Fable III: Mit Natal-Unterstützung

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mT-Peter-Lustig
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Beitrag von mT-Peter-Lustig »

Suppression hat geschrieben:
mT-Peter-Lustig hat geschrieben:
Hab keine Lust mehr mich über Leute aufzuregen, die keine anderen Probleme haben, außer die angedachten Projekte von Game-Schmieden zu verurteilen!!!
Es gibt die vorschnellen Allesverurteiler und die "Geheiligt sei dein Name, Firma xy", die einem sogar das Recht der Beschwerde absprechen.

Beides recht dämlich, aber letztere find ich schlimmer.

Und eine gewisse Grundskepsis gegenüber Aussagen wie der vom größenwahnsinnigen Spieleteufel ist übrigens durchaus in Ordnung, wie ich finde.
Merke: Skepsis, nicht Vorverurteilung.
Gegen Skepsis hab ich ja auch nichts, aber bei den meisten sind es eindeutig Vorurteile und Ablehnung!
Obwohl es ja nur um ein Angebot geht was keiner wahrnehmen muss.
sychobob
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Beitrag von sychobob »

mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 3.: Für gute Arbeit sollen Entwickler auch gutes Geld bekommen!
Absolut. Frage an dich: Würdest du das Einführen eben dieser kaufbaren Items als "gute Arbeit" bezeichnen?
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 4.: Wenn ein Projekt 5Mio. kosten darf und nicht mehr, ein Programmierer aber noch 10Schwerter schreibt und die Arbeit auch nicht umsonst sein soll, dann geht man halt andere Wege!
Das ist ein gutes Stichwort und wir stehen erst am Anfang dieses Weges. Ich würde behaupten der Stein wurde ins Rollen gebracht "and you can never stop rolling stones!"
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 5.: Im normalen Leben seit ihr doch auch bereit für Mehr mehr zu bezahlen! Oder steht ihr alle Morgen vorm Super Markt und wollt 2Brote für den Preis von 1?
Mein Wort dazu: Verhältnismäßigkeit!
Das zweite Brot kostet mich genauso viel wie das erste und wiegt auch genauso viel. Um den Vorschlag von Herrn Molyneux etwas bildlicher darzustellen: Bezahl einen vernünftigen Preis für das Brot, doch für jeden weiteren kleinen Brotkrumen muss du teuer bezahlen.
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 6.: Ihr seit die Konsumenten und ihr bestimmt was gekauft wird oder nicht, aber ihr seit nicht die Anbieter!
Friss oder stirb! Dies wird bedeuten, hör auf zu spielen oder bezahl den Preis, wenn erst einmal die Marktdurchdringung erreicht ist. Welche Wahl wirst du treffen?
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: Hab keine Lust mehr mich über Leute aufzuregen, die keine anderen Probleme haben, außer die angedachten Projekte von Game-Schmieden zu verurteilen bzw. zu kritisieren!!!
Eine Frage an dich: Warum sollte ein Hersteller ein Spiel entwickeln, an dem du 20h Stunden spielst, wenn er es auch bei 15h Spieldauer zum selben Preis absetzen und die nächsten 5h zusätzlich verkaufen kann?

Eine letzte Frage an dich: Würdest du sagen, dass die Spiellänge von Shootern in den letzten 5 Jahren eher abgenommen oder zugenommen hat und welche Wahl hast du heute als Konsument?
Es ist immer nur ein kleiner Schritt, kaum auffällig, doch nach Jahren hat sich eine Situation dann doch völlig gewandelt. Die jetzige Situation zu betrachten ohne die kommende Entwicklung im Hinterkopf zu behalten würde ich als fahrlässig und wenig weitsichtig bezeichnen. Es geht nicht um den aktuellen Stand, sondern wohin es sich unweigerlich entwicklen wird, so man es jetzt einfach akzeptiert.
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mT-Peter-Lustig
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Beitrag von mT-Peter-Lustig »

