ESA: Nennt Piratenhochburgen

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tamberlane
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Re: Raubkopierer sind Käufer

Beitrag von tamberlane »

nikk126 hat geschrieben: Du hast das Recht die Spiele nicht zu spielen, und somit nicht zu kaufen.
Ist das Spiel schlecht? Kaufs nicht! Sowas lässt sich meist (ich sage absichtlich "meist", weil ich weiß, dass manche Publisher auf sowas verzichten) mit einer Demo testen. Die Spiellänge lässt sich aus Tests herauslesen. Und zur Not gibts die Videothek, wo man sich ein Bild machen kann. Aber das Raubkopieren rechtfertigt das noch lange nicht.
Dir gefällt das DRM nicht? Kauf das Spiel nicht!
Ganz einfach die Sache.
Mich hat aber keiner gefragt ob ich diese Rechte auch anerkenne. Im Umkehrschluss kann man auch sagen: Die Publisher wollen nicht, dass man ihre Spiele kopiert? Dann sollen Sie halt keine Spiele mehr veröffentlichen.
Also sorry, wenn mich behinderte Politik, ob von Politikern unterstützt (BPJM, StGB) oder Publisher (Zensur, hoher Kaufpreis) dazu zwingt, Spiele im Ausland zu erwerben (unzensiert, legal, günstig), werde ich diese mit Sicherheit auch raubkopieren. Wenn keine deutschen Arbeitsplätze von mir unterstützt werden (dürfen), dann soll keiner was davon haben.
Tut mir leid, das "Wohl" der ach so armen Programmierer-Sippschaft und vor allem der armen armen Publisher geht mir hier 2 Zentimeter unterhalb meines Lendenwirbels vorbei. Zumal die noch genug Gewinne machen, um nicht am Hungertuch nagen zu müssen.

Wenn ich als berühmter Musiker nicht will dass jemand meine Musik illegaler Weise runterlädt (und vielleicht doch bei meinem Konzert erscheint), dann veröffentliche ich keine Musik. Punkt.
gh0
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Beitrag von gh0 »

da labert einer von wegen er lässt sich nix verbieten und holt sich was er braucht und haben will bla bla bla, dann denk ich immer an die Gestapo im 2.WK
Die haben sich auch geholt was sie wollten.
Und dann redet jemand, dass spiele informationsgut wäre. über was informiert dich denn das spiel? dass alma immer noch da is?
ein spiel ist ein reines konsumgut - ein luxusgegenstand. sowas braucht man nicht zum leben - ist nicht essentiell. wenn 2 mio mal ein einziges spiel runtergeladen wird, völlig egal wieviel tiefgang das spiel hat, von mir aus ist es "mein ponyhof", das steht nicht zur debatte, dann gehen dem unternehmen kohlen flöten. kohlen, die diejenigen brauchen die daran arbeiten. und ich meine nicht die bosse, denn die bosse, die kriegen ihre kohlen immer - es sind die kerle die den 3-D panzer im spiel als erste auf den block mit nem stift gemalt haben und dann als erste rausgeworfen werden, weil die kohlen vom unternehmen nicht mehr da sind und leute eingespart werden müssen.

aber ladet nur weiter runter, dann bekommen wir noch mehr pc portierungen.....
Oberdepp
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Re: Raubkopierer sind Käufer

Beitrag von Oberdepp »

