gc-Eindruck: Dragon Age: Origins

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El`Huan
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Beitrag von El`Huan »

code5 hat geschrieben:Also Bioware sind jetzt für mich das was mal Squaresoft waren, ein Garant für tolle RPGs. Obwohl Mass Effect doch recht enttäuschend war.
Mass Effect war für mich eines der besten "neuen" Rollenspiele die ich gespielt habe und ich habe schon so einige gespielt.
Also manche Sachen kann man einfach nicht verstehen :S

@Topic
Oh man,ich freu mich auf das Spiel :D
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Heh. 'ne genauso sinnvolle Errungenschaft, wie die Idee, Tutorials statt getrennt direkt in die Kampagne einzubauen, so dass auch jemand der schon seit Jahren games spielt, in Mission 1 nochmal lernen darf, wie man den Bildschirm bewegt ...tjojo :)
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Pyoro-2 hat geschrieben:Heh. 'ne genauso sinnvolle Errungenschaft, wie die Idee, Tutorials statt getrennt direkt in die Kampagne einzubauen, so dass auch jemand der schon seit Jahren games spielt, in Mission 1 nochmal lernen darf, wie man den Bildschirm bewegt ...tjojo :)
Wenn man das gut macht, kann das auch später noch Spaß machen oder zumindest nicht langweilen. Siehe auch hier den Witcher oder den Anfang von Fallout 3.

Edit. Natürlich geht nichts über das Boot Camp in Half-Life Opposing Force. :wink:
Zuletzt geändert von johndoe869725 am 21.08.2009 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
xaan
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Re: Kommentar

Beitrag von xaan »

KeinName hat geschrieben:Es muss ja auch nicht alles wirklich zu 100% umgesetzt werden aber bei einigen entscheidenden Punkten sollte man schon dabei bleiben.
Übrigen wurden bei Baldurs Gate 2 und besonders bei Thron des Bhaal die Regeln auch schon modifiziert und es kam nicht mehr einen reines AD&D 2 zum Einsatz.
Das Kampfsystem, so wie es umgesetzt wurde, war z. B. eines der besten in einem Rollenspiel, da es sich flüssig spielte aber trotzdem quasi rundenbasierend war und ausgewürfelt wurde. Auch bei KOTOR war das noch so ähnlich aber leider wurde es mit der Zeit immer Action-orientierter.
Nuja, wenn man das Regelwerk schon so stark umformt, warum nicht gleich was eigenes Erfinden? Etwas das von Grund auf auf PC angepasst ist und für das man keine Lizenzgebühren zahlen muss. Und vor allem wo man keine Fans enttäuschen kann wenn man zu weit von der Originalvorlage abweicht.
KeinName hat geschrieben:So kompliziert, wie du es hier darstellst, war es doch gar nicht im Spiel.
Nicht in BG2. Da gabs ja auch keine echten Feats. Aber hast du mal NWN bzw. NWN2 gespielt?
KeinName hat geschrieben:Und mal grundsätzlich wer einen bestimmten Charakter spielt und irgendwelche Standard-Werte nutzt, ist doch sleber schuld.
Nur weil es heute möglichst schnell gehen muss und man für jeden Mist belohnt werden soll und deswegen mit Aufwertungen zugschmissen wird, ist das noch lange nicht der optimale Weg.
Ich hab nix dagegen wenn mir durch die Verteilung der Attribute bestimmte Wege verwehrt bleiben. Nur muss das auch schon bei der Charerstellung deutlich gemacht werden. Man muss es wissen. Und nicht erst 5 Stunden später feststellen, wenn man keinen Bock mehr hat nochmal neu anzufangen.
KeinName hat geschrieben:So extrem sehe ich es auch nicht aber ein Handbuch ist schon dazu da um es zu benutzen.
Wenn ich mal fragen darf, welches Rollenpiel siehst du momentan als das beste an, das intuitiv ist aber trotzdem über eine gute Spieltiefe verfügt?
The Witcher.
KeinName
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Beitrag von KeinName »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:
Pyoro-2 hat geschrieben:Heh. 'ne genauso sinnvolle Errungenschaft, wie die Idee, Tutorials statt getrennt direkt in die Kampagne einzubauen, so dass auch jemand der schon seit Jahren games spielt, in Mission 1 nochmal lernen darf, wie man den Bildschirm bewegt ...tjojo :)
Wenn man das gut macht, kann das auch später noch Spaß machen oder zumindest nicht langweilen. Siehe auch hier den Witcher oder den Anfang von Fallout 3.
Darüber kann man sich streiten, die Einführung bei Fallout macht meiner Meinung nach nur beim ersten mal richtig Spaß.
Zu Witcher kann ich nichts sagen, da ich mir das immer noch nicht vorgenommen habe aber in den Wintermonaten steht das an.

