Den Widerspruch verstehe ich nicht. Erst sagst du "ein Casual Gamer wie du" und dann auf mich bezogen "ist man leider nicht mehr wie ein Casual Gamer anzusehen".Zulustar hat geschrieben:Wenn man CoD4, welches an Propagandastilmitteln nicht sparte, als den besten Shooter der je das Licht der Spiele welt erblickt hat hinstellt, ist man leider nicht mehr wie ein Casual Gamer anzusehen.Zulustar hat geschrieben:Vielleicht solltest du im Vorfeld dich selbst fragen, wie du auf das merkwürdige Urteil kommst, mich Casual Gamer zu nennen? Vielleicht erübrigt sich dann auch der Rest deines Satzes?Nanimonai hat geschrieben: Da solltest du dich schon mal fragen ob solche Casual Gamer wie du, nicht evtl. mit Schuld sind das die eigentlichen Gameplay und Atmosphärischen Möglichkeiten die Spiele liefern könnten, durch billig inszenierte Hollywoodakrobatik und Propaganda verfälscht werden.
Da hast du dich selbst hinkatapultiert. Wenn sogar ein Foren Mod dir versucht klar zu machen, das CoD 4 mit Abstand die wenigsten Gameplay elemente enthält.
Als was bin ich denn dann anzusehen? Hmm...
Na wenn mir sogar ein Forenmod, der mir als erste Reaktion eine "falsche Meinung" unterstellt etwas sagt, ist das natürlich nicht anfechtbar und Gesetz.
Was heisst denn "mit Abstand die wenigsten Gameplay Elemente"? Ohne Vergleich macht dieser Satz ziemlich wenig Sinn. Und nur im Vergleich mit einem anderen Spiel irgendwie auch nicht.
Nanimonai hat geschrieben:Also hälst du mich entweder nicht für mündig oder für von der Spieleindustrie gekauft?gotTnTeufel hat geschrieben:Solche aussagen gegenüber von mündigen nicht von der Spieleindustrie gekauften Bürgern zu treffen is gefährlich, denn spätestens dann, wenn man die Wahrheit ala Till TnT Eulenspiegel vorgehalten bekommt, bröckelt der Putz von der Wand stück für stück.Zulustar hat geschrieben: Ich gebe 4players selten recht, in dem Punkt aber vollkommen.
COD 4 ist für mich der beste Shooter, der bisher das Licht der Spielewelt erblickt hat.
Wenn du jemanden aus der Industrie findest, der mir Geld für meine Meinung geben möchte, sag bitte Bescheid, ich komme darauf zurück.
Welche "Wahrheit" bekomme ich denn vorgesetzt? TnTs und deine? Und wenn ich "eure" Wahrheit nicht als "meine" Wahrheit sehe, was dann?
Du siehst den Teil der Forenuser als mündige Bürger an, die CoD4 als das sehen, was es ist. Ich bin deiner Meinung nach ja kein Teil dieser Forenuser. Ich bin der andere Teil... Was genau willst du mir damit sagen?Wenn du richtig gelesen hättest, habe ich nicht dich sondern einen Teil der Forenuser als mündige Bürger bezeichnet, den Teil Forenuser die CoD 4 als das ansehen was es ist. Das du darin eine Anspielung auf dich findest ist mir unverständlich.
Zulustar hat geschrieben:Grafikblenderei zieht bei CoD4 als Argument ja nun nicht wirklich... Die Propagandastilmittel hätte ich aber gerne näher erklärt. Worauf beziehst du dich? Kameraführung a lá Reni Liefenstahl? Militarismus unter amerikanischer Flagge? Fülle die Floskel mal mit Inhalt.Nanimonai hat geschrieben: Da nützt dir auch deine Bildung Null heraus aus dieser Sackgasse, dadurch das du dich in deiner Meinung viel zu leicht von Inszenierungen Grafikblenderei und Propagandastilmitteln beeinflussen lässt.
Genau, deswegen sagte ich auch, dass CoD4 als Grafikblender nicht zieht, da die Grafik einfach nicht blendet, sondern höchstens gut, aber sicher nicht herausragend ist.Oh sorry das ich diesen Konsolen Klon als Grafikblender bezeichnet hab, mehr ist er nicht, er hat ja nichtmal ne physikengine. Ein Propagandastilmittel sind bei CoD immer nur einseitige Darstellungen eines Scenarios wo meist Amerikanern/Russen Leid angetan wird, welches nur darauf ausgelegt ist das der Zuschauer Aggressionen gegenüber einem "immaginären" Feind aufbaut.
Der ganze Konflikt der in CoD 4 angerissen wird, wird so sehr aus amerikanischer/russischer Sicht dargelegt, das die eigentlichen Kriegsverbrechen, welche verantwortlich sind für das Handeln der "Terroristen", die zu solchen anhaltenenden Hass Meinungen in den Menschen führen, ignoriert werden.
Bei Deus Ex wurden beide Konfliktseiten beleuchtet, du spielst in einem Scenario beide Parteien, was für mich wesentlich atomosphärischer und anspruchsvoller war, denn die Gegner die man ab dem Wechsel hatte waren die hochbewaffneten und mit am besten geschützen Militäreinheiten. Propaganda muss nicht sein, wir leben in einer Welt die genug Aggressionen aufbaut, da müssen die Spiele diese Immersion nicht noch mehr anheizen.