tamberlane hat geschrieben:
nikk126 hat geschrieben: Du hast das Recht die Spiele nicht zu spielen, und somit nicht zu kaufen.
Ist das Spiel schlecht? Kaufs nicht! Sowas lässt sich meist (ich sage absichtlich "meist", weil ich weiß, dass manche Publisher auf sowas verzichten) mit einer Demo testen. Die Spiellänge lässt sich aus Tests herauslesen. Und zur Not gibts die Videothek, wo man sich ein Bild machen kann. Aber das Raubkopieren rechtfertigt das noch lange nicht.
Dir gefällt das DRM nicht? Kauf das Spiel nicht!
Ganz einfach die Sache.
Mich hat aber keiner gefragt ob ich diese Rechte auch anerkenne. Im Umkehrschluss kann man auch sagen: Die Publisher wollen nicht, dass man ihre Spiele kopiert? Dann sollen Sie halt keine Spiele mehr veröffentlichen.
Also sorry, wenn mich behinderte Politik, ob von Politikern unterstützt (BPJM, StGB) oder Publisher (Zensur, hoher Kaufpreis) dazu zwingt, Spiele im Ausland zu erwerben (unzensiert, legal, günstig), werde ich diese mit Sicherheit auch raubkopieren. Wenn keine deutschen Arbeitsplätze von mir unterstützt werden (dürfen), dann soll keiner was davon haben.
Tut mir leid, das "Wohl" der ach so armen Programmierer-Sippschaft und vor allem der armen armen Publisher geht mir hier 2 Zentimeter unterhalb meines Lendenwirbels vorbei. Zumal die noch genug Gewinne machen, um nicht am Hungertuch nagen zu müssen.

Wenn ich als berühmter Musiker nicht will dass jemand meine Musik illegaler Weise runterlädt (und vielleicht doch bei meinem Konzert erscheint), dann veröffentliche ich keine Musik. Punkt.
So eine Peinlichkeit höchsten Grades. Wenn du Rechte nicht akzeptieren willst, dann wandere aus. In einem Rechtsstaat muss du die akzeptieren, da wirst du nicht gefragt und hast die Wahl.

Dein Argument ist dabei genau so schwachsinnig, warum die Spiele raubkopieren dürfen solltest. Das hat weder Hand noch Fuß.
johndoe259790
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Beitrag von johndoe259790 »

Ja genau! Anarchisten Pack! Es kann doch echt nicht sein, dass nicht jeder eine Marionette unseres tollen Systems ist! Wenn der Gesetzgeber sagt: Rück die Kolhe für das Produkt raus sonst...äh...sonst...sonst...was auch immer , ja dann hast du es zu machen! Außerdem brauchst du gar nicht versuchen dagegen zu argumentieren. Gesetz ist Gesetz! :lol:
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

nö, ich werd nicht auswandern. ich scheiß einfach auf ein prinzip mir vorschreiben zu wollen was ich zu tun und zu lassen hab. ich unterstütze als deutscher entweder deutsche arbeitsplätze oder niemanden.

wenn publisher nicht akzeptieren wollen, dass ihre spiele raubkopiert werden, sollen sie keine veröffentlichen. wenn das den publishern oder kapitalistischen demokraten ( ... ^^) hier nicht passt, bleibt es ihnen doch auch freigestellt hier nix mehr zu machen, sondern ihr glück anderswo zu versuchen.

auch ist die direkte bezeichnung als "diebstahl" nicht korrekt - software ist keine bewegliche sache, sondern nur eine korrekte anordnung von nullen und einsen. raubkopierer gehen ja nicht in den laden und klaue sich das spiel, was ja einen nachweisbaren finanziellen schaden verursachen würde. man erdreistet sich ja nur, die auf den datenträgern vorhandenen bits unerlaubt zu nutzen, indem man den datenträgerkauf umgeht.

desweiteren entsteht den publishern auch kein direkt nachweisbarer schaden, da viele viele raubkopierer games/musik/filme nicht als "hehlerware" weiterverscherbeln, sondern einfach ihre sammlung auf ihren 20 Terabyte-Festplatten vervollständigen und sowieso nicht die Zeit haben, diese auch nur ansatzweise zu begutachten.
In einem Rechtsstaat muss du die akzeptieren, da wirst du nicht gefragt und hast die Wahl
Meinem Rechtsstaat ist ja nachweislich völlig hupe, ob ich mir für Privatzwecke dass ein oder andere Spiel lade, einfach nur weil selbst die Staatsanwaltschaft sowas als Lapalie ansieht.
Zivilrechtlich müsste mir Herr Publisher ja erstmal einen finanziellen Schaden nachweisen, der über den Kaufpreis des Spiels hinausgeht. Und das ist fast unmöglich.