Und wegen den Handbüchern:
Ich finde es schade, dass sie an Bedeutung verlieren, denn gerade bei komplexen Spielen ist es immer noch so, dass das Tutorial oft wichtige Punkte nur anreißt oder ganz weglässt.
Das Optimum wäre meiner Meinung nach eine gute Direkthilfe im Spiel verbunden mit einem vernünftigen Tutorial.

Wenn ein Spiel natürlich so ein gutes Tutorial hat, dass es trotz hoher Komplexität voll selbsterklärend ist, ist das natürlich schon der Optimalfall.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ KeinName

Ein komplexes Spiel muss nicht unbedingt schwer zu durchschauende Mechaniken besitzen. Wenn man z.B. einem recht simplen RPG viele verschiedene Zauber in die Hand gibt, die man per Ingame Turotial gescheit erklärt und den richtigen Einsatz dieser Zauber dann auch verlangt, kann das ganz schnell, ganz komplex werden.

Man kann sich z.B. System Shock 2 ansehen (ist zwar kein reines RPG aber denoch ein gutes Beispiel). Das ist von den Mechaniken her grundeinfach. Das Tutorial dauert alles in allem etwas über fünf Minuten, dann weiß man alles, was man braucht. Dennoch ist das Spiel sehr komplex, weil es über die Menge der Fähigkeiten einfach eine besondere Komplexität generiert. Das System an sich ist dennoch eher simpel.
KeinName
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Beitrag von KeinName »

@ xaan:

NWN habe ich gespielt, ich muss aber ehrlich sagen, das mir da die Charaktergenerierung nicht mehr so im Gedächtnis ist, aber ich meine, so kompliziert habe ich sie nicht mehr in Erinnerung.
Aber da kann mir mein Gedächtnis auch einen Streich spielen.

The Witcher wollte ich eh als nächstes in Angriff nehmen. Aber davor werde ich erstmal Divinity 2 spielen.
KeinName
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Beitrag von KeinName »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:@ KeinName

Ein komplexes Spiel muss nicht unbedingt schwer zu durchschauende Mechaniken besitzen. Wenn man z.B. einem recht simplen RPG viele verschiedene Zauber in die Hand gibt, die man per Ingame Turotial gescheit erklärt und den richtigen Einsatz dieser Zauber dann auch verlangt, kann das ganz schnell, ganz komplex werden.

Man kann sich z.B. System Shock 2 ansehen (ist zwar kein reines RPG aber denoch ein gutes Beispiel). Das ist von den Mechaniken her grundeinfach. Das Tutorial dauert alles in allem etwas über fünf Minuten, dann weiß man alles, was man braucht. Dennoch ist das Spiel sehr komplex, weil es über die Menge der Fähigkeiten einfach eine besondere Komplexität generiert. Das System an sich ist dennoch eher simpel.
Das sehe ich nicht so, zumindest nicht bei deinem Beispiel. Gerade System Shock 2 ist ein Spiel, von dem ich glaube, das viele Spieler heutzutage damit nicht klar kommen würden ohne weitere Hilfen. Gut, dass liegt nicht unbedingt nur an der Komplexität, sondern auch an dem generell knackigen Schwierigkeitsgrad.

