Ich schrieb nicht umsonst SingleEncounter-Raids. Gestört hat mich am Recycling, als jemand, der preBC wochenlang die Zähne an Naxx ausbiss, ja nur eines so richtig- nämlich das Gefühl, mal fix durchgerannt zu sein. Man könnte argumentieren, dass es, wie auch schon erwähnt, der Einstiegsraid in WotLK war/ist und Ony sicher schwerer sein wird- aber es hinterliess seine wüsten Spuren, die ich so schnell nicht mehr wegbekomme.
Am Raidprinzip hingegen war es die, imo schlechte Entwicklung, weshalb ich zu meiner letzten, aktiven Zeit nichts anderes als PvP (Ein Übel auf der einen, eines auf der anderen Seite- dann aber doch lieber in BGs eingepfrecht sein, statt Arenen) machte.
Die etwas Movement lastigeren Encounter, die mit BC Einzug hielten, empfand ich als erfrischend und anspruchsvoll. Ob nun der Gruul, Archimonde oder Felmyst- eine Zeit lang waren alle einigermassen harte Knacknüsse. Das war imo noch der Höhepunkt des Raidens in WoW. Mit der Ankündigung von Ulduar und den ersten Infos, dass es wohl Vehikel bieten werden solle, starb die Instanz für mich auf der Stelle. Ich mochte EoS zwar, doch die zwei letzen Phasen des Kampfes waren für mich nur einmalig, ungelogen zweimalig interessant. Danach habe ich sie verflucht- allem voran die dritte- und wünschte mir, Blizzard würde die Raids nicht in diese Richtung führen, was dann aber leider doch geschah.
Ulduar habe ich somit nicht mehr miterlebt, dazu kann ich, wie auch schon erwähnt, aus eigener Erfahrung nichts sagen. Die Modi bieten aber sicher genügend Anspruch, das las ich so und will dem auch sicher nicht widersprechen.