Anders siehts natürlich aus, wenn ich mit raubkopierten Sache auch noch Gewinne auf Kosten des Publishers mache ( = Raubkopien aufm Schulhof verticken). Sowas gehört dann tatsächlich bestraft.
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dobpat
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Beitrag von dobpat »

tamberlane hat geschrieben:nö, ich werd nicht auswandern. ich scheiß einfach auf ein prinzip mir vorschreiben zu wollen was ich zu tun und zu lassen hab. ich unterstütze als deutscher entweder deutsche arbeitsplätze oder niemanden.

wenn publisher nicht akzeptieren wollen, dass ihre spiele raubkopiert werden, sollen sie keine veröffentlichen. wenn das den publishern oder kapitalistischen demokraten ( ... ^^) hier nicht passt, bleibt es ihnen doch auch freigestellt hier nix mehr zu machen, sondern ihr glück anderswo zu versuchen.

auch ist die direkte bezeichnung als "diebstahl" nicht korrekt - software ist keine bewegliche sache, sondern nur eine korrekte anordnung von nullen und einsen. raubkopierer gehen ja nicht in den laden und klaue sich das spiel, was ja einen nachweisbaren finanziellen schaden verursachen würde. man erdreistet sich ja nur, die auf den datenträgern vorhandenen bits unerlaubt zu nutzen, indem man den datenträgerkauf umgeht.

desweiteren entsteht den publishern auch kein direkt nachweisbarer schaden, da viele viele raubkopierer games/musik/filme nicht als "hehlerware" weiterverscherbeln, sondern einfach ihre sammlung auf ihren 20 Terabyte-Festplatten vervollständigen und sowieso nicht die Zeit haben, diese auch nur ansatzweise zu begutachten.
In einem Rechtsstaat muss du die akzeptieren, da wirst du nicht gefragt und hast die Wahl
Meinem Rechtsstaat ist ja nachweislich völlig hupe, ob ich mir für Privatzwecke dass ein oder andere Spiel lade, einfach nur weil selbst die Staatsanwaltschaft sowas als Lapalie ansieht.
Zivilrechtlich müsste mir Herr Publisher ja erstmal einen finanziellen Schaden nachweisen, der über den Kaufpreis des Spiels hinausgeht. Und das ist fast unmöglich.

Anders siehts natürlich aus, wenn ich mit raubkopierten Sache auch noch Gewinne auf Kosten des Publishers mache ( = Raubkopien aufm Schulhof verticken). Sowas gehört dann tatsächlich bestraft.
Wenn du das Produkt nicht kaufst, darfst du es halt auch nicht nutzen oder einfach nur deine Sammlung vervollständigen selbst wenn du nicht zu kommst es zu begutachten.

Es ist auch unerheblich ob dem Unternehmen ein finanzieller Schaden entsteht oder nicht.

Du darfst es nicht besitzen, so einfach ist das.
Wenn ich bspw. ein Spiel kaufe, dann will ich nicht das ein anderer es besitzt ohne dafür bezahlt zu haben, dabei ist völlig egal was er damit macht. Ist doch nicht so schwer zu verstehen oder ?

Das einzige wo ich das nachvollziehen kann ist wenn es keine Demo zu dem Spiel gibt.
johndoe259790
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Beitrag von johndoe259790 »

dobpat hat geschrieben:
tamberlane hat geschrieben:nö, ich werd nicht auswandern. ich scheiß einfach auf ein prinzip mir vorschreiben zu wollen was ich zu tun und zu lassen hab. ich unterstütze als deutscher entweder deutsche arbeitsplätze oder niemanden.

wenn publisher nicht akzeptieren wollen, dass ihre spiele raubkopiert werden, sollen sie keine veröffentlichen. wenn das den publishern oder kapitalistischen demokraten ( ... ^^) hier nicht passt, bleibt es ihnen doch auch freigestellt hier nix mehr zu machen, sondern ihr glück anderswo zu versuchen.