Aber etwas anderes: Der Großteil der heute erscheinenden Titel ist weder komplex noch sonderlich schwer. System Shock 2 hat ja auch schon einige Jahre auf dem Buckel.
Da fehlt für mich der Anspruch und die Motivation.
Nehmen wir doch mal als Beispiel die typischen Online-RPGs wie WOW.
Komplex ist da gar nichts mehr, mit genug Zeit kommt da jeder Depp auf das maximale Level und das ist bei veilen anderen Spielen nichts anderes.

Gerade bei deinem Beispiel, System Shock 2, wusste man noch, was man geschafft hatte, wenn man es durchgespielt hat.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ KeinName

Das beschädigt mein Beispiel aber nicht. System Shock 2 wäre heute recht komplex, das liegt aber nicht an der Art, in der das Spiel seine Systematiken erklärt, sondern eher in allgemeinen Entwicklung der Spielewelt während der letzten Jahre.
KeinName
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Beitrag von KeinName »

4P|TGfkaTRichter
Ohne Handbuch oder Hilfen ist das Spiel für heutige Verhältnisse auch "zu schwer", ob das an den Spielmechaniken liegt oder nicht, ist da meiner Meinung nach egal.
Und davon ab, ich mag halt D&D, egal ob es jetzt zu kompliziert ist oder nicht. Da bleibe ich bei meiner Meinung ;)
Achso, ein Beispiel was vielleicht auch noch zu deiner Argumentation passt, könnten die ursprünglichen Fallout-Teile sein. Es ist komplex aber trotzdem einigermaßen selbsterklärend, da raltiv genau angegeben wird, welcher Wert wofür ist.
xaan
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Beitrag von xaan »

KeinName hat geschrieben:@ xaan:

NWN habe ich gespielt, ich muss aber ehrlich sagen, das mir da die Charaktergenerierung nicht mehr so im Gedächtnis ist, aber ich meine, so kompliziert habe ich sie nicht mehr in Erinnerung.
Aber da kann mir mein Gedächtnis auch einen Streich spielen.
Die Charaktergenerierung selbst ist ja auch nciht kompliziert. Das Problem ist nur, dass man dann 5 Stunden später anfängt sich zu fragen "hey, warum kann ich den Feat Wirbelwind nicht auswählen". Und dann guckt man ins Handbuch und merkt: "ach mist, für den hätte mein Krieger INT 13 gebraucht. Ich hab nur 10. Hätte ich das mal vorher gewusst...".

Das ist mein Stein des Anstoßes an der aktuellen Version von D&D. Man muss so unglaublich viele Dinge vorher wissen. Das kann man eigentlich garnicht alles vorher wissen. Nicht ohne sich erstmal stundenlang mit dem Handbuch zu beschäftigen, sich alle Skills anzuschauen und sich insbesondere die Vorraussetzungen dafür auch zu merken.

Und sorry, aber das ist mir zu viel. Ich kann es aktzeptieren ein Handbuch einmal kurz für ein paar Minuten zu lesen. Ich schlag auch gerne nochmal was nach. Aber ich brüte nicht stundenlang über dem Papier um mir schon meinen Charakter zu planen bevor ich überhaupt das Spiel gestartet habe. Das geht zu weit. Und wenn mir das Spiel dann entgegenwirft "ätschbätsch jetzt kriegste den skill nicht, hätteste dich mal vorher schlau gemacht", dann ist das einfach Scheiße.
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code5
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Beitrag von code5 »

Schorschel hat geschrieben:
code5 hat geschrieben:Also Bioware sind jetzt für mich das was mal Squaresoft waren, ein Garant für tolle RPGs. Obwohl Mass Effect doch recht enttäuschend war.
Mass Effect war für mich eines der besten "neuen" Rollenspiele die ich gespielt habe und ich habe schon so einige gespielt.
Also manche Sachen kann man einfach nicht verstehen :S

@Topic
Oh man,ich freu mich auf das Spiel :D
Im Endeffekt hat das Düsen durch immer gleiche Planeten diesen Spiel den Rest gegeben. Ich meine, dass das Ganze nicht an der Storyline gescheitert (VORSICHT: Das Spiel ist laut Verkaufszahlen und Wertungen alles andere als gescheitert, es ist nur meine persönliche Meinung) sondern am Gameplay. Stinklangweilige Shooter - „Action“ gemischt mit diesen Fahrzeug der Langweile. Auch die Chars waren nicht so dolle.
Nach KOTOR habe ich einfach mehr erwartet. Vorallem aber, war das Spiel so etwas, wie der inoffizielle Nachfolger von KOTOR.