sychobob hat geschrieben:
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 3.: Für gute Arbeit sollen Entwickler auch gutes Geld bekommen!
Absolut. Frage an dich: Würdest du das Einführen eben dieser kaufbaren Items als "gute Arbeit" bezeichnen?
Ja, wenn es den Spiel nicht aus der Balance bringt! Ist es wie beim Rennspiel Autos kaufen ohne extra das Spiel zu verlassen. Stört halt das mittendrin Gefühl nicht.
sychobob hat geschrieben:
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 4.: Wenn ein Projekt 5Mio. kosten darf und nicht mehr, ein Programmierer aber noch 10Schwerter schreibt und die Arbeit auch nicht umsonst sein soll, dann geht man halt andere Wege!
Das ist ein gutes Stichwort und wir stehen erst am Anfang dieses Weges. Ich würde behaupten der Stein wurde ins Rollen gebracht "and you can never stop rolling stones!"
Neue Wege müssen nicht immer die schlechteren sein.
sychobob hat geschrieben:
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 5.: Im normalen Leben seit ihr doch auch bereit für Mehr mehr zu bezahlen! Oder steht ihr alle Morgen vorm Super Markt und wollt 2Brote für den Preis von 1?
Mein Wort dazu: Verhältnismäßigkeit!
Das zweite Brot kostet mich genauso viel wie das erste und wiegt auch genauso viel. Um den Vorschlag von Herrn Molyneux etwas bildlicher darzustellen: Bezahl einen vernünftigen Preis für das Brot, doch für jeden weiteren kleinen Brotkrumen muss du teuer bezahlen.
Wartet erstmal ab wie die Preisentwicklung ist. Ich weiß selber das manch DLC überteuert ist (The Force Unleashed Levels zum Bsp.), aber bei Fable waren die Erweiterung OK für ihren Preis.
sychobob hat geschrieben:
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: 6.: Ihr seit die Konsumenten und ihr bestimmt was gekauft wird oder nicht, aber ihr seit nicht die Anbieter!
Friss oder stirb! Dies wird bedeuten, hör auf zu spielen oder bezahl den Preis, wenn erst einmal die Marktdurchdringung erreicht ist. Welche Wahl wirst du treffen?
Je nachdem wo ich dann steht (finanzell), dass eine oder das andere! Ich persönlich finde die Preise von den meisten Live-Angeboten OK, vor allem weil ich ja max. 35€ für 4000MP ausgebe.
sychobob hat geschrieben:
mT-Peter-Lustig hat geschrieben: Hab keine Lust mehr mich über Leute aufzuregen, die keine anderen Probleme haben, außer die angedachten Projekte von Game-Schmieden zu verurteilen bzw. zu kritisieren!!!
Eine Frage an dich: Warum sollte ein Hersteller ein Spiel entwickeln, an dem du 20h Stunden spielst, wenn er es auch bei 15h Spieldauer zum selben Preis absetzen und die nächsten 5h zusätzlich verkaufen kann?
Weil er das beste aus einen Produkt holen will! Ein sehr gutes Produkt verkauft sich auch sehr gut. Kurzes Bsp. (aber bitte nicht rum diskutieren, persönliche Meinung): Apple Produkte sind hochwertig und vor allem innovativ und deshalb verkaufen sie sich auch gut und wurden zum Trend.
sychobob hat geschrieben: Eine letzte Frage an dich: Würdest du sagen, dass die Spiellänge von Shootern in den letzten 5 Jahren eher abgenommen oder zugenommen hat und welche Wahl hast du heute als Konsument?
Es ist immer nur ein kleiner Schritt, kaum auffällig, doch nach Jahren hat sich eine Situation dann doch völlig gewandelt. Die jetzige Situation zu betrachten ohne die kommende Entwicklung im Hinterkopf zu behalten würde ich als fahrlässig und wenig weitsichtig bezeichnen. Es geht nicht um den aktuellen Stand, sondern wohin es sich unweigerlich entwicklen wird, so man es jetzt einfach akzeptiert.
Ich kann doch nur die Zukunft abschätzen, weil ich aus der Vergangenheit gelernt habe, wie du auch sagtest. Ich glaube das Problem sind nicht die Entwickler sondern die Publisher, die den Entwicklern im Nacken sitzen. Deshalb kommen auch Spiele wie Gothic 3 nur halb fertig auf den Markt oder es wird nur schnell was zusammen geschustert, wie bei den meisten Filmumsetzungen. "Es wird schon Dumme geben die es gleich kaufen." Diese Entwicklung das immer mehr Studios nicht fertige Spiele auf den Markt bringen finde ich auch bescheiden. Wir können diese Tatsache nur mit nicht kaufen bestrafen. Shooter im besonderen kann ich leider nicht beurteilen, weil sie nicht zu meinen primären Games zählen.
...