auch ist die direkte bezeichnung als "diebstahl" nicht korrekt - software ist keine bewegliche sache, sondern nur eine korrekte anordnung von nullen und einsen. raubkopierer gehen ja nicht in den laden und klaue sich das spiel, was ja einen nachweisbaren finanziellen schaden verursachen würde. man erdreistet sich ja nur, die auf den datenträgern vorhandenen bits unerlaubt zu nutzen, indem man den datenträgerkauf umgeht.

desweiteren entsteht den publishern auch kein direkt nachweisbarer schaden, da viele viele raubkopierer games/musik/filme nicht als "hehlerware" weiterverscherbeln, sondern einfach ihre sammlung auf ihren 20 Terabyte-Festplatten vervollständigen und sowieso nicht die Zeit haben, diese auch nur ansatzweise zu begutachten.
In einem Rechtsstaat muss du die akzeptieren, da wirst du nicht gefragt und hast die Wahl
Meinem Rechtsstaat ist ja nachweislich völlig hupe, ob ich mir für Privatzwecke dass ein oder andere Spiel lade, einfach nur weil selbst die Staatsanwaltschaft sowas als Lapalie ansieht.
Zivilrechtlich müsste mir Herr Publisher ja erstmal einen finanziellen Schaden nachweisen, der über den Kaufpreis des Spiels hinausgeht. Und das ist fast unmöglich.

Anders siehts natürlich aus, wenn ich mit raubkopierten Sache auch noch Gewinne auf Kosten des Publishers mache ( = Raubkopien aufm Schulhof verticken). Sowas gehört dann tatsächlich bestraft.
Wenn du das Produkt nicht kaufst, darfst du es halt auch nicht nutzen oder einfach nur deine Sammlung vervollständigen selbst wenn du nicht zu kommst es zu begutachten.

Es ist auch unerheblich ob dem Unternehmen ein finanzieller Schaden entsteht oder nicht.

Du darfst es nicht besitzen, so einfach ist das.
Wenn ich bspw. ein Spiel kaufe, dann will ich nicht das ein anderer es besitzt ohne dafür bezahlt zu haben, dabei ist völlig egal was er damit macht. Ist doch nicht so schwer zu verstehen oder ?

Das einzige wo ich das nachvollziehen kann ist wenn es keine Demo zu dem Spiel gibt.
Ja ja, es ist im Sinne des Gesetzgebers illegal. Ich glaube das ist schon zu allen durchgedrungen.
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dobpat
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Beitrag von dobpat »

Dreamfade hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben:
tamberlane hat geschrieben:nö, ich werd nicht auswandern. ich scheiß einfach auf ein prinzip mir vorschreiben zu wollen was ich zu tun und zu lassen hab. ich unterstütze als deutscher entweder deutsche arbeitsplätze oder niemanden.

wenn publisher nicht akzeptieren wollen, dass ihre spiele raubkopiert werden, sollen sie keine veröffentlichen. wenn das den publishern oder kapitalistischen demokraten ( ... ^^) hier nicht passt, bleibt es ihnen doch auch freigestellt hier nix mehr zu machen, sondern ihr glück anderswo zu versuchen.

auch ist die direkte bezeichnung als "diebstahl" nicht korrekt - software ist keine bewegliche sache, sondern nur eine korrekte anordnung von nullen und einsen. raubkopierer gehen ja nicht in den laden und klaue sich das spiel, was ja einen nachweisbaren finanziellen schaden verursachen würde. man erdreistet sich ja nur, die auf den datenträgern vorhandenen bits unerlaubt zu nutzen, indem man den datenträgerkauf umgeht.

desweiteren entsteht den publishern auch kein direkt nachweisbarer schaden, da viele viele raubkopierer games/musik/filme nicht als "hehlerware" weiterverscherbeln, sondern einfach ihre sammlung auf ihren 20 Terabyte-Festplatten vervollständigen und sowieso nicht die Zeit haben, diese auch nur ansatzweise zu begutachten.
Meinem Rechtsstaat ist ja nachweislich völlig hupe, ob ich mir für Privatzwecke dass ein oder andere Spiel lade, einfach nur weil selbst die Staatsanwaltschaft sowas als Lapalie ansieht.
Zivilrechtlich müsste mir Herr Publisher ja erstmal einen finanziellen Schaden nachweisen, der über den Kaufpreis des Spiels hinausgeht. Und das ist fast unmöglich.