Jetzt habe ich aber etwas Angst. Dragon Age wird als ein inoffizieller Nachfolger von Baldurs Gate angesehen. Ich hoffe es wird nicht den gleichen Effekt (unfreiwillige Ironie) haben wie ME und KOTOR.
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DaddelZeit
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Beitrag von DaddelZeit »

Hachja, das Spielchen, welches ich am meisten erwarte. Was die Grafik angeht kümmert es mich herzlich wenig. Sie sieht sehr ansprechend aus, die Gegend wirkt auf bisherigen Screenshots nicht, als gäbe es nur Häuserklons und dergleichen und man muss bedenken, dass Dragon Age wohl auch einen netten Editor spendiert bekommen soll, also nach guter NWN-Tradition auch wieder Wert auf benutzergenerierte Inhalte gelegt wird.
Zwar lassen sich damit keine netten Rollenspielserver erstellen, wie bei Neverwinter Nights ((die mich schon seit 4 Jahren auf ein und dem selben Server spielen lassen, der mittlerweile Neverwinter Nights 2 ist)), aber vielleicht gibt es ja doch die einen oder anderen Bastler in der Community. Die Elder Scrolls-Reihe hat immerhin bewiesen, dass auch Singleplayer RPGs ihre Modder haben können.

Ein kleines Fragezeichen bei mir ist noch die im Eindruck erwähnte Spielzeit von 100 Stunden. Das ist zwar kein Baldurs Gate 2, aber für moderne Spiele sehr beeindruckend. Doch ist damit die Spielzeit bei einem einzigen Durchlauf samt Nebenquests gemeint oder doch das 2-3malige Durchspielen des Spiels, für das 100 Stunden ja auch noch gut durchgehen würden?

Nun noch ein paar kleine Kommentare...

@Baldurs Gate: Nachdem ich Neverwinter Nights mit DnD-Regeln gespielt habe wirkt das Regelwerk von Baldurs Gate wirklich sehr flach - aber immerhin hat das Spiel dennoch eine wunderbare Geschichte und geniale Charaktere (Stichwort: Riesenhamster)

@Vorrausplanung des Chars: Man kann diese Spiele auch gut spielen indem man sich einen hauptsächlich auf körperliche Attribute spezialisierten Kämpfer macht. Komme als jemand, der nicht all zu sehr in Richtung Godlike skillt gut zurecht - in manchen Spielen gibt es dafür auch extra Schwierigkeitsgrade, damit jeder seine Herausforderung hat.

@verkürzte Anleitungen: Ich lege in der Regel erst das Spiel ein und lese später mal dann und wann etwas in der Anleitung. Gerade deswegen ist es schade, dass die Anleitungen so kurz geworden sind. Früher fand man noch Hintergrundgeschichten in Rollenspielen, genaue Beschreibungen der Talente, der Zauber und was nicht alles. In Strategiespielen fanden sich genaue Beschreibungen der einzelnen Einheiten und Gebäude wieder.
Heutzutage sind diese Teile der Anleitung in der Regel auf ein Minimum verkürzt, wenn überhaupt vorhanden.
Hm... eigentlich schaffe ich es sogar oft das wichtigste der Anleitung schon in ner Viertelstunde S-Bahn-Fahrt von den Geizgeilen bis nach Hause zu lesen o.O, nicht selten wandert die Anleitung schon vor meiner Station zurück in die Hülle, weil vieles uninteressant.