Sollten dieses Gespräch am Stammtisch bei einen Bier für dich und einer Brause für mich weiterführen.


Gruß

Peter
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TiggerDeluxe
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Beitrag von TiggerDeluxe »

Ich finde, die Diskussion geht ein wenig am eigentlichen (von mir subjektiven) Problem vorbei.

Ich denke, ein Großteil ist gerne bereit seperat für eine echte Erweiterung/AddOn zu zahlen, sofern Preis/Leistung halbwegs stimmt. Dazu gibt es für mich nur ein paar "Bedingungen":

Das Hauptspiel muss in sich abgeschlossen sein(!)
Das Add-On sollte irgendwas wirklich "neues" hinzufügen" (neuer Gebiete, neue Quests, etc.)


Diese Add-Ons halte ich für eine für beide Seiten sehr faire Sache - ich als Spieler bekomme für weniger Geld zusätzlichen Inhalt, die Entwickler können Zusatzeinnahmen generieren, ohne ein komplett neues Spiel aus dem Boden zu stampfen.


In der Prä-GamesOnDemand Ära hat das meistens sehr gut funktioniert, da sich Entwickler/Publisher nur selten getraut haben, ein AddOn in die Läden(!) zu stellen, dass nicht wirklich einen Zusatzinhalt geboten hat.


Mit dem DLC wandert das ganze für mich jedoch in wirklich bedenkliche Richtungen - Stichwort

Wo ist die Relation - 10 Euro für ein Addon mit neuen Gebieten, Quests, Gegenständen und Gegnern... gegenüber 1-2 Euro für ein neues Schwert (faktisch also für eine neue Textur...)?


Und das ganze wird langsam zu Kultur und wirklich auch zur Abzocke.
In Relation zum Aufwand lässt sich mit ein paar Schwertern (Arbeitsaufwand 6 Stunden!?), Lösungen, etc. mehr verdienen als mit einem ordentlichen Add-On - natürlich springen da immer mehr Firmen auf - wir motivieren sie ja geradezu dazu!


Aber - jeder wie er will, nur dann bitte am Ende des Tages nicht weinen ;)
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Lt. Körschgen
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Beitrag von Lt. Körschgen »

Also man kann natürlich sagen "Wow, tolle Idee mit dem Ingame-Shop, das stört den Spielfluss nicht!". Halte ich allerdings für ziemlich naiv. Wie wärs mit "Wow, ziemlich clevere Idee den Spielfluss nicht zu stören, weil die Leute während des Spielens noch schneller bereit sind, Geld auszugeben"? Es ist doch erwiesenermaßen so, dass die Hemmschwelle zum Geld ausgeben sinkt, wenn man das Geld nicht mehr selbst in der Hand hält, sondern z.b. per Kreditkarte zahlt. Und beim Zocken sinkt sie weiter. Deshalb ist Glücksspiel gefährlich, deshalb erledigt man seine Rentenvorsorge nicht, während man Doom spielt, und deshalb ist DLC auch so erfolgreich - das ist quasi Glücksspiel mit Kreditkarte :)

DLC an sich ist ja nicht das Problem, sondern die Art, wie damit umgegangen wird (natürlich in den meisten Fällen nach dem Motto des maximalen Profits, wie immer). Mittlerweile preisen viele Entwickler - jetzt jüngst Bioware/EA für Dragon Age Origins - es ja schon als besonders toll an, dass am Releasetag der erste DLC bereit steht. Da fasse ich mir doch an den Kopf.
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MØnd©LØud
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Beitrag von MØnd©LØud »

schlorch hat geschrieben:Also man kann natürlich sagen "Wow, tolle Idee mit dem Ingame-Shop, das stört den Spielfluss nicht!". Halte ich allerdings für ziemlich naiv. Wie wärs mit "Wow, ziemlich clevere Idee den Spielfluss nicht zu stören, weil die Leute während des Spielens noch schneller bereit sind, Geld auszugeben"? Es ist doch erwiesenermaßen so, dass die Hemmschwelle zum Geld ausgeben sinkt, wenn man das Geld nicht mehr selbst in der Hand hält, sondern z.b. per Kreditkarte zahlt. Und beim Zocken sinkt sie weiter. Deshalb ist Glücksspiel gefährlich, deshalb erledigt man seine Rentenvorsorge nicht, während man Doom spielt, und deshalb ist DLC auch so erfolgreich - das ist quasi Glücksspiel mit Kreditkarte :)