Anders siehts natürlich aus, wenn ich mit raubkopierten Sache auch noch Gewinne auf Kosten des Publishers mache ( = Raubkopien aufm Schulhof verticken). Sowas gehört dann tatsächlich bestraft.
Wenn du das Produkt nicht kaufst, darfst du es halt auch nicht nutzen oder einfach nur deine Sammlung vervollständigen selbst wenn du nicht zu kommst es zu begutachten.

Es ist auch unerheblich ob dem Unternehmen ein finanzieller Schaden entsteht oder nicht.

Du darfst es nicht besitzen, so einfach ist das.
Wenn ich bspw. ein Spiel kaufe, dann will ich nicht das ein anderer es besitzt ohne dafür bezahlt zu haben, dabei ist völlig egal was er damit macht. Ist doch nicht so schwer zu verstehen oder ?

Das einzige wo ich das nachvollziehen kann ist wenn es keine Demo zu dem Spiel gibt.
Ja ja, es ist im Sinne des Gesetzgebers illegal. Ich glaube das ist schon zu allen durchgedrungen.
Ich wollte damit auch eher verdeutlichen das es auch im anderen Sinne scheiße ist.
johndoe259790
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Beitrag von johndoe259790 »

dobpat hat geschrieben:
Dreamfade hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben: Wenn du das Produkt nicht kaufst, darfst du es halt auch nicht nutzen oder einfach nur deine Sammlung vervollständigen selbst wenn du nicht zu kommst es zu begutachten.

Es ist auch unerheblich ob dem Unternehmen ein finanzieller Schaden entsteht oder nicht.

Du darfst es nicht besitzen, so einfach ist das.
Wenn ich bspw. ein Spiel kaufe, dann will ich nicht das ein anderer es besitzt ohne dafür bezahlt zu haben, dabei ist völlig egal was er damit macht. Ist doch nicht so schwer zu verstehen oder ?

Das einzige wo ich das nachvollziehen kann ist wenn es keine Demo zu dem Spiel gibt.
Ja ja, es ist im Sinne des Gesetzgebers illegal. Ich glaube das ist schon zu allen durchgedrungen.
Ich wollte damit auch eher verdeutlichen das es auch im anderen Sinne scheiße ist.
Wärs scheiße wenn es legal wäre?
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dobpat
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Beitrag von dobpat »

Du meinst wenn es legal wäre zu kopieren?

Gute Frage, das hieße dann eine Art freiwillige Spenden?

Also jeder zahlt nur wenn er will?

Gibt es ja bei mancher software (bspw. Ad-Aware).
Aber ich glaube bei den Preisen für die heutige Spieleentwicklung würde nicht genug reinkommen, weil einfach viel zu viele nicht zahlen würden.

Wäre mal interessant zu sehen wenn eine Firma sich das traut wie der Umsatz ist :)
johndoe259790
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Beitrag von johndoe259790 »

dobpat hat geschrieben:Du meinst wenn es legal wäre zu kopieren?

Gute Frage, das hieße dann eine Art freiwillige Spenden?

Also jeder zahlt nur wenn er will?

Gibt es ja bei mancher software (bspw. Ad-Aware).
Aber ich glaube bei den Preisen für die heutige Spieleentwicklung würde nicht genug reinkommen, weil einfach viel zu viele nicht zahlen würden.