Vorerstige Schlussworte :P

Mit dem hübschen "Gesinnungssystem", der eigenen Welt und teilweise sehr hübschen Gegnern und dem Verbinden von Zaubern, könnte Dragon Age wiedermal ein Meisterwerk aus der heiligen Spieleschmiede Biowares werden.
Wenn die Wichtigkeit von Entscheidungen nicht nur in einigen wenigen, bereits der Presse gezeigten Situationen gegeben ist, sondern sich durchs ganze Spiel zieht - wennauch ohne dabei das Ende großartig zu verändern - und das hauseigene Spielsystem samt eigener Welt zu überzeugen weiß, wird man großartiges erwarten können.
Doch gerade ein P&P-artiges System könnte die Schwachstelle werden, da solche Systeme in der Regel vielmehr Arbeit erfordern als ein MMO-Standartkloppsystem wie z.B in WoW und Konsorten. Zu Gute halten muss man immerhin, dass bei Bioware so einige DnD- und Co-Liebhaber vertreten sind.
Glücklicherweise gibt es im Oktober einige Spiele für mich, die das Warten auf Dragon Age vielleicht etwas kurzweiliger machen. Trotzdem wirken diese etwas über 2 Monate noch so unerträglich lang.[/b]
johndoe824834
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Beitrag von johndoe824834 »

Jetzt habe ich aber etwas Angst. Dragon Age wird als ein inoffizieller Nachfolger von Baldurs Gate angesehen.

Ich würde da nicht zuviel erwarten , ich schätze mal das die Spielmechanik + Story/Charactere besser werden als die in
Mass Effect 1-2 (was nicht schwer wird.)

Aber ein "neues" Baldurs Gate ist eher unwahrscheinlich.

Die Ansage mit "Bg nachfolger" hat man nach der Konsolen-Ankündigung nicht mehr gehört...

Mass Effect ist für mich der größte Witz den es je gab und Teil2 soll
sogar noch Actionlastiger werden.

The Witcher ist zb. auch ein Action-Rpg , aber das Kampfsystem ist Lichtjahre besser und die gesamten Rollenspielanteile sowieso.

Die Spielmechanik von Mass Effect ist von vor,vor, vorgestern ,
nicht mehr Zeitgemäßg , völlig simpel und öde in allen bereichen.
(für ein Rpg)
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DaddelZeit
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Beitrag von DaddelZeit »

Mass Effect ist nun auch eher eine Art RPG-Shooter. Also schlecht war Masseffect nicht. Eine gute Welt, die wie bei Dragon Age aus dem Boden gestampft wurde mit sehr viel Hintergrund und eine geniale Präsentation.

Mit Mass Effect hatte Bioware mal andere Rollenspielpfade eingeschlagen und an dem Shootergenre gekratzt - warum auch nicht?
Meine Negativerlebnisse waren eher die, auch im 4player-Test glaube ich erwähnten Planetenerkundungen, die nicht viel Abwechslung boten und das nicht gerade dolle Inventar. Gerade bei den Waffen hätte man etwas mehr Inspiration erwarten können, als immer nur Zahlen anzuhängen.

Und der Vergleich zwischen Witcher und Mass Effect hängt, weil The Witcher halt ein Action-RPG ist und kein Shooter-RPG, bzw. das Waffenarsenal bei unserem lieben Hexer allgemein im Nahkampf liegt.
Eher vergleichen könnte man noch Fallout3 und Mass Effect, wo man Fallout zu Gute halten könnte, dass sie das Shootersystem mit einer speziellen Zusatzmechanik verfeinert haben.

Baldurs Gate... wird in manchen Dingen überschätzt. Klar wird Dragon Age sowieso was eigenes, auch vom System her, aber die Baldurs Gate-Jünger neigen manchmal auch dazu, heute noch das zu sehen, was man früher in dem Spiel sah, als das Gaming allgemein noch einer anderen Mentalität unterlag.
Das gleiche gibt es auch bei Jump & Run. Die alten Marios sind für die Retrozocker immernoch pures Gold, manche verteufeln 3d-Jump&Runs an sich sogar in allen Belangen, übersehend, dass dies auch wieder den Einzug neuer Kreativität in sachen Gameplay erbrachte.