CoD World at War: Was zahlt der Durchschnittskäufer?

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Spunior
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Beitrag von Spunior »

Primerp12 hat geschrieben:45Millionen allein mit den Mappacks 8O
Ich schätze mal das dies so ziemlich das 3 Fache der Entwicklungskosten sind. (GoW II zB hat schätzungsweise 12Millionen USD gekostet).
1) CoD World at War hat garantiert deutlich mehr gekostet, weil es a) für diese Konsolen- und PC-Generation entwickelt wurde (mehr Assets und qualitativ höherwertige Assets für die Grafik etc. benötigt), b) für mehrere Plattformen entwickelt wurde - darunter auch für Wii/PS2, was man ja nicht einfach mal so nebenbei runterportiert - und c) sowohl SP- als auch MP-Inhalte hat, was in der Regel ein größeres Team voraussetzt. Kiefer Sutherland wird seine Texte vermutlich auch nicht für lau eingesprochen haben.

2) Das Marketing hat sich Activision sicherlich auch mal locker 10 Mio. und aufwärts kosten lassen.

3) Gehen schätzungsweise 25 bis 40 Prozent (je nach Deal) der Einnahmen an Microsoft und Sony.

Grundsätzlich bleibt es natürlich so oder so ein Riesenhaufen Zaster, den mittelgroße Hersteller mit ihren Spielen (also nicht DLC) nicht erreichen.
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PizzaFilip
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Geld für Map-Packs

Beitrag von PizzaFilip »

Wieso gibt man Geld für Maps aus, 9$/€ sind nicht gerade wenig nur für ein Map-Pack...
PsY cO
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Beitrag von PsY cO »

DextersKomplize hat geschrieben:Tja ich sehs an den Leuten in meiner Flist, da hör ich auch ständig "ich brauch die und die Maps"...meist für 1200 oder sogar 1600 Punkte....is denen allen egal.

Aber muss jeder selber wissen, die Zahlen geben denen ja Recht...aber schon übel...solche Ergebnisse sorgen nur dafür das es immer mehr Trend wird, Inhalte nachzuliefern ;(
Na ja, da in den deutschen DLC für CoD:WaW die Zombi-Maps fehlen kostet jeder der 3 Map-Packs 600MSP.

Ich fand den Multiplayer bei WaW so verbuggt, das ich mir überhaupt keines der Map-Packs geholt habe.
Aber das letztendlich doch so viele DLC für WaW gekauft wurden ist schon heftig.
Also die Deutschen Spieler die ich so kenne haben fast alle nach dem 1.Map-Pack nur genörgelt, wie schlecht die Maps sind und haben sich die später erscheinenden nicht mehr zugelegt.

Wie schon von anderen gesagt: DLC kann ein Spiel sinnvoll erweitern, muss es aber nicht! Aber letztendlich entscheidet ja eh jeder für sich selber ob er es benötigt oder nicht :wink:

ÄÄÄÄHHHMMM....Nun fällt mich doch noch ein Spiel für die X-Box360 ein, welches durch DLC in ungemeiner Sache regelrecht versaut wurde:

Halo 3!!!!

Absolut negatives Beispiel was DLC angeht, da man hier regelrecht gezwungen wird die Map-Packs zu kaufen, wenn man Halo 3-Multiplayer spielen möchte.
Hatte es mir vor 3 Monaten mal wieder in die Box geschmissen und was muss ich da lesen......: Für Spielmode X müssen sie Map-Pack Y besitzen usw.!!! Bitte?? Ich kann nun von 7 oder 8 Spielmodi theoretisch noch (glaube) 2 spielen????? Vielen Dank Bungie!!!!! War das letzte mal das ich Halo 3 im Laufwerk hatte.
Hoffe mal, dass so ein Mist nicht Vorbild für andere MP-Titel ist.
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hauby
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Beitrag von hauby »