Wäre mal interessant zu sehen wenn eine Firma sich das traut wie der Umsatz ist :)
Es geht jetzt prinzipiell darum, ob eine rechtliche Formalität darüber entscheidet ob eine Tat, wie du sie nennst, "scheiße" oder nicht ist . Denn der Rechtsverstoß scheint hier das einzige,belegbare Hauptargument der "Anti-Piraten" zu sein.
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Bolschewiki
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Beitrag von Bolschewiki »

Simon_says hat geschrieben:Nach all den wesentlich schwerwiegenderen Verstößen, u. a. gegen Völker- und Kriegsrecht, UN Resolutionen und Menschenrechte, die Israel bisher begangen hat, wirkt der erste Platz im Raubkopieren gradezu wie ein Kompliment.
Zudem scheint sich ein weiteres "Vorurteil" über jene Gruppe zu bestätigen.
Welches das ist überlasse ich jedem seiner Phantasie... :wink:
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dobpat
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Beitrag von dobpat »

Dreamfade hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben:Du meinst wenn es legal wäre zu kopieren?

Gute Frage, das hieße dann eine Art freiwillige Spenden?

Also jeder zahlt nur wenn er will?

Gibt es ja bei mancher software (bspw. Ad-Aware).
Aber ich glaube bei den Preisen für die heutige Spieleentwicklung würde nicht genug reinkommen, weil einfach viel zu viele nicht zahlen würden.

Wäre mal interessant zu sehen wenn eine Firma sich das traut wie der Umsatz ist :)
Es geht jetzt prinzipiell darum, ob eine rechtliche Formalität darüber entscheidet ob eine Tat, wie du sie nennst, "scheiße" oder nicht ist . Denn der Rechtsverstoß scheint hier das einzige,belegbare Hauptargument der "Anti-Piraten" zu sein.
Naja also die andere Komponente neben dem "legal" und die für mich viel wichtigere ist eben die Fairness Komponente.

Das ist wie bei einem Sozialschmarotzer der absichtlich nicht arbeiten geht und Geld vom Staat kassiert. Wären die zweite Person arbeiten geht und ihn mitfinanzieren muss.

Die die kopieren verlassen sich einfach auf die die kaufen, nach dem Motto gibt ja genug die kaufen. Das ist aber eine falsche Denkweise. Denn wenn das alle machen gibt es keine Spiele mehr.

Und wenn keiner mehr arbeiten geht, gibt es auch kein Geld vom staat mehr :)

Ich hoffe sehr stark das es eines Tages den 100% sicheren Kopierschutz gibt, oder zumindest so aufwendig das es sich nicht mehr lohnt ihn zu umgehen.

Dann hören solche Diskussionen einfach auf. Die Industrie weint nicht mehr rum, was ihnen fehlt, und die Kopierer kaufen die Spiele je eh nicht mehr wie sie immer sagen, können sie aber auch nicht spielen.
Dann haben wir ganz einfach eine Marktsituation in der jeder sehen kann was nun wirklich gekauft würde oder nicht und vor allem wievielen das Spiel nun der Preis Wert wäre oder nicht.

Wäre für alle das beste.
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

Du meinst wenn es legal wäre zu kopieren?

Gute Frage, das hieße dann eine Art freiwillige Spenden?

