geschrieben:Seh ich nicht so, du bist schon selbst korrumpiert!
Genau wie du hätte ich gerne, das du solche Sätze begründest.
Von was bin ich denn korrumpiert? Das ich meine Welt nicht in Für/Gegen Kategorien einteile?
Bitte Argumente.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

ja du hast es schon gesagt, schlaues kerlchen ;). Ich orientiere mich am ideal, entweder man ist pazifist oder nicht.

ein bißchen hier und hier geht nicht, ich denk im moment übrigens selber über meine einstellung zu sowas nach.

im endeffekt ist es doch, das gewalt fasziniert. Je mehr grenzen eingerissen werden desto normaler wird es.

siehe 3. Reich...
Vandyre
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Beitrag von Vandyre »

alpha84 hat geschrieben:ja du hast es schon gesagt, schlaues kerlchen ;). Ich orientiere mich am ideal, entweder man ist pazifist oder nicht.
Und du weisst auch, dass Ideale utopisch sind, gell? :wink: Nur weil ich Fleisch esse, esse ich jedes Fleisch. Und nur weil ich nicht jede Fleischart esse, bin ich nicht zwangsläufig vegetarier.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

@alpha
Nun gut, du teilst deine Welt in klare Kategorien und Grenzen auf. Das ist natürlich übersichtlicher.
Ansonsten ist die Bestätigung von Godwin`s Law immer wieder amüsant :wink:
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

woah da hast du ja jetzt was rausgehauen


aus wiki:
Zudem wird oftmals der Autor des Vergleiches zum Verlierer der Diskussion erklärt[8]. Eine solche Interpretation ist jedoch nicht zutreffend, da der tatsächliche Text von Godwins Gesetz nicht feststellt, dass ein solcher Verweis oder Vergleich die Diskussion „alt“ macht oder, dass ein solcher Verweis oder Vergleich bedeutet, dass die Diskussion vorbei ist, oder gar ein Verlierer gefunden sei. Häufig verschiebt sich die Diskussion nach der Erwähnung von Godwin (bzw. der eigentlich falschen Interpretation) jedoch zu einer Diskussion darüber oder über das Nazi-Thema; womit der Thread effektiv beendet ist, da er das ursprüngliche Thema verlässt.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ich stelle nur einen unangebrachten Vergleich fest. Das 3.Reich hat einerseits thematisch nichts mit dieser Diskussion zu tun und wurde andererseits bisher nicht erwähnt.
Du bist natürlich weder der Verlierer dieser Diskussion, noch ist sie beendet, ich fand es lediglich amüsant.
Das was ich außerhalb davon gesagt habe, gilt natürlich weiterhin.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

genauso wie ich zu dir schlaues kerlchen gesagt hab, kommst du mir jetzt mit sowas.

ist schon okay. war nicht okay, da ich dich mit dem kommentar provoziert habe.


drittes reich hab ich nur gesagt, da dort die moral genauso stück für stück verschütt gegangen ist.

ich steh zu meinem standpunkt wenn du mich davon abbringen willst musst du schon ein bischen mehr bringen, als ich denk nur in schwarz und weiss.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Nun gut, reden wir über deine Orientierung am Ideal.
Ich halte "absoluten" Idealismus egal in welcher Hinsicht, für den Kern der Intoleranz.
Sobald ich meine Welt, in welcher Hinsicht auch immer in Kategorien einteile, deren Grenzen im Grunde nicht verrückbar bzw eng definiert sind, bekomme ich Probleme in Diskussionen, die diese Weltsicht in Frage stellen.
Diese Überlegung stammt aus der Beobachtung heraus, dass wahrer Idealismus in der Realität schwer anzutreffen ist.
Gerade wenn wir über Pazifismus reden, bekommen wir Probleme. Zumal du ja schon definierst, das nur der audiovisuelle Konsum von Gewalt (Film oder Spiel), bereits die Abkehr vom Pazifismus bedeutet.
Ich kann Pazifist sein und gleichzeitig ein "Killerspiel" spielen, dass hat nichts miteinander zu tun. Ich habe bereits geäußert das Gewalt nicht gleich Gewalt ist.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

Ja du hast schon recht, die gewalt spielt sich auf einer anderen ebene ab.
im spiel auf der geistigen ebene, in der realität auf der geistigen und der körperlichen ebene.

das sind dann grenzen die übertreten werden, im spiel ist es nur der controller und der geist, im film nur der geist, und in der realität der geist und der körper... einfach ein anderes instrument als der controller.


ich denke einfach das die grenzen immer mehr und mehr verschwimmen. wenn ich das was ich gesagt habe auf mich anwenden würde. stelle ich mich gerade als jemand dar der potentiell gewalt gegenüber anderen menschen anwenden würde.

ich habe noch nie jemanden zusammengeschlagen. trotzdem werden wir von emotionen geleitet, die anscheinend nicht immer nur positives zur folge haben.

das scheint die menschliche natur zu sein. wenn wir nun immer mehr und stärkere gewalt konsumieren, ändert sich diese grenze in unserem gehirn.


und das mein ich, die grenze wird zwar nur virtuell verschoben, die frage ist aber ob das gut ist. und wirklich so wenig auswirkungen auf uns selbst hat.

ich weiß auch nicht mehr, bin gerade echt ratlos... durch die diskussion kommen lauter fragen in mein gehirn die ich nich beantworten kann.