Ist ja klar um eine Statistik schön zu reden darf ich halt nur das Positive sehen... PC Version als Collectors Edition hat mich 45Eus gekostet + Kostenlose Mappacks. Tja wird man als Konsolenzocker schön abgezockt! Aber solange es sich Verkauft... danke hier an die Pappnasen ^^
johndoe571688
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Beitrag von johndoe571688 »

bei GH kosten 3 song im pack 5€... man kann die songs dann aber auf gitarre, bass, drums und vocals zocken.

die auswahl is noch begrenzt aber es wird langsam, es is für jeden was dabei inzw... von coldplay gay bis zur doublebass massakker mit unearth XD

wems wert is is es wert
psyemi
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Beitrag von psyemi »

myn3 hat geschrieben:bei GH kosten 3 song im pack 5€... man kann die songs dann aber auf gitarre, bass, drums und vocals zocken.

die auswahl is noch begrenzt aber es wird langsam, es is für jeden was dabei inzw... von coldplay gay bis zur doublebass massakker mit unearth XD

wems wert is is es wert
kann mir vorstellen das davon min 1/3 sony oder microsoft bekommt... min 1/3 die musikindustrie bzw der künstler und für den spielehersteller nurnoch ein kleiner rest bleibt ;)
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Primerp12
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Beitrag von Primerp12 »

@Spunior
Jap, da war ich wohl etwas zu schnell mit rechnen, trotzdem dürften die Einnahmen wohl fast die Entwicklungskosten decken.
Was wie ich finde schon sehr beachtlich ist, hätte nie für möglich gehalten das doch tatsächlich soviel diese Mappacks kaufen.

mfg Primer
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Übrigens sind Mappacks nicht neu!!!
Gut, bei DooM, Quake, UT und Konsorten hat man weitaus mehr Maps für weitaus weniger Geld bekommen, aber immerhin.
johndoe571688
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Beitrag von johndoe571688 »

psyemi hat geschrieben:
myn3 hat geschrieben:bei GH kosten 3 song im pack 5€... man kann die songs dann aber auf gitarre, bass, drums und vocals zocken.

die auswahl is noch begrenzt aber es wird langsam, es is für jeden was dabei inzw... von coldplay gay bis zur doublebass massakker mit unearth XD

wems wert is is es wert
kann mir vorstellen das davon min 1/3 sony oder microsoft bekommt... min 1/3 die musikindustrie bzw der künstler und für den spielehersteller nurnoch ein kleiner rest bleibt ;)
Micritic
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Beitrag von Micritic »

Tatsache ist doch, dass Spiele um die Gewinnmarge zu steigern überhaupt nicht mehr vollständig ausgeliefert werden. Es werden 75% Versionen verkauft, welche die Mindestanforderungen der Käufer decken. Die interessanten Inhalte werden dann als DLC verkauft.
Meiner Meinung nach eine Sauerei.
Der Kunde ist nicht König sondern Melkkuh.
Dieser Begriff wird übringes in der Unternehmensführung explizit verwendet -Melkkuh- Dazu kommt noch, dass diverse Unternehmen planen keine Hard-Versionen mehr zu verkaufen, sondern ihre Produktion völlig auf Soft-Versionen beschränken. D.h. Es gibt keine DVDs mehr mit Verpackung, die man sich in den Schrank stellen kann. Somit erhöht sich für die Unternehmen die Gewinnspanne zusätzlich, da an Verpackung und DVD Kosten gespart werden.

Und bevor mir jetzt einer kommt und was von Schwarzmalerei labert.

Die geschilderte Vorgehensweise von Unternehmen ist gängige Praxis. Mechanismen zur "Ausbeutung" werden an der Universität in Unternehmensführung explizit gelehrt - ich habe sie mir selbst angehört-.

Die Public Realtions Abteilung eines sehr beaknnten deutschen Spieleherstellers hat darüber hinaus an einer Universität in Deutschland einen Vortrag gehalten. Der Manager hat ausdrücklich davon gesprochen, dass Har-Versionen in Zukunft abgeschafft werden sollen.