Das was du als "Propagandastilmittel" bezeichnest sind grundlegende Regeln der Dramaturgie und Identifizierung mit den Hauptcharakteren eines Films/Spiels.
Nahezu jeder Film und jedes Spiel befolgt diese Regeln.
Harry Potter ist demnach genauso Propaganda wie Bioshock, Gladiator, Lord of the Rings, Half Life und naja, so ziemlich alles andere auch...
Willst du eine objektive, von beiden Parteien gleichermaßen beleuchtete Darstellung, wirst du selbst bei den meisten Domumentationen nicht fündig.
Um von Filmen oder Spielen bewegt zu werden, brauchen wir Identifikationsfiguren. Die bekommen wir nicht durch trockene Darstellung der Ereignisse, sondern durch eine Perspektive, eine Brille, durch die wir gucken. Durch Emotion.
Star Wars aus Sicht von Darth Vader wäre ein gänzlich anderes Erlebnis gewesen, als den Film aus Sicht der Jedi zu zeigen.
Oder um bei dem Call of Duty Thema zu bleiben: Platoon wird weltweit als Antikriegsfilm anerkannt. Wessen Perspektive sehen wir? Aus welchen Augen sehen wir? Kannst du dich spontan an die wichtigsten vietnamesischen Darsteller erinnern?
Ist Platoon ein Propagandafilm, weil er nur die amerikanische Sicht der Dinge schildert?
Nanimonai hat geschrieben:Wenn deiner Meinung nach nur die Kategorie Taktikshooter den Namen Shooter verdient, dann ist das deine Meinung, geeinigt wurde sich aber darauf, in beiden Fällen den Oberbegriff Shooter zu wählen, egal ob es sich um Serious Sam, CS, Quake, COD, Operation Flashpoint oder Rainbox Six handelt.Zulustar hat geschrieben:Gameplay ist aber nicht in einem Auto sitzen und zuschauen wie links und rechts leute abschgeschossen werden(das ist Hollywood Blockbuster Kino und kein Spiel mehr), Gameplay ist aber sich Gedanken machen zu müssen, wie man nun am besten weiter vorgeht, in Rambo Manier, in Hitman manier oder einfach in dumm Casual Cod 4 manier. Die Shooter die den Namen wert sind, belohnen Leute die improvisieren können und strafen die Leute ab, die immer nur 0815 durch die Level rennen wollen.Nanimonai hat geschrieben: Oh ja, ich stehe auf Inszenierung, ich liebe sie gar. In jedem Bereich des Lebens. Daran kann ich nichts verblendetes sehen...
Ich kann mich sogar als Medienwissenschaftler und Filmkritiker ins Kino setzen und pure Rachefilme wie 96 hours geniessen, die außer Machismo und coolen Sprüchen nicht viel "Tiefsinn" zu bieten haben.
Ich brauche keinen "pädagogisch wertvoll" Aufkleber, um an etwas Gefallen zu finden.
Ebenso wie Gran Turismo und Burnout Paradise beide in die Kategorie Rennspiel fallen, auch wenn man sie in Arcade und Simulation unterteilen kann.
Der Satz "Die Shooter die den Namen wert sind, belohnen Leute die improvisieren können und strafen die Leute ab, die immer nur 0815 durch die Level rennen wollen." stammt von dir.Wieder falsch, Burnout Paradise und Grand Tourismo sind nur Genrevertreter, genauso wie Serious Sam ( einer der wenigen reinrassigen Ballerspiele mit Anspruch) oder Quake oder CoD sowie auch ein ARMA II und ein OFP nur ein Vertreter ihres Genres sind.
Der Unterschied zw einem Genreführer und einem Genrevertreter ist, das man noch Jahre nach dem durchspielen sich an die Inhalte zurückerinnert.
Bspw wem sagt Ultima Underworld oder Dungen Keeper gar nichts?
Ein Taktikshooter so wie Rainbow Six, sind Spiele bei denen man 50:50 zwischen Gewalt und Taktik wählen muss, oft geht es darum mehrere Teammitglieder welche vom Computer oder Freunden gespielt werden, sicher durch die Level zu geleiten. Den Namen Shooter verdient in meinen Augen laut dem Namen sogar ein Moorhuhn.
Der Satz "Den Namen Shooter verdient in meinen Augen laut dem Namen sogar ein Moorhuhn." stammt ebenfalls von dir.
Fällt dir dein Widerspruch auf?
Um Genreführer oder Genrevertreter ging es dabei doch gar nicht, mal abgesehen davon, dass die Bezeichnung "Genreführer" ja sehr subjektiv ist, Genrevertreter schon eher eine Kategorie ist, auf die man sich einigen kann.
Beispiel: Wir sind uns vermutlich einig, dass Pro Evolution Soccer und Fifa Soccer beides Vertreter eines bestimmten Genres sind. Wer von beiden der Genreführer ist, sollte nicht so eindeutig sein (außer natürlich mal sieht die eigene Meinung als einzig akzeptierbare Wahrheit an).