Also jeder zahlt nur wenn er will?
nein. --> kulturflatrate

Naja also die andere Komponente neben dem "legal" und die für mich viel wichtigere ist eben die Fairness Komponente.
wenn man es als fair betrachtet, für manchmal 5 stunden mehr oder weniger spielspaß 50€ + auszugeben, während andere das günstiger bekommen...
Das ist wie bei einem Sozialschmarotzer der absichtlich nicht arbeiten geht und Geld vom Staat kassiert. Wären die zweite Person arbeiten geht und ihn mitfinanzieren muss.
wer sagt denn, dass du das musst? mach doch auch einen auf sozialschmarotzer wenn dir das nicht passt. weißt du wen du finanzierst wenn du arbeiten gehst? schonmal in den spiegel geschaut?
Die die kopieren verlassen sich einfach auf die die kaufen, nach dem Motto gibt ja genug die kaufen. Das ist aber eine falsche Denkweise. Denn wenn das alle machen gibt es keine Spiele mehr.
nö, dann dünnt sich nur der markt aus. es gibt weniger schlechte spiele. gute spiele werden eben sowieso von vielen gekauft, auch genug die online aktiviert werden müssen.
Ich hoffe sehr stark das es eines Tages den 100% sicheren Kopierschutz gibt, oder zumindest so aufwendig das es sich nicht mehr lohnt ihn zu umgehen
feine naive illusion. wenn, dann wäre der nur durch immensen technischen/monetären aufwand zu erreichen. was sich dann natürlich auch wieder auf den spielepreis niederschlagen würde. und ja, natürlich würdest DU auch spiele kaufen, wenn die 100 euro oder 150 euro pro stück kosten würden...
Du darfst es nicht besitzen, so einfach ist das.
Blödsinn... Ich darf es nicht benutzen und weiterverteilen.
Da liegt ja auch genau der Mangel dran. Wenn du 50 Euro auf den Tisch gelegt hast, glaub doch bloß nicht dass du irgendein Eigentum/Besitz an dem Spiel erwirbst. Nein, du erwirbst lediglich die Erlaubnis den Code auch ausführen zu dürfen. Und diese Erlaubnis kann dir aber auch nach Gutdünken des Rechteinhabers einfach so wieder entzogen werden. und für sowas gibts von mir prinzipiell 2 mittelfinger.
Zuletzt geändert von tamberlane am 04.03.2009 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Zenith
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Beitrag von Zenith »

In manchen Sachen muss ich Euch recht geben: z.B. Das dass Kopieren zur Sicherung meiner Daten oder zur Weitergabe an enge Freunde & Verwandte (keine dritten) erlaubt ist. Man spricht hier auch von einer Privatkopie (max. 7 Kopien) und nicht mehr von einer Raubkopie! Wenn ich jedoch eine wirksame Kopierschutzmaßnahme umgehe, spricht man von einer Raubkopie! Eine Ausnahme bildeten Softwareprodukte. Von einer Software darf der Käufer immer eine Sicherheitskopie anfertigen, jedoch nicht weitergeben!
Das Wort Raubkopie hört sich tatsächlich ein bissi hart an, da ich kein materielles Gut einer Person mit Gewalt entreiße! Wiederum muss eine Kopie von einem Original geschehen, dies bei einem Datentransfer über das Netz, oder von einer anderen Kopie nicht geschieht. Die Behauptung das Kopierer generell Verbrecher sind, ist falsch!

Leider kann ich persönlich die meisten Ansichten aus menschlicher Sicht nicht verstehen. Für mich liegt es in meiner Moralvorstellung, das wenn ich etwas haben möchte, auch dafür zahlen muss! Egal ob es sich dabei um Materielle Dinge handelt oder um Digitale!
Argumentation wie „Die sind ja selber schuld, wo ist die Demo?“ kann ich persönlich nicht nachvollziehen! Aber dies können wahrscheinlich nur Leute nachvollziehen, die noch Steckkarten in Modulschächte eines Master Systems oder NES geschoben haben!

Ihr müsste selber wissen, ob ihr die Softwareindustrie unterstützt und ihnen somit eine vernünftige Entwicklungsgrundlage für kommende Spiele bieten wollt oder ob Ihr in Zukunft vermehrt halbherzige Konsolenumsetztungen haben möchtet! Wenn Ihr auf die Industrie pfeift, wundert Euch bitte nicht, wenn Ihr in Zukunft noch viel härtere Kopierschutzmaßnahmen in Software antrefft. Die habt Ihr dann auch verdient und könnte sie Euch auf die eigene Nase schreiben!

Für meinen Teil, zahle ich gerne meine 50 Euro für ein gutes Spiel! Schlechte werden dank Publikumszeitschriften und Internetplattformen vorher aussortiert und kommen erst gar nicht in den Einkaufswagen.