Ähnlich sieht die Praxis im Bereich der Konsolen aus.
Man hört immer wieder -Der Pc-Spielebereich sei ein sinkendes Schiff-
wie kommt jemand aber auf so eine Idee?
Ganz einfach, bei Konsolen gibt es fest Harware-Vorasusetzungen, somit ist es weniger umständlich für Programmierer Spiele zu programmieren. Logisch oder? Welcher Programmierer hat schon Lust ein Spiel zu programmieren das unter 30 verschiedenen Grafikkarten und unendlich vielen Systemkonfigurationen laufen soll.
Die Programmierung dauert länger, ist damit kostenintensiver und schmälert damit den Gewinn des Unternehmens.

Witzig, dass es immer auf die Gewinnmarge rausläuft findet ihr nicht? Nein? Ich auch nicht!.


Was das für die Spieler heißt?

Ihr könnt doch selbst denken oder!?
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Primerp12
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Beitrag von Primerp12 »

Micritic hat geschrieben: Dazu kommt noch, dass diverse Unternehmen planen keine Hard-Versionen mehr zu verkaufen, sondern ihre Produktion völlig auf Soft-Versionen beschränken. D.h. Es gibt keine DVDs mehr mit Verpackung, die man sich in den Schrank stellen kann. Somit erhöht sich für die Unternehmen die Gewinnspanne zusätzlich, da an Verpackung und DVD Kosten gespart werden.
Na Moment so einfach ist das auch nicht, den es müssen auch Gelder an die Vertriebsplattformen XBL, Steam, PSN, etc. fließen. Wenn man eine eigene Plattform auf die Beine stellen will(geht nur am PC) hat man a) das Problem der Akzeptanz(EA-Link*hust*) und b) muss man die Server bereitstellen, sowas kostet ja bekanntlich Geld. Das unterm Strich aber mehr als die 25€(so ca ist das beim Retail geschäft) beim Publisher hängen bleibt ist aber in der tat nicht alzu unrealistisch.
Ähnlich sieht die Praxis im Bereich der Konsolen aus.
Man hört immer wieder -Der Pc-Spielebereich sei ein sinkendes Schiff-
wie kommt jemand aber auf so eine Idee?
Ganz einfach, bei Konsolen gibt es fest Harware-Vorasusetzungen, somit ist es weniger umständlich für Programmierer Spiele zu programmieren. Logisch oder? Welcher Programmierer hat schon Lust ein Spiel zu programmieren das unter 30 verschiedenen Grafikkarten und unendlich vielen Systemkonfigurationen laufen soll.
Die Programmierung dauert länger, ist damit kostenintensiver und schmälert damit den Gewinn des Unternehmens.
Ich bin jetzt kein Programmierer, aber das die Entwickler nun jede Hardware Komponente einzeln anpassen gehört wohl eher in die Kategorie Märchen. Tatsächlich wird der Code an Windows und die beiden GPU Treiber (ATI/Nvidia) angepasst. Dazu brauch das Spiel auch eine Skalierbare Engine, was aber kein sonderlich großes Problem darstellen sollte. Zu guter letzt sollte ein Xbox Port aufgrund der ähnlichen Hardware gegenüber dem PC ebenfalls keine allzu großer Herausforderung sein.
Das der Aufwand für Konsolen nun viel geringer ist dürfte wohl ebenfalls nur die halbe Wahrheit sein. Denn zum einen meckern viele Entwickler über die Architektur der PS3 (Multis sehen hier ja oft schlechter aus) und zum anderen erfordert auch die Anpassung an diese begrenzten Ressourcen einiges an Arbeit. Nicht Umsonst sehen Multis auf dem PC heute besser aus als ihre Konsolenpendanten. Wenn das Anpassen an die Hardware so einfach wäre gäbe es sicher mehr Spiele wie zB Uncharted, die paar grafisch hervorstechenden Titel auf den Konsolen kann man bis heute an zwei Händ abzählen. Zudem wird dir ja bekannt sein das Praktisch alle, als Grafische Wunder angepriesenen PS3 Titel*hust*, Studios von Sony sind, die ja Praktisch an der Ingenieurs Quelle sitzen(nun gut bei MGS bin ich mir nicht sicher).
Witzig, dass es immer auf die Gewinnmarge rausläuft findet ihr nicht? Nein? Ich auch nicht!.
Nunja was will man machen, es sind halt Unternehmen^^
Was das für die Spieler heißt?
Eigentlich war das schon immer so, nur heute kommt durch das Internet nun mal die Möglichkeit der Online-Distribution hinzu. Mann hätte wohl früher nicht anders gehandelt als heute, aber damals gabs das eben noch nicht.