DLC an sich ist ja nicht das Problem, sondern die Art, wie damit umgegangen wird (natürlich in den meisten Fällen nach dem Motto des maximalen Profits, wie immer). Mittlerweile preisen viele Entwickler - jetzt jüngst Bioware/EA für Dragon Age Origins - es ja schon als besonders toll an, dass am Releasetag der erste DLC bereit steht. Da fasse ich mir doch an den Kopf.
*DITO* das entwickelt sich alles in eine richtung die mir überhaupt nicht gefällt
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OriginalSchlagen
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Beitrag von OriginalSchlagen »

TiggerDeluxe hat geschrieben: Wo ist die Relation - 10 Euro für ein Addon mit neuen Gebieten, Quests, Gegenständen und Gegnern... gegenüber 1-2 Euro für ein neues Schwert (faktisch also für eine neue Textur...)?
schlorch hat geschrieben:jetzt jüngst Bioware/EA für Dragon Age Origins - es ja schon als besonders toll an, dass am Releasetag der erste DLC bereit steht. Da fasse ich mir doch an den Kopf.

Jap, das ist eine Verkaufstaktik, die sich bewährt hat. Anstatt den gesamten Content auf einen Schlag für einen Preis zu verhökern, splittet man das Ganze in Stücke, aber nicht den veranschlagten Verkaufspreis, der bleibt unverändert, aber für die kleinen, für die verlangt man extra Geld. Die Beträge sind auf den ersten Blick klein, aber es ist doch Entgelt für "Zusatzinhalte", die im nachhinein generiert wurden, die es nicht mehr ins Spiel geschafft haben, ne wahr? ;) ... so schafft man sich eine zusätzliche Einnahmequelle.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Die Grundfrage ist und bleibt ja immer: Was bekommt der User für sein Geld. Wenn ein DLC einen gescheiten Content bietet, kann man für ihn auch Geld bezahlen. Wichtig ist dabei jedoch, dass er optional bleibt und durch ihn das Spiel nicht erst vollständig wird. DLCs hingegen, die nur hübsche Waffen oder so etwas bieten, sind imo überflüssig und können, zumindest in SP Titeln, ja auch getrost ignoriert werden, so lange das Spiel auch ohne sie gut spielbar ist, ist es das nicht, würde selbst ich das Wort Abzocke sofort in den Mund nehmen.

Bezahlgegenstände in MP Spielen sind dagegen eine andere Geschichte, aber hier kommt es stark auf die Art des Spiels an. Die Asiagrinder leben ja z.B. davon und alle Spieler wissen, dass die Stärke des eigenen Chars auch von der Bereitschaft, Geld für Items auszugeben, abhängt.

Das Wichtigste bleibt für mich, dass klar zwischen einem DLC, der einfach nur zusätzlichen (aber nicht dringend notwendigen) Content bringt und einem Patch (der Fehler korrigiert) unterschieden wird. Denn ich sehe die Gefahr, dass die Firmen auf lange Sicht versuchen werden, uns für das Bugfixing Geld abzunehmen.

Ach und noch ein Wort zur Spiellänge: Ich habe da einen Blogeintrag zu geschrieben, kann jeder nachlesen. Aber einfach gesagt, sollte man es sich nicht so leicht machen, und behaupten, dass Spiele nur deshalb kürzer werden, weil uns die Firmen mehr Geld aus der Tasche ziehen wollen.
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Masta Lee
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Beitrag von Masta Lee »

Fable II
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maiskorn123
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Beitrag von maiskorn123 »

Masta Lee hat geschrieben:Fable II
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Definitiv xDDD

Das wollt ich auch grad posten ^^