mT-Peter-Lustig hat geschrieben:
3.: Für gute Arbeit sollen Entwickler auch gutes Geld bekommen!
Absolut. Frage an dich: Würdest du das Einführen eben dieser kaufbaren Items als "gute Arbeit" bezeichnen?
mT-Peter-Lustig hat geschrieben:
4.: Wenn ein Projekt 5Mio. kosten darf und nicht mehr, ein Programmierer aber noch 10Schwerter schreibt und die Arbeit auch nicht umsonst sein soll, dann geht man halt andere Wege!
Das ist ein gutes Stichwort und wir stehen erst am Anfang dieses Weges. Ich würde behaupten der Stein wurde ins Rollen gebracht "and you can never stop rolling stones!"
mT-Peter-Lustig hat geschrieben:
5.: Im normalen Leben seit ihr doch auch bereit für Mehr mehr zu bezahlen! Oder steht ihr alle Morgen vorm Super Markt und wollt 2Brote für den Preis von 1?
Mein Wort dazu: Verhältnismäßigkeit!
Das zweite Brot kostet mich genauso viel wie das erste und wiegt auch genauso viel. Um den Vorschlag von Herrn Molyneux etwas bildlicher darzustellen: Bezahl einen vernünftigen Preis für das Brot, doch für jeden weiteren kleinen Brotkrumen muss du teuer bezahlen.
mT-Peter-Lustig hat geschrieben:
6.: Ihr seit die Konsumenten und ihr bestimmt was gekauft wird oder nicht, aber ihr seit nicht die Anbieter!
Friss oder stirb! Dies wird bedeuten, hör auf zu spielen oder bezahl den Preis, wenn erst einmal die Marktdurchdringung erreicht ist. Welche Wahl wirst du treffen?
mT-Peter-Lustig hat geschrieben:
Hab keine Lust mehr mich über Leute aufzuregen, die keine anderen Probleme haben, außer die angedachten Projekte von Game-Schmieden zu verurteilen bzw. zu kritisieren!!!
Eine Frage an dich: Warum sollte ein Hersteller ein Spiel entwickeln, an dem du 20h Stunden spielst, wenn er es auch bei 15h Spieldauer zum selben Preis absetzen und die nächsten 5h zusätzlich verkaufen kann?
Eine letzte Frage an dich: Würdest du sagen, dass die Spiellänge von Shootern in den letzten 5 Jahren eher abgenommen oder zugenommen hat und welche Wahl hast du heute als Konsument?
Es ist immer nur ein kleiner Schritt, kaum auffällig, doch nach Jahren hat sich eine Situation dann doch völlig gewandelt. Die jetzige Situation zu betrachten ohne die kommende Entwicklung im Hinterkopf zu behalten würde ich als fahrlässig und wenig weitsichtig bezeichnen. Es geht nicht um den aktuellen Stand, sondern wohin es sich unweigerlich entwicklen wird, so man es jetzt einfach akzeptiert.