mfg Primer
david9210
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Beitrag von david9210 »

Das mit diesen Mappacks ist ja die größte Geldmache, ich meine das sind nur Karten! Das ist für Entwickler überhaupt keine Arbeit und wie schon jemand geschrieben hatte, steht das in garkeinem Verhältniss zu den Einnahmen, die daraus erziehlt werden.
Aber ich denke auch, dass das jeder Spieler selbst wissen muss. Ich hab mich sofort gegen das Addon entschieden, als ich hier lesen musste, dass es für den PC kostenlos, aber für Xbox/PS3 kostenpflichtig ist. Und ich hab auch garkein Problem damit, sowas allgemein zu boykottieren. Wo soll das sonst hinführen?

Addons sind zwar nicht unbedingt schlecht, ich denke bei den beiden DLCs zu GTA 4 bekommt man für 20€ genug geboten. Dieses Preis/Leistungsverhältniss ist aber glaube ich auch eher die Ausnahme..

Überhaupt werde ich mir keine Spiele nur "digital" kaufen! Für mich heißt ein Stück Software besitzen, es in der Hand halten und in mein Regal stellen zu können. Klar gibt es Ausnahmen, CS 1.6 ist ein Spiel, was ich mir einfach gedownloadet hab. Aber wie gesagt, es bleibt eine Ausnahme.

Gruß
David
THD04
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Beitrag von THD04 »

DLCs im Allgemeinen sind für mich nur Geldmacherei. Inzwischen sind wir ja schon da angekommen wo direkt mit Veröffentlichung des Spiels bereits DLC-Inhalte angeboten werden - da frage ich mich: Wieso ist das nicht in dem Spiel bereits enthalten das ich grad für teuer verdientes Geld gekauft habe?

Addons wie z.B. die Erweiterungen von GTA4 sehe ich nicht als typischen DLC - die sind ihr Geld auf jeden Fall wert weil sie auch Arbeit gemacht haben - im Gegensatz zu einer Map oder einem Auto.

Kann mir mal wer erklären wieso ein Fahrzeug in einem Rennspiel umgereichnet 5 Euro wert ist? Na? Eigentlich wären es ja nur 50 Cent und das wissen die Firmen auch. Aber solange der Kunde nichts dagegen einzuwenden hat das man einfach mal eine Null mehr an den Preis gehängt hat ist doch alles bestens...

Wir werden bald an dem Punkt sein wo ich z.B. bei einem Ego-Shooter nur das absolute Grundgerüst mit vielleicht 2 Stunden Spielzeit und 2-3 Waffen bekomme (Demo zum Vollpreis anyone) und ich dann per gleichzeitig angebotenen DLC halt zusätzliche Waffen und Spielzeit in Form von Maps nochmal teuer bezahlen muss.
Nun ja... einige Kommentare hier lassen in mir die Befürchtung aufkommen das die damit auch locker durchkommen werden. In der Printpresse sowieso - weil die würden sich nie trauen was dagegen zu sagen - könnte ja Werbeinnahmen und Exklusiv-Deals verhindern... :roll:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Leude, Leude!
Ihr bringt da was durcheinander:

1 Item bauen: Lächerlich, wenn das Spiel bereits steht und sich in die Balance einreihen kann.

1 Auto bauen: Anspruchsvoll, ein komplettes Model muss gebaut und texturiert werden. Da inzwischen auch das interieur/cockpit zum guten Ton gehört, hebt das den Aufwand. In einem Tag macht das kein Designer.

1 Level bauen: Sehr anspruchsvoll, muss gebaut, texturiert und vor allem getestet werden (Lücken, Clipping Fehler, Balanciertheit...)

Also nicht behaupten, dass das alles den gleichen Wert hätte.